Alle Artikel von Marianne Poser

Mit Motivation und Wille an die Spitze der sächsischen Jugendliga

Am Sonntag, den 26.05.2024, fand der dritte Spieltag der sächsischen Jugendliga in der U16 statt. Für unsere ältesten Mitspielerinnen (Josi, Antonia und Amelie) sollte dies das letzte Turnier in dieser Altersklasse werden, also waren die Ansprüche an uns selbst von Anfang an hoch. Unsere Mannschaft bestand aus Leonie, Miri, Hedi, Amelie, Antonia, Josi, Alwine, Helene, Mia, Iman.

Klar war, dass unser erstes Spiel ein Viertelfinale war und dass wir von da an nur noch weiter wollten. Im ersten Spiel standen uns die Mädels von Dresden – Coschütz gegenüber. Wir fanden anfangs etwas schwer ins Spiel, was unseren Trainer Andreas zeitig zur ersten Auszeit zwang, doch wir konnten uns schnell wieder fangen und durch gute Aufschläge sicherten wir uns den ersten Satz im Viertelfinale. Im zweiten Satz lief es ähnlich und wir kamen immer mehr ins Spiel. Auch hier konnten wir uns durch starke Aufschläge und Druck im Angriff von allen Spielerinnen den ersten Sieg des Tages sichern.

Jetzt hieß es warten, auf unseren Einsatz im Halbfinale unsere nächsten Gegner war Nossen 2, gegen die wir schon beim zweiten Spieltag erfolgreich gespielt hatten. Als es dann zum Spiel kam, erwies es sich als herausfordernder, als wir dachten. Doch auch hier konnten wir durch Aufschlagsgewalt und mehreren Serien von Antonia, Josi und Iman die Führung und schließlich auch den ersten Satz sichern. Im zweiten Satz passierten uns einige unnötige Eigenfehler, doch gegen Ende des Satzes packte uns alle der Wille, unbedingt ins Finale zu wollen. Wir spielten den Satz souverän zu Ende und sicherten uns den Platz im Finale.

Es war warm, anstrengend und unsere Kraft neigte sich auch langsam zu Ende, doch wir hatten alle diesen einen Wunsch: „Wir wollen das jetzt unbedingt GEWINNEN!“ Es gab kein zurück mehr und wir starteten mit viel Elan in den ersten Satz des Finales, gegen die Mädels aus Lok Engelsdorf, die bis zum Finale ihre Spiele ebenfalls solide gespielt hatten. Von Anfang an war klar, dass das unser Spiel werden sollte. Wir gaben alles, was wir konnten, sowohl in der Abwehr, den Aufschlägen, Angriffen und Zuspielen. Die Stimmung passte und wir kämpften bis zum Schluss um den Satz knapp mit 25:23 zu gewinnen. Wir waren sehr glücklich darüber, doch wussten wir, dass wir dieses Level halten mussten, um dieses Spiel für uns zu entscheiden. Im zweiten Satz ließen wir die Engelsdorferinnen nicht mehr rankommen. Durch ein super Zusammenspiel unserer Angreifer mit unseren Zuspielern Amelie und Leonie lief es perfekt. Wir gewannen diesen letzten Satz mit 25:14 und somit auch das Finale.

Damit wandert dieser Pokal dieses Jahr zum CVV und nächstes Jahr müssen wir den Titel verteidigen.

Zusätzlich bekam unsere U16-Kapitänin Josi den Titel “Beste Spielerin des Turniers” verliehen – Herzlichen Glückwunsch dazu! (Anmerkung der Redaktion)

Danke an alle Eltern, die durch tolle Unterstützung all das möglich gemacht haben, und natürlich auch ein großes Dankeschön an unsere Trainer Andi, Norbert und Axel.

…Josi

Talentstützpunkt-Mannschaft bei der sächsischen Jugendliga U15

Zu den Spieltagen: Der erste Spieltag fand am 29.10.2023 in Groitzsch bei Volleys United 2021 statt. Der zweite Spieltag war am 14.01.2024 in Zittau bei VV Zittau 09 angesetzt und der dritte Spieltag wurde am 14.04.2024 in Leipzig bei TSV Leipzig 76 ausgetragen. Die Spielerinnen aus verschiedenen Vereinen bildeten die bunte TSP-Mannschaft. Es sind Mädchen des SSV Fortschritt Lichtenstein, VSV Reichenbach, Chemnitzer VV, VSV Oelsnitz und TSV Flöha. Es handelt sich um ein junges Team im Jahrgang 2011/2012.

Als Trainerin war es mein Ziel, die individuellen Fertigkeiten und Fähigkeiten der Spielerinnen zu fördern. Das zusätzliche TSP-Training zielt darauf ab, die technische, taktische und physischen Entwicklung der Spielerinnen zu unterstützen. Mit der Teilnahme an der sächsischen Jugendliga U15 bestand die Möglichkeiten, den Übergang auf das Großfeld besser vorzubereiten. Hierbei lag ein besonderes Augenmerk darauf, die Spielerinnen auf die veränderten Anforderungen und den gesteigerten Raumbedarf vorzubereiten. Gleichzeitig war es von großer Bedeutung, die Jugendspielberechtigung aller Spielerinnen zu organisieren, ohne jedoch den Jugendspielerpass der Vereine zu berühren. Um sicherzustellen, dass die Spielerinnen sich kontinuierlich weiterentwickeln, war es wichtig, ihre Entwicklung über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Hierbei lag ein besonderes Augenmerk darauf, die Spielerinnen zu befähigen, über den Wettkampfdruck zu reflektieren und angemessen damit umzugehen, sowie die Entwicklungsschritte zu erkennen, die sie bereits erreicht hatten.

Um die Ziele unserer Trainingsarbeit zu erreichen, war es erforderlich, das bestehende Spielformat zu überdenken. Ich entschied mich dafür, die Vorgabe von drei Vorderfeldspielerinnen und einer Hinterfeldspielerin entsprechend dem ersten Läufersystem anzupassen. Diese Anpassung ermöglichte es dem Team, die taktische Ausrichtung zu optimieren. Die Mädchen steigerten ihr Leistungsniveau bei jedem Spieltag und es wird sich zeigen, ob ihnen durch diese Maßnahme der Übergang auf das 6er-Feld leichter fallen wird.

Mein Ziel war es, dass die Spielerinnen das im Training Gelernte mit den speziellen Spielvorgaben verstehen, verbinden und umsetzen. Ich legte großen Wert darauf, dass sie das taktische Konzept verinnerlichten und in den Spielen erfolgreich umsetzten. Dabei war es nicht besonders wichtig, welchen Platz sie damit belegten. Ein großer Vorteil lag vor allem in der Verwendung des leichteren Balls. Dadurch war deutlich sichtbar, dass die Mädchen sich selbstbewusster an die Umsetzung des Angriffsschlags herantrauten.

Während unserer Trainingsperiode konnten wir einen Fortschritt in der Entwicklung der Spielerinnen feststellen. Besonders im spieltaktischen Denken hatten sie sich sichtlich verbessert. Sie lernten, Spielzüge zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Zudem konnten sie ihre Sicherheit im Einsetzen des Angriffsschlags steigern. Ein wichtiger Aspekt war auch das Erlernen und Erkennen starker Spielzüge sowie das Antizipieren der Absichten des Gegners. Darüber hinaus lernten die Spielerinnen, die Spieldisziplin zu wahren und sich gegenseitig zu unterstützen. Diese Fähigkeiten sind entscheidend für eine erfolgreiche Teamleistung und trugen maßgeblich zur positiven Entwicklung des Teams bei.

Es erfüllte mich mit großer Freude zu sehen, mit welcher hohen Bereitschaft und Motivation die Spielerinnen sich auf das Experiment eingelassen haben. Selbst in schwierigen Momenten blieben sie bis zum Schluss bei den vorgegebenen Spielweisen und taktischen Anweisungen. Diese hohe Einsatzbereitschaft und das konsequente Festhalten an den Spielvorgaben haben maßgeblich zu unserer erfolgreichen Entwicklung beigetragen und zeugen von der Professionalität und dem Teamgeist der Spielerinnen.

Ein großes Dankeschön gilt den Ausrichtern für die hervorragende Organisation und die reichhaltigen Buffets während der Wettkampftage. Die Verpflegung hat maßgeblich zu unserem Wohlbefinden während des Turniers beigetragen. Vielen Dank dafür. Ebenfalls möchten wir dem Sächsischen Sportverband Volleyball (SSVB) unseren Dank aussprechen für die Schaffung der Möglichkeiten, an der Wettkampfform teilzunehmen. Ohne ihre Unterstützung hätten wir diese wertvollen Erfahrungen nicht sammeln können. Ein besonderer Dank geht auch an die WIN Service Gruppe in Chemnitz, die uns großzügig unterstützt hat. Sie stellten uns die Busse zur Verfügung und statteten das gesamte Team mit hochwertigen T-Shirts aus. Danke für die großartige Unterstützung bei der Organisation und dem Anfeuern zu den Spielen geht selbstverständlich auch an unsere Eltern.

Isabell Murrmann

Allerletztes Spiel der Saison

Bei durchwachsenem Wetter, aber guter Laune ging es am 20.04.2024 für das Team #4 nach Oelsnitz im Vogtland. Wir waren 12 Spielerinnen, somit hatten wir genügend Wechseloptionen. Nach der Fahrt nach Oelsnitz starteten wir mit der Erwärmung für das Spiel.

Nach ein paar motivierenden Worten unseres Trainers starteten wir in den ersten Satz. Die Startaufstellung sah wie folgt aus: Sarah auf Zuspiel, Anne als Libera, Marianne und Mira als Mitten, Bina und Emma auf Außen und Melina als Diagonal. Zu Beginn lief der erste Satz gut, unsere Kommunikation funktionierte und wir hatten gute Annahmen, Zuspiele und Angriffe. Wir hielten den gesamten Satz über mit den Mädels aus Oelsnitz mit. Doch leider passierten uns einige Fehler sowohl in der Annahme als auch im Angriff. Mit mehr Mut in den Aufschlägen konnten wir den Druck erhöhen, sodass wir die Gegnerinnen bei 22:22 in die Auszeit zwangen. Wir kämpften bis zum Schluss, dennoch ging der erste Satz an die Mädels aus Oelsnitz mit 23:25.

Nach dem Seitenwechsel und der Aufforderung nach mehr Mut in Angriff und Aufschlag von Trainer Andreas starteten wir motiviert in den zweiten Satz. Für die Startaufstellung tauschten nur die Diagonalen Melina und Anna. Dieses Mal starteten wir nicht gut in den Satz. Wir hatten große Probleme in der Annahme und auch bei den Angriffen fehlte es an Durchschlagskraft. Zoe kam bei einem Spielstand von 4:12 für Sabrina und Claudia kam bei einem Spielstand von 10:18 für Emma aufs Spielfeld. Doch auch die frischen Spielerinnen konnten den Rückstand nicht mehr aufholen. So gaben wir den zweiten Satz 25:15 an die Mädels aus Oelsnitz.

Nach einem weiteren Seitenwechsel und ein paar klaren Worten von unserem Trainer starteten wir wie folgt in den 3. Satz: Sarah als Zuspielerin, Miriam als Libera, Marianne und Eva als Mitten, Claudia und Zoe auf Außen und Emma auf Diagonal. Leider hatten wir große Probleme in der Annahme. Daher nahm unser Trainer die erste Auszeit bei einem Spielstand von 2:7. Danach ging es nicht besser und die zweite Auszeit folgte beim Spielstand von 3:13. Anna kam bei einem Spielstand von 3:15 für Emma auf das Spielfeld. Wir kämpften immer weiter, doch wir schafften es nicht, uns noch mal an die Mädels aus Oelsnitz ran zu kämpfen. So ging auch der dritte Satz an die Mädels aus Oelsnitz mit einem Spielstand von 25:9. Damit ging dieses Spiel 3:0 an die Mädels aus Oelsnitz.

Trotz der Niederlagen gegen den Tabellenzweiten hatten wir Spaß und Freude beim Spielen. Besonders der erste Satz zeigte uns, wie gut wir mithalten können. Wir beenden unsere Saison damit in der goldenen Mitte der Tabelle mit gleich viel gewonnenen wie verlorenen Spielen. Wir bedanken uns bei unseren Trainern Andreas und Axel und allen Fans, die uns über die Saison hinweg von der Tribüne unterstützt haben oder im Ticker mitgefiebert haben.

….Anna

Ein spannendes Wochenende – welches das Ende offen lässt

Am vergangenen Sonntag musste Team #2 früh aus den Federn, denn das letzte Heimspiel der Saison stand bevor und damit auch die Chance, schon vor dem letzten Spiel die Entscheidung über den Aufstieg zu besiegeln.

Bereits 7:45 Uhr trafen sich alle in der CPSV-Halle, um mit dem Aufbau und der Erwärmung zu beginnen, damit pünktlich 10:00 Uhr das erste Spiel gegen die Hormissen des SV Germania Homersdorf starten konnte.

Trotz der frühen Uhrzeit und das auch noch an einem Sonntag, startete Team #2 mit einem vollen Kader. Dabei waren Sophia, Tina, AK, Maren, Anny, Melli, Kristin, Emi Z., Michelle, Luisa, Emil., die leider noch etwas angeschlagen war und daher von Jule an diesem Tag auf der Liberoposition unterstützt wurde.

Der erste Satz startete etwas holprig für uns und Axel nahm gleich beim 6:2 für die Gegnerinnen aus Hormersdorf die erste Auszeit. Die Aufregung war deutlich spürbar und auch trotz der kurzen Ansprache konnte der Punkterückstand nicht gleich aufgeholt werden. Die starken Aufschläge der Gegnerinnen machten es unserer Annahme schwer und so mussten wir schon beim 7:13 die zweite Auszeit nehmen. Dank den folgenden Aufschlägen von Michelle konnten wir danach zumindest auf 10:13 verkürzen. Leider hielt die Aufholjagd nicht lange an und die Hormissen zogen uns wieder davon und beendeten den ersten Satz mit 25:20.

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Zu viele eigene Aufschlagfehler im ersten Satz machten es uns zu Beginn schwer, richtig ins Spiel zu kommen. Doch das sollte sich im nächsten Satz ändern. Dieser startete erst sehr ausgeglichen, doch dann konnten wir mit eigenen starken Aufschlägen die gegnerische Annahme ins Schwanken bringen und schafften einen guten Vorsprung mit 20:11. Damit war der zweite Satz zum Greifen nah, doch die Gegnerinnen ließen nicht locker und kämpften sich noch einmal heran. Unerwartet stand es plötzlich 24:24 und es ging in die Satzverlängerung. Wie es die Playoffs erwarten lassen, schenkten sich beide Teams in dieser hitzigen Phase nichts und bereiteten den lautstark unterstützenden Zuschauern eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Letztendlich waren es jedoch wieder die Hormissen, die sich die letzten Punkte erkämpfen konnten und damit den zweiten Satz mit 30:28 gewannen.

Nun hieß es im dritten Satz noch einmal alles zu geben, um das Spiel doch noch wenden zu können. Tatsächlich konnte unser Team besser in den dritten Satz starten. Doch wieder waren es die starken Aufschläge der Gegnerinnen und die harten Angriffe von der Nummer 10, Christiane Maul, die uns Schwierigkeiten bereiteten. Auch nach unserer zweiten Auszeit beim 10:13 schafften wir es nicht, uns noch einmal ranzukämpfen, sondern ließen den Abstand immer größer werden. Mit 25:18 gewannen die Hormissen auch Satz 3 und damit verdient das Spiel.
Vielleicht sind wir etwas zu verkopft in das Spiel gegangen und haben nicht unsere beste Leistung abrufen können, aber davon sollte im zweiten Spiel gegen die Wildcats von Reichenbach nichts mehr zu merken sein.

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Auch wenn uns im ersten Spiel ein ordentlicher Dämpfer verpasst wurde, war uns die Wichtigkeit des zweiten Spiels im Kampf um den Aufstieg mehr als bewusst. Aus diesem Grund ließen wir uns die Stimmung auch nicht verderben und nutzten die Pause, um uns am üppigen Buffet zu stärken. Mit neuem Mut und voller Motivation starteten wir dann in das zweite Spiel und hofften dabei, an den Erfolg aus dem Hinspiel gegen die Wildcats Reichenbach anknüpfen zu können.

Der erste Satz startete jedoch erneut zäh. Weder wir konnten uns von den Gegnerinnen noch sie sich von uns absetzen. An der Stimmung konnte es nicht liegen, Zuschauer und Fans füllten die Tribünen und feuerten uns fleißig an. Wir haben um jeden Ball gekämpft und jeden Punkt gebührend gefeiert. Dank einer starken Aufschlagserie von Maren, direkt gefolgt von einer weiteren Serie von AK konnten wir uns schließlich einen deutlichen Vorsprung aufbauen. Eine kurze Zeit schienen wir uns zu sehr darauf auszuruhen und die Gegnerinnen griffen noch einmal an. Doch Axel holte uns in einer Auszeit wieder aus unseren Gedanken und so konnten wir den Satz schließlich mit 25:18 für uns entscheiden.

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Wie so oft verließ uns nach dem erfolgreichen ersten Satz leider zunächst die Konzentration und wir machten viele Eigenfehler, die dazu führten, dass wir zu Beginn des Satzes direkt 9 Punkte zurück lagen. Zwei Auszeiten und fünf Wechsel später hatte sich an der Situation leider auch weiterhin nichts geändert und wir rannten verzweifelt dem Vorsprung hinterher. Es herrschte Chaos auf dem Feld und jedes Element erlaubte sich hier und da einen Fehler. Das führte dazu, dass wir uns schließlich mit 16:25 geschlagen geben mussten.  

Hätten wir uns nicht zusammengerissen, wäre der Traum vom Aufstieg ganz schnell ausgeträumt gewesen – also hieß es, alle Reserven zusammenkratzen und das Spiel so zu spielen, wie wir es so intensiv trainiert haben. Jetzt waren alle wieder in ihrem Element, solide Annahmen, präzise Zuspiele, harte Angriffe und ein stabiler Block ließen unsere Gegnerinnen zunehmend verzweifeln. Im dritten Satz konnten wir uns auf diese Weise zeitnah absetzen und ihn mit 25:15 für uns entscheiden. Der vierte Satz verlief dagegen ausgeglichener. 3:3, 10:10 und 16:16… erst dann gelang es uns langsam, den ein oder anderen Punkt mehr tot zu machen als die Wildcats. Die Spannung saß uns bis zum Schluss in den Knochen, solange bis wir den Satz und somit das Spiel schließlich mit einem Punktestand von 25:20 beenden konnten.

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Was für ein Spieltag – so spannend wie die Spiele waren, so spannend bleibt es somit auch im Kampf um den Aufstieg.

Auf und Abs beim Heimspieltag

Am Samstag, den 13.04.24, startete Team #5 ins Terra-Nova zum Heimspiel. Als Gegnerinnen waren jeweils die dritten Mannschaften des SSV Lichtenstein der L.O. Volleys. Mit voller Spielerliste waren wir bereit für die beiden Spiele. Dabei waren Iman, Hedi, Leonie, Emma, Ellen, Helene, Jule, Mirijam, Alwine, Mila, Mia und Paula.

Mit guter Stimmung begannen wir 14 Uhr das erste Spiel gegen Lichtenstein. Der erste Satz war von Beginn an ausgeglichen. Mit druckvollen Aufschlägen unter anderem von Mia und guten Angriffen konnten wir uns zur Mitte des Satzes einen Vorsprung erarbeiten. Wir gewannen den ersten Satz 25:20. 

In den zweiten Satz starteten wir etwas unkonzentriert und die Lichtensteiner konnten klar in Führung gehen. Trainer Andreas versuchte mit zwei Auszeiten und Wechseln noch das Beste aus der Situation zu machen. So konnten noch neue Spielerinnen ebenfalls zum Einsatz kommen, doch wir gaben den Satz zu 16 ab. Auch in Satz 3 lagen wir von Beginn an zurück und verloren ihn zu 12. 

Mit neuer Aufstellung starteten wir in den vierten Satz. Diesmal konnten wir besser starten und die Gegnerinnen zu Beginn wieder unter Druck setzen. Doch es schlichen sich immer wieder Fehler in allen Elementen ein und die Lichtensteiner konnten ab Mitte des Satzes eine kleine Führung ausbauen. Zum Schluss wurde es nochmal spannend, doch nach einer Auszeit der Gegnerinnen beim Stand von 24:21 konnten sie den Satz erfolgreich beenden und das Spiel für sich entscheiden.

Nach einer kleinen Stärkung am Buffet ging es weiter ins zweite Spiel. Halb fünf starteten wir gegen die Jugendmannschaft der L.O. Volleys. Uns gelang es, in den drei Sätzen mitzuhalten und mit schönen Angriffen und Aufschlägen uns immer wieder zurück ins Spiel zu bringen. Doch am Ende geschahen mehr Fehler auf unserer Seite. So ging das Spiel in drei knappen Sätzen (19:25, 21:25, 22:25) an die L. O. Volleys. 

Nach einem recht langen Spieltag gingen wir gegen 18 Uhr mit einem ganz guten Gefühl nach Hause und freuen uns auf die kommenden Trainingseinheiten.

… Paula

Auswärtsspiel ganz nah

Am Sonntag, den 24.03.2024, stand der nächste Spieltag der Mannschaft des Teams #5 in der Kreisunion Chemnitz/Erzgebirge Frauen in der Sporthalle des Terra Nova Campus an. Um 9:45 Uhr traf sich das Team bestehend aus Rica, Alwine, Mia, Ellen, Emma, Hedi, Helene und Maria in der Halle. Als Trainer stand uns Andreas Specht zur Seite.

Am Start waren außerdem die Teams Union Milkau II und das Jugendteam der SG Adelsberg. Die Adelsberger Mädels trafen alle Vorbereitungen auf und um das Spielfeld herum und stellten ein leckeres Buffet für die Pausen zur Verfügung.

Direkt im ersten Spiel traten wir gegen die Mädels aus Adelsberg an. Im ersten Satz taten wir uns schwer damit, in das Spiel zu finden. Unsere Annahmen gelangen nicht wie gewünscht und dadurch konnten wir auch nicht mit guten Angriffen punkten. Schnell entstand ein deutlicher Rückstand und der Satz ging letztlich deutlich mit 25:6 Punkten an die SG Adelsberg.

Nach der Pause starteten wir konzentrierter in den zweiten Satz und es gelang uns, die Angriffe der Adelsberger Spielerinnen gut anzunehmen und unser Angriffsspiel besser aufzubauen. Zwischenzeitlich lag unser Team sogar in Führung, musste sich dann aber den druckvollen Angriffen und Aufschlägen der gegnerischen Mannschaft beugen. Nach einer engen Schlussphase konnten die Adelsbergerinnen den Satz knapp mit 25:22 für sich entscheiden.

Auch beim dritten Satz zeigten wir anfänglich ein konzentriertes Spiel mit guten Annahmen und Zuspielen. Leider konnten wir nicht mit allen Aufschlägen punkten, so dass die SG Adelsberg hier gut ins Spiel kam und uns weiterhin mit ihrem Angriffsspiel unter Druck setzen konnte. Auch den dritten Satz konnte die SG Adelsberg mit 25:14 Punkten für sich entscheiden.

Im zweiten Spiel setzte sich die Union Milkau II gegen die SG Adelsberg in 3:0 Sätzen klar durch. Wir Mädels vom CVV Team #5 stellten dabei das Schiedsgericht.

Unser Dank gilt dem Ausrichter und allen Helfern, Fahrern, Zuschauern und Trainern für den gelungenen Spieltag. Trotz Niederlage konnten wir innerhalb des Spiels unseren Teamgeist weiterentwickeln und haben an Spielerfahrung, insbesondere im Läufersystem, gewonnen.

Maria

Voller Vorfreude ins erste Playoff Spiel

Die Saison geht für die meisten Mannschaften dem Ende zu – allerdings noch nicht für uns! Mit 11 Siegen aus 12 Spielen in der Sachsenklasse Staffel B ziehen wir nun verdient in die Playoffs ein. Wir verschafften uns mit 5 Punkten aus Hin- und Rückspiel gegen die L.E. Volleys, die ebenfalls in die Playoffs einziehen, eine gute Ausgangslage in der neuen Tabelle. Am Samstag, den 23.03, starteten wir in das erste wichtige Spiel gegen die Wildcats Reichenbach, die bisher ebenfalls eine fast makellose Saison spielten, mit 6 Punkten in die Playoffs starten und wir daher starke Gegnerinnen erwarteten.

Mit einer Mischung aus Vorfreude und Aufregung sowie der Hoffnung auf ein spannendes Spiel machten wir uns gut gelaunt auf den Weg. Eine intensive Vorbereitung in den letzten Trainingswochen sollte heute belohnt werden.

Die Stimmung im Team konnte an diesem Tag nicht besser sein. Wie sooft starteten wir vor der Heimmannschaft mit unserer Erwärmung, die zu Beginn eine spielerische Übung beinhaltet um alle etwas locker zu machen. Weiterhin bekam jede Spielerin noch einen individuellen Glückskeks, um an die eigenen Stärken zu glauben und selbstbewusst aufzutreten.

Die Startaufstellung: Tina (Z), AK (D), Michelle und Melli (AA), Maren und Kristin (M) und Emi (L). Auch Jule (AA), Antje (M) und Emi (Z) kamen zum Einsatz und Luisa (noch verletzt) unterstützte uns mit super Stimmung vom Spielfeldrand.

Der Start mit einem Fehlaufschlag von uns spiegelte die Nervosität des gesamten Teams wieder, allerdings ließen wir uns davon nicht beeindrucken und setzten den Satz mit einer kleinen Führung fort. Später fanden die Reichenbacherinnen besser ins Spiel, sodass die zweite Hälfte des Satzes sehr ausgeglichen und auf beiden Seiten mit guten Aktionen verlief. Ende des Satzes wurde Antje auf Mitte eingewechselt. Zunächst noch etwas zögerlich, aber später eine echte Waffe im Angriff und präsent im Block. Allerdings zeigten auch unsere Mitten Maren und Kristin eine gute Performance, holten sich Blockpunkte und nutzen ihre Chancen im Angriff. Wichtig im Spiel war es, die Variabilität im Angriff zu wahren, um den Reichenbacher Block vor größeren Herausforderungen zu stellen, da dieser sehr stabil stand und uns immer mal wieder kleinere Probleme bereitete. Vor allem musste die Geduld behalten werden, um auch ein drittes Mal den Ball übers Netz und schließlich zum Boden zu bringen. Diese Geduld behielten wir und vertrauten auf unsere Stärken in der Abwehr. So beendeten wir den ersten Satz erfolgreich mit 25:21.

Der zweite Satz verlief auf Augenhöhe. Lange Ballwechsel mit spektakulären Abwehraktionen auf beiden Seiten zeigten den Siegeswillen beider Teams. Ziel war es, die Ruhe zu behalten und die Übersicht zu behalten. So konnte AK sogar mit 2 gepritschten Bällen einen Punkt ergattern. Jeder Eigenfehler wurde meist direkt mit einem Führungswechsel bestraft, sodass wir das gesamte Spiel konzentriert bleiben mussten. Die Crunchtime verschaffte schließlich Spannung pur und Gänsehautmomente. Es wurde auf beiden Feldseiten um jeden Punkt gekämpft. Jeweils 2 verschlagene Satzbälle von uns und unseren Gegnerinnen zögerten das Satzende weiter hinaus. Wir behielten starke Nerven und schließlich waren es am Ende unser Wille, Kampf und zwei mutige Angriffe, die uns den knappen Satzsieg brachte bei einem Stand von 31:29.

Der zweite Satz sollte der Schlüsselmoment im Spiel gewesen sein. Im dritten Satz zogen wir weiterhin unser Spiel auf und setzten die Gegnerinnen unter Druck. Beim Endstand von 25:9 jubelten wir voller Erleichterung um 3 wichtige Punkte für den Aufstiegskampf!

Es war ein herausfordernder und aufregender Spieltag. Auch wenn wir den dritten Satz sehr deutlich gewannen, war es insgesamt ein Spiel auf Augenhöhe, in dem uns viel abverlangt wurde und jeder Eigenfehler einer hätte zu viel sein können. Wir standen als Team zusammen und haben durch die Bank weg gut performt und uns verdient an die Spitze der Tabelle katapultiert.

Wir freuen uns auf unser letztes Heimspiel der Saison am Sonntag, den 14.04.24 ab 10 Uhr in der CPSV Halle gegen Homersdorf und Reichenbach. Kommt vorbei und feuert uns an!

Heimspieltag mit vielen knappen Sätzen

Am 16.03.2024 stand das Heimspiel von Team #3 an. Wir trafen uns 12.30 Uhr in der Sporthalle des André Gymnasiums, um alles für unsere Gäste aus Schöneck und aus Ortmannsdorf vorzubereiten. Um 14.00 Uhr starteten wir unser erstes Spiel gegen den SV 1861 Ortmannsdorf.

Wir begannen mit Amelie auf Zuspiel, Senta und Antonia auf Mitte, Josi und Lena auf Außen, Helena auf Dia und Zoe auf der Position des Liberos. Wir starteten super ins Spiel und konnten uns einen Vorsprung von 6:2 erkämpfen. Schnell holten unsere Gäste auf und unser Trainer Andreas musste bei einem Spielstand von 13:13 eine Auszeit nehmen, um uns weiterhin zu motivieren. Wir kämpften weiter und lagen wieder vorn. Alles hatte gepasst. Wir konnten unsere Gegner mit starken Angriffen unter Druck setzen. Nun erkämpften wir uns den Satzball, doch die Aufregung war so groß, dass wir keinen Aufschlag mehr rüberbringen konnten. Unter diesen Umständen verschenkten wir den ersten Satz an den Tabellen achten mit einem 25:27. 

Der zweite Satz verlief anfangs nicht sonderlich gut für uns. Ortmannsdorf legte einen guten Vorsprung vor. Wir kämpften und konnten gute Punkte machen, doch hat es am Ende einfach nicht gereicht. Viele Punkte wurden durch Aufschlagfehler verschenkt, was sehr ärgerlich war. Trotzdem blieb es spannend und der zweite Satz ging sehr knapp mit einem 21:25 an den SV 1861 Ortmannsdorf.

Im dritten Satz blieb es weiterhin spannend und sehr eng. Wir konnten uns sehr oft einen Punktausgleich erkämpfen und blieben so dicht an den Ortmannsdorferinnen dran. Team #3 kämpfte und versuchte gegenzuhalten, aber leider hat es letztendlich einfach nicht gereicht – ob es der letzte Schritt und Ballkontrolle in der Abwehr oder Mut und Geschick im Angriff war. So gewann der SV 1881 Ortmannsdorf den dritten Satz 20:25 und somit auch das Spiel. 

Um 16.15 Uhr starteten wir gegen den VfB Schöneck 1912 in unser zweites Spiel. Es spielten Amelie als Zuspielerin, Senta und Antonia als Mittelblocker, Malin und Josi als Außenannahme, Luise als Dia und Zoe als Libera. Das Spiel startete nicht perfekt und wir lagen schnell 7:12 hinten. Was im ersten Spiel super lief, ließ im zweiten sehr nach. Wir taten uns sehr schwer, unsere Angriffe ins Feld der Gegnerinnen zu bringen. Wir konnten keinen richtigen Anschluss zu den Schöneckerinnen finden und gaben so unseren ersten Satz des zweiten Satzes mit 17:25 an unsere Gäste ab. 

Der zweite Satz verlief anfangs auch nicht sonderlich großartig. Man konnte uns langsam die mangelnde Konzentration ansehen und so wiederholten sich allmählich kleine Fehler. Die Kommunikation untereinander funktionierte nicht mehr so richtig und viele Bälle konnten wieder nicht ins gegnerische Spielfeld gebracht werden. Auch durch mehrere Aufschlagfehler verschenkten wir viele Punkte. So schlossen wir den Satz mit 12:25 ab. 

Im dritten Satz gaben wir wieder etwas mehr Gas und konnten gut mithalten. Mit einer starken Aufschlagserie von Helena, die mittlerweile von unserem Trainer als Außenannahme eingesetzt wurde, erkämpften wir uns einen Vorsprung von 12:9. Leider hat auch das am Ende nicht mehr gereicht. So gewannen die Tabellen Fünften den dritten Satz mit einem knappen 22:25. 

Aus Niederlagen kann man nur lernen und wir können so an Erfahrung gewinnen. In den folgenden Trainings können wir an unseren Schwächen arbeiten und es im nächsten Spiel besser machen. 

…Zoe

CVV mit dem Vize-Sachsenmeistertitel U20

Am Sonntag, den 03. März 2024, fuhren wir nach Leipzig, um uns bei der Sachsenmeisterschaft U20 zu beweisen. Insgesamt waren es 6 Mannschaften, die an diesem Turniertag gegeneinander antreten sollten. Mitgereist waren als Spielerinnen Sarah, Svea, Lena, Helena, Lina, Amelie, Maren und Kristin. Axel begleitete uns als Trainer. 

Wir starteten zunächst mit keinen Erwartungen in diesen Spieltag, da wir mit nur einer Auswechselspielerin etwas unterbesetzt anreisten. Unser erstes Spiel des Tages spielten wir nach der Eröffnung gegen die Mädels vom Dresdner SSV. Von Anfang an spürten wir das Feuer, welches uns auch für den ganzen Tag begleiten würde und schlugen uns mit starken Annahmen und Angriffen. Leider reichte unsere Leistung im ersten Satz noch nicht ganz aus, womit wir ihn 17:25 an die starken Dresdnerinnen abgeben mussten. Mit dem Willen, uns den zweiten Satz zu holen, starteten wir mit starken Aufschlägen und spielten unser Spiel. Nachdem wir die Dresdner erfolgreich im Kopf rausbringen konnten, gewannen wir den zweiten Satz mit 25:19. Im dritten Satz schließlich fehlte uns die Luft, auch diesen zu gewinnen. Und trotz einer tollen Aufschlagsserie von Lena, welche die Gegnerinnen beide Auszeiten kostete, gaben wir den Satz mit 12:15 an die Dresdnerinnen.

In unserem zweiten Spiel waren sie Mädels vom Post SV Dresden unsere Gegnerinnen. Uns war von Anfang an klar, dass dieses Spiel ein komplett anderes werden würde. Die Spielerinnen des Post SSV machten es uns mit starken Annahmen und einer starken Abwehr nicht gerade leicht, jedoch brachte Lina uns mit einer erfolgreichen Aufschlagsserie in eine gewisse Sicherheit und wir gewannen den ersten Satz 25:16. Im zweiten Satz litt unsere Konzentration und wir zeigten nicht mehr unsere Leistung, die wir im Satz zuvor zeigten. Diesen verloren wir mit 17:25. Im dritten Satz kehrte unsere vermisste Konzentration wieder und nach einem holprigen Start und einer großartigen Aufholjagd gewannen wir diesen Satz und somit auch das Spiel mit 15:12. 

Als Zweitplatzierter der Gruppe zogen wir somit in das Halbfinale ein. Nach einer kleinen Pause, in der wir unsere Kräften nochmal sammeln konnten, trafen wir im Halbfinale auf die Mädels vom VV Grimma. Uns war klar, dass dieses Spiel ein sehr hartes werden würde und wir rechneten nicht damit, ins Finale einziehen zu können. Trotzdem starten wir mit einem enormen Willen und schon nach den ersten Punkten wurde uns bewusst, dass dieses Spiel eines der besten seit langem werden würde. Mit starken Aufschlägen, Annahmen und Angriffen zogen wir das Spiel auf unsere Seite und gewannen unerwartet den ersten Satz 25:18. Nach dem harten ersten Satz wollten wir auf jeden Fall auch den zweiten zu uns holen und spielten unser Spiel aus dem vorherigen Satz weiter. Dank einer stetigen Konzentration und guten Blocks sicherten wir uns dieses Spiel und somit den Einzug ins Finale mit 25:17. 

Zuletzt trafen wir erneut auf unsere ersten Gegnerinnen aus Dresden im Finale. Wir starteten mit Feuer und hielten unsere Konzentration konstant oben. Leider waren uns die Dresdnerinnen einfach überlegen und sicherten sich den ersten Satz mit 25:21. Wir versuchten auch im zweiten Satz unsere Leistung beizubehalten, was uns auch gelang, jedoch fehlte uns nach dem langen Spieltag letztlich die Luft und Dresden konnte sich auch den zweiten Satz mit einem starken, konstanten Spiel mit 25:21 für sich entscheiden. 

Damit sind wir Zweiter bei der Sachsenmeisterschaft U20 und Vize-Sachsenmeister, womit nicht unbedingt zu rechnen war. Alles in allem war es eine echt starke spielerische Leistung und ich freue mich schon auf die nächste Jugendmeisterschaft. 

…Kristin

Letztes Heimspiel der Saison

Bei bestem Sonnenschein und guter Laune am frühen Morgen begann am 09.03.2024 für das Team 4 der letzte Heimspieltag in der Heimhalle. Wir hatten viele Spielerinnen dabei, um genügend Wechseloptionen zur Verfügung zu haben. Nachdem das Buffet und die Halle für den Spieltag vorbereitet waren, ging es an die Erwärmung für das erste Spiel des Tages – gegen die Mädels des SV Chemnitz Harthau. Die Startaufstellung sah wie folgt aus: Sarah auf Zuspiel, Anne als Libera, Marianne und Mira als Mitten, Malin und Bina auf Außen und Lilli als Diagonal.

Den ersten Satz konnten wir schnell mit unseren druckvollen Aufschlägen dominieren. Bis auf 21:8 konnten wir uns einen Vorsprung erarbeiten und hatten bereits den sicheren Satzgewinn vor Augen. Doch dann stellte uns die Harthauer Aufschlägerin vor große Herausforderungen. Ihr gelang Ass auf Ass und unsere Annahme hatte große Probleme, mit diesem „Tempowechsel“ mitzuhalten. Unsicherheit machte sich breit und wir brauchten zwei Auszeiten, um den Fokus wieder auf unser Spiel zu lenken. Erlöst wurden wir letztendlich durch einen Fehlaufschlag. Schließlich gelang es uns, den Satz mit 25:21 zu beenden. Jedoch warnte uns unser Trainer Andi, dass sich die Gegnerinnen aus Harthau nun gut ins Spiel eingefunden hatten und wir nun richtig Gas geben mussten.

Mit gleicher Aufstellung starteten wir in den zweiten Satz. Unsere Aufschläge sorgten für ordentlich Unruhe bei den Gegnerinnen und auch unsere Annahme hatte sich deutlich stabilisiert. Zwei Wechsel brachten Charlotte für Sarah und Anna für Lilli mit ins Spiel. Ein konzentriertes Spiel mit guten Angriffen brachte uns den zweiten Satz, welchen wir souverän mit 25:14 für uns entscheiden konnten.

Im dritten Satz starteten wir direkt mit Charlotte für Sarah als Zuspielerin ein, die restliche Aufstellung blieb unverändert. Bis zum Punktestand von 13:12 hielten beide Mannschaften gut mit und es war ein umkämpftes Spiel. Besonders hervorzuheben war in dieser Situation unsere Mitte Marianne, die auf der (ungewohnten) Position ganze vier Punkte in Folge für uns besorgte. Ihre zwei Blockpunkte und zwei gezielten Angriffe verhalfen uns zu neuem Selbstbewusstsein und wir konnten den Satz mit 18:25 Punkten und somit das Spiel 3:0 gewinnen.

Nach einer kurzen Stärkung am Buffet ging es für uns um 12 Uhr in das zweite Spiel des Tages – gegen das Team des VfL Wildenfels. Diesmal starteten wir mit Sarah auf Zuspiel, Miri als Libera, Emma und Zoe auf Außen, Marianne und Mira als Mitten und Melina auf Diagonal.

Der erste Satz verlief sehr ausgeglichen. Wir konnten die Gegnerinnen mit unseren Aufschlägen gut unter Druck setzen und auch unsere Angriffe zeigten Wirkung. Punkt um Punkt zogen wir gleich und zeigten vor allem in der Feldabwehr, was wir zuletzt intensiver trainiert hatten. Zu unserer aller Freude gelang es uns dann tatsächlich, den Satz mit 25:22 für uns zu entscheiden.

Hoch motiviert starteten wir dann mit unveränderter Aufstellung in Satz 2 und wollten an das gute Ergebnis aus Satz 1 anschließen. Jedoch hatten die Gegnerinnen nun in ihr Spiel gefunden und zwangen uns mit starken Aufschlägen und Angriffen in die Defensive. Beim Stand von 11:6 gegen uns wurde Bina für Melina eingewechselt, allerdings konnten wir unsere Annahmen nicht mehr effektiv verwerten. Die Gegnerinnen schenkten uns keine Punkte und zogen ihr Spiel durch, sodass wir uns mit 25:12 geschlagen geben mussten.

Die Sätze 3 und 4 verliefen leider ganz ähnlich. Die Konzentration in der Feldabwehr hatte bei uns nachgelassen und es gelang uns nicht, die cleveren Angriffe der Gegnerinnen unter Kontrolle zu bringen. Zwar zeigten wir auch hier mit guten Aufschlägen und gezielten Angriffen noch einmal unser Potential, jedoch unterlagen wir schlussendlich der Erfahrung der Wildenfelserinnen und mussten uns in Satz 3 mit 25:12 und in Satz 4 mit 25:11 geschlagen geben.

Insgesamt sind wir zufrieden mit dem Spieltag. Besonders der erste Satz im zweiten Spiel hat uns gezeigt, wie gut wir mithalten können. Entsprechend motiviert sind wir, im letzten Auswärtsspiel der Saison noch einmal alles zu geben und zu zeigen, was wir können. Wir danken Andi und Axel, Nina und allen unseren Fans auf der Tribüne für ihre Unterstützung.

…Lilli