Kategorie: Team #1

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Favoritenrolle in Leipzig gelassen

Das Attribut „Spitzenspiel“ konnte rein tabellarisch bereits vor dem Spiel vergeben werden. Die noch ungeschlagenen Volleys aus Leipzig trafen am vergangenen Wochenende auf ihren hartnäckigsten Herausforderer, den Chemnitzer VV. Das Spiel hielt, was es versprach und bot den anwesenden Zuschauern abwechslungsreichen Volleyball auf einem sehr ordentlichen Niveau. Die Leipziger Damen setzten sich letztlich durch und wahren ihre weiße Weste. Für die Damen aus Chemnitz war es die zweite Saisonniederlage, so dass man den Anschluss an den Tabellenprimus ein wenig verloren hat. Die Rolle des Staffelfavoriten sollte damit vorerst geklärt sein und für die Chemnitzer gilt es jetzt, auf die Verfolger aus Jena zu achten, denn die sind richtig heiß, wie die letzten Wochen zeigen.

Was wäre, wenn wir Satz 1 gezogen hätten, fragten sich die Chemnitzerinnen nach dem Spiel, denn nach 3 Satzbällen wäre das durchaus drin gewesen. Die Leipziger Damen, die über das gesamte Match durch ein hervorragendes Zuspiel auffielen, blieben kühl und entschieden Satz 1 für sich. Dieser Nackenschlag saß tief und so ging im zweiten Satz nicht viel aus Chemnitzer Sicht. Eine hohe Eigenfehlerquote ließ keine Spannung aufkommen und die Volleys vermöbelten die Gäste recht ordentlich.

Schütteln, konzentrieren und neu starten – so ging es in den dritten Satz. Der Spielverlauf des vorangegangenen Spielabschnitts wurde auf den Kopf gestellt und die Damen aus Chemnitz legten einige Schippen drauf. Am Netz setzten Monique Sohr und ihre Schwester Mandy Matzel, wichtige Ausrufezeichen und auch Anna-Maria Nitsche sprengte durch druckvolle Angriffe ein ums andere Mal den gegnerischen Block. Eine gut aufgelegte Annahme um Daniela Espig, die in diesem Match die Liberaposition besetzte, machte es dem Zuspiel deutlich leichter variabel Regie zu führen und so den sicheren Satzgewinn zu ermöglichen.

Satz 4 begann ähnlich schwungvoll und die Gäste sahen beim 20:12 schon wie der sichere Sieger aus. Doch dann stellte eine überragende Aufschlagserie der Hausherrinnen den Satzverlauf auf den Kopf und beim 19:19 war auf einmal wieder alles offen. Letztlich wechselte das Momentum durch die Serie und die Damen vom CVV fanden nicht mehr zu Ihrem souveränen Spiel. Folgerichtig war es ein Ball der nur wenige Zentimeter im Aus landete, welcher den Satz mit 26:24 für die Volleys entschied.

Das Ergebnis macht in Chemnitz sicher niemanden glücklich, aber der Spielverlauf und die gezeigte Leistung stimmen durchaus positiv. Mit etwas mehr Abgezocktheit hätte das Spiel auch in die andere Richtung kippen können. Die L.E. Volleys sind ein verdienter Sieger und stehen zu Recht ganz oben in der Tabelle. Die CVV-Damen wissen, woran zu arbeiten ist und werden sich bereits diese Woche daran machen, das eigene Spiel zu optimieren. Als Gegner kommen die jungen Damen vom SWE Volleyteam II nach Sachsen. Die Saison der Bundesligareserve ist bisher sicher nicht zufriedenstellend und so werden sie weiterhin versuchen, den Bock umzustoßen. Wie gehabt, seid ihr alle gern gesehen, wenn es am Samstag 19 Uhr wieder laut durch die Sporthalle am Terra Nova Campus hallt:

Mensch Meier!!!

Zurück in der Spur

Nach dem kurzen negativen Ausreißer in der Vorwoche beim VSV Jena sind die Damen des Chemnitzer VV zurück auf der Erfolgsspur. In einem umkämpften und attraktiven Spiel wurden die Neuseenland Volleys am letzten Sonntag mit 3:0 geschlagen.

Doch wie der Kontrahent in seinem überaus objektiven Spielbericht bereits anmerkte, ist das Ergebnis trügerisch und der Sieg war hart erkämpft. Die Gastgeberinnen hielten gut dagegen und machten es den Chemnitzer Damen an diesem Tag schwer, dominant ihr Spiel durchzuziehen. Die ersten beiden Sätze wurden beide mit 25:20 gewonnen. Den Unterschied machte an diesem Tag vor allem Mandy Matzel aus, die im Angriff einige deutliche Ausrufezeichen setzen konnte. Im dritten Satz, dem engsten des Tages, war sie regelmäßig die Antwort auf starke Aktionen der Markleeberger Damen. In der Schlussphase des dritten Satzes war es dann Anna-Maria Nitzsche, die mit ihren Aufschlägen den Spielstand von 22:24 auf 25:24 drehte und damit ihren Teil zum Spielsieg beitragen konnte.

Alles in allem funktionierten die einzelnen Elemente auf einem guten Niveau: Die starken Aufschläge der Randleipzigerinnen wurde vom Chemnitzer Annahmeriegel weitestgehend sicher Richtung Zuspieler befördert, der Block bewegte sich zügig und machte es der Feldabwehr somit oft einfacher, die Angriffe des Gegners zu kontrollieren und der eigene Angriff wies eine geringe Fehlerquote auf. Zudem fruchteten die Wechsel des Chemnitzer Trainergespanns. Kapitänin Anna Zywietz konnte nach urlaubsbedingter Pause wieder für Stabilität in der Annahme sorgen und Angelika Bauer kam zu ihren ersten Regionalligaspielminuten und setzte die Annahmeriege der Neuseenland Volleys mit taktischen Aufschlägen unter Druck.

Nach dem Rückschlag in Jena hat sich das Team gut gesammelt und sich selbst wieder mit Selbstbewusstsein versorgt. Jetzt geht es am kommenden Samstag zum Spitzenspiel bei den L.E. Volleys, dem einzigen ungeschlagenen Team der Regionalliga Ost. Spielbeginn ist bereits 16 Uhr. Wer nichts vor hat und sowieso gern mal wieder nach Leipzig will, der sollte sich diesen Volleyballleckerbissen nicht entgehen lassen. Das Team ist um jede Unterstützung dankbar und ist bereit ihr Bestes im Spitzenspiel aufs Parkett zu bringen. In diesem Sinne sieht man sich am Samstag mit einem tosenden:

Mensch Meier!!!

Was war denn da los?

Diese Frage kann man sich zu Recht stellen, denn vergangenes Wochenende lief bei uns wirklich gar nichts zusammen. Dementsprechend fiel auch das Ergebnis aus – aber dazu später mehr.

Erst einmal ging es in zwei Autos pünktlich 16:46 Uhr auf ins Thüringer Land. Sehen konnten wir uns auch lassen, da die neuen Trainingsanzüge endlich fertig waren und wir uns, um es in Klaus Worten zu sagen, damit geschmückt haben. Urlaubs- und arbeitsbedingt verzeichnete die Reisegruppe diesmal nur 10 Teilnehmer plus unseren Reiseführer Herrn Meier. Die Halle war leicht auffindbar und wir lagen gut in der Zeit, nur den Eingang hätten wir fast mit dem der Vereinskneipe “verwechselt“ (Wunschgedanke?). Also rein in die Umkleide, raus auf das Spielfeld, intensiv erwärmt und schon konnte es losgehen.

Im ersten Satz traten Moni auf der Diagonalen, die Nitsche-Schwestern auf Außen, Babsi im Zuspiel, Ela als Libera, sowie Andrea und Anne auf der Mittelblockposition an. Die Jenaerinnen hatten im bisherigen Saisonverlauf mit 3 von 4 gewonnenen Spielen den 4. Tabellenplatz gesichert. Ordentlich Eindruck konnten sie mit einem starkem Zuspiel und einer kämpferischen Abwehr machen. Punkt 19:30 Uhr ertönte der Spielanpfiff und die Partie konnte beginnen. Die Anfangsminuten des ersten Satzes verliefen ausgeglichen und keine der Mannschaften konnte sich ausschlaggebend absetzen – bis zum 12:9 (Stand für uns). Der gegnerische Trainer nahm eine Auszeit und seine Worte hatten es scheinbar in sich, denn die darauffolgenden 4 Punkte gingen an Jena und auf unserer Seite schien das Konzept hingegen abhandengekommen zu sein. Auch eine eigene Auszeit konnte keine Struktur in unser Spiel bringen: die Angriffe waren nicht effektiv, die Annahme war ungewohnt unsicher und der Block ließ sich häufig von den gegnerischen Angreifern als Mittel zum Punkt ausnutzen. Beim Stand von 22:16 fasste sich Franzi ein Herz und holte noch 3 Punkte am Stück über ihren guten Aufschlag raus. Doch der Vorsprung des VSV Jena war zu groß und somit ging der erste Satz mit 25:21 an ebendiese.

Verunsichert von den vielen Fehlern auf unserer Seite und dem starken Aufspielen des Gegners ging es in den zweiten Satz. Zu Anfang konnten wir den Satzverlust ganz gut aus unserer Erinnerung streichen und uns auf das Spiel konzentrieren. Doch beim Stand von 7:6 legte die Heimmannschaft im Aufschlag noch Einen drauf und unser Annahmeriegel hatte sichtlich zu kämpfen. Darauffolgende unpräzise Pässe und Sicherheitsangriffe taten ihr Übriges und somit folgten 6 verlorene Punkte aufeinander. Auch ein Wechsel im Zuspiel brachte nicht die erwünschte Wendung. Unser Rückstand wurde immer größer und somit mussten wir auch den zweiten Satz mit 25:13 verloren geben. Die Schwierigkeit, Bälle im gegnerischen Feld zu versenken, lag nicht nur an unseren ideenlosen Aktionen, sondern auch an der schnellen Abwehr und dem guten Stellungsspiel der Thüringer Damen – besonders hervorzuheben deren Libera. 

Die Stimmung in der Mannschaft war schon etwas betrübt, aber es half ja alles nichts, der dritte Satz musste besser laufen, wenn am Ende des Tages noch Punkte geholt werden wollten. Aber schon der Beginn versprach kein gutes Ende. Mit einem 4 Punkte Rückstand wurden die Beine schwer und die Hoffnung auf ein plötzliches Wunder immer geringer. Doch Trainer Klaus fand die richtigen Worte zur Auszeit beim Stand von 6:2 und entfachte das Aufschlagmonster in Moni, die eine Serie zur Führung hinlegte. Das sollten nicht die letzten Aufschläge in Folge von ihr in diesem Satz werden, aber der Gegner beherrschte dieses Spiel auch und so wurde aus einem 7:6 für uns ein 12:7 für Jena. Das war ärgerlich, aber wir waren noch nicht bereit dem Gegner den Satz kampflos zu überlassen. In einem nicht unbedingt schönen, aber zielführenden Kampf um jeden Punkt schafften wir es bis zum Ausgleich von 20:20. Doch dann schlich sich der Fehlerteufel ausgerechnet auf unserer Seite ein und Jena beendete den Satz schnörkellos und abgebrüht mit 25:21 und siegte mit einem 3:0.

Natürlich sind wir über den Ausgang des Spieltages nicht glücklich und nehmen uns daraus viel für das weitere Training mit. Doch lange aufhalten wollen wir uns nicht mit diesen negativen Gefühlen, denn wie heißt es so schön: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und diesmal mussten wir einfach neidlos anerkennen, dass der Gegner an diesem Spieltag besser war. Eine neue Chance auf Punkte gibt es sogar schon am kommenden Wochenende – am 3. November treffen wir auf die Damen der Neuseenland-Volleys Markkleeberg und da werden alle Uhren wieder auf null gestellt. 

Spiel auf Augenhöhe

Am vergangenen Samstag trafen die Chemnitzer Damen im dritten Heimspiel der Saison auf den Dresdner SC II. Wie wichtig ein breiter Kader in einer langen Saison werden kann, zeigte sich nicht nur in Lichtenstein, sondern auch an diesem Wochenende. Mit Anna, Sarah, und Yvonne fehlten urlaubsbedingt gleich 3 Spielerinnen.

Die Starting Six begann mit Steps im Zuspiel, Anna-Maria und Mandy auf Außen, Anne und Andrea auf Mitte und Franzi auf Diagonal. Außerdem stand Anita als Libera auf dem Feld. Der erste Satz gestaltete sich hart umkämpft. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe, die Führung wechselte ständig, keinem gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Es folgten lange Ballwechsel, ein starkes Angriffs- und Blockspiel sowie kämpferische Abwehraktionen auf beiden Seiten machten den ersten Satz bis zum Stand von 17:17 zu einem Kopf-an-Kopf Rennen. Am Ende konnten die Gastgerberinnen einen kleinen Vorsprung erhaschen und diesen mit 25:20 über die Ziellinie retten.

Mit dem Satzgewinn im Rücken startete die gleiche Aufstellung in Durchgang 2. Die Chemnitzer Damen spielten sich von Beginn an regelrecht in einen Rausch. Zahlreiche Aufschlagpunkte, eine konzentrierte Annahme sowie überlegt abgeschlossene Angriffe ließen die Gäste verzweifeln. Das Punktepolster wurde über die Zwischenstände 11:5 und 16:9 bis auf 17:11 ausgebaut, ehe ein kleiner Schlendrian Einzug hielt und die Dresdnerinnen bis auf zwei Zähler (20:18)) verkürzen konnten. Schlussendlich und dank mahnender Worte von Coach Klaus wurde wieder eine Schippe draufgelegt und der zweite Durchgang mit 25:18 gesichert.

Der dritte Durchgang begann mit einer ungewöhnlichen Aufstellung von Klaus: Moni (eigentlich Dia) rückte für Anna-Maria auf die Außenposition. Was sich erst als Zahlendreher auf dem Aufstellungszettel zeigte, konnte dennoch von Moni auf dem Feld gut kompensiert werden. 🙂 Der Beginn war für die Chemnitzerinnen vielversprechend: Wieder erarbeiteten sie sich einen 5-Punkte-Vorsprung (16:11). Wer nun aber dachte, das Spiel sei schon im Sack, der sah sich eines Besseren belehrt. Die Dresdnerinnen packten erneut ihr Kämpferherz aus und kamen wieder ran (20:20). Dazu gelang es den Hausherrinnen nicht mehr, ihr Spiel konsequent aufzuziehen: Viele Aufschlagfehler, fehlende Konzentration bei Dankeball-Situationen oder Leger seitens der Dresdnerinnen brachten sie zur Verzweiflung. Schlussendlich rafften sie sich im entscheidenden Moment zusammen und konnten diesen Satz noch 25:23 für sich entscheiden.

Auch wenn es auf dem Papier nach einem deutlichen 3:0 aussieht, war es ein hart erarbeiteter Sieg. Dresden hat gezeigt, an welchen „Stellschrauben“ weiter gedreht werden muss. Nach einer kurzen Verschnaufpause reist das Team #1 in den kommenden Wochen nach Jena und Leipzig, wo harte Brocken auf sie warten. Daher gilt es den Fokus im Training weiter beizubehalten und gemeinsam an den Schwächen zu feilen.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die zahlreichen Zuschauer, die die Tribüne an diesem Abend wieder füllten, unserem einzigartigen Moderator DJ Felix Mittmann und den vielen Helfern, die uns immer prächtig unterstützen. VIELEN DANK!

Souveräner Auftritt in Lichtenstein

Am Samstag ging es zur zweiten Auswärtsfahrt nach Lichtenstein. Nicht nur die Strecke und die Halle waren aus den Vorjahren bereits bekannt – auch die Mannschaft war zu Großteilen die aus der vorangegangenen Saison. Pünktlich um 18 Uhr flog der erste Ball des Spiels übers Netz. In der Startaufstellung waren Steps auf Zuspiel, Mandy und Anna-Maria auf Außen, Moni auf der Diagonalposition, unsere Mitten Andrea und Anne und als Libera Ela. Im Verlauf des Satzes wechselte Anne mit Sarah und Juli für Moni. Zu Beginn der Partie konnte sich noch keine Mannschaft absetzen, bis auf unserer Seite Anna-Maria an die Grundlinie ging und mit ihren Aufschlägen die Gastgeberinnen ordentlich unter Druck setzte. Nach einer Serie von fünf Aufschlägen gab es beim Stand von 10:5 die erste Auszeit seitens der Gastgeberinnen. Die kurze Unterbrechung zeigte ihre Wirkung und der nächste Aufschlag segelte ins Aus. Davon ließen wir uns jedoch nicht beirren und konzentrierten uns auf unser Spiel. Als Steps bei einem Stand von 14:8 zum Aufschlag ging, konnte keiner ahnen, was nun passierte: Eiskalt und nervenstark schlug sie unglaubliche elfmal am Stück auf und besiegelte somit den ersten Satz mit 25:8. 

Der zweite Satz verlief ähnlich und startete mit der Anfangsaufstellung aus Satz eins (Ausnahme Sarah für Anne). Außerdem ging es gleich damit weiter, wie Satz 1 endete: mit einer Aufschlagserie unserer Zuspielerin. Der Fokus der Trainingswoche zahlte sich also aus und war auch in Satz Nummer Zwo unser Hauptmittel zum Punktgewinn und um die Lichtensteiner Annahme schwer unter Druck zu setzen. Der Satzverlauf und das Resultat sind so schnell erzählt wie die Dauer selbst, denn am Ende stand es 25:7 für uns. In der Satzpause gab es nichts zu meckern – also auf in den dritten Satz. 

Hier standen nun auf der Diagonalposition Juli und auf Mitte Yvonne und Anne. Aber nicht nur das war neu – die Gastgeberinnen schüttelten sich, besannen sich auf ihre Stärken und machten uns das Leben noch einmal schwer. Der Punktestand war lange Zeit ausgeglichen und keine der Mannschaften konnte sich mit einem sicheren Puffer absetzen. Die Lichtensteiner Annahme hatte sich deutlich zu den vorhergehenden Sätzen stabilisiert und wir bekamen den Ball nicht mehr zu Boden. Aber auch die Wandlung des Gegners zu einer Gummiwand brachte uns nicht zum Verzweifeln. Wir rafften uns auf und erarbeiteten uns mit guten Aufschlägen und wichtigen Blocks einen Stand von 20:16. Und dann war der Knoten geplatzt. Steps, die gefürchteste Aufschlägerin an diesem Tag, ging an die Grundlinie. Was nun folgte, kam einem Déjà-vu aus Satz eins gleich. Das altbekannte Psychospiel vom gegnerischen Trainer die Aufschlagspielerin unsererseits mit einer taktischen Auszeit aus dem Konzept zu bringen ging definitiv nicht auf. Steps ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und legte weitere 5 Aufschläge aufs Parkett. Damit ging auch der dritte Satz an uns und wir konnten mit dem 25:16 erneut drei Punkte mit nach Hause nehmen.

Nächsten Samstag findet bereits das nächste Heimspiel statt. Wir laden die Unicorns des DSC in unsere heimische Wohlfühlhalle ein und ihr seid wie immer herzlich eingeladen. Also seid dabei, wenn es um 19 Uhr wieder heißt „Mensch Meier“ und bringt alle eure Freunde und vor allem Hunger/Durst mit 😉.

3 Punkte gesichert – trotz wackeligen Starts

Zum zweiten Heimspiel gegen die Mädels des VC Olympia Dresden konnten wir uns wieder über eine gut gefüllte Halle und super Stimmung auf der Tribüne freuen. Die Zielsetzung für das Spiel war klar: Das eigene Spiel sicher durchziehen, wenn möglich ein schnelles Spiel aufziehen und natürlich dem Zuschauer den ein oder anderen Kracher-Angriff bieten.

Nach einer kurzen Phase des gegenseitigen Abtastens im ersten Satz, wurde schnell deutlich, dass es an der Umsetzung unseres Gameplans ziemlich haperte. Der Gegner konnte mit schnellem Spiel und wenig Fehlern überzeugen, während auf unserer Seite oft die letzte Durchsetzungskraft sowie clevere Ideen fehlten.  Obwohl die Trainer von außen ihr Bestes gaben, um die Mannschaft wach zu rütteln und beim 7:12 sowie nur wenige Minuten später beim 11:17 eine Auszeit nahmen, wollte der Knoten nicht platzen. Auch die folgenden Auswechslungen konnten die Wendung im Satz nicht mehr bringen, sorgten aber spätestens mit dem Wechsel auf der Zuspielposition für mehr Stabilität und Zuversicht auf dem Feld. Somit ging der erste Satz völlig verdient mit 25:22 an die jungen Gäste aus Dresden.

Mit der Aufstellung vom Ende des ersten Satzes starteten wir dann auch in den zweiten. Ganz anders als vorher legten wir diesmal einen richtigen Raketenstart hin und zwingen den Gegner bereits beim 0:5 zur Auszeit. Wir hielten den Aufschlagdruck hoch, zwangen den Gegner zur vielen Fehlern und hatten den gesamten Satz die Oberhand. Nach nur 18 Minuten gewannen wir den zweiten Durchgang mit 25:8.

Weitere Bilder findet ihr in unserer Galerie.

Mit viel Selbstbewusstsein im Gepäck starteten wir auch in Satz Nummer 3 erfolgreich und setzen den Gegner weiterhin mit Aufschlägen, Angriffen und guter Blockarbeit unter Druck. Obwohl die VCO Spielerinnen wieder wesentlich weniger Eigenfehler machten und besser ins Spiel kamen, konnten wir uns zur Mitte des Satzes bereits mit 5 Punkten absetzen (13:8) und gaben diesen Vorsprung bis zum Ende nicht mehr her und gewannen souverän mit 25:17.

Im vierten Satz bot sich nun endlich ein ausgeglichenes Spiel, in dem erst die Dresdnerinnen führten (5:8) und wir uns später im Satz einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnten. Beim Stand von 24:19 meinten wir, die 3 Punkte bereits eingesackt zu haben und spielten nicht konzentriert zu Ende. Der starke Aufschlag von gegnerischer Seite tat sein Übriges und wir geben 4 Satzbälle in Folge ab. Am Ende konnten wir uns gerade so aus der Affäre ziehen und verwandelten Matchball Nr. 5 zum 25:23. Wir sichern uns somit trotz Fehlstart und kleinem Wackler am Ende die nächsten 3 Punkte für die Tabelle und bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern in der Halle und Daumendrückern am Live-Ticker. Zeit für eine Verschnaufpause bleibt uns nicht, denn schon diesen Samstag geht es Auswärts gegen die uns bekannten Gesichter vom SSV Fortschritt Lichtstein weiter.

Wildcats gezähmt

Die Regionalliga bietet deutlich weniger Atempausen als die Ligen im Landesverband und so ging es nach dem emotionalen Auftaktsieg gegen die Damen aus Meiningen am vergangenen Samstag zum ersten Auswärtsspiel in der Regionalligageschichte des Chemnitzer VV nach Reichenbach. Das Duell Sachsenmeister gegen Vize-Sachsenmeister war zeitgleich der Saisonauftakt für die sympathischen Gastgeber aus dem Vogtland.

Uns erwarteten eine gut präparierte Halle und ein stimmungsvolles Umfeld. Den Beginn der Partie konnten das junge Team von Trainer Frank Sommer ausgeglichen gestalten, da sich auf Chemnitzer Seite zum einen kleine Ungenauigkeiten einschlichen und zum anderen ab und an der Mut fehlte, Aktionen konsequent abzuschließen. Reichenbach spielte mutig und mit dem erwarteten Einsatz. Doch dann ging der Plan vom Trainergespann Meier/Geidner voll auf. Blockstärke gegen den gegnerischen Außen- und Diagonalangriff und selbst gefährlich aufschlagen. Monique und Andrea setzten zwei Statement-Blocks und Anna-Maria brachte ihren besten Aufschlag mit ins Vogtland. Diese Kombination garniert mit einer gut aufgelegten eigenen Annahme war zu viel für die Gastgeber und so endete Satz 1 deutlich mit 25:14 für den CVV.

Satz 2 bot ein ähnliches Bild, doch war es diesmal Andrea, die mit einer Aufschlagserie das Pendel Richtung Chemnitz schwingen lies. Die Wildcats fuhren die Krallen aus und arbeiteten sich auf 21:17 heran, was Trainer Meier zur ersten und einzigen Auszeit des Tages zwang. Seine Schützlinge besannen sich auf die eigene Stärke und zogen den Satz mit 25:18 zu Ende.

Mit diesem Satzgewinn war der Widerstand der Gastgeberinnen gebrochen und in Satz 3 lief es für die Gäste vom Chemnitzer VV richtig rund. Die Eigenfehlerquoten der beiden Kontrahenten liefen deutlich auseinander und so machte sich der Sachsenmeister auf, die nächsten 3 Punkte für die Tabelle einzusammeln. Mit einer schönen Aufschlagserie von Sarah endete der Satz 25:10 und das Spiel 3:0.

Letztlich kann das Team mit diesem Sieg vollends zufrieden sein. Die Zuspielerinnen Babsi und Steps fanden immer wieder dankbare Abnehmerin für ihre Pässe und konnten aus einer stabilen Annahme und Abwehr variabel Regie führen. Anna trug über den gesamten Spieltag viel Last in der Annahme und löste die Aufgabe genau wie die drei anderen Annahmespezialisten hervorragend. Im Angriff sorgten diesmal vor allem Mandy und Moni für ordentlich Druck und im Aufschlag setzte Anna-Maria in jedem Satz ein deutliches Ausrufezeichen. Was jedoch wirklich besser funktionierte als im ersten Saisonspiel, war die eigene Block-Abwehr-Kombination. Andrea, Anne, Sarah und Yvonne stellten gemeinsam mit ihren Außenblockern immer wieder unüberwindbare Hindernisse in den Weg der gegnerischen Angriffe. Wenn doch mal ein Ball ebenjene Wand passierte, wurde in der Abwehr rund um Libera Anita geackert und kein Ball hergeschenkt.

Für uns geht es bereits am kommenden Samstag weiter mit einem Heimspiel gegen die Talente vom VC Olympia Dresden (19 Uhr Terra Nova Campus). Ihr seid willkommen, nein sogar ausdrücklich erwünscht. Kommt in großen Mengen, unterstützt das Team und helft dabei die nächsten Punkte nach Chemnitz zu holen. Die Mannschaft gibt wie immer ihr Bestes, um allen Zuschauern einen angenehmen Samstagabend zu bescheren. Wie gehabt, ist für das leibliche Wohl gesorgt. In der nächsten Woche stellen wir euch dann zudem einen weiteren „Neuzugang“ vor. In diesem Sinne verabschieden wir uns bis Samstag mit dem obligatorischen:

Mensch Meier!!!

Saisonauftakt geglückt

Neuer Verein, neue Liga, neuer Ball, neue Trikots, neue Sponsoren, neue Mitspielerinnen, neue Erwärmung und neue unbekannte Gegner.

Am 14.09.2019 um 19 Uhr hieß es, nach einer schier endlosen Sommerpause, endlich wieder „Mensch Meier“ in heimischer Halle. Der erste Gegner der Saison war der VV70 Meiningen. Nachdem Felix den Spielerinnen und den Zuschauern ordentlich einheizte, ging es in den ersten Satz mit Anna und Anna-Maria (AA), Steps (Z), Sarah und Anne (MB), Franzi (D) und Anita (L). Zu Beginn war das Spiel ein Geben und Nehmen. Beide Mannschaften machten kleine Fehler, sodass sich keiner einen Vorsprung erarbeiten konnte. Zur Mitte des Satzes schafften es die Werranixen, sich einen 3-Punkte-Vorsprung zu erarbeiten, welcher bis zum Spielstand von 19:16 anhielt. Die Chemnitzerinnen ließen die Köpfe aber noch nicht hängen und gaben noch einmal Vollgas, sodass der Satz am Ende mit 25:22 in heimischer Halle blieb. Im zweiten Satz starteten Mandy für Anna und Andrea für Sarah. Auch hier verlief es ähnlich wie zu Beginn des ersten Satzes. Die Damen des CVV I schafften es, sich einen Vorsprung zu erarbeiten, sodass Klaus einen Doppelwechsel vornahm. Es kamen Moni für Franzi und Yvonne für Anne. Nach einer kleinen Umgewöhnungsphase, in der es die Gäste schafften, den Vorsprung schrumpfen zu lassen, fingen sich die Chemnitzerinnen wieder und holten auch den zweiten Satz mit 25:22. Somit war bereits der erste Punkt in der Regionalliga auf dem Konto verbucht. Dabei sollte es jedoch nicht bleiben und die Damen starteten hoch konzentriert in den (hoffentlich) letzten Satz. Auch hier ein ähnliches Bild wie in den Sätzen zuvor. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball und keiner konnte sich einen Vorsprung erspielen – bis Anna-Maria zum Aufschlag kam. Mit ihren harten Aufschlägen brachte sie die Annahme der Meininger zum Wackeln und verschaffte den Chemnitzerinnen einen Vorsprung, den sie sich nicht mehr nehmen ließen und auch den letzten Satz mit 25:18 gewinnen konnten. Somit können sich die Damen über ihre ersten drei Punkte in der neuen Saison freuen.
Ein riesen Dank geht an unsere Trainer, Felix – unseren Stimmungsmacher, Marian und Kristin (für die Betreuung unseres Buffets), die ca. 200 Zuschauer und natürlich unsere Sponsoren, die einen Start in der Regionalliga erst möglich gemacht haben. Bereits nächste Woche geht es zum Mitaufsteiger aus Reichenbach. Die Wildcats haben den Kader deutlich vergrößert und analysierten am Samstag aufmerksam von der Tribüne aus, wie sie den Sachsenmeister aus Chemnitz überlisten können. Das nächste Heimspiel steht am 28.09.2019 auf dem Programm. Die Talente vom VC Olympia Dresden sind zu Gast in der Stadt der Moderne und wollen sicher nicht nur Erfahrung im Terra Nova Campus sammeln. Wir freuen uns über viele klatschende Hände und schreiende Kehlen. In diesem Sinne schließen wir Spieltag 1 in der Regionalligageschichte des Chemnitzer VV standesgemäß mit einem kräftigen:
MENSCH MEIER!!!

1. Heimspiel – Es geht wieder los

Schluss mit Sommerpause – endlich geht’s wieder los! Die intensive Saisonvorbereitung hat ein Ende und wir läuten kommenden Samstag – ACHTUNG ab dieser Saison erst 19 Uhr – mit einem Heimspiel die neue Spielzeit in der Regionalliga Ost ein. Obwohl sich die Liga und die Uhrzeit geändert haben, sorgen wir weiterhin für euer kulinarisches Wohlbefinden.
Als Gäste empfangen wir in der Sporthalle am Terra Nova Campus die Damen des VV 70 Meiningen, die sich bereits seit vielen Jahren als fester Bestandteil der Liga etabliert haben. Voller Vorfreude auf die neue Liga, neue Gegner und spannende Spiele freuen wir uns auf viele klatschende Hände und brauchen eure Unterstützung für unser Abenteuer in der Regionalliga. Kommt vorbei und feiert mit uns “unsere Annahme und unseren ersten Punkt”!

Aber Dreie müssen’s schon sein

Mit Stephanie Froehlich ist das Dreiergespann auf der Zuspielposition komplett – eine Gebliebene, eine Rückererin und mit ihr eine Dazugestoßene. Steps hat es berufsbedingt aus dem Dresdner Lande nach Chemnitz gezogen. Mit ihr stößt eine weitere Spielerin zum Team, die bereits auf Erfahrungen in der Regionalliga zurückgreifen kann.
Wie beim DSC ll wird Steps auch in der kommenden Saison “fröhlich” Bälle verteilen. Aber nicht nur spielerisch bereichert sie das Team, auch ihre offene Art sorgt im Training für viel Spaß. Sie selbst sagt: “Also ich hatte bis jetzt jede Menge Spaß am Training mit euch und würde mich mega freuen, wenn es weiter so läuft.” Ein herzliches, und im Zuge der Spielerinnenvorstellung letztmaliges, Willkommen. Liebe Steps, wir freuen uns auf eine spannende Saison mit dir! (Nächste Woche geht es übrigens schon los … 😉 )