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Gelungener letzter Heimspieltag – Sieg gegen Zittau, intensives Duell mit Zschopau

Am 11. April stand für uns der letzte Heimspieltag dieser Saison auf dem Programm. Vor heimischer Kulisse wollten wir noch einmal alles geben und lieferten uns zwei spannende Partien gegen Zittau und Zschopau.

Klarer 3:0-Erfolg gegen Zittau

Satz 1:


Zu Beginn hatten wir Schwierigkeiten, richtig in die Partie hineinzufinden und mussten uns zunächst in unseren Rhythmus kämpfen. Vor allem eine starke Aufschlagserie von Luci und konsequente Blockaktionen angeführt von unseren Mittelblockerinnen Charlotte und Lena halfen uns dabei, Sicherheit zu gewinnen und besser ins Spiel zu kommen. Nachdem wir unseren Spielfluss gefunden hatten, entwickelte sich ein solides Match auf beiden Seiten. In der Abwehr wurde viel gearbeitet und lange Ballwechsel prägten das Geschehen. Am Ende konnten wir uns jedoch durchsetzen und entschieden den ersten Satz mit 25:17 für uns.

Satz 2:


Auch im zweiten Satz starteten wir zunächst mit vermehrten Eigenfehlern und Unkonzentriertheiten, wodurch wir nicht sofort zu unserem Spiel fanden. Beide Mannschaften zeigten gute Aktionen, sodass der Satz lange ausgeglichen blieb. Gegen Ende spielten wir unsere Angriffe konsequenter aus und setzten uns entscheidend ab. So konnten wir auch den zweiten Satz mit 25:20 gewinnen.

Satz 3:


Im dritten Satz zeigten wir dann mehr und mehr unsere Stärken. Druckvolle Angriffe, eine sehr stabile Abwehr und deutlich weniger Aufschlagfehler sorgten dafür, dass wir den Satz klar kontrollierten. Besonders eine starke Aufschlagserie von Anna brachte uns zusätzlich Sicherheit und setzte Zittau immer weiter unter Druck. Wir entschieden den Satz deutlich mit 25:12 für uns und machten damit den 3:0-Erfolg perfekt.

Zur MVP wurde verdient unsere Außenangreiferin Anna gewählt, die mit präzisen Angriffen sowie starker Annahme- und Abwehrarbeit überzeugte.


Hart umkämpftes Spiel gegen Zschopau

Nach dem erfolgreichen Auftakt wartete im zweiten Spiel des Tages mit Zschopau als Tabellenführer ein deutlich intensiverer Gegner auf uns.

Satz 1:


Wir starteten konzentriert und mit nur wenigen Eigenfehlern in die Partie. Zudem konnten wir viele schnelle und druckvolle Angriffe über unsere Mittelblockerinnen Charlotte und Kathi erfolgreich verwandeln. Von Beginn an spielten wir insgesamt sehr druckvoll und nutzten konsequent aus, dass Zschopau noch nicht ganz im Rhythmus war. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung setzten wir uns klar durch und gewannen den ersten Satz deutlich mit 25:16.

Satz 2:


Auch der zweite Satz begann zunächst gut für uns, doch nun hatte auch Zschopau ins Spiel gefunden. Besonders in der Annahme hatten wir zunehmend Schwierigkeiten, wodurch wir unsere Angriffe nicht mehr so variabel aufbauen konnten. Der gegnerische Block stellte uns zusätzlich vor Herausforderungen, auch wenn wir immer wieder gute Lösungen fanden. Am Ende setzte sich Zschopau jedoch mit 25:18 durch und glich zum 1:1 aus.

Satz 3:


Im dritten Satz schlichen sich auf unserer Seite mehr Eigenfehler und Unkonzentriertheiten ein. Die Annahme blieb schwierig, viele Ballwechsel waren hart umkämpft und beide Teams zeigten starke Angriffsaktionen. Zwar fanden wir im Angriff immer wieder gute Lösungen, doch in den entscheidenden Rallyes hatte Zschopau häufiger die Nase vorn und gewann den Satz mit 25:16.

Satz 4:


Im vierten Satz wollten wir noch einmal alles geben, um noch eine Chance im Tie-Break zu haben. Der Start gelang uns gut und wir gingen zunächst in Führung. Doch im weiteren Verlauf machten uns erneut Probleme in der Annahme zu schaffen und im Angriff fehlte es jetzt teilweise an Durchschlagskraft. Zwar hatten wir weiterhin gute Aktionen, besonders in der Abwehr, doch mit zunehmender Satzdauer merkte man, dass die Kräfte nachließen. Zschopau nutzte dies konsequent aus und entschied auch den vierten Satz mit 25:18 für sich.

Zur MVP dieses Spiels wurde verdient unsere Mittelblockerin Charlotte gewählt, die immer wieder mit kraftvollen Angriffen sowie starker Blockarbeit überzeugte.

Auch wenn es im zweiten Spiel nicht ganz gereicht hat, nehmen wir aus diesem Heimspieltag viel Positives mit: starke Teamaktionen, großen Kampfgeist und einen gelungenen Abschluss unseres letzten Heimspieltages.

Nun steht nur noch ein letztes Spiel an. Am 25. April treffen wir auswärts auf den Dresdner SC II. Wir freuen uns auf den Saisonabschluss!

Fünf-Satz-Krimi zum Saisonabschluss

Am vergangenen Samstag stand für Team #1 des Chemnitzer VV das letzte Heimspiel der Saison in der 3. Liga auf dem Programm. Gegner war mit dem VSV Jenaausgerechnet der Mitaufsteiger – ein Duell, das bereits im Vorjahr für Spannung gesorgt hatte. Für Jena ging es sportlich eigentlich um nichts mehr: Durch die Ergebnisse der Konkurrenz wenige Stunden zuvor stand der Abstieg praktisch schon fest. Dennoch reisten die Gäste mit vollem Kader und spürbarer Motivation an. Beim CVV musste lediglich Ingrid Schröder krankheitsbedingt passen.

Vor einer beeindruckenden Kulisse – so gut besucht, dass einige Zuschauer nur noch Stehplätze fanden – begann die Partie. Der Start verlief jedoch alles andere als optimal für die Gastgeberinnen. Schnell lag Chemnitz mit 2:7 zurück, während Jena von Beginn an druckvoll agierte. Vor allem in der Annahme hatte der CVV zunächst große Probleme. Mit zunehmender Spieldauer fand Chemnitz aber besser in die Partie. Starke Blockaktionen, insbesondere von Marlene Huster, brachten Stabilität. Beim Stand von 13:15 sah sich Jena zur Auszeit gezwungen. Kurz darauf musste Huster nach einem leichten Umknicken vom Feld, für sie kam Nachwuchsspielerin Antonia Böhm. Der CVV kämpfte sich weiter heran, und beim 23:23 nahm auch Chemnitz eine Auszeit. In einer spannenden Schlussphase behielten die Gastgeberinnen die Nerven – ein Ass von Yasmin Talkenberger sicherte den ersten Satz mit 25:23.

Marlene (#7) und Sonja (#5) stellen die Jenaer Angreifern mit ihrem Block vor eine „große“ Aufgabe. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Der zweite Durchgang verlief lange ausgeglichen. Chemnitz hatte weiterhin Schwierigkeiten in der Annahme und leistete sich zudem zu viele Fehler im Aufschlag, wodurch Jena kaum unter Druck geriet. Eine Auszeit von Trainerin Josephine Brandt beim Stand von 19:21 brachte nicht die gewünschte Wende. Jena nutzte seine Chancen konsequent und glich mit 22:25 aus.

Im dritten Satz stellte Chemnitz personell um: Yvonne Pretscheck übernahm die Liberaposition, Franziska Voigt kam auf Mitte. Zunächst zeigte diese Umstellung Wirkung – der CVV erspielte sich früh eine Führung und zwang Jena beim 9:4 zur Auszeit. Doch die Gäste kämpften sich zurück, agierten nahezu fehlerfrei und profitierten gleichzeitig von zunehmenden Unsicherheiten auf Chemnitzer Seite. Trotz Auszeiten beim 15:12 und 19:22 kippte der Satz erneut – Jena gewann knapp mit 23:25.

Franzi (#8) sorgte immer wieder für Punkte am Netz und machte es den Jenaerinnen schwer im Angriff. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Nun war im vierten Satz eine Reaktion gefragt. Chemnitz erwischte einen Blitzstart und setzte sich früh deutlich mit 7:1 ab: Starke Blocks von Yasmin Talkenberger und Franziska Voigt sorgten für klare Verhältnisse, beim 13:7 nahm Jena bereits die zweite Auszeit. Doch wie schon zuvor schlichen sich beim CVV wieder Unkonzentriertheiten ein, die Jena konsequent nutzte, um Punkt für Punkt aufzuholen. Beim 19:20 griff Chemnitz erneut zur Auszeit. Die Schlussphase entwickelte sich zu einem echten Krimi. Trotz Satzball für Chemnitz beim 24:23 war noch lange nichts entschieden. Es folgten spektakuläre Ballwechsel und abgewehrte Matchbälle auf beiden Seiten. Erst beim 28:26 fiel die Entscheidung zugunsten des CVV – es ging in den Tiebreak!

Wie schon im Aufeinandertreffen der Vorsaison musste also der fünfte Satz entscheiden. Chemnitz startete zunächst wackelig, weshalb das Trainerteam früh beim 2:3 eingriff. Danach stabilisierte sich das Spiel, Jena nahm beim 6:5 eine Auszeit. Beim Seitenwechsel lag Chemnitz knapp vorne. Ab dem 12:12 spitzte sich die Partie erneut dramatisch zu. Zwei Matchbälle konnte der CVV nicht nutzen, stattdessen bekam Jena beim 14:15 selbst die Chance auf den Sieg. Doch getragen von der lautstarken Unterstützung der Fans gelang es Chemnitz das Spiel noch zu kippen. Mit großem Kampfgeist sicherten sich die Gastgeberinnen schließlich mit 17:15 den Satz und damit den 3:2-Erfolg. Zur wertvollsten Spielerin auf Chemnitzer Seite wurde Libera Yvonne Pretscheck gewählt, die im Verlauf des Spiels für Stabilität sorgte.

Yvonne (#11) sorgte in dieser Partie für Stabilität in der Annahme und Abwehr und wurde von den Gegnerinnen zur wertvollsten Spielerin ausgezeichnet. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Die Zuschauer erlebten damit noch einmal ein echtes Heimspiel-Spektakel. Ob der CVV am Ende den vierten Tabellenplatz verteidigen kann, hängt nun vom Ergebnis der SG Erlangen ab, die ihr letztes Saisonspiel erst in zwei Wochen bestreiten.

Im Anschluss wurde es emotional: Mit Svea Koch sowie den beiden Mittelblockerinnen Marlene Huster und Yasmin Talkenberger verabschiedete der Verein drei langjährige Spielerinnen vor heimischem Publikum. Eine Papierflieger-Aktion rundete den Abend ab und sorgte für einen gelungenen Abschluss.

Team #1 des Chemnitzer VV bedankt sich bei allen Unterstützern und Unterstützerinnen für eine kräftezehrende, aber sehr erfolgreiche Saison – ohne euch wäre das nicht möglich!

Wir sehen uns nächste Saison, genießt den Sommer – bis dahin: Maaaarx…Städter!

Nach Satzführung den Faden verloren: CVV ohne Punkte in Regenstauf

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison reiste Team #1 des Chemnitzer VV mit einem dezimierten 9-Mann-Kader zum TB/ASV Regenstauf in die Nähe von Regensburg. Nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel kurz vor Weihnachten – damals jedoch mit knappen Satzständen – war klar, dass auch diesmal kein Selbstläufer zu erwarten war. Zudem gingen die Gastgeberinnen im Kampf gegen den Abstieg hoch motiviert in die Partie. Dennoch galt Chemnitz, derzeit auf Platz vier in der Tabelle, als Favorit in diesem Spiel.

Der Start bestätigte zunächst die Erwartungen: Chemnitz fand gut ins Spiel, zeigte eine stabile Annahme und agierte bis zur Satzmitte auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen. Mit zunehmender Dauer setzte sich der CVV jedoch leicht ab. Auch eine Auszeit der Regenstauferinnen beim Stand von 15:19 konnte den Lauf nicht stoppen. Zwar kämpfte sich die Heimmannschaft noch einmal heran, doch nach einer Auszeit von Trainerin Josephine Brandt beim 24:21 brachte Chemnitz den Satz schlussendlich mit 25:21 ins Ziel.

Ab dem zweiten Satz zeigte sich jedoch ein völlig anderes Bild. Regenstauf präsentierte sich nun deutlich stärker und übernahm zunehmend die Kontrolle. Auf Chemnitzer Seite häuften sich Probleme in Annahme und Angriff, klare Punktabschlüsse blieben aus. Eine frühe Auszeit beim 4:10 brachte keine Wende. Regenstauf nutzte immer wieder geschickt den Block des CVV und setzte sich kontinuierlich ab. Beim Stand von 9:18 kam Marlene Huster für Yasmin Talkenberger auf die Mitte, später folgte Sonja Witte für Ingrid Schröder (13:22). Die Wechsel brachten etwas neuen Schwung ins Spiel und Chemnitz konnte sich noch einmal bis auf fünf Punkte herankämpfen. Dennoch war der Rückstand zu groß, Regenstauf gewann den Satz mit 19:25.

Wer auf eine Steigerung im dritten Satz hoffte, wurde enttäuscht. Chemnitz geriet direkt mit 0:7 in Rückstand und musste früh die erste Auszeit nehmen. Während bei Regenstauf nun nahezu alles funktionierte, lief beim CVV kaum noch etwas zusammen. Das Spiel wirkte hektisch, geprägt von vielen Ungenauigkeiten und fehlender Klarheit in den Aktionen. Nach einer zweiten Auszeit beim 4:15 kam Ingrid Schröder für Anna-Maria Nitsche auf Außen, doch auch das brachte keine Wende. Der Satz ging deutlich mit 11:25 an Regenstauf.

Im vierten Satz zeigte Chemnitz zunächst eine Reaktion und hielt besser mit. Dennoch blieb Regenstauf vor allem in der Abwehr äußerst stabil und ließ nahezu keinen Ball auf den Boden fallen. Gleichzeitig machte sich der CVV mit zu wenig Druck im Angriff und zahlreichen Aufschlagfehlern das Leben schwer. Beim Stand von 13:18 nahm Chemnitz erneut eine Auszeit – die Ratlosigkeit war spürbar. Beim 14:23 kam Franziska Voigt für Yasmin Talkenberger auf die Mitte. In der Schlussphase nahm Chemnitz das Spiel zunehmend mit Humor, spielte wieder etwas befreiter auf und startete eine kleine Aufholjagd. Regenstauf sah sich beim 23:16 noch einmal zu einer Auszeit gezwungen, während der CVV den Rückstand von zwischenzeitlich neun Punkten auf drei verkürzte. Zweite Auszeit Regenstauf beim 24:21. Doch auch hier kam die Aufholjagd zu spät – Regenstauf sicherte sich den Satz mit 22:25 und damit verdient drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Zur wertvollsten Spielerin auf Chemnitzer Seite wurde Anna-Maria Nitsche gewählt.

Für den CVV bleibt die Erkenntnis, dass nach einem guten ersten Satz ab Durchgang zwei nicht mehr viel zu holen war. Die Mannschaft fand erst spät zurück zu ihrem Spiel und blieb insgesamt unter ihren Möglichkeiten.

Das Spiel dient nun als Weckruf für die Trainingswoche vor dem letzten Heimspiel. Dort trifft der CVV auf den Mitaufsteiger VSV Jena, der ebenfalls gegen den Abstieg kämpft. Anpfiff ist am Samstag (28.03.) um 18 Uhr im Terra Nova. Im Anschluss wartet zudem ein kleines Zuschauerspecial.

Der Chemnitzer VV freut sich über jede Unterstützung von den Rängen – bis dahin: Maaaarx…Städter!

Ein gelungener und emotionaler Saisonabschluss

Am vergangenen Sonntag stand für uns vom Chemnitzer VV IV das letzte Heimspiel der Saison an – ein besonderer Moment, den wir gemeinsam als Team noch einmal intensiv erleben durften. Zu Gast waren die L.O. Volleys II sowie Volley’s 2016 Zwickauer Land, gegen die wir zwei spannende und kämpferische Begegnungen bestritten.

Im ersten Spiel gegen die L.O. Volleys II starteten wir pünktlich um 11 Uhr mit dem klaren Ziel, von Beginn an mit druckvollen Aufschlägen und gezielten Angriffen das Spiel zu bestimmen. Auch wenn uns die Umsetzung nicht durchgehend gelang und wir in einigen Situationen noch Abstimmungsprobleme hatten, zeigten wir immer wieder unser Potenzial. Mit schönen Spielzügen und großem Einsatz hielten wir lange gut mit. Der erste Satz ging knapp mit 20:25 verloren, doch wir blieben dran. Besonders im zweiten Satz bewiesen wir Kampfgeist, arbeiteten uns zurück und glichen zwischenzeitlich zum 22:22 aus. Auch wenn dieser Satz am Ende mit 23:25 an die Gäste ging, war unser Einsatz deutlich spürbar. Im dritten Durchgang knüpften wir daran an, kämpften uns nach Rückstand erneut heran und zeigten eine starke Teamleistung – auch hier fehlten am Ende nur wenige Punkte (23:25).
Als MVP wurde unsere Zuspielerin Sarah ausgezeichnet, die mit viel Energie, Übersicht und cleveren Spielideen überzeugte und unser Spiel hervorragend lenkte.

Nach einer kurzen Pause gingen wir motiviert und gestärkt in das zweite Spiel gegen Volley’s 2016 Zwickauer Land. Von Beginn an war eine klare Steigerung im Team zu erkennen: Unsere Abstimmung funktionierte deutlich besser, wir traten geschlossen auf und setzten die Gegnerinnen mit starken Aufschlägen und stabiler Annahme unter Druck. Der erste Satz ging verdient mit 25:19 an uns, im zweiten Satz konnten wir unsere Leistung sogar noch steigern und gewannen souverän mit 25:11.

Auch wenn wir im weiteren Spielverlauf kurzzeitig etwas an Konzentration einbüßten und sowohl den dritten als auch den vierten Satz abgeben mussten, bewiesen wir im entscheidenden Moment erneut unseren Teamgeist. Im Tie-Break fanden wir zu unserer Stärke zurück, hielten als Mannschaft zusammen und sicherten uns mit einem 15:11 einen verdienten 3:2-Erfolg.
Als zweite MVP des Tages wurde Laila ausgezeichnet, die mit starken Aufschlägen, variablen Angriffen und einer stabilen Annahme maßgeblich zum Erfolg beitrug.

Insgesamt zeigte sich über den gesamten Spieltag hinweg eine tolle Entwicklung: Trotz anfänglicher Schwierigkeiten steigerten wir uns deutlich, fanden immer besser ins Zusammenspiel und belohnten uns schließlich mit einem hart erkämpften Sieg. So konnten wir den letzten Spieltag mit einem richtig guten Gefühl abschließen.

Ein besonderes Highlight: Mit diesem Erfolg haben wir unser Saisonziel erreicht – den Klassenerhalt!

Nun heißt es erstmal durchatmen, Kraft tanken und die Trainingspause genießen, bevor wir im April motiviert in die Vorbereitung für die neue Saison starten.

Ein großes Dankeschön geht an alle Spielerinnen, Trainer und Fans, die diese Saison zu etwas ganz Besonderem gemacht haben!

Drei Sätze, drei Punkte: Heimsieg gegen Rosenheim

Für Team #1 des Chemnitzer VV stand am vergangenen Samstag das vorletzte Heimspiel der Saison in der Dritten Liga Ost auf dem Programm. In der heimischen Terra-Nova-Halle empfingen die Chemnitzerinnen den MTV Rosenheim – die Mannschaft mit der wohl längsten Anreise der Liga. Im Hinspiel hatten sich beide Teams im Rahmen eines Doppelspielwochenendes in Bayern nach fünf Sätzen getrennt, damals mit dem besseren Ende für Rosenheim. Diesmal präsentierte sich der CVV jedoch in ungewohnter, aber erfreulicher Vollbesetzung: Alle 14 Spielerinnen standen auf dem Spielberichtsbogen – ein vollständiger Kader, der in dieser Saison bislang nur selten zur Verfügung stand. Erneut durfte auch Jugendspielerin Antonia Böhm von Beginn an auf der Mittelblockposition ran.

Die Chemnitzerinnen legten einen starken Start hin und gingen direkt in Führung. Vor allem mit druckvollen Aufschlägen und einer hohen Durchschlagskraft im Angriff setzte der CVV früh ein Ausrufezeichen – allen voran Sonja Witte, die immer wieder erfolgreich punktete. Beim Stand von 18:8 kam Jugendspielerin Amelie Bonitz für Cora Müller im Zuspiel aufs Feld. Die Umstellung brachte kurzzeitig etwas Unruhe ins Chemnitzer Spiel, wodurch Rosenheim einige Punkte aufholen konnte. Trainerin Josephine Brandt reagierte mit einer Auszeit, stabilisierte ihr Team – und kurz darauf sicherte sich der CVV den ersten Satz mit 25:19.

Der zweite Durchgang begann deutlich ausgeglichener. Rosenheim fand nun besser ins Spiel und erhöhte vor allem den Druck im Aufschlag. Dadurch kam Zuspielerin Cora Müller ordentlich ins Laufen – zauberte daraus jedoch trotzdem immer wieder gute Pässe. Auf Chemnitzer Seite blieb der Tag leider von einigen Fehlaufschlägen geprägt, doch dank der ansonsten dominanten Spielweise fiel das glücklicherweise kaum ins Gewicht. Besonders im Block zeigte sich der CVV nun stark: Marlene Huster setzte mit einer beeindruckenden Aktion gleich drei Blocks in einem einzigen Ballwechsel. Beim Stand von 18:11 kam Ingrid Schröder für Sonja Witte auf der Diagonalposition. In der Crunchtime tat sich Chemnitz gegen die flinke und abwehrstarke Rosenheimer Mannschaft zeitweise schwer, den Ball auf den Boden zu bringen. Nach einer weiteren Auszeit beim Stand von 19:14 fand der CVV jedoch zurück in seinen Rhythmus und gewann auch Satz zwei mit 25:18.

Marlene (#7) und Sonja (#15) stellten an diesem Tag immer wieder unüberwindbare Blocks… weitere Bildder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Der dritte Satz verlief zunächst ähnlich wie der erste: Chemnitz erspielte sich früh eine Führung, sodass Rosenheim beim Stand von 13:8 zur Auszeit greifen musste. Kurz darauf wechselte der CVV: Caroline Voigt kam für Anna-Maria Nitsche auf der Außenposition ins Spiel, einen Punkt später ersetzte Franziska Voigt Marlene Huster im Mittelblock. Beide Voigts übrigens ohne familiäre Verbindung, auch wenn der Nachname anderes vermuten lässt. Besonders Franziska Voigt überzeugte mit starken Aufschlägen und setzte die Gäste damit zusätzlich unter Druck. Wie schon in den vorherigen Sätzen wurde es zum Ende hin noch einmal etwas kniffliger für Chemnitz. Rosenheim machte vor allem im Aufschlag wieder mehr Druck. Beim Stand von 20:15 sowie erneut bei 24:18 nahm Josephine Brandt noch einmal Auszeiten, bevor Nitsche wieder für Voigt zurück aufs Feld kam. Kurz darauf machte der CVV mit 25:20 den dritten Satz und damit den 3:0-Sieg perfekt.

Trotz der Unsicherheiten in den Endphasen hatten die Chemnitzerinnen die Partie jederzeit unter Kontrolle und gaben das Spiel nie aus der Hand. Zur MVP der Begegnung wurde Spitzenathletin Sonja Witte gewählt. Mit dem klaren Sieg festigt der CVV außerdem seinen vierten Tabellenplatz.

In der kommenden Woche steht für die Chemnitzerinnen die letzte Auswärtsfahrt der Saison an: Beim TB/ASV Regenstauf wollen sie weitere Punkte sammeln, bevor am 28. März das letzte Heimspiel gegen Mitaufsteiger VSV Jena ansteht – möglicherweise mit einem kleinen Special für die Zuschauer.

Bis dahin heißt es: Maaaarx…Städter!

Starker Teamauftritt bringt drei Punkte – Team #2 setzt sich gegen Lichtenstein durch

Am 15.03. startete Team #2 in die Rückrunde gegen den SSV Fortschritt Lichtenstein. Um 12 Uhr wurde die Partie angepfiffen und schon von Beginn an war zu sehen, dass beide Mannschaften motiviert in das Spiel gingen. Erstmals begann dabei Emma aus Team #3 auf der Zuspielposition und fügte sich direkt engagiert ins Spielgeschehen ein.

Der erste Satz begann aus Sicht des CVV sehr vielversprechend. Das Team präsentierte sich aufmerksam, beweglich in der Abwehr und konzentriert im Spielaufbau. Besonders Lena setzte mit einer starken Aufschlagserie früh ein Ausrufezeichen und sorgte für eine deutliche 9:1-Führung. Im weiteren Verlauf fand Lichtenstein jedoch besser ins Spiel und arbeitete sich Punkt für Punkt heran. Beim Stand von 19:17 entwickelte sich eine spannende Phase. Nach einem Doppelwechsel – AK für Emma und Emi Z. für Luisa – stabilisierte sich das Spiel von Team #2 zunächst wieder und eine 22:19-Führung konnte herausgespielt werden. In der entscheidenden Schlussphase behielten jedoch die Gäste knapp die Oberhand und sicherten sich den Satz mit 25:27.

Der zweite Satz begann zunächst etwas schwieriger für den CVV. Lichtenstein startete mit einer 4:1-Führung, doch Team #2 reagierte schnell und glich zum 5:5 aus. Erneut sorgte Lena mit wichtigen Aufschlägen für Stabilität und Punkte. Von diesem Moment an übernahm der CVV zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Mit starker Abwehrarbeit, präzisem Zuspiel und konsequenten Angriffen wuchs der Vorsprung über 12:7 auf 18:8 an. Beim Stand von 18:8 kam Luci für Michelle ins Spiel, später folgte beim 22:10 Melli für Anna auf der Außenposition. Auch mit den Wechseln blieb Team #2 konzentriert und dominierte den Satz weiter. Am Ende stand ein deutlicher 25:13-Satzgewinn und damit der verdiente Ausgleich zum 1:1.

Im dritten Satz verlief der Start zunächst etwas holprig, vor allem in der Annahme. Lichtenstein nutzte dies für eine frühe 3:1-Führung, doch Team #2 fand schnell zurück ins Spiel und stellte auf 3:3. Eine weitere starke Aufschlagserie brachte dem CVV anschließend eine 7:4-Führung ein. Die Gäste blieben jedoch dran und verkürzten zwischenzeitlich auf 10:9. Danach entwickelte sich eine Phase mit vielen sehenswerten Ballwechseln, in denen sich Team #2 zunehmend durchsetzen konnte. Beim Stand von 20:13 schien der Satz bereits klar, doch Lichtenstein kämpfte weiter und verkürzte noch einmal auf 24:18. Schließlich brachte ein Fehlaufschlag der Gäste die Entscheidung – Team #2 gewann den Satz mit 25:18 und ging mit 2:1 in Führung.

Mit diesem Vorsprung im Rücken startete der CVV selbstbewusst in den vierten Satz. Ähnlich wie im ersten Durchgang gelang ein sehr konzentrierter Beginn, der schnell zu einer 7:1-Führung führte. Team #2 blieb weiterhin fokussiert und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Beim Stand von 12:2 war bereits eine klare Richtung erkennbar. Die Gastgeberinnen spielten konsequent weiter und erspielten sich zwischenzeitlich sogar eine 19:6-Führung. Zwar gelangen Lichtenstein gegen Ende noch einige Punkte, doch der Vorsprung war zu groß. Mit 25:14 sicherte sich Team #2 den Satz und damit den 3:1-Sieg.

Besonders hervorzuheben waren an diesem Spieltag mehrere Spielerinnen:
Jule überzeugte als Libera mit starker Abwehrarbeit und hielt zahlreiche Bälle im Spiel. Luisa zeigte sowohl defensiv als auch im Angriff eine sehr starke Leistung. Zuspielerin Emi setzte ihre Angreiferinnen mit viel Übersicht und präzisen Pässen immer wieder gekonnt in Szene. Charlotte sorgte im Angriff regelmäßig für druckvolle Abschlüsse.

Die Wahl zur MVP fiel schließlich auf Luisa, die vom Trainer der Gäste ausgezeichnet wurde – herzlichen Glückwunsch!

Mit den drei gewonnenen Punkten bleibt Team #2 weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Zschopau und kann damit eine starke Saisonleistung bestätigen.

Das nächste Spiel findet am 28.03.2026 um 14 Uhr in Hormersdorf statt – Team #2 freut sich dort wieder auf lautstarke Unterstützung.

Erfolgreicher letzter Heimspieltag für Team #3

Team #3 des CVV startete am Samstag, den 14.03.2025, voller Freude in den letzten Heimspieltag der Saison. Mit starker Besetzung, guter Laune und der Motivation, die sechs Punkte nach Hause zu holen, gingen wir in die Spiele. Unsere Ziele für den Tag waren viel Spaß, gute Stimmung, druckvolle Angriffe, eine stabile Annahme sowie starke Aufschläge.

Im ersten Spiel gegen den Tabellenzweiten, den VC Frankenberg, starteten Amelie (Zuspiel), Maja und Antonia (Mitte), Charlotte R. und Charlotte P. (Außen), Lienna (Diagonal) sowie Anne (Libero). Den ersten Satz begannen wir konzentriert und setzten den Gegner schon nach kurzer Zeit mit unseren Aufschlägen unter Druck, wodurch wir uns schnell einen deutlichen Vorsprung erarbeiten konnten. Durch eine sich immer weiter stabilisierende Annahme und kontrollierte Angriffe ließ der CVV den Frankenbergerinnen kaum Chancen, ins Spiel zu kommen. So ging der erste Satz souverän mit 25:11 an den CVV.

Im zweiten Satz starteten wir mit der gleichen Aufstellung. Dieses Mal kam Frankenberg besser ins Spiel und wir überließen dem Gegner zunächst die ersten Punkte, kämpften uns jedoch nach kurzer Zeit zurück. Durch straffe Aufschläge, eine geschlossene Mannschaftsleistung und konsequente Angriffe konnte der CVV auch diesen Satz mit 25:18 für sich entscheiden.

Amelie (#4) glänzte an diesem Tag nicht nur mit ihren Pässen, sondern sorgte auch im Aufschlag für ordentlich Druck. Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Im dritten Satz begann Amelie mit einer schönen Aufschlagserie und sicherte uns die ersten Punkte. Danach erkämpfte sich der VC Frankenberg wieder einige Punkte, doch wir zeigten mehr Willensstärke und gingen kurz darauf erneut in Führung. Anschließend erfolgte ein Wechsel zwischen Lienna und Alina. Wir spielten weiterhin erfolgreich und hielten konstant Abstand zum Gegner. Nach einem weiteren Wechsel zwischen Amelie und Lisa kam neuer Schwung aufs Feld und wir beendeten den Satz mit 25:17. Damit stand ein verdienter 3:0-Erfolg im ersten Spiel des Tages fest.

Im zweiten Spiel gegen Milkau II starteten wir mit einer neuen Aufstellung: Lisa im Zuspiel, Marianne und Alwine auf der Mitte, Alina auf der Diagonalposition, Charlotte R. und Charlotte P. auf Außen sowie Anne auf der Liberoposition. Wir begannen etwas unkonzentrierter und es fiel uns schwerer, in Führung zu gehen. Der erste Satz entwickelte sich ausgeglichener als im vorherigen Spiel. Milkau hielt lange mit und nutzte unsere kurzen Unkonzentriertheiten auf dem Spielfeld aus. Doch nach einem strategischen Wechsel zwischen Alina und Jule setzten wir uns gegen Ende des Satzes mit starken Aufschlägen und guter Verteidigung durch und gewannen den ersten Satz mit 25:21.

Im nächsten Satz steigerten wir uns deutlich. Die Annahme arbeitete stabiler und im Angriff wurden die Chancen konsequent genutzt. Durch mehrere Punkteserien im Aufschlag konnten wir uns früh absetzen und dominierten den Satz klar. Auch längere Ballwechsel brachten uns nicht aus dem Konzept und wir machten unsere Punkte souverän mit guter Annahme und Druck im Angriff. Somit ging auch der zweite Satz eindeutig mit 25:11 an den CVV.

Anne (#12) sorgte an diese Tag für Stabilität in der Annahme und Abwehr. Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Im letzten und dritten Satz kamen Jule als Diagonalspielerin und Maja als Außenangreiferin noch einmal aufs Feld. Wir spielten weiterhin konzentriert und setzten den Gegner mit tollen Aufschlägen von Charlotte R., Maja und Marianne konstant unter Druck, sodass Milkau kaum Möglichkeiten hatte, ins Spiel zu kommen. Durch unseren Mannschaftsgeist und die Motivation sicherten wir uns auch diesen Satz und machten mit 25:9 den Sack zu.

Mit zwei souveränen 3:0-Siegen gegen den CV Frankenberg und Milkau II zeigte Team #3 des CVV eine starke Mannschaftsleistung. Besonders der Aufschlagdruck, eine stabile Annahme und konsequente Angriffe waren entscheidend für den erfolgreichen Heimspieltag.

Der letzte Heimspieltag der Saison war damit ein gelungener Abschluss. Ein besonderer Dank gilt Norbert und Mario für ihre Unterstützung, Anna für die tollen Fotos sowie allen Zuschauern für die großartige Atmosphäre in der Halle.

Souveräner Heimsieg zum Auftakt der Schlussphase

Nach längerer Pause startet Team #1 des Chemnitzer VV in die entscheidende Phase der Saison in der 3. Liga Ost – und das gleich mit einem überzeugenden Auftritt vor heimischem Publikum. Die spielfreie Zeit nutzte das Team vor allem, um zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle auszukurieren. Umso erfreulicher war es, dass Team #1 beim Heimspiel im Terra Nova am vergangenen Samstag nahezu wieder aus den Vollen schöpfen konnten. Lediglich die beiden Mittelblockerinnen Franziska Voigt und Timea Bellmann fehlten in diesem Tag.

Zu Gast war der FC Kleinaitingen aus der Nähe von Augsburg. Die bayrische Mannschaft rangiert zwar aktuell in den Abstiegsrängen, hatten dem CVV jedoch bereits im Hinspiel große Probleme bereitet, als Chemnitz nur knapp mit 3:2 die Oberhand behielt. Entsprechend warnte das Trainerteam um Josephine Brandt davor, den Gegner zu unterschätzen und betonte, dass volle Konzentration gefragt sein würde.

Tatsächlich startete die Partie zunächst etwas holprig für den CVV. Kleinaitingen überraschte mit gut platzierten Legern und setzte die Chemnitzerinnen früh unter Druck. Beim Stand von 3:6 griff Trainerin Josephine Brandt daher bereits zur ersten Auszeit. Diese zeigte Wirkung: In der Folge stellte sich der CVV deutlich besser auf das Spiel der Gäste ein und gewann zunehmend Sicherheit. Einen starken Eindruck hinterließ dabei auch Jugendspielerin Antonia Böhm, die auf der Mittelblockposition von Beginn an eingesetzt wurde. Chemnitz kämpfte sich Punkt für Punkt heran, setzte Kleinaitingen mit druckvollen Aufschlägen und stabiler Arbeit in der Abwehr immer stärker unter Druck und baute schließlich einen Vorsprung auf. Auch zwei Auszeiten sowie ein Wechsel auf Seiten der Gäste konnten den Lauf nicht stoppen – der erste Satz ging mit 25:18 an den CVV.

Ein ähnliches Bild zeigte sich im zweiten Durchgang. Chemnitz startete konzentriert und erspielte sich früh eine Führung, sodass Kleinaitingen bereits bei 7:3 und später bei 16:12 Auszeiten nehmen musste. Der CVV überzeugte mit einer stabilen Annahme und einem gut platzierten Block. Zuspielerin Cora Müller machte durch ihre Verteilung das Spiel breit, sodass alle Angreiferinnen immer wieder erfolgreich durchkamen. Beim Stand von 23:16 kam Amelie Bonitz für Cora Müller auf der Zuspielposition ins Spiel. Nach einigen intensiven Ballwechseln und einer Chemnitzer Auszeit entschieden die Gastgeberinnen auch Satz zwei mit 25:18 für sich.

Auch im dritten Durchgang ließ der CVV nichts mehr anbrennen. Mit starken Aufschlägen brachte man den Gegner immer wieder in Schwierigkeiten im Spielaufbau und zog konsequent das eigene Spiel durch. Amelie Bonitz übernahm diesmal bereits beim Stand von 17:10 das Zuspiel. Mit neun Matchbällen im Rücken machte Chemnitz schließlich den Deckel drauf: 25:15 im dritten Satz bedeuteten den verdienten 3:0-Heimsieg.

Als wertvollste Spielerin (MVP) der Partie wurde Katina Krell ausgezeichnet. Mit diesem Erfolg bleibt der Chemnitzer VV weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz der 3. Liga Ost. Direkt dahinter lauert Erlangen, die bei einem Spiel mehr punktgleich mit Chemnitz sind.

Bereits am kommenden Samstag geht es für den CVV weiter: Um 19 Uhr steht erneut ein Heimspiel im Terra Nova an. Zu Gast ist dann der MTV Rosenheim – jenes Team, das am zweiten Tag des Doppelwochenendes in der Hinrunde einen knappen 3:2-Sieg gegen Chemnitz feiern konnte.

Der CVV freut sich wie immer über lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Bis dahin: Maaaarx…Städter!

Sachsenmeisterschaft U16

Am vergangenen Sonntag fand im Sportzentrum Groitzsch die Sachsenmeisterschaft der U16 statt. Für das Turnier qualifiziert hatten sich die vier Bezirksmeister MSV Bautzen (Ostsachsen), Chemnitzer VV (Chemnitz), LE Volleys (Leipzig) und Dresdner SSV (Dresden) sowie Volleys United als Zweitplatzierter der Bezirksmeisterschaft Leipzig und Sieger der Qualifikation. Die Mädchen vom Dresdner SC waren für das Turnier bereits gesetzt.

Für die Mannschaft des Chemnitzer VV begann das Turnier mit einer schweren Aufgabe gegen den Dresdner SC. Am Ende stand eine 0:2-Niederlage (17:25, 8:25) zu Buche. Gegen die körperlich überlegenen Spielerinnen aus Dresden hielten die CVV-Mädels im ersten Satz lange gut mit und zeigten phasenweise ansprechende Aktionen. Im zweiten Durchgang machte jedoch eine zu hohe Eigenfehlerquote ein engeres Spiel unmöglich, sodass die Dresdnerinnen deutlich davonziehen konnten.

Auch im zweiten Vorrundenspiel gegen den Dresdner SSV musste sich der CVV mit 0:2 (20:25, 15:25) geschlagen geben. Besonders im ersten Satz hielt die Mannschaft gut dagegen und gestaltete das Spiel lange offen. Am Ende waren es jedoch erneut zu viele eigene Fehler und Unkonzentriertheiten, die dem Gegner das Punkten erleichterten.

Nach der Vorrunde belegte der Chemnitzer VV damit den dritten Platz in der Gruppe. Somit blieb nur noch das Platzierungsspiel um Rang fünf gegen Volleys United. In diesem Spiel zeigte das Team noch einmal Kampfgeist. Zwar ging der erste Satz mit 18:25 verloren, doch im zweiten Durchgang steigerten sich die CVV-Mädchen deutlich und sicherten sich mit 25:20 den Satzausgleich. Im entscheidenden dritten Satz fehlte dann jedoch die nötige Konstanz, sodass dieser deutlich mit 3:15 verloren ging und am Ende eine 1:2-Niederlage stand.

Auch wenn das Turnier nicht den erhofften sportlichen Erfolg brachte, sammelte die junge Mannschaft wertvolle Erfahrungen auf Landesebene.

Für den Chemnitzer VV spielten: Anika, Ellen, Emma, Enya, Lotta, Magda,Tora, Martha, Mila, Nela, Sophie und Rica.
 Betreut wurde das Team von den Trainern Axel und Norbert.

Unter schweren Vorzeichen: CVV ohne Punkte aus Erfurt

Am vergangenen Wochenende stand für Team #1 in der 3. Liga Ost eine echte Mammutaufgabe an: die Auswärtsfahrt zu Erfurt electronic, einem der Spitzenteams der Liga. Schon im Vorfeld war klar, dass diese Partie unter schwierigen Vorzeichen stehen würde. Wie bereits in der Vorwoche musste Chemnitz stark ersatzgeschwächt antreten – krankheitsbedingt stand erneut nur ein sehr kleiner zur Verfügung. Eine Niederlage hatte man auf Chemnitzer Seite daher realistisch einkalkuliert, denn selbst mit voller Besetzung wäre ein Punktgewinn in Erfurt alles andere als leicht geworden.

Eine besondere Situation ergab sich zusätzlich auf der zweiten Außenposition: Durch die krankheitsbedingten Ausfälle von Katina Krell und Caroline Voigt sprang Jugendspielerin Josefine Arndt, sonst für Team #3 im Einsatz, kurzfristig auf Außen ein – eine enorme Herausforderung, die sie mutig annahm.

Von Beginn an zeigte Erfurt, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Die Gastgeberinnen agierten extrem dominant, setzten Chemnitz früh unter Druck und zogen schnell davon. Bereits beim 0:5 und später beim 3:12 sah sich der CVV zu frühen Auszeiten gezwungen. Doch Chemnitz fand an diesem Tag kaum ins Spiel. Auch ein Zuspielwechsel – Amelie Bonitz kam für Cora Müller – brachte zunächst keinen spürbaren Aufwind. Zu viele Fehlaufschläge, besonders gegen Satzende, nahmen Chemnitz jede Möglichkeit, sich zurückzukämpfen. Damit ging der erste Durchgang deutlich mit 9:25 an Erfurt.

Auch im zweiten Satz erwischte Chemnitz keinen guten Start. Beim Stand von 6:13 reagierte das Trainerin Josephine Brandt erneut und brachte Franziska Voigt, die sonst als Linkshänderin auf Mitte spielt, für Ingrid Schröder auf der Diagonalposition. In der Folge versuchte Chemnitz, vor allem über clevere Lösungen im Angriff zu punkten. Besonders Josefine Arndt setzte mit Legern und gezielten Schlägen am Block vorbei immer wieder Akzente. Dennoch gingen viele lange, umkämpfte Ballwechsel am Ende an die abgeklärteren Erfurterinnen. Beim 13:21 kehrte Bonitz noch einmal für Müller zurück, doch auch Satz zwei endete mit 14:25 aus Chemnitzer Sicht.

Im dritten Satz war Chemnitz die zunehmende Chancenlosigkeit anzumerken. Trotz einer insgesamt soliden Annahme gelang es nicht, im Angriff konstant gegen die starke Erfurter Defensive zu punkten. Die Energie im Team stimmte zwar – besonders angesichts der dünnen Personaldecke – doch sie reichte erneut nicht bis zum Satzende. Ähnlich deutlich wie im ersten Durchgang ging auch Satz drei mit 9:25 an Erfurt.

Unter diesen Vorzeichen war es von Beginn an eine nahezu unlösbare Aufgabe, und so blieb Chemnitz an diesem Samstag ohne Punkte. Mit noch mehr Energie und Kampfgeist hätte man womöglich etwas mehr herausholen können, doch die Qualität des Tabellenführers setzte sich klar durch.

Ein echtes Highlight aus Chemnitzer Sicht gab es dennoch: Nachwuchsspielerin Josefine Arndt wurde für ihren Einsatz und starke Leistung völlig verdient mit dem MVP-Titel ausgezeichnet – eine wunderbare Anerkennung für sie und ein starkes Zeichen für die Nachwuchsarbeit des Vereins.

Trotz der Niederlage verbleibt der CVV mit 24 Punkten auf Tabellenplatz 4. Nun geht es für Team #1 erst einmal in eine längere Pause vor dem Saisonendspurt. Diese Pause wollen sie nutzen, um wieder vollständig zu werden und mit frischer Kraft in die entscheidende Phase der Saison zu gehen.

Das nächste Spiel steht erst am 7. März an – dann zuhause im Terra Nova gegen den FC Kleinaitingen.

Bis dahin sagen wir: Bleibt schön gesund.

Maaaaarx…Städter!