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Unter schweren Vorzeichen: CVV ohne Punkte aus Erfurt

Am vergangenen Wochenende stand für Team #1 in der 3. Liga Ost eine echte Mammutaufgabe an: die Auswärtsfahrt zu Erfurt electronic, einem der Spitzenteams der Liga. Schon im Vorfeld war klar, dass diese Partie unter schwierigen Vorzeichen stehen würde. Wie bereits in der Vorwoche musste Chemnitz stark ersatzgeschwächt antreten – krankheitsbedingt stand erneut nur ein sehr kleiner zur Verfügung. Eine Niederlage hatte man auf Chemnitzer Seite daher realistisch einkalkuliert, denn selbst mit voller Besetzung wäre ein Punktgewinn in Erfurt alles andere als leicht geworden.

Eine besondere Situation ergab sich zusätzlich auf der zweiten Außenposition: Durch die krankheitsbedingten Ausfälle von Katina Krell und Caroline Voigt sprang Jugendspielerin Josefine Arndt, sonst für Team #3 im Einsatz, kurzfristig auf Außen ein – eine enorme Herausforderung, die sie mutig annahm.

Von Beginn an zeigte Erfurt, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Die Gastgeberinnen agierten extrem dominant, setzten Chemnitz früh unter Druck und zogen schnell davon. Bereits beim 0:5 und später beim 3:12 sah sich der CVV zu frühen Auszeiten gezwungen. Doch Chemnitz fand an diesem Tag kaum ins Spiel. Auch ein Zuspielwechsel – Amelie Bonitz kam für Cora Müller – brachte zunächst keinen spürbaren Aufwind. Zu viele Fehlaufschläge, besonders gegen Satzende, nahmen Chemnitz jede Möglichkeit, sich zurückzukämpfen. Damit ging der erste Durchgang deutlich mit 9:25 an Erfurt.

Auch im zweiten Satz erwischte Chemnitz keinen guten Start. Beim Stand von 6:13 reagierte das Trainerin Josephine Brandt erneut und brachte Franziska Voigt, die sonst als Linkshänderin auf Mitte spielt, für Ingrid Schröder auf der Diagonalposition. In der Folge versuchte Chemnitz, vor allem über clevere Lösungen im Angriff zu punkten. Besonders Josefine Arndt setzte mit Legern und gezielten Schlägen am Block vorbei immer wieder Akzente. Dennoch gingen viele lange, umkämpfte Ballwechsel am Ende an die abgeklärteren Erfurterinnen. Beim 13:21 kehrte Bonitz noch einmal für Müller zurück, doch auch Satz zwei endete mit 14:25 aus Chemnitzer Sicht.

Im dritten Satz war Chemnitz die zunehmende Chancenlosigkeit anzumerken. Trotz einer insgesamt soliden Annahme gelang es nicht, im Angriff konstant gegen die starke Erfurter Defensive zu punkten. Die Energie im Team stimmte zwar – besonders angesichts der dünnen Personaldecke – doch sie reichte erneut nicht bis zum Satzende. Ähnlich deutlich wie im ersten Durchgang ging auch Satz drei mit 9:25 an Erfurt.

Unter diesen Vorzeichen war es von Beginn an eine nahezu unlösbare Aufgabe, und so blieb Chemnitz an diesem Samstag ohne Punkte. Mit noch mehr Energie und Kampfgeist hätte man womöglich etwas mehr herausholen können, doch die Qualität des Tabellenführers setzte sich klar durch.

Ein echtes Highlight aus Chemnitzer Sicht gab es dennoch: Nachwuchsspielerin Josefine Arndt wurde für ihren Einsatz und starke Leistung völlig verdient mit dem MVP-Titel ausgezeichnet – eine wunderbare Anerkennung für sie und ein starkes Zeichen für die Nachwuchsarbeit des Vereins.

Trotz der Niederlage verbleibt der CVV mit 24 Punkten auf Tabellenplatz 4. Nun geht es für Team #1 erst einmal in eine längere Pause vor dem Saisonendspurt. Diese Pause wollen sie nutzen, um wieder vollständig zu werden und mit frischer Kraft in die entscheidende Phase der Saison zu gehen.

Das nächste Spiel steht erst am 7. März an – dann zuhause im Terra Nova gegen den FC Kleinaitingen.

Bis dahin sagen wir: Bleibt schön gesund.

Maaaaarx…Städter!

Kleiner Kader, große Moral – CVV erkämpft sich Tiebreak-Sieg

Am vergangenen Samstag empfing der Chemnitzer VV in der 3. Liga Ost den TSV Eibelstadt zum Heimspiel im Terra Nova. Nach der deutlichen 0:3-Niederlage im Hinspiel war allen Beteiligten klar, dass höchste Konzentration gefragt sein würde – umso mehr, da die Vorzeichen alles andere als günstig standen.

Eine hartnäckige Grippewelle hatte den Chemnitzer Kader stark dezimiert. Mit Katina Krell, Yasmin Talkenberger, Marlene Huster, Antonia Böhm, Caroline Voigt und Amelie Bonitz fehlten gleich mehrere Stammkräfte. Trainerin Josephine Brandt standen damit lediglich acht Spielerinnen zur Verfügung. Diagonalspielerin Ingrid Schröder rückte auf die zweite Außenposition, zudem kam es zu einer weiteren besonderen Personalentscheidung: Libera Yvonne Pretscheck wurde als Feldspielerin eingesetzt, um die Annahme zu verstärken – eine Rolle, die sie dank früherer Erfahrungen auf Außen souverän ausfüllte.

Trotz der schwierigen Ausgangslage erwischte Chemnitz einen hervorragenden Start. Der Spielaufbau war ruhig und kontrolliert, insbesondere Anna-Maria Nitsche und Sonja Witte sorgten konsequent für Punkte am Netz. Beim Stand von 15:6 sah sich Eibelstadt bereits zur zweiten Auszeit gezwungen. Der CVV dominierte den Satz und ließ die Gäste kaum ins Spiel kommen. Mit 25:17 ging der erste Durchgang verdient an Chemnitz.

Der zweite Satz begann ausgeglichen, ehe Eibelstadt zunehmend Druck aufbaute. Auf Chemnitzer Seite häuften sich Probleme in der Annahme sowie im Abschluss. Beim 13:16 reagierte Josephine Brandt und brachte Yvonne Pretscheck für Ingrid Schröder. Der Wechsel zeigte Wirkung: Chemnitz kämpfte sich Punkt für Punkt heran und glich zum 19:19 aus. In der entscheidenden Phase fehlte jedoch die letzte Konsequenz, während Eibelstadt nun deutlich sicherer agierte. Zu viele Ungenauigkeiten verhinderten den Satzgewinn – mit 22:25ging der Durchgang an die Gäste.

Unbeeindruckt davon präsentierte sich der CVV im dritten Satz. Früh setzte sich Chemnitz ab und verteidigte den Vorsprung konsequent. Eibelstadt versuchte mit zwei Auszeiten und mehreren Wechseln gegenzusteuern, fand jedoch kein Mittel gegen das stabile Chemnitzer Spiel. Immer wieder verwerteten Sonja Witte und Anna-Maria Nitsche die Zuspiele von Cora Müller. Mit 25:16 entschied der CVV den Satz klar für sich.

Der vierte Durchgang entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Lange Ballwechsel und intensive Abwehraktionen bestimmten das Spiel. Chemnitz gelang es jedoch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Eigenfehler und Unruhe in der Annahme schlichen sich ein. Zwar stabilisierte der erneute Wechsel Pretscheck für Schröder das Spiel, doch in den entscheidenden Momenten fehlte die Durchschlagskraft. Wie bereits im zweiten Satz musste sich Chemnitz knapp mit 22:25 geschlagen geben – der Tiebreak musste die Entscheidung bringen.

Im Entscheidungssatz zeigte der CVV nochmals seine ganze Moral. Chemnitz erwischte den besseren Start, agierte hochkonzentriert und setzte Eibelstadt früh unter Druck. Auszeiten der Gäste bei 10:6 und 12:8 für Chemnitz brachten keine Wende mehr. Mit großem Einsatz und klarem Fokus entschied der CVV den Tiebreak mit 15:10 für sich und sicherte sich mit dem 3:2-Sieg zwei wichtige Punkte.

Zur wertvollsten Spielerin der Partie wurde Anna-Maria Nitsche gewählt. Angesichts der stark eingeschränkten personellen Möglichkeiten zeigte sich das Team mit dem Ergebnis äußerst zufrieden.

Ob der Kader beim kommenden Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten electronic Erfurt wieder breiter aufgestellt sein wird, bleibt abzuwarten.

Bis dahin. Maaaarx…Städter!

Schwere Auswärtsaufgabe in Dresden – CVV unterliegt mit 1:3

Für Team #1 führte der Spielplan am vergangenen Wochenende zum Dresdner SSV. Beim Tabellennachbarn, der mit deutlichem Vorsprung auf Rang drei derzeit zur Ligaspitze gehört, wartete in der 3. Liga Ost eine echte Bewährungsprobe auf die Chemnitzerinnen. Der 3:1-Erfolg aus dem Hinspiel war zwar noch präsent, stand diesmal jedoch unter völlig anderen Vorzeichen. Denn im Gegensatz zur ersten Begegnung trat Dresden nun mit vollständigem Kader an. Die Gastgeberinnen überzeugten mit großer Kadertiefe, hohem spielerischem Niveau und deutlichen körperlichen Vorteilen. Dem CVV war daher von Beginn an bewusst, dass an diesem Tag alles passen müsste, um bestehen zu können.

Dresden machte früh klar, wohin die Reise gehen sollte. Mit viel Druck im Aufschlag und schnellen Zuspielen setzte der DSSV Chemnitz von Anfang an unter Druck. Der CVV tat sich im eigenen Spielaufbau schwer, fand nur selten Zugriff mit dem Block und lief von Beginn an einem Rückstand hinterher. Nur vereinzelt gelangen längere gute Phasen, insgesamt ging der erste Satz jedoch klar mit 16:25 an die Gastgeberinnen.

Im zweiten Durchgang präsentierte sich Chemnitz deutlich stabiler. Die Annahme gewann an Sicherheit, zudem gelang es nun, selbst mehr Druck im Aufschlag zu erzeugen. Besonders Anna-Maria Nitsche und Katina Krell setzten immer wieder Akzente über Außen und aus dem Hinterfeld – und das trotz des großen Dresdner Blocks. Beim Stand von 7:10 reagierte Dresden mit einer Auszeit, kämpfte sich später noch einmal auf 17:19 heran. Nach einer Auszeit von Trainerin Josephine Brandt behielt der CVV jedoch die Ruhe. Zuspielerin Cora Müller agierte sehr variabel, spielte den Block der Gastgeberinnen immer wieder aus und punktete selbst mit geschickt platzierten zweiten Bällen. Chemnitz verteidigte den Vorsprung konsequent und belohnte sich mit dem 25:21-Satzgewinn.

Der Dresdner SSV ließ sich davon allerdings nicht aus dem Konzept bringen. In Satz drei erhöhten die Gastgeberinnen nochmals Tempo und Durchschlagskraft. Chemnitz fand nun deutlich seltener Lösungen gegen den gut organisierten Dresdner Block. Ab einem Stand von 10:6 wechselte Josephine Brandt mehrfach und brachte frische Kräfte ins Spiel: Ingrid Schröder übernahm die Diagonalposition für Sonja Witte, auf Mitte kamen Yasmin Talkenberger für Antonia Böhm sowie Marlene Huster für Timea Bellmann. Trotz aller Bemühungen blieb die erhoffte Wirkung aus. Dresden diktierte das Geschehen, während sich auf Chemnitzer Seite zusätzlich Aufschlags- und Eigenfehler einschlichen. Der dritte Satz ging deutlich mit 14:25 an den DSSV.

Auch im vierten Satz knüpfte Dresden nahtlos an die starke Phase an und setzte sich früh ab. Chemnitz nahm beim Stand von 7:3 eine Auszeit, doch der Spielverlauf blieb unverändert. Zwar entwickelten sich immer wieder lange, intensive Ballwechsel mit sehenswerten Abwehraktionen auf beiden Seiten, doch der hohe körperliche und mentale Aufwand war den Chemnitzerinnen nun anzumerken. Dresden blieb konsequent und dominant, während der CVV kaum noch Mittel fand, um entscheidend gegenzuhalten. Mit 17:25 sicherten sich Dresden schließlich auch den vierten Satz und damit den 3:1-Erfolg.

Als wertvollste Spielerin der Partie wurde erneut Zuspielerin Cora Müller ausgezeichnet, die mit großem Einsatz, Spielwitz und Übersicht überzeugte. Trotz des klaren Ergebnisses bot die Begegnung den Zuschauerinnen und Zuschauern ein spannendes Spiel auf hohem Niveau. Dresden zeigte mit diesem Auftritt eindrucksvoll seine Klasse und unterstrich seine Ambitionen an der Tabellenspitze.

CVV-Trainerin Josephine Brandt zog dennoch ein positives Fazit. Phasenweise habe ihr Team sehr gut mithalten können, gegen einen solch starken Gegner sei es jedoch schwierig, dieses Niveau über die gesamte Spielzeit zu halten. Dresden spiele aktuell absolut verdient ganz oben mit.

Der Chemnitzer VV verbleibt trotz der Niederlage auf Tabellenplatz vier und hat weiterhin vier Punkte Vorsprung auf den direkten Verfolger Erlangen. Bereits am kommenden Samstag (31.01.) wartet die nächste Aufgabe: Im Terra Nova empfängt der CVV 19 Uhr den TSV Eibelstadt, aktuelles Tabellenschlusslicht. Trotz der Tabellenkonstellation ist Vorsicht geboten – das Hinspiel ging mit 0:3 verloren. Chemnitz hat also noch eine Rechnung offen.

Bis dahin … Maaaarx-Städter!

Chemnitzer VV siegt souverän in Erlangen

Am vergangenen Wochenende war Team #1 in der 3. Liga Ost auswärts bei der SG Erlangen gefordert. Bereits das Hinspiel hatten die Chemnitzerinnen klar mit 3:0 für sich entschieden. Nun galt es, diesen Erfolg zu bestätigen. Dabei musste der CVV allerdings auf Sonja Witte, Caroline Voigt sowie Libera Svea Koch verzichten.

Wie schon so oft erwischten Chemnitz – diesmal wieder „pretty in pink“ – einen starken Start in die Partie. Von Beginn an spielte der CVV druckvoll und setzte Erlangen früh unter Druck. Beim Stand von 4:8 und 6:12 sah sich die Heimmannschaft bereits zu Auszeiten gezwungen. Vor allem die guten Aufschläge der Chemnitzerinnen stellten die Erlanger Annahme immer wieder vor große Herausforderungen. Zwar kämpfte sich Erlangen bis auf 18:22 heran, doch nach einer Auszeit von Trainerin Josephine Brandt machte Chemnitz den Sack zu. Ein Ass von Cora Müller besiegelte den 25:19-Satzgewinn.

Auch im zweiten Satz startete Chemnitz stark und erspielte sich früh eine Vier-Punkte-Führung. Eine sehr stabile Feldabwehr, angeführt von Libera Yvonne Pretscheck, sowie die sichere Punkteausbeute von Diagonalangreiferin Ingrid Schröder sorgten für ein komfortables Polster. Beim Stand von 21:13 und somit einer Acht-Punkte-Führung kam Jugendspielerin Amelie Bonitz für Cora Müller auf der Zuspielposition ins Spiel. Trotz eines ordentlichen Auftritts von Bonitz ließen sich die Chemnitzerinnen kurzzeitig verunsichern. Erlangen holte Punkt für Punkt auf, sodass beim 19:22 der Rückwechsel erfolgte. Die Gastgeberinnen witterten durch einige Ungenauigkeiten auf Chemnitzer Seite nochmals ihre Chance und verkürzten auf 22:23, doch der CVV behielt die Nerven und sicherte sich den Satz mit 25:22.

Der dritte Satz gestaltete sich lange ausgeglichen. Die Zuschauer bekamen lange und teils spektakuläre Ballwechsel zu sehen – darunter eine Abwehr mit dem Fuß von Yvonne Pretscheck sowie ein einhändiges Sprungzuspiel von Cora Müller. Bis zum 18:20 blieb alles offen, ehe Ingrid Schröder zum Aufschlag ging. Es folgte ein echter Schlussspurt: Chemnitz ließ jetzt nichts mehr anbrennen, holte Punkt um Punkt und sicherte sich dank vier Assen von Ingrid Schröder letztendlich den 25:18-Satzgewinn sowie den 3:0-Sieg. Für ihre herausragende Leistung wurde Ingrid Schröder als MVP auf Chemnitzer Seite ausgezeichnet. 

Mit dem vierten Sieg in Folge klettert der Chemnitzer VV auf Tabellenplatz vier. Ob der Dresdner SSV, aktuell Dritter der Tabelle, diese Erfolgsserie stoppen kann, zeigt sich am kommenden Samstag in Dresden.

Bis dahin…Maaarx Städter!

Geduld zahlt sich aus: Erfolgreicher Jahresauftakt im Terra Nova Campus

Zum Auftakt des neuen Jahres in der 3. Liga kehrte der Chemnitzer VV am vergangenen Samstag ins heimische Terra Nova zurück. Bei winterlichem Wetter waren die Nachwuchsspielerinnen der Rote Raben Vilsbiburg II zu Gast. Das bereits in der Hinrunde hart umkämpfte Aufeinandertreffen, das Chemnitz erst im Tiebreak für sich entscheiden konnte, versprach auch diesmal Spannung.

Personell war die Ausgangslage jedoch alles andere als ideal: Neben Sonja Witte fielen krankheitsbedingt auch beide etatmäßigen Liberas Yvonne Pretscheck und Svea Koch aus. Kurzerhand sprang Anna Zywietz aus Team #2 auf der Libera-Position ein, die zuvor viele Jahre selbst Teil von Team #1 gewesen war.

Der Start in die Partie verlief holprig. Nervosität und fehlende Spielpraxis nach der Weihnachtspause machten sich bemerkbar, sodass die Gäste früh in Führung gingen. Beim Stand von 3:7 sah sich Trainerin Josephine Brandt bereits zur ersten Auszeit gezwungen. Trotz einiger Annahmeprobleme kämpfte sich der CVV Punkt für Punkt heran. Beim 22:23 nahm Vilsbiburg erstmals eine Auszeit und erspielte sich anschließend zwei Satzbälle (22:24). Doch Chemnitz blieb ruhig, zeigte Geduld und drehte den Satz spektakulär: Mit einem Ass zum 27:25 sicherte sich der CVV in letzter Sekunde den ersten Durchgang.

Wie befreit starteten die Gastgeberinnen in Satz zwei. Schnell gingen sie mit 4:0 in Führung, auch beim 13:7 mussten die Roten Raben erneut zur Auszeit greifen. Immer wieder setzte Zuspielerin Cora Müller ihre Angreiferinnen mit schnellen und gut verteilten Pässen in Szene. Anna-Maria Nitsche und Katina Krell punkteten erfolgreich über Außen, während Ingrid Schröder auf Diagonal geschickt zwischen harten Angriffen und kurzen Legern variierte. Doch erneut schlichen sich Wackler in der Annahme ein, Vilsbiburg glich aus und zwang den CVV beim 22:22 zur Auszeit. Exakt wie im ersten Satz hatten die Gäste beim 24:22 zwei Satzbälle. Wieder schien der Satz verloren – doch erneut drehte Chemnitz den Durchgang dank guter Aufschläge und entschied auch Satz zwei mit 26:24 für sich.

Im dritten Satz zeigte sich der CVV schließlich noch dominanter. Vieles funktionierte nun wie aus einem Guss, sodass Vilsbiburg bereits beim 6:0 und 13:6 die Auszeiten nehmen musste. Beim Stand von 15:7 wechselte Trainerin Brandt auf der Zuspielposition und brachte Jugendspielerin Amelie Bonitz. Der Wechsel brachte jedoch zunächst Unruhe ins Spiel, die Gäste verkürzten auf 15:11, sodass der Rückwechsel folgte. Mit der Rückkehr von Cora Müller kehrte sofort Sicherheit ins Chemnitzer Spiel zurück. Unterstützt von mehreren Assen erspielte sich der CVV sieben Matchbälle und verwandelte gleich den ersten über Yasmin Talkenberger zum 25:17 – der 3:0-Heimsieg war perfekt.

Auf Chemnitzer Seite wurde Zuspielerin Cora Müller folgerichtig zur MVP gewählt, da sie über die gesamte Spielzeit entscheidenden Einfluss auf das Spielgeschehen nahm. Auch wenn das ein 3:0-Sieg auf dem Papier deutlich erscheint, bot sich den Zuschauern ein spannendes Spiel mit überraschenden Wendungen am Satzende. Trainerin Josephine Brandt zeigte sich zufrieden: Trotz Unterbesetzung und weniger Trainingseinheiten habe ihr Team Geduld und Abgeklärtheit bewiesen. Auch die jungen Roten Raben ließen trotz der Niederlage ihr großes Potenzial erkennen und bewegen sich verdient im Mittelfeld der Liga. 

Für den CVV geht es bereits am kommenden Wochenende auswärts nach Erlangen – dann hoffentlich wieder in voller Besetzung.

Bis dahin. Maaaaarx…Städter!

Starker Jahresabschluss vor heimischem Publikum

Vergangenen Samstag stand für Team #1 das letzte Spiel des Jahres auf dem Programm. In heimischer Halle empfing der CVV mit dem TB/ASV Regenstauf den direkten Tabellennachbarn in der 3. Liga. Die Partie bot die Chance, sich kurz vor der Weihnachtspause noch einmal wertvolle Punkte zu sichern. Nicht mit an der Seitenlinie stehen konnte diesmal Cheftrainerin Josephine Brandt, die krankheitsbedingt ausfiel. Vertreten wurde sie von Co-Trainerin Isabell Murrmann, die ihr Team im Vorfeld taktisch auf die Partie einstellte.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Mannschaften nichts herschenkten. Lange Ballwechsel, starke Abwehraktionen und viel Kampf prägten den ersten Satz. Erst in der Crunchtime konnte sich Chemnitz leicht absetzen und zwang Regenstauf gleich zweimal zur Auszeit. Beim Stand von 24:21 hatten die Chemnitzerinnen Satzball, doch noch einmal wurde es spannend. Am Ende behielt der CVV jedoch die Nerven und sicherte sich Satz 1 mit 25:23.

Auch der zweite Satz blieb zunächst ausgeglichen. Chemnitz tat sich zunehmend schwerer, die Bälle auf den Boden zu bringen, während Regenstauf immer wieder clever die Linie traf. Mitte des Satzes reagierte Isabell Murrmann mit zwei Wechseln: Franziska Voigt übernahm im Mittelblock für Marlene Huster, Ingrid Schröder kam auf Diagonal für Sonja Witte. Besonders der zweite Wechsel sollte sich in der entscheidenden Schlussphase auszahlen. Ingrid Schröder agierte mutig im Angriff und punktete mit gut platzierten, kurzen Bällen – genau im richtigen Moment. Erneut rettete der CVV den Satz mit 25:23 über die Ziellinie.

Inge (#16) wurde Mitte des zweiten Satzes auf die Diagonalposition eingewechselt und sorgte für zahlreiche Punkte. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Im dritten Satz konnte sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen. Auch wenn durch Wackler in der Annahme Zuspielerin Cora Müller nicht immer alle Optionen offenstanden, übernahmen Anna-Maria Nitsche und Katina Krell Verantwortung und punkteten zuverlässig über Außen und aus dem Hinterfeld. Regenstauf setzte nun verstärkt auf gelegte Bälle und brachte die Chemnitzer Abwehr ins Laufen. Beim Stand von 18:21 zog Chemnitz noch einmal die Auszeit, die prompt Wirkung zeigte. Hier zahlte sich auch die Routine und gute Abstimmung von Franziska Voigt und Cora Müller aus, die bereits vor ihrer Zeit in Chemnitz gemeinsam auf dem Feld standen. Eine starke Punkteserie zwang Regenstauf zu gleich zwei weiteren Auszeiten, die zweite beim Stand von 23:22. Als beim 24:23-Satzball der Ball vom Block der Gäste ins Aus ging, kannte der Jubel auf Chemnitzer Seite keine Grenzen mehr. Zum MVP der Partie wurde Kapitänin Katina Krell gewählt. 

Katina (#6) war in dieser Partie, neben Anna-Maria, wertvolle Punktegarantin und wurde am Ende verdient zur MVP gekürt. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Trotz des vermeintlich deutlichen 3:0-Erfolgs bekamen die Zuschauer ein hochspannendes Spiel zu sehen, das ebenso gut in eine andere Richtung hätte kippen können – was die drei knappen Satzstände von jeweils 25:23 unterstreichen. Besonders erfreulich: Was in den vergangenen Spielen oft noch schiefging – eine Führung in der Crunchtime aus der Hand zu geben – drehte der CVV diesmal um. Die Schlussphasen wurden zur großen Stärke der Chemnitzerinnen.

Zum Jahresende rangiert der CVV damit auf einem starken 6. Tabellenplatz in der 3. Liga, mit komfortablen acht Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Mit dieser guten Ausgangslage für die Rückrunde verabschiedet sich das Team nun in die wohlverdiente Weihnachtspause, bevor es am 10. Januar im nächsten Heimspiel die Roten Raben Vilsbiburg im Terra Nova empfängt.

Bis dahin sagen wir: Danke an alle Unterstützer*innen – und frohe Weihnachten! 

….Maaaarx-Städter!

Krimi zum Nikolaus: Tie-Break-Erfolg beim direkten Verfolger

Zum Nikolaustag stand für Team #1 des Chemnitzer VV noch einmal eine lange Auswärtsfahrt an – es ging in die Nähe von Augsburg zum FC Kleinaitingen. Da die Gastgeberinnen direkte Verfolgerinnen in der Tabelle sind, war schnell klar: Heute zählen Punkte doppelt.

Den ersten Satz brauchten beide Mannschaften, um ihren Rhythmus zu finden und das Spiel des Gegners besser zu lesen. Lange blieb das Spiel auf Augenhöhe, ehe der CVV in der Schlussphase anzog und sich den Auftakt mit 25:19 sicherte.

Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel eng. Kleinaitingen agierte nun deutlich druckvoller und punktete vor allem über die Außenposition immer wieder konsequent die Linie entlang. Trainerin Josephine Brandt zog beim Stand von 20:21 die Auszeit – doch eine unglückliche Schlussphase mit zu vielen Eigenfehlern brachte den Gastgebern den 22:25-Satzgewinn.

In Satz drei stabilisierte sich der CVV wieder sichtbar. Mit mehreren druckvollen Aufschlägen zwang Chemnitz die Heimmannschaft bei 9:11 und 14:17 in zwei Auszeiten. Der Lohn war ein hart erarbeiteter 25:22-Satzgewinn.

Im vierten Satz kam Ingrid Schröder für Sonja Witte auf der Diagonalposition aufs Feld. Doch der Start missglückte, Chemnitz lief schnell einem Rückstand hinterher – erste Auszeit beim 6:10. Im Block fand der CVV wenig Zugriff, dazu fehlte es an letzter Konsequenz im Angriff. Trotzdem arbeitete sich das Team zurück, nahm beim 21:22 die zweite Auszeit – doch erneut wurde die Schlussphase zum Problem. Trotz eines kurzzeitigen Anschlusses auf 23:24 ging der Satz durch einige Wackler in der Annahme an Kleinaitingen (23:25).

Damit war klar: Die lange Auswärtsfahrt würde erst im Tie-Break entschieden werden. Und dort erwischte der CVV den deutlich besseren Start. Starke Aufschläge von Anna-Maria Nitsche brachten den gegnerischen Spielaufbau komplett ins Wanken – eine 5-Punkte-Serie sorgte für einen komfortablen Vorsprung zum Seitenwechsel. In der Schlussphase kam Caroline Voigt für Katina Krell noch einmal an die Aufschlaglinie und diesmal ließ Chemnitz nichts mehr anbrennen: Mit 15:8 holte sich der CVV den Entscheidungssatz und damit zwei wichtige Punkte für die Tabelle. Zur verdienten MVP wurde Anna-Maria Nitsche gewählt. Trotz des Punktverlustes zeigte sich Trainerin Josephine Brandt zufrieden. Nach einer langen Heimfahrt kam das Team erst in den frühen Morgenstunden wieder in Chemnitz an.

Zum letzten Spiel des Jahres empfängt Team #1 nun den TB/ASV Regenstauf – einen Gegner, der in der Tabelle nur knapp vor dem CVV rangiert. Anpfiff ist am 13.12. um 18 Uhr in der SH Forststraße (CPSV-Halle). Dort will der CVV unbedingt noch einmal punkten, um mit einem guten Gefühl und genug Punkten im Gepäck in die verdiente Weihnachtspause zu gehen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer und gute vorweihnachtliche Stimmung!
Bis dahin … Maaaaarx-Städter!

CVV zeigt Kampfgeist – doch Leipzig punktet

Zum vergangenen Heimspiel, diesmal vor neuer Kulisse in der Forststraße, traf Team #1 erneut auf die emplify volleys Leipzig. Während man sich im Hinspiel bereits ein intensives Duell geliefert hatte, trat Leipzig diesmal mit kompletter Mannschaftsstärke an.

Der Auftakt verlief für Chemnitz alles andere als optimal. Annahmefehler und ein hektisches Auftreten sorgten dafür, dass der CVV schnell mit 0:5 in Rückstand geriet. Die Nervosität war den Spielerinnen deutlich anzusehen, und obwohl Trainerin Josephine Brandt früh zwei Auszeiten nahm, blieb das Spiel zu unflexibel. Chemnitz fand zu spät ins Spiel und lief dem Rückstand kontinuierlich hinterher – der erste Satz ging klar mit 17:25 an Leipzig.

Im zweiten Satz präsentierte sich der CVV jedoch wie ausgewechselt. Die Aufregung legte sich, die Annahme stabilisierte sich unter Libera Svea Koch spürbar und starke Aufschläge – darunter einige Asse von Zuspielerin Cora Müller – brachten Leipzig zunehmend aus dem Konzept. In der Mitte setzten Yasmin Talkenberger und Marlene Huster wichtige Blocks, während Anna-Maria Nitsche und Katina Krell auf Außen und im Hinterfeld clever punkteten. Beim 17:13 für Chemnitz nahm Leipzig eine Auszeit und wechselte dreimal, doch der CVV war nicht mehr zu stoppen. Am Ende sicherte sich Chemnitz den Satz mit einem ebenso klaren 25:17 wie Leipzig zuvor.

Libera Svea Koch (#19) stabiliserte immer wieder die Annahem und hielt zahlreiche Bälle im Spiel. Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Der dritte Durchgang begann allerdings erneut unruhig. Schon beim 0:3 zog Chemnitz die frühe Auszeit. Beim Stand von 5:12 gab Trainerin Brandt Zuspielerin Cora Müller eine kurze Verschnaufpause und Nachwuchsspielerin Amelie Bonitz feierte ihr Drittligadebüt. Chemnitz kämpfte sich mit großer Leidenschaft zurück, zeigte spektakuläre Abwehraktionen und zwang Leipzig sogar zu zwei Auszeiten. Doch der Rückstand aus der Anfangsphase wog zu schwer – Satz drei ging mit 21:25 erneut an Leipzig.

Satz vier war über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe. Leipzig stellte sich nun gut auf das Chemnitzer Angriffsspiel ein und präsentierte den Außenangreiferinnen einen zunehmend hohen Block, durch den es immer schwerer wurde, den Ball auf den Boden zu bringen. Zudem streuten die Leipzigerinnen viele gut platzierte Leger ein, gegen die Chemnitz kaum ein Mittel fand. Einige Eigenfehler verstärkten das Problem – und obwohl der CVV noch drei Matchbälle abwehrte, ging der Satz mit 19:25 an die Leipzigerinnen, die sich damit alle drei Punkte sicherten. Auf Chemnitzer Seite wurde Zuspielerin Cora Müller zur verdienten MVP gewählt. Die Zuschauer lobten im Anschluss ein spannendes, intensives Spiel mit zahlreichen hochklassigen Ballwechseln.

Zuspielerin Cora Müller (#5) setzte ihre Angreiferinnen immer wieder gekonnt in Szene… Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Die Partie zeigte eindrucksvoll, dass Chemnitz phasenweise durchaus mit einem Topteam der Liga mithalten kann – nun gilt es, diese Leistungen über komplette Sätze hinweg konstant abzurufen, um sich in solchen hochklassigen Duellen künftig auch mit Punkten zu belohnen.

Nun richten die Chemnitzerinnen den Blick auf die letzten beiden Partien des Jahres:
Am 6.12. steht die weite Auswärtsfahrt zum FC Kleinaitlingen an; am 13.12. folgt das weihnachtliche Heimspiel gegen Regenstauf – erneut in der Forststraße.

Der CVV bedankt sich herzlich für die zahlreiche und lautstarke Unterstützung.
Bis dahin – Maaaaarx…Städter!!

Vier Punkte zum Doppelspielwochenende – Feuerwerk daheim, Krimi in Leipzig

Für Team #1 des Chemnitzer VV stand am vergangenen Wochenende erneut ein Doppelspieltag auf dem Programm – und der hatte es in sich!

Am Samstag empfingen die Marxstädterinnen die SG Erlangen im Terra Nova und legten einen Start nach Maß hin. Chemnitz erwischte die Gäste eiskalt, spielte von Beginn an druckvoll und konzentriert – nach einem 5:0-Zwischenstand sah sich Erlangen bereits gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Doch auch diese brachte keine Wende: Der CVV dominierte weiter in allen Elementen, zeigte starke Annahmen, solide Abwehrarbeit und punktete sowohl über Angriffe als auch über den Block. Beim Stand von 11:1 musste Erlangen ein weiteres Mal zur taktischen Unterbrechung greifen, doch der Satz war längst entschieden. Mit variablen Pässen von Zuspielerin Cora Müller und wirkungsvollen Angriffen ließ Chemnitz nichts anbrennen – 25:9 hieß es am Ende des ersten Durchgangs.

Bekanntlich sind nach solch klaren Sätzen die folgenden oft knifflig – doch nicht an diesem Abend. Auch im zweiten Satz blieb Chemnitz druckvoll, zwang Erlangen bei 7:3 und 13:7 erneut in die Auszeit. Der CVV schlug stark auf, agierte nahezu fehlerfrei und nutzte seine Chancen konsequent. Zwar konnte Erlangen phasenweise besser mithalten, doch auch Satz zwei ging mit 25:18 verdient an Chemnitz.

Cora (#5) setzt alle ihre Angreiferinnen variabel in Szene und erhielt in der Partie am Samstagabend die Auszeichnung zur wertvollsten Spielerin. Weitere Bilder vom Spiel gegen Erlangen gibt es in der Galerie.

Der dritte Durchgang war zunächst ausgeglichener, ehe Erlangen bei 12:12 erstmals aufschloss. Doch Chemnitz reagierte souverän, setzte sich erneut ab und machte mit 25:21 den klaren 3:0-Heimsieg perfekt. Zur MVP wurde Zuspielerin Cora Müller gekürt, die das Spiel klug lenkte und ihre Angreiferinnen immer wieder optimal in Szene setzte. Trainerin Josephine Brandt zeigte sich hochzufrieden mit der Teamleistung. Ihr ausgerufenes Ziel von drei Punkten am Doppelspielwochenende korrigierte sie nach dem klaren Erfolg prompt nach oben: Auch am Sonntag in Leipzig wollte man etwas Zählbares mitnehmen.

Am Sonntag ging es für den CVV zu den emplify volleys Leipzig, die bislang erst ein Spiel verloren hatten – keine leichte Aufgabe also. Doch schon beim Einspielen war spürbar, dass Chemnitz auch im zweiten Spiel an diesem Wochenende top motiviert war. Mit viel Energie starteten Chemnitz in den ersten Satz und zwangen Leipzig beim 5:9 früh in die Auszeit. Besonders Sonja Witte sorgte mit spektakulären Angriffen und druckvollen Aufschlägen immer wieder für Highlights. Leipzig kämpfte sich jedoch heran und nach einer Chemnitzer Auszeit beim 20:20 entwickelte sich eine packende Schlussphase. Am Ende hatte Leipzig mit 25:27 das glücklichere Ende für sich.

Mit ihren Sprungaufschlägen schafft es Sonja (#15) immer wieder, die gegnerische Annahme unter Druck zu setzen – so auch an diesem Wochenende. Weitere Bilder vom Spiel gegen Erlangen gibt es in der Galerie.

Doch Chemnitz ließ sich davon nicht beirren. Im zweiten Satz legte das Team erneut los, führte früh mit 8:3. Auch wenn Leipzig wieder näherkam, hielt der CVV diesmal dagegen. Anna-Maria Nitsche punktete nun immer häufiger mit gezielten Angriffen, sodass Chemnitz den Satz mit 25:22 ausgleichen konnte.

Der dritte Durchgang war ein Duell auf Augenhöhe mit langen, intensiven Rallys. Nach einer Leipziger Auszeit beim 18:19 behielt Chemnitz die Nerven und nutzte seine Chancen konsequent. Mit einem clever platzierten Ball von Katina Krell auf die Linie sicherte sich der CVV den Satz mit 26:24 – 2:1-Führung.

Wer dachte, spannender könne es nicht werden, wurde im vierten Satz eines Besseren belehrt. Leipzig drehte nun auf, punktete häufig über die Mitte, wogegen Chemnitz einfach kein Mittel fand. Beim 24:20 schien der Satz schon entschieden, doch der CVV kämpfte sich mit großem Einsatz zurück. Erst beim 28:30 hatten die Gastgeberinnen das glücklichere Ende – ein Satz, der den Zuschauern einen echten Volleyball-Krimi bot.

Anna-Maria (#14) war auch an diesem Wochenende eine wichtige Punkte-Garantin. Sie erhielt im umkämpften Spiel in Leipzig die MVP-Auszeichnung. Weitere Bilder vom Spiel gegen Erlangen gibt es in der Galerie.

Im entscheidenden Tiebreak erwischte Leipzig den besseren Start, profitierte von Annahmeproblemen und einigen Chemnitzer Eigenfehlern. Beim Seitenwechsel lag der CVV 3:8 zurück, kämpfte aber bis zum Schluss. Trotz starker Moral und drei abgewehrten Matchbällen musste sich Chemnitz schließlich mit 9:15 geschlagen geben. MVP auf Chemnitzer Seite wurde verdient Anna-Maria Nitsche, die über das gesamte Match hinweg eine herausragende Leistung zeigte.

Mit insgesamt vier Punkten aus dem Doppelspieltag kann das Team sehr zufrieden sein – auch wenn drei Punkte in Leipzig nur hauchdünn verpasst wurden. Die gezeigten Leistungen unterstreichen, dass der CVV auch gegen die Top-Teams der Liga mithalten kann.

Nach diesem kräfteraubenden Wochenende haben die Chemnitzerinnen nun eine Woche spielfrei, bevor es am 22. November im Heimspiel gegen die emplify volleys Leipzig zum spannenden Re-Match kommt – diesmal nostalgisch in der CPSV-Sporthalle (Forststraße 9). Anpfiff ist um 18 Uhr. Der CVV freut sich schon jetzt auf zahlreiche Zuschauer und lautstarke Unterstützung.
Bis dahin. Maaaaarx…Städter!

Team #1 kämpft sich zurück: Punktgewinn gegen Erfurt electronic!

Vergangenen Sonntag stand Team #1 im zweiten Heimspiel der Dritten Liga Ost vor keiner leichten Aufgabe. Zu Gast war niemand Geringeres als Erfurt electronic, bislang ungeschlagen und mit dem klar formulierten Ziel aufzusteigen. Das erfahrene Gästeteam reiste als klarer Favorit an – Team #1 hatte sich fest vorgenommen, das Topteam der Liga zu ärgern.

Doch der Auftakt verlief alles andere als geplant. Schon früh im ersten Satz geriet Chemnitz mit 1:6 in Rückstand, sodass Trainerin Josephine Brandt zur ersten Auszeit greifen musste. Erfurt zeigte eindrucksvoll, warum sie ganz oben mitspielen: mit druckvollen Aufschlägen und platzierten Angriffen ließ das Team den Chemnitzerinnen kaum eine Chance. Auch mehrere Wechsel beim 7:18 und 10:20 konnten den Satzverlust (12:25) nicht verhindern.

Auch im zweiten Durchgang fand Chemnitz zunächst keinen Zugriff aufs Spiel. Die Annahme wackelte, der Angriff blieb wirkungslos und beim 5:9 folgte die nächste Auszeit. Auch diese brachte keine Wende – mit 9:25 ging der Satz erneut deutlich an Erfurt. Zu diesem Zeitpunkt schien der Favorit das Spiel fest im Griff zu haben, sodass die Chemnitzerinnen innerlich schon fast einen Haken an die Partie machen wollten.

Immer wieder wurde die Chemnitzer Annahmereihe um Anna-Maria Nitsche (#14) von den starken Erfurter Aufschlägen gefordert, wodurch der eigene Spielaufbau erschwert wurde. Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Doch dann kam der unerwartete Wendepunkt: Im dritten Satz präsentierte sich Chemnitz wie ausgewechselt. Plötzlich gelang es den Gastgeberinnen, Erfurt ihr eigenes Spiel aufzuzwingen. Beim 11:8 musste diesmal Erfurt die erste Auszeit nehmen. Chemnitz glänzte nun mit mutigen Aufschlägen, vor allem von Cora Müller und Yasmin Talkenberger, und entschied mehrere hart umkämpfte Rallys für sich – nicht zuletzt dank spektakulärer Angriffe von Anna-Maria Nitsche.

Auch Hallensprecher Felix, nach langer Pause wieder am Mikro, trug mit seiner mitreißenden Stimmung maßgeblich dazu bei. Die Energie übertrug sich sichtbar aufs Feld – Chemnitz sicherte sich sensationell den dritten Satz mit 25:22!

Yasmin Talkenberger (#4) wurde an diesem Tag zurecht die wertvollste Spielerin auf Chemnitzer Seite: druckvolle Aufschläge, gute Lösungen im Angriff und hervorragender Einsatz in der Abwehr. Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Im vierten Satz wiederholte sich zunächst das Muster aus Satz 1: ein 1:6-Rückstand zwang Trainerin Brandt erneut zur frühen Auszeit. Doch diesmal bewies das Team Charakter. Punkt um Punkt kämpfte sich Chemnitz heran, vor allem dank einer starken Aufschlagserie von Yasmin Talkenberger, die sich mit dieser Leistung den MVP-Titel des Spiels verdiente. Der Block stand nun stabiler und erneut hieß es am Ende 25:22 – Satzausgleich!

Damit ging das Spiel überraschend in den Tiebreak. Doch hier zeigte Erfurt, warum sie ein Aufstiegskandidat sind. Mit viel Routine und Präzision ließen sie Chemnitz diesmal keine Chance und entschieden den fünften Satz mit aller Deutlichkeit für sich (5:15).

Trotz der Niederlage überwiegt der Stolz: Nach zwei klar verlorenen Sätzen noch einen Punkt gegen den haushohen Favoriten zu holen, unterstreicht, dass der Chemnitzer VV in Bestform absolut konkurrenzfähig in der Liga ist. Nun muss daran gearbeitet werden dieses Niveau auch konstant abrufen zu können.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich schon am kommenden Doppelspielwochenende:

  • Samstag, 18 Uhr: Heimspiel gegen die SG Erlangen im Terra-Nova
  • Sonntag, 16 Uhr: Auswärtsspiel bei den emplify Volleys Leipzig

Also: Daumen drücken für Team #1!
….Maaaaarx Städter! 🏐💙