Kategorie: Team #1

Beiträge für Team #1

Auswärts ohne Lohn – 0:3 beim TSV Eibelstadt

Eine lange Auswärtsfahrt führte Team #1 am vergangenen Sonntag in die Nähe von Würzburg zum TSV Eibelstadt. Verzichten musste die Mannschaft diese Woche auf Diagonalangreiferin Sonja Witte und Universaltalent Caroline Voigt. Die Gastgeberinnen aus Eibelstadt – selbst noch punktlos nach zwei Spielen – präsentierten sich in heimischer Halle in bester Spiellaune und zeigten eine konzentrierte Leistung.

Von Beginn an tat sich der CVV schwer, ins Spiel zu finden. Die Eibelstädterinnen stellten mit druckvollen Aufschlägen die Annahme vor große Herausforderungen – so konnte der CVV oft nur mithalten statt das Spiel selbst in die Hand zu nehmen. Im Block gelang es nur selten, gegen das schnelle und variable Spiel der Gastgeberinnen geschlossen zu stehen, was die Abwehr zusätzlich forderte. Erst gegen Ende des ersten Satzes kam das Team besser ins Spiel und konnte sich noch einmal herankämpfen, musste den Durchgang aber knapp mit 23:25 abgeben.

Auch Satz zwei begann alles andere als optimal. Doch die Chemnitzerinnen bewiesen Moral, kämpften sich Punkt für Punkt zurück und brachten Eibelstadt phasenweise ins Wanken. Leider verhinderten zahlreiche Aufschlagfehler, dass die Aufholjagd belohnt wurde. Mit 21:25 ging auch dieser Satz an Eibelstadt.

Im dritten Durchgang setzte sich das Bild fort: Wackler in der Annahme, im Angriff fehlte die Konsequenz und der Block fand weiterhin keinen Zugriff. Hinzu kamen einige Abstimmungsfehler, die Eibelstadt konsequent nutzte. Zwar entwickelten sich immer wieder sehenswerte Ballwechsel, doch oft fehlte dem CVV am Ende die nötige Geduld, um die langen Rallys für sich zu entscheiden. Mit 18:25 ging der Satz und damit das Spiel klar und verdient an den TSV Eibelstadt.

Zum MVP des Chemnitzer VV wurde Anna-Maria Nitsche gewählt, die mit Übersicht und Einsatzwillen überzeugte.

Fazit:
Der CVV zeigte immer wieder gute Phasen, machte sich aber mit zu vielen Eigenfehlern und Abstimmungsproblemen selbst das Leben schwer. Nun gilt es, die Trainingswoche zu nutzen und an den bekannten Baustellen zu arbeiten – denn bereits am kommenden Sonntag (02.11.) um 14 Uhr steht im Terra Nova Campus das nächste Heimspiel gegen die bisher ungeschlagene Mannschaft Erfurt electronic an.

Weltmeisterin im Trikot des CVV

Yvonne aus Team #1 hat es geschafft – sie holte bei der Ü34-Volleyball-Weltmeisterschaft in Benidorm den Weltmeistertitel!

Schon die Teilnahme war ein Erfolg: Yvonne setzte sich in Sichtungstrainings gegen zahlreiche Mitbewerberinnen durch – darunter ehemalige National- und Erstligaspielerinnen. Unter der Leitung der erfahrenen Trainerin Renate Riek-Bauer (518 Länderspiele) formierte sich daraus ein echtes Dream-Team, das sich auf internationalem Parkett eindrucksvoll präsentierte.

Bei der WM zeigte das deutsche Team seine ganze Klasse: ohne Satzverlust durch die Vorrunde, ein souveräner 2:0-Erfolg im Freundschaftsspiel gegen ein spanisches Zweitligateam und schließlich der Finalsieg gegen die Slowakei (2:0).

„Es hat unfassbar viel Spaß gemacht – das Team ist einfach super!“, erzählt Yvonne begeistert. „Wir haben uns alle verstanden, zusammen gefeiert und auf dem Feld als Einheit funktioniert. Jeder Wechsel hat gepasst – alle 13 Spielerinnen kamen zum Einsatz. Und das Finale war großartig – wir waren von Anfang an konzentriert und haben den Gegnerinnen keine Chance gelassen.“

Zum Abschluss wurde natürlich gebührend gefeiert: „Bei der Siegerehrung floss reichlich Sekt – alle deutschen Teams, Männer und Frauen, haben gemeinsam gejubelt.“

Wir sind stolz auf Yvonne! Dein Einsatz, dein Teamgeist und deine Leidenschaft sind ein echtes Vorbild.

Doppelspiel-Wochenende in Bayern: 3 Punkte, 10 Sätze, 1000 Erfahrungen

Am vergangenen Wochenende stand für Team #1 des Chemnitzer VV die längste Auswärtsfahrt der Saison an – ein kräftezehrendes Doppelspiel-Wochenende im Süden Deutschlands. Am Samstagmorgen ging es bereits um 8:30 Uhr mit zwei Kleinbussen von Chemnitz aus in Richtung Bayern. Ziel: Zwei Spiele gegen die Nachwuchstalente der Roten Raben Vilsbiburg II und den MTV Rosenheim.

Zum Auftakt gastierte das Team in der imposanten Ballsportarena der Roten Raben Vilsbiburg II – eine deutlich größere und höhere Halle als gewohnt, was die Eingewöhnung nicht leicht machte. Auf der Bank übernahm Co-Trainerin Isabell Murrmann die Hauptverantwortung, da Cheftrainerin Josephine Brandt das Team dieses Mal aus der Ferne unterstützte. Verzichten musste man zudem auf Außenangreiferin Anna-Maria Nitsche und Libera Yvonne Pretscheck. Trotz der ungewohnten Bedingungen startete der CVV stark in den ersten Satz. Neuzugang Caroline Voigt überzeugte auf der Außenposition mit vielen cleveren Lösungen, Sonja Witte und Katina Krell zeigten sich im Angriff gewohnt durchschlagskräftig. Nach einem intensiven Schlagabtausch auf Augenhöhe konnte sich der CVV in der Crunchtime durchsetzen und den ersten Satz mit 25:21 für sich entscheiden. Auch der zweite Durchgang ging mit 25:23 knapp, aber verdient nach Chemnitz. Hier gab auch Jugendspielerin Antonia Böhm ihr Liga-Debüt – und das so überzeugend, dass sie sich direkt einen festen Platz auf der Mitte für die weiteren Sätze erspielte. Im dritten Satz sah alles nach einem 3:0-Erfolg aus – beim Stand von 24:22 fehlte nur ein Punkt. Doch eine Reihe von Eigenfehlern brachte die Roten Raben zurück ins Spiel, die den Satz noch mit 28:26 drehten – ärgerlich. Im vierten Satz reagierte Trainerin Isabell Murrmann mit einem Wechsel: Yasmin Talkenberger kam für Caroline Voigt, um den Block zu verstärken. Doch auch hier fehlte es im Chemnitzer Spiel an Konsequenz, sodass Vilsbiburg mit 25:22 den Satzausgleich erzwang. Im entscheidenden Tiebreak zeigte Team #1 dann wieder seine Klasse. Hochkonzentriert, druckvoll und mutig spielte man sich schnell in einen Flow – beim Seitenwechsel stand es bereits 8:1. Der Satz ging schließlich deutlich mit 15:9 an den CVV. Als MVP wurde Kapitänin Katina Krell ausgezeichnet. Kräfte sparen? – Leider Fehlanzeige. Nach dem intensiven Fünf-Satz-Spiel ging es weiter nach Rosenheim, wo das Team beim gemeinsamen Burgeressen nicht nur Energie tankte, sondern auch den Tag als Mannschaft ausklingen ließ.

Am Sonntag wartete mit dem MTV Rosenheim der zweite Gegner des Wochenendes. Gespielt wurde erstmals im neuen, auffälligen pinken Trikotsatz. Die Belastung vom Vortag war spürbar: Unruhe, Abstimmungsprobleme und viele Aufschlagfehler prägten den ersten Satz, der mit 25:21 an Rosenheim ging. Auch im zweiten Durchgang fand der CVV kaum in seinen Rhythmus. Rosenheim, zwar nicht die größte Mannschaft, aber dafür äußerst spielfähig und abwehrstark, stellte uns vor große Schwierigkeiten, den Ball erfolgreich im Feld unterzubringen. Trotz einiger Wechsel blieb das Spiel hektisch – wieder 25:20 für Rosenheim. Was dann folgte, hatte kaum jemand erwartet: Plötzlich lief es. Im dritten Satz stabilisierte sich das Spiel, das Team agierte cleverer, sammelte Blocks und platzierte einige Asse im Aufschlag. Satz drei und vier gingen jeweils mit 25:20 an Chemnitz – der nächste Tiebreak des Wochenendes war perfekt. Doch im entscheidenden fünften Satz machte sich die Erschöpfung bemerkbar. Die Konzentration ließ in Annahme und Aufschlag nach, dazu kam eine Vielzahl erfolgreicher zweiter Bälle der gegnerischen Zuspielerin – zu viele für den CVV. Rosenheim entschied den Tiebreak mit 15:8 für sich. MVP wurde dieses Mal Sonja Witte, die – ganz bayerisch – mit einem Lebkuchenherz geehrt wurde.

Trotz der Belastung von zehn Sätzen an zwei Tagen sammelte Team #1 drei wichtige Punkte für die Tabelle – genau das war auch das erklärte Ziel von Trainerin Josephine Brandt, die beide Spiele im Livestream verfolgte. Mit viel Teamgeist, Moral und Leidenschaft zeigten die Chemnitzerinnen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen bestehen können. Müde, aber stolz trat man am Sonntagabend die knapp fünfstündige Rückreise nach Chemnitz an. Neben Muskelkater und Erfahrungen nimmt Team #1 auch jede Menge Selbstvertrauen mit.

Jetzt heißt es erstmal: zwei Wochen Spielpause! Am 26. Oktober geht es dann weiter – auswärts beim TSV Eibelstadt.

Bis dahin: Maaaaarx…Städter!

Chemnitzer VV feiert ersten Heimsieg in der 3. Liga

Das erste Heimspiel für Team #1 des Chemnitzer VV in der 3. Liga Ost hatte es direkt in sich. Nach dem bitteren und personell geschwächten Auftakt gegen Jena vergangene Woche war nun kein Geringerer als der Vorjahresdritte Dresdner SSV zu Gast im Terra Nova.

Von Beginn an zeigte der CVV, dass er sich nicht verstecken wollte. Selbstbewusst und mit viel Spielfreude setzten sich die Gastgeberinnen im ersten Satz schnell bis auf 14:8 ab. Doch Dresden kam zurück ins Spiel, profitierte von einigen zu vielen Aufschlagfehlern und der fehlenden Konsequenz im Abschluss, sodass der erste Durchgang knapp mit 25:23 an die Gäste ging.

Libera Svea (#19) übernahm viel Verantwortung und sorgte damit für Stabilität in der Annahme und Abwehr. Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Davon ließ sich das Team jedoch nicht entmutigen. Entschlossen, es diesmal besser zu machen, startete der CVV erneut stark in Satz zwei. Mit einer 14:9-Führung im Rücken hielten die Chemnitzerinnen den Druck hoch und zwangen dem DSSV ihr eigenes Spiel auf. Besonders auffällig war dabei die junge Libera Svea Koch, die mit viel Ruhe und Abgeklärtheit überzeugte. Zudem konnte Neuzugang Sonja Witte auf der Diagonalposition mit ihrer beeindruckenden Physis immer wieder für Akzente sorgen. Verdienter Lohn: ihr erster MVP-Titel. Mit 25:17 ging dieser Satz klar an die Gastgeberinnen. Nun endgültig beflügelt von der Gewissheit, dass man die Oberhand hatte, spielte sich der CVV in einen Flow. Auch die folgenden beiden Sätze gingen mit viel Energie und Spielfreude an die Chemnitzerinnen, die somit einen eindrucksvollen 3:1-Heimsieg feiern konnten. Trainerin Josephine Brandt zeigte sich sichtlich stolz über diese kleine Sensation und das starke Auftreten ihres Teams.

Neuzugang Sonja (#15 – rechts im Block) fügt sicht nahtlos ins Teamsgefüge ein und überzeugt immer wieder mit ihrer Atlethik. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Ein großes Dankeschön geht an die zahlreich erschienenen Zuschauer:innen im Terra Nova sowie an alle Helfer und Unterstützer, die maßgeblich zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben.

Bereits nächste Woche wartet die nächste große Herausforderung: Im Rahmen eines Doppelspielwochenendes tritt Team #1 am Samstag bei den Roten Raben Vilsbiburg II an und reist am Sonntag weiter zum MTV Rosenheim – die weiteste Auswärtsfahrt der Saison.

Auftakt in der 3. Liga Ost: Kleiner Kader, große Herausforderung in Jena

Zum ersten Spiel in der 3. Liga Ost reiste Team #1 des Chemnitzer VV am vergangenen Samstag zum Mitaufsteiger VSV Jena – ein Team, das sich über den Sommer gezielt verstärkt hat und dies auf dem Feld ebenfalls unter Beweis stellen konnte. 

Für die Chemnitzerinnen hingegen standen die Sterne alles andere als günstig. Ein schmaler Kader aufgrund von Verletzungen und krankheitsbedingten Ausfällen stellte das Team vor große Herausforderungen. Besonders schmerzlich vermisst wurde Zuspielerin Cora, die mit ihrer Spielintelligenz und schnellen Passverteilung elementarer Bestandteil des Chemnitzer Spiels ist. Auch die zweite Zuspielerin Lina stand aufgrund der Jugendspielerinnen-Regelung noch nicht zur Verfügung. In der Not übernahm unsere neue Diagonalspielerin Inge das Zuspiel – die ihre Aufgabe mutig und mit viel Einsatz erfüllte. Aber eine Drittliga-Zuspielerin wächst eben nicht über Nacht auf Bäumen.

Der erste Satz war sinnbildlich für den gebrauchten Tag: viele eigene Aufschlagsfehler, Abstimmungsprobleme und Unruhe im Spielaufbau machten es den Gastgeberinnen leicht, den Satz deutlich mit 25:13 für sich zu entscheiden.

Umso erfreulicher war der Start in Satz zwei: plötzlich lief das Spiel flüssiger, Annahme und Angriff fanden besser zusammen und das Chemnitzer Team zeigte phasenweise, was in ihm steckt. Doch in der entscheidenden Crunch Time fehlte die letzte Konsequenz, um den Satz zu holen – 25:21 für Jena. Der dritte Durchgang verlief ähnlich: stark gekämpft, aber am Ende waren es wieder die druckvollen Aufschläge und das schnelle Zuspiel der Gastgeberinnen, die uns immer wieder unter Druck setzten und kaum effektive Gegenangriffe zuließen.

Am Ende stand ein deutliches 0:3 (13:25, 21:25, 21:25) auf der Anzeigetafel – ein Ergebnis, das den Start in die neue Liga leider schmerzhaft markiert.

🔜 Blick nach vorn:
Wir haken das Spiel ab, sammeln uns und blicken mit Fokus auf das erste Heimspiel der Saison:
🗓 Sonntag 28.09., 14 Uhr
📍 Terra-Nova-Campus
🏐 Gegner: Dresdner SSV

In hoffentlich voller Besetzung wollen wir dann zeigen, was in uns steckt! 💪

Marx…Städter!

Spitzenspiel wird seinem Namen gerecht

Chemnitzer VV gegen den VSV Jena hieß es vor Wochenfrist in der Sporthalle am Terra Nova Campus in Chemnitz. Die Vorgeschichte ist weitestgehend bekannt: Jena gewann das Hinspiel in Jena 3:2 und fortan alle weiteren 17 Ligaspiele. Chemnitz stand bei 15 aus 17 und hatte nur noch kleine Chancen, an den Thüringerinnen vorbei zu ziehen. Dafür wäre ein Dreier klar von Vorteil gewesen. Doch daraus wurde nichts, denn die Jenaer Damenvertretung präsentierte sich trotz Fehlens von Frederike Brabetz in hervorragender Verfassung und absolut auf Augenhöhe.

Vor allem die ersten beiden Sätze boten Spannung und Volleyball auf sehr hohem Niveau. Das ausgerechnet diese auf das Konto der Gäste gingen, hatte vielleicht auch damit zu tun, dass der CVV den Druck des „Müssen“ auf seiner Seite hatte. Mit 25:23 und 31:29 behielten die Jenaerinnen die Oberhand und zeigten einmal mehr, dass die Crunchtime ihnen liegt. Mit 0:2 Satzstand und dem Mute der Verzweiflung wollten die Damen von Trainerin Josi allerdings die rund 120 Fans nicht so schnell nach Hause gehen lassen und drehten die Partie zu ihren Gunsten. Sicher fiel die Anspannung auf Seite der Gästinnen auch ein wenig ab, doch der CVV zeigte fortan, dass man sich nicht zu verstecken braucht. 25:12, 25:21 und 15:6 lauteten die recht klaren Ergebnisse der folgenden 3 Sätze. MVP wurden auf beiden Seiten die Libera, die in diesem Spiel absolut verdient geehrt wurden.

Svea (#19) machte ein hervorragendes Spiel, stabiliserte die Annahme und hielt in der Abwehr viele Bälle in der Luft. Zurecht wurde sie an diesem Tag mit dem MVP-Titel ausgezeichnet.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass Jena völlig verdient vom Platz an der Sonne winkt und sollte in Zschopau keine Volleyballsensation geschehen, den Regionalmeistertitel einheimsen wird. Für den CVV bleibt somit im zweiten Jahr in Folge der Vizemeister und auch das ist ein Erfolg und zeigt, dass nunmehr seit 5 Jahren kontinuierlich Volleyball auf hohen Regionalliga Niveau in Chemnitz geboten wird.

Doch die Saison ist noch nicht vorbei. Bereits morgen geht es beim letzten Heimspiel der Saison darum, gegen die Damen vom SV Lok Engelsdorf den 2. Rang zu manifestieren und dem heimischen Publikum einen erfolgreichen Saisonabschluss zu schenken. Aus diesem Grund gibt es neben feinstem Volleyball ab 19 Uhr auch Freibier/Freisekt am Hallenimbiss. Für Engelsdorf geht es indes noch um das Treppchen in der Regionalliga, genau wie in der Folgewoche beim letzten Spiel gegen die LE Volleys. Auch wenn das Spiel gegen Jena somit vorentscheidend war, halten auch die letzten beiden Spiel einiges an Brisanz und Spannung bereit.

Spitzenspiele folgen auf Doppelspieltag

In der Vorwoche mussten die Damen des CVV direkt zweimal die Schuhe schnüren und zunächst am Samstag im Süden von Leipzig gegen die Bundesligareserve der Neuseenland Volleys antreten. Das junge und neuformierte Team bot den Chemnitzerinnen gut Paroli und so stand am Ende der erste Satzverlust in diesem Kalenderjahr zu buche. Die drei Punkte nahmen die Damen um Trainerin Josi aber mit einem 3:1 Sieg trotzdem mit nach Hause. Am Sonntag ging es dann zur kürzesten Auswärtsfahrt der Saison nach Zschopau. Die Erzgebirgerinnen sind erfahrungsgemäß hoch motiviert und versuchten alles, um die Sensation zu schaffen. Doch am Ende stand ein 3:0 zu Buche und Zschopau wird die Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz beenden.

An diesem und dem nächsten Samstag stehen die Spiele gegen den ungeschlagenen Tabellenprimus aus Jena und die Tabellendritten vom SV Lok Engelsdorf auf dem Programm. Gegen Jena wurde das Hinspiel denkbar knapp mit 3:2 verloren und gegen Engelsdorf ebenfalls knapp mit dem gleichen Ergebnis gewonnen. Spannung ist also garantiert. Jena kann theoretisch noch auf den zweiten Tabellenplatz abrutschen, doch dafür müssen viele „Wenn“ und „Aber“ eintreten. Daher gilt die Konzentration dem Match am morgigen Samstag. Dieses Spiel ist auch das Aufeinandertreffen der besten Angreiferinnen der Liga. Katina und Anna-Maria (jeweils 6 MVP-Auszeichnungen) treffen auf Frederike Brabetz (7 MVP-Auszeichnungen). Doch auch auf allen anderen Positionen bringt Jena Qualität mit und ist dadurch schwer auszurechnen. Anders als im Vorjahr, als man am vorletzten Spieltag den DSSV zu Gast hatte und es auch theoretisch nicht mehr möglich war, den Regionalliga-Titel zu gewinnen, besteht in diesem Jahr zumindest noch eine Mini-Chance.

Diese kann umso größer werden, wenn ihr zahlreich in die Halle strömt und das Team bei diesem Unterfangen unterstützt. Spielbeginn ist wie gewohnt 19 Uhr in der Sporthalle am Terra-Nova-Campus. Wer bereits vorher Volleyball auf guten Niveau sehen möchte, kann ab 12 Uhr den Doppelheimspieltag von Team #2 an gleichem Ort besuchen.

In diesem Sinne…

…support your local team – Marx…Städter!!!

Weltfrauentag mit Volleyball

Es geht weiter. Nachdem die Saison für die CVV-Damen eine 4-wöchige Pause vorsah, wird Morgen wieder im heimischen Terra-Nova-Campus aufgeschlagen. Exakt zur gleichen Zeit vor 4 Wochen stand das letzte Match auf dem Plan. Zu Gast waren die jungen Wilden aus Erfurt und der CVV musste personelle Engpässe ausgleichen.

Hinter dem Einsatz von Anna-Maria stand bis zuletzt ein großes Fragezeichen. Parallel dazu verschlechterte sich auch die Einsatzchance von Katina. Da Svea, Yasmin, Emma, Franzi und Marlene bereits abgemeldet waren, wurde kurzerhand Verstärkungen aus Team #2 und #3 dazugeholt. Antonia und Theresa unterstützten Timea im Mittelblock und Anny und Michelle standen für den Außenangriff und die Annahme zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle für die Bereitschaft, den Einsatz und die gute Stimmung.

Die Erfurterinnen erwiesen sich als zähe Kontrahentinnen und wussten vor allem über die Diagonale und Mitte zu überzeugen. Beste Akteurin war allerdings die allgegenwärtige Libera, die zurecht als MVP ausgewählt wurde. Doch eine Spielerin überstrahlte an diesem Spieltag alle. Hustend und sichtlich angeschlagen spielte Anna-Maria auf höchstem Niveau. Zunächst sezierte sie die gegnerische Block-Abwehr-Reihe mit gekonnten Legern und als es beim Stand von 2:0 im dritten Satz nochmals eng zu werden drohte, holte sie den Hammer raus. Drei krachende Linienangriffe entschieden den Satz und das Spiel für die Hausherrinnen. Auch wenn an diesem Tag das Kollektiv sehr gut agierte, stach Anna-Maria nochmals heraus und schulterte das Team in den entscheidenden Phasen.

Anna-Maria (#14) fand immer wieder Lösungen gegen das SWE Volley Team II und wurde mit dieser Performance zurecht die wertvollste Spielerin.

Da der VSV Jena jedoch weiterhin einsam seine Runden an der Tabellenspitze dreht, muss der CVV seine Hausaufgaben erledigen und weiterhin ein paar Stoßgebete Richtung Volleyballgott senden. Die nächste „Hausaufgabe“ steht Morgen an. Zu Gast ist ein Gegner im Aufwind. Mit zwei Tie-Break Siegen gegen Plauen und Freital kommen die Damen vom TSV Leipzig mit breitem Kreuz nach Chemnitz. Auch wenn es sich auf dem Papier um einen Aufsteiger handelt, haben die Leipzigerinnen einige erfahrene Regionalliga-Spielerinnen an Bord und mit dem Duo Tenbusch/Schönherr viel Qualität mit Markleeberger-Vergangenheit dabei. Beim CVV sieht es personell weiterhin dürftig aus. Tendenziell werden es 8 bis 9 einsatzfähige Spielerinnen sein, doch die sind motiviert und wollen keine Geschenke verteilen.

Aufgrund des morgigen Weltfrauentags gibt es Freisekt für alle Besucherinnen. Stoßt und feuert gemeinsam mit uns an und unterstützt das Team auf dem Weg zu einer Spitzenplatzierung in der Regionalliga Ost. In diesem Sinne

Support your local team und Marx…Städter!!!

Kurzer Prozess beim Tabellenletzten – sorgenvoller Blick aufs Wochenende

Nachdem Team #1 vor drei Wochen Revanche gegen die Damen aus Plauen nehmen konnte und mit 3:0 siegreich war, stand am vergangenen Wochenende das Duell mit den Thüringer Aufsteigerinnen vom Geraer VC an. Dass die Saison schwer werden würde für die jungen Damen aus der Otto-Dix-Stadt war ein stückweit zu erwarten, doch gerade einmal 2 gewonnene Sätze aus 13 Spielen sind dann doch etwas überraschend.

Am Samstag war das Team zudem ersatzgeschwächt und auch der eigentliche Coach war nicht anwesend. Trainerin Josi nutzte diese Möglichkeit und konnte/musste rotieren. Yasmin, Yvonne, Emma und Sophie waren nicht mit in den Thüringer Osten gereist und so startete der CVV mit:
Anna-Maria und Sarah (AA), Anna (D), Cora (Z), Timea und Marlene (MB) und Svea (L). Im Spielverlauf kam zudem Lina (Z) zum Einsatz, so dass zeitweise 3 U18-Spielerinnen und eine U20-Spielerin zeitgleich auf dem Parkett standen.

Zum eigentlichen Spiel gibt es wenig zu schreiben. Gera wirkte an diesem Tag überfordert und schaffte es nur sehr selten Paroli zu bieten. Dadurch konnten auch kleinere Ungenauigkeiten beim CVV kaschiert werden. Am Ende gab es einen zu keiner Zeit gefährdeten 3:0 Sieg. MVP wurde Libera Svea und im Express-Tempo (63 Minuten Spielzeit) konnte die Heimreise nach Chemnitz angetreten werden.

Am morgigen Samstag steht das Duell mit den jungen Wilden aus Erfurt ins Haus. Leider geht der CVV personaltechnisch auf dem Zahnfleisch und die Grippewelle legt mehr als die halbe Mannschaft lahm. Eine Verschiebung ist aufgrund des engen Zeitplans in der Regionalliga nicht mehr möglich und so müssen die verbleibenden Spielerinnen mit Unterstützung aus Team #2 versuchen, die theoretische Chance auf Platz 1 zu wahren. Kein leichtes Unterfangen und sicher einfacher mit vielen interessierten Zuschauern im Rücken. Wer dabei sein will, sollte morgen 19 Uhr in der Sporthalle des Terra Nova Campus sein. Speis und Trank ist wie gewohnt vorhanden und wie man hört, soll es auch musikalisch wieder etwas aufwärts gehen. In diesem Sinne:

… Support your local Team & Marx…Städter!!!

Neues Jahr, neues Glück!

Die Pause ist vorbei und Teil 2 der Regionalliga-Saison hat begonnen. Nach 8 Siegen und 2 Niederlagen in der Hinrunde soll die Rückrunde bestenfalls noch einen Funken erfolgreicher laufen. Geglückt ist dies am vergangenen Samstag gegen die hochaufgeschossenen Freitalerinnen. Konnte das Hinspiel mit 3:1 gewonnen werden, gab es diesmal keinen Satz für die Gästinnen und am Ende stand ein (vielleicht gar nicht so klares) 3:0 auf der Anzeigetafel.

Völlig aus dem Nichts heraus zauberte Trainerin Josi eine neue Diagonalangreiferin. Neu ist dabei nur die Position und nicht die Person. Yasmin sollte ihre Angriffs- und Blockstärke demonstrieren und somit Zuspielerin Cora eine weitere Alternative bieten. Neben diesen beiden startete erstmals Timea von Beginn an. Anna-Maria, Katina, Marlene und Yvonne komplettierten die Startaufstellung. Die ersten Ballwechsel verliefen unglücklich und so schaffte es die Freitaler-Vertretung bereits beim 0:4 eine Auszeit zu erzwingen. Diesen Rückstand bauten die Damen um Trainerin Josi nach und nach ab und fanden immer besser ins Spiel. Kurz vor der Ziellinie schafften es die Hausherrinnen, sich entscheidend abzusetzen und mit 25:23 den Satz zu gewinnen.

Satz 2 und 3 liefen souveräner, doch bis zum letzten Satzdrittel waren die Damen aus Freital immer gut im Spiel und gleichauf. Die CVV-Damen schienen an diesem Tag jedoch entschlossener und schafften es in beiden Sätzen mit einem starken Schlussspurt erfolgreich zu sein. In Satz 2 war es die spätere MVP Anna-Maria, die mit einer Aufschlagserie den Sack zu machte und im Schlussabschnitt wusste Cora mit zwei Assen zu überzeugen. 

Yasmins Premiere auf Diagonal verlief vielversprechend. Die junge Angreiferin konnte einige Angriffspunkte verbuchen und setzte Highlights im Block. Von der Bank kommend, sorgten Anna und Lina für Qualität im Aufschlag und in der Abwehr. Aus dem Startsechser fiel keine Spielerin ab und Yvonne, Katina und Anna-Maria hatten die Annahme im Griff. Cora führte stark Regie und schaffte es auch im Block, die gegnerische Angreiferinnen zu fordern. Die junge Mitte um Timea und Marlene verrichteten Schwerstarbeit und schafften es oft, den Block zu schließen, so dass die Feldabwehr einige Bälle entschärfen konnte. Alles in allem ein super Jahresauftakt, der Hoffnung für das Spiel am Sonntag gegen die Damen vom SV 04 Plauen Oberlosa gibt. Hier gab es am dritten Adventwochenende eine recht unerwartete Niederlage. 

Das nächste Heimspiel findet am 08.02.2025 gegen die jungen Wilden aus Erfurt statt. Bis dahin stehen drei Auswärtsspiele an. 

Marx…Städter!!!