Kategorie: Team #1

Beiträge für Team #1

Fünf-Satz-Krimi zum Saisonabschluss

Am vergangenen Samstag stand für Team #1 des Chemnitzer VV das letzte Heimspiel der Saison in der 3. Liga auf dem Programm. Gegner war mit dem VSV Jenaausgerechnet der Mitaufsteiger – ein Duell, das bereits im Vorjahr für Spannung gesorgt hatte. Für Jena ging es sportlich eigentlich um nichts mehr: Durch die Ergebnisse der Konkurrenz wenige Stunden zuvor stand der Abstieg praktisch schon fest. Dennoch reisten die Gäste mit vollem Kader und spürbarer Motivation an. Beim CVV musste lediglich Ingrid Schröder krankheitsbedingt passen.

Vor einer beeindruckenden Kulisse – so gut besucht, dass einige Zuschauer nur noch Stehplätze fanden – begann die Partie. Der Start verlief jedoch alles andere als optimal für die Gastgeberinnen. Schnell lag Chemnitz mit 2:7 zurück, während Jena von Beginn an druckvoll agierte. Vor allem in der Annahme hatte der CVV zunächst große Probleme. Mit zunehmender Spieldauer fand Chemnitz aber besser in die Partie. Starke Blockaktionen, insbesondere von Marlene Huster, brachten Stabilität. Beim Stand von 13:15 sah sich Jena zur Auszeit gezwungen. Kurz darauf musste Huster nach einem leichten Umknicken vom Feld, für sie kam Nachwuchsspielerin Antonia Böhm. Der CVV kämpfte sich weiter heran, und beim 23:23 nahm auch Chemnitz eine Auszeit. In einer spannenden Schlussphase behielten die Gastgeberinnen die Nerven – ein Ass von Yasmin Talkenberger sicherte den ersten Satz mit 25:23.

Marlene (#7) und Sonja (#5) stellen die Jenaer Angreifern mit ihrem Block vor eine „große“ Aufgabe. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Der zweite Durchgang verlief lange ausgeglichen. Chemnitz hatte weiterhin Schwierigkeiten in der Annahme und leistete sich zudem zu viele Fehler im Aufschlag, wodurch Jena kaum unter Druck geriet. Eine Auszeit von Trainerin Josephine Brandt beim Stand von 19:21 brachte nicht die gewünschte Wende. Jena nutzte seine Chancen konsequent und glich mit 22:25 aus.

Im dritten Satz stellte Chemnitz personell um: Yvonne Pretscheck übernahm die Liberaposition, Franziska Voigt kam auf Mitte. Zunächst zeigte diese Umstellung Wirkung – der CVV erspielte sich früh eine Führung und zwang Jena beim 9:4 zur Auszeit. Doch die Gäste kämpften sich zurück, agierten nahezu fehlerfrei und profitierten gleichzeitig von zunehmenden Unsicherheiten auf Chemnitzer Seite. Trotz Auszeiten beim 15:12 und 19:22 kippte der Satz erneut – Jena gewann knapp mit 23:25.

Franzi (#8) sorgte immer wieder für Punkte am Netz und machte es den Jenaerinnen schwer im Angriff. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Nun war im vierten Satz eine Reaktion gefragt. Chemnitz erwischte einen Blitzstart und setzte sich früh deutlich mit 7:1 ab: Starke Blocks von Yasmin Talkenberger und Franziska Voigt sorgten für klare Verhältnisse, beim 13:7 nahm Jena bereits die zweite Auszeit. Doch wie schon zuvor schlichen sich beim CVV wieder Unkonzentriertheiten ein, die Jena konsequent nutzte, um Punkt für Punkt aufzuholen. Beim 19:20 griff Chemnitz erneut zur Auszeit. Die Schlussphase entwickelte sich zu einem echten Krimi. Trotz Satzball für Chemnitz beim 24:23 war noch lange nichts entschieden. Es folgten spektakuläre Ballwechsel und abgewehrte Matchbälle auf beiden Seiten. Erst beim 28:26 fiel die Entscheidung zugunsten des CVV – es ging in den Tiebreak!

Wie schon im Aufeinandertreffen der Vorsaison musste also der fünfte Satz entscheiden. Chemnitz startete zunächst wackelig, weshalb das Trainerteam früh beim 2:3 eingriff. Danach stabilisierte sich das Spiel, Jena nahm beim 6:5 eine Auszeit. Beim Seitenwechsel lag Chemnitz knapp vorne. Ab dem 12:12 spitzte sich die Partie erneut dramatisch zu. Zwei Matchbälle konnte der CVV nicht nutzen, stattdessen bekam Jena beim 14:15 selbst die Chance auf den Sieg. Doch getragen von der lautstarken Unterstützung der Fans gelang es Chemnitz das Spiel noch zu kippen. Mit großem Kampfgeist sicherten sich die Gastgeberinnen schließlich mit 17:15 den Satz und damit den 3:2-Erfolg. Zur wertvollsten Spielerin auf Chemnitzer Seite wurde Libera Yvonne Pretscheck gewählt, die im Verlauf des Spiels für Stabilität sorgte.

Yvonne (#11) sorgte in dieser Partie für Stabilität in der Annahme und Abwehr und wurde von den Gegnerinnen zur wertvollsten Spielerin ausgezeichnet. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Die Zuschauer erlebten damit noch einmal ein echtes Heimspiel-Spektakel. Ob der CVV am Ende den vierten Tabellenplatz verteidigen kann, hängt nun vom Ergebnis der SG Erlangen ab, die ihr letztes Saisonspiel erst in zwei Wochen bestreiten.

Im Anschluss wurde es emotional: Mit Svea Koch sowie den beiden Mittelblockerinnen Marlene Huster und Yasmin Talkenberger verabschiedete der Verein drei langjährige Spielerinnen vor heimischem Publikum. Eine Papierflieger-Aktion rundete den Abend ab und sorgte für einen gelungenen Abschluss.

Team #1 des Chemnitzer VV bedankt sich bei allen Unterstützern und Unterstützerinnen für eine kräftezehrende, aber sehr erfolgreiche Saison – ohne euch wäre das nicht möglich!

Wir sehen uns nächste Saison, genießt den Sommer – bis dahin: Maaaarx…Städter!

Nach Satzführung den Faden verloren: CVV ohne Punkte in Regenstauf

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison reiste Team #1 des Chemnitzer VV mit einem dezimierten 9-Mann-Kader zum TB/ASV Regenstauf in die Nähe von Regensburg. Nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel kurz vor Weihnachten – damals jedoch mit knappen Satzständen – war klar, dass auch diesmal kein Selbstläufer zu erwarten war. Zudem gingen die Gastgeberinnen im Kampf gegen den Abstieg hoch motiviert in die Partie. Dennoch galt Chemnitz, derzeit auf Platz vier in der Tabelle, als Favorit in diesem Spiel.

Der Start bestätigte zunächst die Erwartungen: Chemnitz fand gut ins Spiel, zeigte eine stabile Annahme und agierte bis zur Satzmitte auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen. Mit zunehmender Dauer setzte sich der CVV jedoch leicht ab. Auch eine Auszeit der Regenstauferinnen beim Stand von 15:19 konnte den Lauf nicht stoppen. Zwar kämpfte sich die Heimmannschaft noch einmal heran, doch nach einer Auszeit von Trainerin Josephine Brandt beim 24:21 brachte Chemnitz den Satz schlussendlich mit 25:21 ins Ziel.

Ab dem zweiten Satz zeigte sich jedoch ein völlig anderes Bild. Regenstauf präsentierte sich nun deutlich stärker und übernahm zunehmend die Kontrolle. Auf Chemnitzer Seite häuften sich Probleme in Annahme und Angriff, klare Punktabschlüsse blieben aus. Eine frühe Auszeit beim 4:10 brachte keine Wende. Regenstauf nutzte immer wieder geschickt den Block des CVV und setzte sich kontinuierlich ab. Beim Stand von 9:18 kam Marlene Huster für Yasmin Talkenberger auf die Mitte, später folgte Sonja Witte für Ingrid Schröder (13:22). Die Wechsel brachten etwas neuen Schwung ins Spiel und Chemnitz konnte sich noch einmal bis auf fünf Punkte herankämpfen. Dennoch war der Rückstand zu groß, Regenstauf gewann den Satz mit 19:25.

Wer auf eine Steigerung im dritten Satz hoffte, wurde enttäuscht. Chemnitz geriet direkt mit 0:7 in Rückstand und musste früh die erste Auszeit nehmen. Während bei Regenstauf nun nahezu alles funktionierte, lief beim CVV kaum noch etwas zusammen. Das Spiel wirkte hektisch, geprägt von vielen Ungenauigkeiten und fehlender Klarheit in den Aktionen. Nach einer zweiten Auszeit beim 4:15 kam Ingrid Schröder für Anna-Maria Nitsche auf Außen, doch auch das brachte keine Wende. Der Satz ging deutlich mit 11:25 an Regenstauf.

Im vierten Satz zeigte Chemnitz zunächst eine Reaktion und hielt besser mit. Dennoch blieb Regenstauf vor allem in der Abwehr äußerst stabil und ließ nahezu keinen Ball auf den Boden fallen. Gleichzeitig machte sich der CVV mit zu wenig Druck im Angriff und zahlreichen Aufschlagfehlern das Leben schwer. Beim Stand von 13:18 nahm Chemnitz erneut eine Auszeit – die Ratlosigkeit war spürbar. Beim 14:23 kam Franziska Voigt für Yasmin Talkenberger auf die Mitte. In der Schlussphase nahm Chemnitz das Spiel zunehmend mit Humor, spielte wieder etwas befreiter auf und startete eine kleine Aufholjagd. Regenstauf sah sich beim 23:16 noch einmal zu einer Auszeit gezwungen, während der CVV den Rückstand von zwischenzeitlich neun Punkten auf drei verkürzte. Zweite Auszeit Regenstauf beim 24:21. Doch auch hier kam die Aufholjagd zu spät – Regenstauf sicherte sich den Satz mit 22:25 und damit verdient drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Zur wertvollsten Spielerin auf Chemnitzer Seite wurde Anna-Maria Nitsche gewählt.

Für den CVV bleibt die Erkenntnis, dass nach einem guten ersten Satz ab Durchgang zwei nicht mehr viel zu holen war. Die Mannschaft fand erst spät zurück zu ihrem Spiel und blieb insgesamt unter ihren Möglichkeiten.

Das Spiel dient nun als Weckruf für die Trainingswoche vor dem letzten Heimspiel. Dort trifft der CVV auf den Mitaufsteiger VSV Jena, der ebenfalls gegen den Abstieg kämpft. Anpfiff ist am Samstag (28.03.) um 18 Uhr im Terra Nova. Im Anschluss wartet zudem ein kleines Zuschauerspecial.

Der Chemnitzer VV freut sich über jede Unterstützung von den Rängen – bis dahin: Maaaarx…Städter!

Drei Sätze, drei Punkte: Heimsieg gegen Rosenheim

Für Team #1 des Chemnitzer VV stand am vergangenen Samstag das vorletzte Heimspiel der Saison in der Dritten Liga Ost auf dem Programm. In der heimischen Terra-Nova-Halle empfingen die Chemnitzerinnen den MTV Rosenheim – die Mannschaft mit der wohl längsten Anreise der Liga. Im Hinspiel hatten sich beide Teams im Rahmen eines Doppelspielwochenendes in Bayern nach fünf Sätzen getrennt, damals mit dem besseren Ende für Rosenheim. Diesmal präsentierte sich der CVV jedoch in ungewohnter, aber erfreulicher Vollbesetzung: Alle 14 Spielerinnen standen auf dem Spielberichtsbogen – ein vollständiger Kader, der in dieser Saison bislang nur selten zur Verfügung stand. Erneut durfte auch Jugendspielerin Antonia Böhm von Beginn an auf der Mittelblockposition ran.

Die Chemnitzerinnen legten einen starken Start hin und gingen direkt in Führung. Vor allem mit druckvollen Aufschlägen und einer hohen Durchschlagskraft im Angriff setzte der CVV früh ein Ausrufezeichen – allen voran Sonja Witte, die immer wieder erfolgreich punktete. Beim Stand von 18:8 kam Jugendspielerin Amelie Bonitz für Cora Müller im Zuspiel aufs Feld. Die Umstellung brachte kurzzeitig etwas Unruhe ins Chemnitzer Spiel, wodurch Rosenheim einige Punkte aufholen konnte. Trainerin Josephine Brandt reagierte mit einer Auszeit, stabilisierte ihr Team – und kurz darauf sicherte sich der CVV den ersten Satz mit 25:19.

Der zweite Durchgang begann deutlich ausgeglichener. Rosenheim fand nun besser ins Spiel und erhöhte vor allem den Druck im Aufschlag. Dadurch kam Zuspielerin Cora Müller ordentlich ins Laufen – zauberte daraus jedoch trotzdem immer wieder gute Pässe. Auf Chemnitzer Seite blieb der Tag leider von einigen Fehlaufschlägen geprägt, doch dank der ansonsten dominanten Spielweise fiel das glücklicherweise kaum ins Gewicht. Besonders im Block zeigte sich der CVV nun stark: Marlene Huster setzte mit einer beeindruckenden Aktion gleich drei Blocks in einem einzigen Ballwechsel. Beim Stand von 18:11 kam Ingrid Schröder für Sonja Witte auf der Diagonalposition. In der Crunchtime tat sich Chemnitz gegen die flinke und abwehrstarke Rosenheimer Mannschaft zeitweise schwer, den Ball auf den Boden zu bringen. Nach einer weiteren Auszeit beim Stand von 19:14 fand der CVV jedoch zurück in seinen Rhythmus und gewann auch Satz zwei mit 25:18.

Marlene (#7) und Sonja (#15) stellten an diesem Tag immer wieder unüberwindbare Blocks… weitere Bildder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Der dritte Satz verlief zunächst ähnlich wie der erste: Chemnitz erspielte sich früh eine Führung, sodass Rosenheim beim Stand von 13:8 zur Auszeit greifen musste. Kurz darauf wechselte der CVV: Caroline Voigt kam für Anna-Maria Nitsche auf der Außenposition ins Spiel, einen Punkt später ersetzte Franziska Voigt Marlene Huster im Mittelblock. Beide Voigts übrigens ohne familiäre Verbindung, auch wenn der Nachname anderes vermuten lässt. Besonders Franziska Voigt überzeugte mit starken Aufschlägen und setzte die Gäste damit zusätzlich unter Druck. Wie schon in den vorherigen Sätzen wurde es zum Ende hin noch einmal etwas kniffliger für Chemnitz. Rosenheim machte vor allem im Aufschlag wieder mehr Druck. Beim Stand von 20:15 sowie erneut bei 24:18 nahm Josephine Brandt noch einmal Auszeiten, bevor Nitsche wieder für Voigt zurück aufs Feld kam. Kurz darauf machte der CVV mit 25:20 den dritten Satz und damit den 3:0-Sieg perfekt.

Trotz der Unsicherheiten in den Endphasen hatten die Chemnitzerinnen die Partie jederzeit unter Kontrolle und gaben das Spiel nie aus der Hand. Zur MVP der Begegnung wurde Spitzenathletin Sonja Witte gewählt. Mit dem klaren Sieg festigt der CVV außerdem seinen vierten Tabellenplatz.

In der kommenden Woche steht für die Chemnitzerinnen die letzte Auswärtsfahrt der Saison an: Beim TB/ASV Regenstauf wollen sie weitere Punkte sammeln, bevor am 28. März das letzte Heimspiel gegen Mitaufsteiger VSV Jena ansteht – möglicherweise mit einem kleinen Special für die Zuschauer.

Bis dahin heißt es: Maaaarx…Städter!

Souveräner Heimsieg zum Auftakt der Schlussphase

Nach längerer Pause startet Team #1 des Chemnitzer VV in die entscheidende Phase der Saison in der 3. Liga Ost – und das gleich mit einem überzeugenden Auftritt vor heimischem Publikum. Die spielfreie Zeit nutzte das Team vor allem, um zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle auszukurieren. Umso erfreulicher war es, dass Team #1 beim Heimspiel im Terra Nova am vergangenen Samstag nahezu wieder aus den Vollen schöpfen konnten. Lediglich die beiden Mittelblockerinnen Franziska Voigt und Timea Bellmann fehlten in diesem Tag.

Zu Gast war der FC Kleinaitingen aus der Nähe von Augsburg. Die bayrische Mannschaft rangiert zwar aktuell in den Abstiegsrängen, hatten dem CVV jedoch bereits im Hinspiel große Probleme bereitet, als Chemnitz nur knapp mit 3:2 die Oberhand behielt. Entsprechend warnte das Trainerteam um Josephine Brandt davor, den Gegner zu unterschätzen und betonte, dass volle Konzentration gefragt sein würde.

Tatsächlich startete die Partie zunächst etwas holprig für den CVV. Kleinaitingen überraschte mit gut platzierten Legern und setzte die Chemnitzerinnen früh unter Druck. Beim Stand von 3:6 griff Trainerin Josephine Brandt daher bereits zur ersten Auszeit. Diese zeigte Wirkung: In der Folge stellte sich der CVV deutlich besser auf das Spiel der Gäste ein und gewann zunehmend Sicherheit. Einen starken Eindruck hinterließ dabei auch Jugendspielerin Antonia Böhm, die auf der Mittelblockposition von Beginn an eingesetzt wurde. Chemnitz kämpfte sich Punkt für Punkt heran, setzte Kleinaitingen mit druckvollen Aufschlägen und stabiler Arbeit in der Abwehr immer stärker unter Druck und baute schließlich einen Vorsprung auf. Auch zwei Auszeiten sowie ein Wechsel auf Seiten der Gäste konnten den Lauf nicht stoppen – der erste Satz ging mit 25:18 an den CVV.

Ein ähnliches Bild zeigte sich im zweiten Durchgang. Chemnitz startete konzentriert und erspielte sich früh eine Führung, sodass Kleinaitingen bereits bei 7:3 und später bei 16:12 Auszeiten nehmen musste. Der CVV überzeugte mit einer stabilen Annahme und einem gut platzierten Block. Zuspielerin Cora Müller machte durch ihre Verteilung das Spiel breit, sodass alle Angreiferinnen immer wieder erfolgreich durchkamen. Beim Stand von 23:16 kam Amelie Bonitz für Cora Müller auf der Zuspielposition ins Spiel. Nach einigen intensiven Ballwechseln und einer Chemnitzer Auszeit entschieden die Gastgeberinnen auch Satz zwei mit 25:18 für sich.

Auch im dritten Durchgang ließ der CVV nichts mehr anbrennen. Mit starken Aufschlägen brachte man den Gegner immer wieder in Schwierigkeiten im Spielaufbau und zog konsequent das eigene Spiel durch. Amelie Bonitz übernahm diesmal bereits beim Stand von 17:10 das Zuspiel. Mit neun Matchbällen im Rücken machte Chemnitz schließlich den Deckel drauf: 25:15 im dritten Satz bedeuteten den verdienten 3:0-Heimsieg.

Als wertvollste Spielerin (MVP) der Partie wurde Katina Krell ausgezeichnet. Mit diesem Erfolg bleibt der Chemnitzer VV weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz der 3. Liga Ost. Direkt dahinter lauert Erlangen, die bei einem Spiel mehr punktgleich mit Chemnitz sind.

Bereits am kommenden Samstag geht es für den CVV weiter: Um 19 Uhr steht erneut ein Heimspiel im Terra Nova an. Zu Gast ist dann der MTV Rosenheim – jenes Team, das am zweiten Tag des Doppelwochenendes in der Hinrunde einen knappen 3:2-Sieg gegen Chemnitz feiern konnte.

Der CVV freut sich wie immer über lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Bis dahin: Maaaarx…Städter!

Unter schweren Vorzeichen: CVV ohne Punkte aus Erfurt

Am vergangenen Wochenende stand für Team #1 in der 3. Liga Ost eine echte Mammutaufgabe an: die Auswärtsfahrt zu Erfurt electronic, einem der Spitzenteams der Liga. Schon im Vorfeld war klar, dass diese Partie unter schwierigen Vorzeichen stehen würde. Wie bereits in der Vorwoche musste Chemnitz stark ersatzgeschwächt antreten – krankheitsbedingt stand erneut nur ein sehr kleiner zur Verfügung. Eine Niederlage hatte man auf Chemnitzer Seite daher realistisch einkalkuliert, denn selbst mit voller Besetzung wäre ein Punktgewinn in Erfurt alles andere als leicht geworden.

Eine besondere Situation ergab sich zusätzlich auf der zweiten Außenposition: Durch die krankheitsbedingten Ausfälle von Katina Krell und Caroline Voigt sprang Jugendspielerin Josefine Arndt, sonst für Team #3 im Einsatz, kurzfristig auf Außen ein – eine enorme Herausforderung, die sie mutig annahm.

Von Beginn an zeigte Erfurt, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Die Gastgeberinnen agierten extrem dominant, setzten Chemnitz früh unter Druck und zogen schnell davon. Bereits beim 0:5 und später beim 3:12 sah sich der CVV zu frühen Auszeiten gezwungen. Doch Chemnitz fand an diesem Tag kaum ins Spiel. Auch ein Zuspielwechsel – Amelie Bonitz kam für Cora Müller – brachte zunächst keinen spürbaren Aufwind. Zu viele Fehlaufschläge, besonders gegen Satzende, nahmen Chemnitz jede Möglichkeit, sich zurückzukämpfen. Damit ging der erste Durchgang deutlich mit 9:25 an Erfurt.

Auch im zweiten Satz erwischte Chemnitz keinen guten Start. Beim Stand von 6:13 reagierte das Trainerin Josephine Brandt erneut und brachte Franziska Voigt, die sonst als Linkshänderin auf Mitte spielt, für Ingrid Schröder auf der Diagonalposition. In der Folge versuchte Chemnitz, vor allem über clevere Lösungen im Angriff zu punkten. Besonders Josefine Arndt setzte mit Legern und gezielten Schlägen am Block vorbei immer wieder Akzente. Dennoch gingen viele lange, umkämpfte Ballwechsel am Ende an die abgeklärteren Erfurterinnen. Beim 13:21 kehrte Bonitz noch einmal für Müller zurück, doch auch Satz zwei endete mit 14:25 aus Chemnitzer Sicht.

Im dritten Satz war Chemnitz die zunehmende Chancenlosigkeit anzumerken. Trotz einer insgesamt soliden Annahme gelang es nicht, im Angriff konstant gegen die starke Erfurter Defensive zu punkten. Die Energie im Team stimmte zwar – besonders angesichts der dünnen Personaldecke – doch sie reichte erneut nicht bis zum Satzende. Ähnlich deutlich wie im ersten Durchgang ging auch Satz drei mit 9:25 an Erfurt.

Unter diesen Vorzeichen war es von Beginn an eine nahezu unlösbare Aufgabe, und so blieb Chemnitz an diesem Samstag ohne Punkte. Mit noch mehr Energie und Kampfgeist hätte man womöglich etwas mehr herausholen können, doch die Qualität des Tabellenführers setzte sich klar durch.

Ein echtes Highlight aus Chemnitzer Sicht gab es dennoch: Nachwuchsspielerin Josefine Arndt wurde für ihren Einsatz und starke Leistung völlig verdient mit dem MVP-Titel ausgezeichnet – eine wunderbare Anerkennung für sie und ein starkes Zeichen für die Nachwuchsarbeit des Vereins.

Trotz der Niederlage verbleibt der CVV mit 24 Punkten auf Tabellenplatz 4. Nun geht es für Team #1 erst einmal in eine längere Pause vor dem Saisonendspurt. Diese Pause wollen sie nutzen, um wieder vollständig zu werden und mit frischer Kraft in die entscheidende Phase der Saison zu gehen.

Das nächste Spiel steht erst am 7. März an – dann zuhause im Terra Nova gegen den FC Kleinaitingen.

Bis dahin sagen wir: Bleibt schön gesund.

Maaaaarx…Städter!

Kleiner Kader, große Moral – CVV erkämpft sich Tiebreak-Sieg

Am vergangenen Samstag empfing der Chemnitzer VV in der 3. Liga Ost den TSV Eibelstadt zum Heimspiel im Terra Nova. Nach der deutlichen 0:3-Niederlage im Hinspiel war allen Beteiligten klar, dass höchste Konzentration gefragt sein würde – umso mehr, da die Vorzeichen alles andere als günstig standen.

Eine hartnäckige Grippewelle hatte den Chemnitzer Kader stark dezimiert. Mit Katina Krell, Yasmin Talkenberger, Marlene Huster, Antonia Böhm, Caroline Voigt und Amelie Bonitz fehlten gleich mehrere Stammkräfte. Trainerin Josephine Brandt standen damit lediglich acht Spielerinnen zur Verfügung. Diagonalspielerin Ingrid Schröder rückte auf die zweite Außenposition, zudem kam es zu einer weiteren besonderen Personalentscheidung: Libera Yvonne Pretscheck wurde als Feldspielerin eingesetzt, um die Annahme zu verstärken – eine Rolle, die sie dank früherer Erfahrungen auf Außen souverän ausfüllte.

Trotz der schwierigen Ausgangslage erwischte Chemnitz einen hervorragenden Start. Der Spielaufbau war ruhig und kontrolliert, insbesondere Anna-Maria Nitsche und Sonja Witte sorgten konsequent für Punkte am Netz. Beim Stand von 15:6 sah sich Eibelstadt bereits zur zweiten Auszeit gezwungen. Der CVV dominierte den Satz und ließ die Gäste kaum ins Spiel kommen. Mit 25:17 ging der erste Durchgang verdient an Chemnitz.

Der zweite Satz begann ausgeglichen, ehe Eibelstadt zunehmend Druck aufbaute. Auf Chemnitzer Seite häuften sich Probleme in der Annahme sowie im Abschluss. Beim 13:16 reagierte Josephine Brandt und brachte Yvonne Pretscheck für Ingrid Schröder. Der Wechsel zeigte Wirkung: Chemnitz kämpfte sich Punkt für Punkt heran und glich zum 19:19 aus. In der entscheidenden Phase fehlte jedoch die letzte Konsequenz, während Eibelstadt nun deutlich sicherer agierte. Zu viele Ungenauigkeiten verhinderten den Satzgewinn – mit 22:25ging der Durchgang an die Gäste.

Unbeeindruckt davon präsentierte sich der CVV im dritten Satz. Früh setzte sich Chemnitz ab und verteidigte den Vorsprung konsequent. Eibelstadt versuchte mit zwei Auszeiten und mehreren Wechseln gegenzusteuern, fand jedoch kein Mittel gegen das stabile Chemnitzer Spiel. Immer wieder verwerteten Sonja Witte und Anna-Maria Nitsche die Zuspiele von Cora Müller. Mit 25:16 entschied der CVV den Satz klar für sich.

Der vierte Durchgang entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Lange Ballwechsel und intensive Abwehraktionen bestimmten das Spiel. Chemnitz gelang es jedoch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Eigenfehler und Unruhe in der Annahme schlichen sich ein. Zwar stabilisierte der erneute Wechsel Pretscheck für Schröder das Spiel, doch in den entscheidenden Momenten fehlte die Durchschlagskraft. Wie bereits im zweiten Satz musste sich Chemnitz knapp mit 22:25 geschlagen geben – der Tiebreak musste die Entscheidung bringen.

Im Entscheidungssatz zeigte der CVV nochmals seine ganze Moral. Chemnitz erwischte den besseren Start, agierte hochkonzentriert und setzte Eibelstadt früh unter Druck. Auszeiten der Gäste bei 10:6 und 12:8 für Chemnitz brachten keine Wende mehr. Mit großem Einsatz und klarem Fokus entschied der CVV den Tiebreak mit 15:10 für sich und sicherte sich mit dem 3:2-Sieg zwei wichtige Punkte.

Zur wertvollsten Spielerin der Partie wurde Anna-Maria Nitsche gewählt. Angesichts der stark eingeschränkten personellen Möglichkeiten zeigte sich das Team mit dem Ergebnis äußerst zufrieden.

Ob der Kader beim kommenden Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten electronic Erfurt wieder breiter aufgestellt sein wird, bleibt abzuwarten.

Bis dahin. Maaaarx…Städter!

Schwere Auswärtsaufgabe in Dresden – CVV unterliegt mit 1:3

Für Team #1 führte der Spielplan am vergangenen Wochenende zum Dresdner SSV. Beim Tabellennachbarn, der mit deutlichem Vorsprung auf Rang drei derzeit zur Ligaspitze gehört, wartete in der 3. Liga Ost eine echte Bewährungsprobe auf die Chemnitzerinnen. Der 3:1-Erfolg aus dem Hinspiel war zwar noch präsent, stand diesmal jedoch unter völlig anderen Vorzeichen. Denn im Gegensatz zur ersten Begegnung trat Dresden nun mit vollständigem Kader an. Die Gastgeberinnen überzeugten mit großer Kadertiefe, hohem spielerischem Niveau und deutlichen körperlichen Vorteilen. Dem CVV war daher von Beginn an bewusst, dass an diesem Tag alles passen müsste, um bestehen zu können.

Dresden machte früh klar, wohin die Reise gehen sollte. Mit viel Druck im Aufschlag und schnellen Zuspielen setzte der DSSV Chemnitz von Anfang an unter Druck. Der CVV tat sich im eigenen Spielaufbau schwer, fand nur selten Zugriff mit dem Block und lief von Beginn an einem Rückstand hinterher. Nur vereinzelt gelangen längere gute Phasen, insgesamt ging der erste Satz jedoch klar mit 16:25 an die Gastgeberinnen.

Im zweiten Durchgang präsentierte sich Chemnitz deutlich stabiler. Die Annahme gewann an Sicherheit, zudem gelang es nun, selbst mehr Druck im Aufschlag zu erzeugen. Besonders Anna-Maria Nitsche und Katina Krell setzten immer wieder Akzente über Außen und aus dem Hinterfeld – und das trotz des großen Dresdner Blocks. Beim Stand von 7:10 reagierte Dresden mit einer Auszeit, kämpfte sich später noch einmal auf 17:19 heran. Nach einer Auszeit von Trainerin Josephine Brandt behielt der CVV jedoch die Ruhe. Zuspielerin Cora Müller agierte sehr variabel, spielte den Block der Gastgeberinnen immer wieder aus und punktete selbst mit geschickt platzierten zweiten Bällen. Chemnitz verteidigte den Vorsprung konsequent und belohnte sich mit dem 25:21-Satzgewinn.

Der Dresdner SSV ließ sich davon allerdings nicht aus dem Konzept bringen. In Satz drei erhöhten die Gastgeberinnen nochmals Tempo und Durchschlagskraft. Chemnitz fand nun deutlich seltener Lösungen gegen den gut organisierten Dresdner Block. Ab einem Stand von 10:6 wechselte Josephine Brandt mehrfach und brachte frische Kräfte ins Spiel: Ingrid Schröder übernahm die Diagonalposition für Sonja Witte, auf Mitte kamen Yasmin Talkenberger für Antonia Böhm sowie Marlene Huster für Timea Bellmann. Trotz aller Bemühungen blieb die erhoffte Wirkung aus. Dresden diktierte das Geschehen, während sich auf Chemnitzer Seite zusätzlich Aufschlags- und Eigenfehler einschlichen. Der dritte Satz ging deutlich mit 14:25 an den DSSV.

Auch im vierten Satz knüpfte Dresden nahtlos an die starke Phase an und setzte sich früh ab. Chemnitz nahm beim Stand von 7:3 eine Auszeit, doch der Spielverlauf blieb unverändert. Zwar entwickelten sich immer wieder lange, intensive Ballwechsel mit sehenswerten Abwehraktionen auf beiden Seiten, doch der hohe körperliche und mentale Aufwand war den Chemnitzerinnen nun anzumerken. Dresden blieb konsequent und dominant, während der CVV kaum noch Mittel fand, um entscheidend gegenzuhalten. Mit 17:25 sicherten sich Dresden schließlich auch den vierten Satz und damit den 3:1-Erfolg.

Als wertvollste Spielerin der Partie wurde erneut Zuspielerin Cora Müller ausgezeichnet, die mit großem Einsatz, Spielwitz und Übersicht überzeugte. Trotz des klaren Ergebnisses bot die Begegnung den Zuschauerinnen und Zuschauern ein spannendes Spiel auf hohem Niveau. Dresden zeigte mit diesem Auftritt eindrucksvoll seine Klasse und unterstrich seine Ambitionen an der Tabellenspitze.

CVV-Trainerin Josephine Brandt zog dennoch ein positives Fazit. Phasenweise habe ihr Team sehr gut mithalten können, gegen einen solch starken Gegner sei es jedoch schwierig, dieses Niveau über die gesamte Spielzeit zu halten. Dresden spiele aktuell absolut verdient ganz oben mit.

Der Chemnitzer VV verbleibt trotz der Niederlage auf Tabellenplatz vier und hat weiterhin vier Punkte Vorsprung auf den direkten Verfolger Erlangen. Bereits am kommenden Samstag (31.01.) wartet die nächste Aufgabe: Im Terra Nova empfängt der CVV 19 Uhr den TSV Eibelstadt, aktuelles Tabellenschlusslicht. Trotz der Tabellenkonstellation ist Vorsicht geboten – das Hinspiel ging mit 0:3 verloren. Chemnitz hat also noch eine Rechnung offen.

Bis dahin … Maaaarx-Städter!

Chemnitzer VV siegt souverän in Erlangen

Am vergangenen Wochenende war Team #1 in der 3. Liga Ost auswärts bei der SG Erlangen gefordert. Bereits das Hinspiel hatten die Chemnitzerinnen klar mit 3:0 für sich entschieden. Nun galt es, diesen Erfolg zu bestätigen. Dabei musste der CVV allerdings auf Sonja Witte, Caroline Voigt sowie Libera Svea Koch verzichten.

Wie schon so oft erwischten Chemnitz – diesmal wieder „pretty in pink“ – einen starken Start in die Partie. Von Beginn an spielte der CVV druckvoll und setzte Erlangen früh unter Druck. Beim Stand von 4:8 und 6:12 sah sich die Heimmannschaft bereits zu Auszeiten gezwungen. Vor allem die guten Aufschläge der Chemnitzerinnen stellten die Erlanger Annahme immer wieder vor große Herausforderungen. Zwar kämpfte sich Erlangen bis auf 18:22 heran, doch nach einer Auszeit von Trainerin Josephine Brandt machte Chemnitz den Sack zu. Ein Ass von Cora Müller besiegelte den 25:19-Satzgewinn.

Auch im zweiten Satz startete Chemnitz stark und erspielte sich früh eine Vier-Punkte-Führung. Eine sehr stabile Feldabwehr, angeführt von Libera Yvonne Pretscheck, sowie die sichere Punkteausbeute von Diagonalangreiferin Ingrid Schröder sorgten für ein komfortables Polster. Beim Stand von 21:13 und somit einer Acht-Punkte-Führung kam Jugendspielerin Amelie Bonitz für Cora Müller auf der Zuspielposition ins Spiel. Trotz eines ordentlichen Auftritts von Bonitz ließen sich die Chemnitzerinnen kurzzeitig verunsichern. Erlangen holte Punkt für Punkt auf, sodass beim 19:22 der Rückwechsel erfolgte. Die Gastgeberinnen witterten durch einige Ungenauigkeiten auf Chemnitzer Seite nochmals ihre Chance und verkürzten auf 22:23, doch der CVV behielt die Nerven und sicherte sich den Satz mit 25:22.

Der dritte Satz gestaltete sich lange ausgeglichen. Die Zuschauer bekamen lange und teils spektakuläre Ballwechsel zu sehen – darunter eine Abwehr mit dem Fuß von Yvonne Pretscheck sowie ein einhändiges Sprungzuspiel von Cora Müller. Bis zum 18:20 blieb alles offen, ehe Ingrid Schröder zum Aufschlag ging. Es folgte ein echter Schlussspurt: Chemnitz ließ jetzt nichts mehr anbrennen, holte Punkt um Punkt und sicherte sich dank vier Assen von Ingrid Schröder letztendlich den 25:18-Satzgewinn sowie den 3:0-Sieg. Für ihre herausragende Leistung wurde Ingrid Schröder als MVP auf Chemnitzer Seite ausgezeichnet. 

Mit dem vierten Sieg in Folge klettert der Chemnitzer VV auf Tabellenplatz vier. Ob der Dresdner SSV, aktuell Dritter der Tabelle, diese Erfolgsserie stoppen kann, zeigt sich am kommenden Samstag in Dresden.

Bis dahin…Maaarx Städter!

Geduld zahlt sich aus: Erfolgreicher Jahresauftakt im Terra Nova Campus

Zum Auftakt des neuen Jahres in der 3. Liga kehrte der Chemnitzer VV am vergangenen Samstag ins heimische Terra Nova zurück. Bei winterlichem Wetter waren die Nachwuchsspielerinnen der Rote Raben Vilsbiburg II zu Gast. Das bereits in der Hinrunde hart umkämpfte Aufeinandertreffen, das Chemnitz erst im Tiebreak für sich entscheiden konnte, versprach auch diesmal Spannung.

Personell war die Ausgangslage jedoch alles andere als ideal: Neben Sonja Witte fielen krankheitsbedingt auch beide etatmäßigen Liberas Yvonne Pretscheck und Svea Koch aus. Kurzerhand sprang Anna Zywietz aus Team #2 auf der Libera-Position ein, die zuvor viele Jahre selbst Teil von Team #1 gewesen war.

Der Start in die Partie verlief holprig. Nervosität und fehlende Spielpraxis nach der Weihnachtspause machten sich bemerkbar, sodass die Gäste früh in Führung gingen. Beim Stand von 3:7 sah sich Trainerin Josephine Brandt bereits zur ersten Auszeit gezwungen. Trotz einiger Annahmeprobleme kämpfte sich der CVV Punkt für Punkt heran. Beim 22:23 nahm Vilsbiburg erstmals eine Auszeit und erspielte sich anschließend zwei Satzbälle (22:24). Doch Chemnitz blieb ruhig, zeigte Geduld und drehte den Satz spektakulär: Mit einem Ass zum 27:25 sicherte sich der CVV in letzter Sekunde den ersten Durchgang.

Wie befreit starteten die Gastgeberinnen in Satz zwei. Schnell gingen sie mit 4:0 in Führung, auch beim 13:7 mussten die Roten Raben erneut zur Auszeit greifen. Immer wieder setzte Zuspielerin Cora Müller ihre Angreiferinnen mit schnellen und gut verteilten Pässen in Szene. Anna-Maria Nitsche und Katina Krell punkteten erfolgreich über Außen, während Ingrid Schröder auf Diagonal geschickt zwischen harten Angriffen und kurzen Legern variierte. Doch erneut schlichen sich Wackler in der Annahme ein, Vilsbiburg glich aus und zwang den CVV beim 22:22 zur Auszeit. Exakt wie im ersten Satz hatten die Gäste beim 24:22 zwei Satzbälle. Wieder schien der Satz verloren – doch erneut drehte Chemnitz den Durchgang dank guter Aufschläge und entschied auch Satz zwei mit 26:24 für sich.

Im dritten Satz zeigte sich der CVV schließlich noch dominanter. Vieles funktionierte nun wie aus einem Guss, sodass Vilsbiburg bereits beim 6:0 und 13:6 die Auszeiten nehmen musste. Beim Stand von 15:7 wechselte Trainerin Brandt auf der Zuspielposition und brachte Jugendspielerin Amelie Bonitz. Der Wechsel brachte jedoch zunächst Unruhe ins Spiel, die Gäste verkürzten auf 15:11, sodass der Rückwechsel folgte. Mit der Rückkehr von Cora Müller kehrte sofort Sicherheit ins Chemnitzer Spiel zurück. Unterstützt von mehreren Assen erspielte sich der CVV sieben Matchbälle und verwandelte gleich den ersten über Yasmin Talkenberger zum 25:17 – der 3:0-Heimsieg war perfekt.

Auf Chemnitzer Seite wurde Zuspielerin Cora Müller folgerichtig zur MVP gewählt, da sie über die gesamte Spielzeit entscheidenden Einfluss auf das Spielgeschehen nahm. Auch wenn das ein 3:0-Sieg auf dem Papier deutlich erscheint, bot sich den Zuschauern ein spannendes Spiel mit überraschenden Wendungen am Satzende. Trainerin Josephine Brandt zeigte sich zufrieden: Trotz Unterbesetzung und weniger Trainingseinheiten habe ihr Team Geduld und Abgeklärtheit bewiesen. Auch die jungen Roten Raben ließen trotz der Niederlage ihr großes Potenzial erkennen und bewegen sich verdient im Mittelfeld der Liga. 

Für den CVV geht es bereits am kommenden Wochenende auswärts nach Erlangen – dann hoffentlich wieder in voller Besetzung.

Bis dahin. Maaaaarx…Städter!

Starker Jahresabschluss vor heimischem Publikum

Vergangenen Samstag stand für Team #1 das letzte Spiel des Jahres auf dem Programm. In heimischer Halle empfing der CVV mit dem TB/ASV Regenstauf den direkten Tabellennachbarn in der 3. Liga. Die Partie bot die Chance, sich kurz vor der Weihnachtspause noch einmal wertvolle Punkte zu sichern. Nicht mit an der Seitenlinie stehen konnte diesmal Cheftrainerin Josephine Brandt, die krankheitsbedingt ausfiel. Vertreten wurde sie von Co-Trainerin Isabell Murrmann, die ihr Team im Vorfeld taktisch auf die Partie einstellte.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Mannschaften nichts herschenkten. Lange Ballwechsel, starke Abwehraktionen und viel Kampf prägten den ersten Satz. Erst in der Crunchtime konnte sich Chemnitz leicht absetzen und zwang Regenstauf gleich zweimal zur Auszeit. Beim Stand von 24:21 hatten die Chemnitzerinnen Satzball, doch noch einmal wurde es spannend. Am Ende behielt der CVV jedoch die Nerven und sicherte sich Satz 1 mit 25:23.

Auch der zweite Satz blieb zunächst ausgeglichen. Chemnitz tat sich zunehmend schwerer, die Bälle auf den Boden zu bringen, während Regenstauf immer wieder clever die Linie traf. Mitte des Satzes reagierte Isabell Murrmann mit zwei Wechseln: Franziska Voigt übernahm im Mittelblock für Marlene Huster, Ingrid Schröder kam auf Diagonal für Sonja Witte. Besonders der zweite Wechsel sollte sich in der entscheidenden Schlussphase auszahlen. Ingrid Schröder agierte mutig im Angriff und punktete mit gut platzierten, kurzen Bällen – genau im richtigen Moment. Erneut rettete der CVV den Satz mit 25:23 über die Ziellinie.

Inge (#16) wurde Mitte des zweiten Satzes auf die Diagonalposition eingewechselt und sorgte für zahlreiche Punkte. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Im dritten Satz konnte sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen. Auch wenn durch Wackler in der Annahme Zuspielerin Cora Müller nicht immer alle Optionen offenstanden, übernahmen Anna-Maria Nitsche und Katina Krell Verantwortung und punkteten zuverlässig über Außen und aus dem Hinterfeld. Regenstauf setzte nun verstärkt auf gelegte Bälle und brachte die Chemnitzer Abwehr ins Laufen. Beim Stand von 18:21 zog Chemnitz noch einmal die Auszeit, die prompt Wirkung zeigte. Hier zahlte sich auch die Routine und gute Abstimmung von Franziska Voigt und Cora Müller aus, die bereits vor ihrer Zeit in Chemnitz gemeinsam auf dem Feld standen. Eine starke Punkteserie zwang Regenstauf zu gleich zwei weiteren Auszeiten, die zweite beim Stand von 23:22. Als beim 24:23-Satzball der Ball vom Block der Gäste ins Aus ging, kannte der Jubel auf Chemnitzer Seite keine Grenzen mehr. Zum MVP der Partie wurde Kapitänin Katina Krell gewählt. 

Katina (#6) war in dieser Partie, neben Anna-Maria, wertvolle Punktegarantin und wurde am Ende verdient zur MVP gekürt. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Trotz des vermeintlich deutlichen 3:0-Erfolgs bekamen die Zuschauer ein hochspannendes Spiel zu sehen, das ebenso gut in eine andere Richtung hätte kippen können – was die drei knappen Satzstände von jeweils 25:23 unterstreichen. Besonders erfreulich: Was in den vergangenen Spielen oft noch schiefging – eine Führung in der Crunchtime aus der Hand zu geben – drehte der CVV diesmal um. Die Schlussphasen wurden zur großen Stärke der Chemnitzerinnen.

Zum Jahresende rangiert der CVV damit auf einem starken 6. Tabellenplatz in der 3. Liga, mit komfortablen acht Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Mit dieser guten Ausgangslage für die Rückrunde verabschiedet sich das Team nun in die wohlverdiente Weihnachtspause, bevor es am 10. Januar im nächsten Heimspiel die Roten Raben Vilsbiburg im Terra Nova empfängt.

Bis dahin sagen wir: Danke an alle Unterstützer*innen – und frohe Weihnachten! 

….Maaaarx-Städter!