Schlagwort: Jugend

Trainingslager 2020 und U18 Bezirksmeisterschaft

Am Freitag, den 11.09.2020, trafen sich die Mädels der fünften, sechsten und siebten Mannschaft des Chemnitzer Volleyball Vereins um 17 Uhr am Neefepark, um zusammen ins Trainingslager nach Grünheide fahren. Nach einer 45-minütigen Fahrt kamen wir schließlich an, stellten schnell unser Gepäck ab und nach einer kurzen Einweisung unserer Trainer, begann auch schon unsere erste Trainingseinheit von 19-22 Uhr in der Turnhalle. In diesem Training stand besonders der Angriff im Vordergrund. Gegen Ende des Trainings hatten wir jedoch alle kaum noch Energie und waren relativ müde, weshalb auch unsere Konzentration nachließ. Doch am Morgen des nächsten Tages waren wir alle wieder energiegeladen und bereit für eine 3-stündige Einheit im Sand auf den Beachfeldern von Grünheide. Nun lag der Fokus besonders auf unserer Annahme. Nach dieser Einheit hatten alle einen riesigen Hunger und wir machten uns auf den Weg zu einem leckeren Mittagessen, um die Energiespeicher wieder zu füllen. Anschließend hatten wir eine kurze Erholungspause, bevor ein erneutes Training in der Halle anstand. In diesen anderthalb Stunden achteten unsere Trainer besonders auf den Aufschlag, um uns Tipps für eine Verbesserung zu geben. Nun folgte eine längere Pause, in der wir uns erneut ausruhen konnten, sodass wir für die letzte Einheit des Trainingslagers von 19-21 Uhr voll konzentriert waren. Hier gingen wir nochmal die verschiedenen Läuferpositionen durch, um fit für den Sonntag zu sein. Nach einem ausgiebigen Abdehnen und duschen gingen wir relativ schnell ins Bett, um genügend Schlaf zu bekommen.

Am Sonntag, dem 13.09.2020, fuhren wir sieben Mädels der U18 zurück nach Chemnitz in die Turnhalle des Chemnitzer Polizeisportvereins für die Qualifikation für die Endrunde der Bezirksmeisterschaft. Kurz nach unserer Ankunft trafen auch unsere drei Gegner, aus Milkau und Göltzschtal sowie die Mannschaft des Jakober VV ein. Nach einer kurzen Begrüßung und dem Einspielen, traten wir in dem ersten Spiel gegen den Jakober VV an. Es wurden jeweils zwei Sätze bis 25 gespielt. Schon im ersten Satz, den wir nur knapp verloren, konnte man erkennen, dass wir eine realistische Chance hatten uns den zweiten Satz „zu holen“. Nach einem Ausgleich im zweiten Satz, kam jedoch eine sehr gute Aufschlägerin der Jakober an die Reihe und nahm uns auch diesen aus den Händen, da besonders unsere Annahmen oft nicht richtig zum Zuspieler gelangten und wir dadurch keinen Angriff aufbauen konnten. Davon haben wir uns ziemlich „runterziehen“ lassen und kamen unmotiviert auf das Spielfeld gegen unsere Gegner aus Göltzschtal. Dazu kam, dass wir uns nicht ausreichend bewegten und durch viele kleine Fehler verloren wir den ersten Satz. In der kurzen Pause, in der wir die Seiten wechselten und uns auf den zweiten Satz vorbereiten mussten, „puschte“ uns unser Trainer Andi, so dass wir uns besser auf den zweiten Satz konzentrieren konnten. Wir motivierten wir uns auch gegenseitig und kämpften um jeden Punkt. Letztendlich lohnte es sich und wir konnten den zweiten Satz mit 25:19 für uns entscheiden. Gut gelaunt trafen wir, nach einer kurzen Mittagspause, auf unseren letzten Gegner, der Mannschaft aus Milkau. Schon beim Einspielen erkannten wir, dass wir sehr jungen und noch teilweise unerfahrenen Gegnern gegenüberstanden. Doch man sollte seine Gegner nie unterschätzen! Deswegen kämpften wir weiterhin um jeden Punkt und durch sehr gute Aufschläge, Angriffe sowie Zuspiele konnten wir den ersten Satz mit 25:09 für uns entscheiden. Der zweite Satz verlief ähnlich und wir gewannen mit 25:08. Nun lag der Fokus auf dem letzten Spiel des Jakober VVs gegen die Mädels aus Göltzschtal, denn hier würde sich entscheiden, ob sich die Göltzschtaler oder wir als zweite Mannschaft für die Endrunde des Bezirksmeisterschaft U18 qualifizierten. Letztendlich behauptete sich der Jakober VV und somit qualifizierten wir uns hinter den Jakobern für die Endrunde der Bezirksmeisterschaft U18. Glücklich über die Qualifikation halfen wir nun die Netze abzubauen und danach wurden wir auch schon von unseren Eltern nach einem anstrengendem, aber schönem Wochenende abgeholt.

Zusammenfassend können wir alle stolz auf unsere Leistung am Sonntag sein. Wir haben im Trainingslager viel gelernt und werden versuchen die Tipps unser Trainer auch in den folgenden Spielen umzusetzen.

…Emilia Auerbach

Beach-Sachsenmeisterschaften der Jugend

Durch das Coronavirus sind sehr viele Turniere und Spiele ausgefallen. Doch zum Glück sind die Regelungen gelockert wurden und wir konnten an den Sachsenmeisterschaften im Beachen teilnehmen.

Am 27.06.2020 war dann das erste Turnier in der Altersklasse U18. Mit drei Teams sind wir nach Dresden gefahren, wo uns eine Anlage mit acht Feldern erwartete. Es waren bei den Mädchen neun weitere Teams angereist. Ebenfalls waren Jungs da, die auf vier der acht Felder ihre Meisterschaft austrugen. Schon beim Einspielen merkten wir, dass der Sand sehr tief war, was wir nicht immer zu unserem Vorteil nutzen konnten. Jedoch konnten wir dadurch die Anwendung des Stemmschrittes im Sand mehr üben. Im Laufe des Tages stieg die Temperatur auf 30 Grad an, wodurch sich unsere Kraftreserven immer schneller aufbrauchten. Allerdings gab es auf der Anlage zwei Außenduschen, wo wir uns unsere Beine kalt abduschen konnten, was sehr gutgetan hat. Leider hat sich durch den ständigen Sonnenschein auch der Sand aufgeheizt, wodurch es uns immer schwerer fiel, uns auf das Spiel zu konzentrieren. Zum Glück konnten wir uns nach einem Spiel unter die schattenspendenden Bäume setzen und ein bisschen runterkommen.

Die Meisterschaft für die Altersklasse U17 war für den 11.07.2020 angesetzt. Durch das frühe Aufstehen sind wir müde in Dresden angekommen. Diesmal reisten wir mit vier Mannschaften an. Anfangs waren die Temperaturen sehr kühl, weshalb wir uns warm anziehen mussten. Allerdings wurde das Wetter zunehmend besser und zwischendurch hat auch die Sonne geschienen. Heute waren mit uns 16 Teams anwesend, weshalb wir mehr Spiele, als am 27.06.2020 hatten. Nach unserem letzten Spiel hat uns unser Trainer Andi überraschend ein Eis ausgegeben, worüber wir uns alle sehr gefreut haben.

Am 12.07.2020 war dann das letzte Spiel für unsere Altersklasse, der U19. An diesem Tag war unser Verein nur mit einem Team vertreten und es waren weitere neun Mannschaften anwesend.

Insgesamt konnten wir durch diese Turniere viel lernen und uns an das Zusammenspiel mit nur einer weiteren Person gewöhnen. Dadurch waren schnelles Rufen und viel Laufen erforderlich. Trotzdem haben unsere Annahmen noch nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Allerdings wurden unsere Aufschläge im Sprung immer besser.

Zusammengefasst war unsere Leistung für unsere erste Beachsaison gut, dafür das es eine ziemlich große Umstellung von Halle auf Sand ist. Aber mit jedem weiteren Training im Sand versuchen wir uns zu bessern.

2. Runde der Bezirksmeisterschaft U13

Heute stand für den Volleyballnachwuchs in der U13 die zweite Runde der Bezirksmeisterschaft an. Es wurde gekämpft, vor allem auf dem eigenen Feld.

Das herausforderndste Los des heutigen Tages hatte das zweite Team. Dank des Einsatzes einer Spielerin der U12 konnten sie heute antreten. Und es war nicht einfach. In einer ganz neuen Konstellation und dem größeren Feld für die junge Volleyballerin, pritschten und baggerten alle drei um jeden Punkt. Trotz der vielen schweren Spiele ließ der Mut nie nach und sie behielten bis zum Schluss die Motivation und den Kampfgeist, das Beste aus der Situation zu machen. Und es hat sich gelohnt. Im letzten Spiel packten sie das neu Gelernte und das bisherige Können in einen Topf und beendeten den Tag mit einem Sieg. Starke Leistung!

Für das erste Team war es nicht weniger ereignisreich. Bis zur Mittagspause spielten die drei ehrgeizigen Mädels mit angezogener Handbremse. Hohe Erwartungen und ein bisschen Frust über eigene Fehler dominierten zeitweise das Spielgeschehen auf dem eigenen Feld. Damit konnten sie sich gegen die flinken Gegnerinnen aus Jößnitz nicht durchsetzen. Ein bisschen frische Luft und eine kleine Stärkung brachten nach der Mittagspause wieder neue Kräfte. Mit viel mehr Power und einer besseren Kommunikation lösten wir die Handbremse und eroberten Punkt für Punkt und damit die letzten vier Sätze.

Ein großes Dankeschön geht an den Ausrichter VT Thümmlitzwalde, der schon die erste Runde der Bezirksmeisterschaft ausrichtete.

CVV I – SV Union Milkau e.V.                  2:0 (25:19 / 25:18)

CVV I – SSV 91 Brand-Erbisdorf             2:0 (25:22 / 26:24)

CVV I – SG Jößnitz e.V.                            0:2 (19:25 / 22:25)

CVV I – 1. VV Freiberg e.V.                      2:0 (25:23 / 25:19)

CVV I – SV Chemnitz-Harthau e.V.        2:0 (25:11 / 25:21)

CVV II – SV Germania Hormersdorf e.V.                       0:2 (18:25 / 21:25)

CVV II – VSV Fortuna Göltzschtal e.V.                           0:2 (14:25 / 15:25)

CVV II – SV Chemnitz-Harthau e.V.                               0:2 (15:25 / 15:25)

CVV II – VC Zschopau e.V.                                              0:2 (9:25 / 8:25)

CVV II – SSV Fortschritt Lichtenstein e.V.                     0:2 (15:25 / 11:25)

CVV II – SSV 91 Brand-Erbisdorf e.V.                            2:0 (25:23 / 25:19)

5. Trainingslager 2020

In den Winterferien fand das fünfte Trainingslager des SSV Chemnitz statt. An drei Tagen setzten sich zwölf Nachwuchsvolleyballerinnen intensiv mit Techniken und Spielideen auseinander. Darunter befanden sich auch Spielerinnen des CPSV und der SG Adelsberg.

Alles war dabei. In fünf Trainingseinheiten erweiterten sie ihr Können im Pritschen, Baggern und Schlagen. Das Spielen kam natürlich nicht zu kurz. Sie standen sogar schon zu sechst auf dem Feld und staunten nicht schlecht, dass das schon ein bisschen funktionierte. Mit dieser Begeisterung stieg schon am letzten Tag die Motivation für die nächsten Trainings.

Getreu dem Motto, wer fleißig übt darf sich auch etwas gönnen, genossen alle ein leckeres Eis am ersten gemeinsamen Abend, bevor es in der Jugendherberge zur Nachtruhe ging. Denn in den drei Tagen blieben wir bis zur letzten Trainingseinheit zusammen. Die Mädels lernten sich etwas besser kennen und verbrachten gemeinsam eine tolle Zeit.

Zusätzlich erhielten wir eine große Unterstützung von unserem Landestrainer Jens Neudeck. An zwei Tagen gab er nicht nur den Spielerinnen wertvolle Tipps, auch stand er für Fragen und Gesprächen der TrainerInnen zur Verfügung. Vielen Dank dafür.

Ein großes Dankeschön geht an die Eltern, die keine Mühen scheuten und für das Mittagessen viele leckere Speisen und Getränke bereitstellten. Ein weiteres Dankeschön geht auch an Phia aus der zweiten Damenmannschaft. Sie belgeitet schon seit dem ersten Trainingslager die Mädels in ihrer Zeit außerhalb der Halle.

Die Ferien sind vorbei und hinter uns liegt wieder ein rund um gelungenes Trainingslager. Auf die U13 und U14 warten noch ein paar Spiele und hoch motiviert bereiten wir uns weiter darauf vor.

Sachsenmeisterschaft U14

Was gibt es Schöneres als an einem verregneten Sonntag nach Reichenbach in der Oberlausitz zu fahren und sich mit den acht besten Teams aus Sachsen in der U14 zu messen? Natürlich Nichts.

Nach einer langen Anreise, einer ausgiebigen Erwärmung und viel Spannung auf das, was uns erwartet, starteten wir pünktlich 10 Uhr in die Vorrunde. Und das erste Ergebnis kann sich sehen lassen. Schnell fanden wir unseren Rhythmus und holten uns den ersten Sieg gegen Zittau. Trotz kleiner Wackler blieben wir mutig und hielten bis zum letzten Punkt die Spannung. Zur Belohnung erkämpften wir uns den zweiten Sieg gegen die motivierten L.E. Volley-Mädels. Nach einer Pause betraten wir das Feld gegen den SV Lok Nossen. Leider wirkte die Pause im ersten Satz noch gut nach und wir verschliefen etwas den Anschluss. Doch nach und nach kämpften wir uns Punkt für Punkt voran und hielten an unserer Spielweise fest. Doch die kämpferischen Volleyballerinnen auf der anderen Seite bewiesen immer wieder ein gutes Auge. Kleine Unsicherheiten auf unserer Seite und ein etwas spätes Auge für zweite Bälle hielten uns ein wenig im Rückstand. Damit erreichten wir einen tollen zweiten Platz in unserer Gruppe und spielten uns damit in das Halbfinale gegen den DSC.

In diesem Spiel bewiesen wir Nerven und Mut. Nachdem im ersten Satz die etwas wackligen Beine stetig stabiler wurden, zeigten wir im zweiten Satz Ehrgeiz. Gegen starke Aufschläge der Gegnerinnen zeigten wir eine starke Annahme und gingen mit mutigen Angriffen in Führung, fest entschlossen, zu gewinnen. Doch der eine letzte Punkt wollte nicht kommen.

Nach diesem Kraftakt ging es in das Spiel um Platz drei nochmals gegen den SV Lok Nossen. Diesmal wussten wir, auf was wir achten müssen. Wir zeigten oft eine gute Abwehrbereitschaft, doch kleine Unstimmigkeiten führten zu etwas Verunsicherung. Konzentrationsprobleme blieben nach so einem langen Spieltag auch nicht aus, sodass wir trotz stetigem Kampfgeist beide Sätze abgaben.

Doch am Ende ist es ein Ergebnis, dass sich sehen lassen kann. Wir sind das viertbeste Team aus Sachsen in der U14 und das zeigt uns, dass wir bereits sehr Vieles richtig machen. Und wir werden weiter fleißig und hoch motiviert weiter trainieren.

Wir gratulieren den Sachsenmeisterinnen des Dresdner SC 1898 sowie den Vize-Meisterinnen des VV Grimma und wünschen viel Erfolg bei der Regionalmeisterschaft. Ein großes Dankeschön geht auch an den Ausrichter (Neiße Volleys) für die tolle Organisation und das leckere Essen.

Vorrunde

CVV – VV Zittau                              2:0 (25:18 / 25:19)

CVV – L.E. Volleys                         2:0 (25:21 / 25:23)

CVV – SV Lok Nossen                  0:2 (20:25 / 20:25)

Halbfinale

CVV – Dresdner SC 1898             0:2 (15:25 / 25:27)

Spiel um Platz 3

CVV – SV Lok Nossen                  0:2 (17:25 / 17:25)

Zweite Runde der Vogtlandmeisterschaft U13

Die Mädels waren sich einig. Schon allein die super Umgebung und das kleine Schlösschen gegenüber der Sporthalle des Gastgebers VSV Fortuna Göltzschtal war es die Reise in das Vogtland wert. Die gute Entwicklung der sechs Nachwuchsvolleyballerinnen im Verlauf des Turniers rundete den Tag auch noch super ab.

Heute lagen vier Spiele vor uns und bei sechs motivierten Volleyballerinnen würfelten wir uns immer wieder neu auf dem Feld zusammen. Ziel des Tages bestand darin, die Spielrhythmik zu verstehen, umzusetzen und in jeder Situation aufzubauen. Dieses Ziel haben wir mit Bravour gemeistert und uns stetig von Satz zu Satz gesteigert. Zu unserer Freude minimierten wir zusätzlich unsere Aufschlagsfehler. Auch wenn technisch noch nicht alles so klappt, konnten wir uns am Ende des Tages zwei Siege erarbeiten, die wir auch bis zum letzten Punkt spannend gestalteten.

Neben diesem Erfolg wissen wir auch, woran wir noch arbeiten müssen und werden fleißig und ehrgeizig weiter trainieren.

CVV – CWSV Volleykids               0:2 (11:25 / 11:25)

CVV – VSV Oelsnitz                       0:2 (19:25 / 12:25)

CVV – VfB Schöneck                     2:1 (19:25 / 25:22 / 16:14)

CVV – SG Jößnitz                           2:1 (25:13 / 21:25 / 15:7)

U14 holt den Titel bei der Bezirksmeisterschaft

Was die Mädels heute in der Endrunde erlebt haben, lässt sich kaum beschreiben und noch weniger erklären, wie es passiert ist. Spätestens nach dem zweiten Spiel der Vorrunde hingen die Köpfe, herrschte Verunsicherung und Frust. Aber dann…

Schon in dem ersten Spiel gegen die großen Mädels von Harthau/Zschopau hatten wir Startschwierigkeiten. Nach einem ersten klar gewonnenen Satz, verloren wir durch Abstimmungsprobleme, zögerten, wurden überehrgeizig und in allen Elementen unsicher. Mit dieser Stimmung betraten wir das Feld gegen Brand-Erbisdorf und konnten unser Spiel in den Basiselementen nicht stabilisieren und nur kaum zeigen, was wir eigentlich schon ein bisschen können. Im letzten Spiel stand uns dann noch der Turnierfavorit gegenüber. Wir hatten nur die Möglichkeit, die letzten Sätze hinter uns zu lassen und schauen, was wir in dem Spiel dem SSV F. Lichtenstein entgegensetzen können. Und wir verkauften uns deutlich besser.

Doch am Ende belegten wir den 3. Platz in der Gruppe und landeten damit in der Zwischenrunde gegen die mobilen Mädels aus Jößnitz. Langsam fanden wir unseren roten Faden, konzentrierten uns in den Elementen Aufschlag, erste Annahme und Feldabwehr, um mehr Power auf das Feld zu bringen und belohnten uns mit dem ein oder anderen gut platzierten Angriff. Die Freude und die Spannung mogelten sich in unsere Gesichter und damit auch wieder etwas Selbstbewusstsein.

Halbfinale gegen den SSV F. Lichtenstein. Wir hatten nun keine Wahl mehr. Wollten wir an ihnen vorbei, könnten wir uns eine hohe Eigenfehlerquote nicht mehr leisten. Fehler müssten wir sofort abhacken und uns hochkonzentriert Punkt für Punkt erarbeiten. Nach dem Turnierverlauf eine lösbare Aufgabe?

Was dann folgte, war ein unfassbarer Krimi. Wir bewiesen Kampfgeist, Konzentration und Zusammenhalt, die so nur schwer zu erahnen waren. Es lief nicht alles perfekt, aber wir spielten und liefen um jeden Punkt. Trotz der Lautstärke und des Drucks, blieben wir auf unserem Feld hellwach und gaben den ersten Satz nur sehr knapp an die sehr gut ausgebildeten Mädels aus Lichtenstein ab. Der Anfang des zweiten Satzes begann leider holprig und den druckvollen Aufschlägen konnten wir kaum eine stabile Annahme entgegensetzen. Wir gerieten in Rückstand. Doch was nützt es? Machen wir doch aus jeder noch so herausfordernden Annahme etwas. Punkt für Punkt arbeiteten wir uns voran. Wir erkannten, dass auch auf der anderen Seite Fehler passieren können und zogen vorbei. Mit einer Punktlandung bei 25:23 stand es 1:1. Jetzt wollten wir erst recht nicht nachgeben. Zusammen eroberten wir uns den Ball in der Annahme, blieben mutig im Angriff, zeigten nur wenige Fehlaufschläge und auch in der Feldabwehr blieben wir bis zum Schluss wachsam. Damit setzten wir uns im Tiebreak durch und schafften es ins Finale und somit auch die Qualifikation zur Sachsenmeisterschaft. Im Finale trafen wir wieder auf Harthau/Zschopau. Nach so einem schweren Spiel kämpften wir wieder darum, nicht an Konzentration zu verlieren. Doch die Power ließ langsam nach und die stabilen Aufschläge der Gegnerinnen machten es uns nicht einfach. Damit eroberten sie sich den ersten Satz. Jetzt hieß es, nicht zaubern zu wollen, erste und zweite Bälle auf der anderen Seite rechtzeitig erkennen, selbst die Aufschläge über das Netz zu bekommen und die eigene Fehlerquote im Angriff gering zu halten. Mit diesem Konzept entschieden wir den zweiten Satz und den Tiebreak für uns. BEZIRKSMEISTER U14!! Was für ein Erfolg .

Herauszuheben ist auch die sehr gute Organisation der Bezirksmeisterschaft. Ein großes Dankeschön dafür an SSV F. Lichtenstein!

Vorrunde Gruppe A
Chemnitzer VV – SG Harthau/Zschopau

  1:1 (25:16; 19:25)
Chemnitzer VV – SSV 91 Brand-Erbisdorf

  1:1 (26:24; 24:26)
Chemnitzer VV – SSV F. Lichtenstein

  0:2 (17:25; 21:25)
Zwischenrunde
Chemnitzer VV – SG Jößnitz

  2:0 (25:14; 25:22)
Halbfinale
Chemnitzer VV – SSV F. Lichtenstein   2:1 (23:25; 25:23; 15:11)
Finale
Chemnitzer VV – SG Harthau/Zschopau   2:1 (27:29; 25:20; 15:8)

*Detaillierte Satzangaben ohne Gewähr

Erste Bezirksmeisterschaft U12

Im neuen Jahr durften nun auch die jungen Spielerinnen in der U12 zeigen, was sie aus dem Training und vorherigen Turnieren in der tollen Sportart Volleyball gelernt haben. Und die erste Vorrunde in der Bezirksmeisterschaft war spannend, anstrengend und machte viel Spaß.

Sieben Spiele liegen vor uns und heute, am 12.01.2020 bestritten wir die ersten vier gegen den SSV 91 Brand-Erbisdorf II und I, 1. VV Freiberg II und den VT Thümmlitzwalde.

Auch wenn wir unsere Füße noch nicht ganz kontrollieren und manchmal die Spannung in den Händen fehlte, zeigten wir von Satz zu Satz immer mehr Mut, den Ball aus der ersten Annahme heraus zu kontrollieren und mit dem Zuspiel eine Vorlage für unsere Angriffe zu bekommen. Das klappte manchmal schon gut und wir freuten uns besonders über die selbst erarbeitenden Punkte. Auch die Aufschläge schafften es sehr oft über das Netz und brachten uns ebenfalls viele schöne Punkte. Nach der Mittagspause zeigten sich langsam Konzentrationsprobleme und die Aufregung stieg. Doch bis zum letzten Punkt wollten wir das Feld nicht verlassen und kämpften um jeden Ball und zeigten Ehrgeiz.

Knappe Sätze und viele kleine Erfolge motivieren uns, fleißig weiter zu trainieren und zu lernen. Wir freuen uns schon auf die nächsten Wettkämpfe.

CVV – SSV 91 Brand-Erbisdorf II             2:0      (25:10 / 25:15)

CVV – SSV 91 Brand-Erbisdorf I              1:2      (15:25 / 25:21 / 10:15)

CVV – VV Freiberg II                                   0:2      (22:25 / 22:25)

CVV – VT Thümmlitzwalde                        1:2      (25:22 / 25:27 / 12:15)

U12 spielt Nikolausturnier in Grimma

Am 07.12.19 trafen wir uns sehr früh am Neefepark, um mit zwei top motivierten Mädels und deren Mamas zum Nikolausturnier des VV Grimma zu fahren. Gespielt wurde ein Satz bis 25 Punkte.

Nachdem wir das erste Spiel gegen Delitzsch II verloren hatten, legten Iman und Emily richtig los und gewannen gegen L.E. Volleys II. Als nächstes konnten wir Zittau I leider nichts entgegensetzen. Gegen Lok Nossen wurde es ein sehr spannendes Spiel, das wir leider nicht für uns entscheiden konnten. Auch das nächste Spiel war ein Krimi  und zum Schluss hatte Delitzsch I leider 2 Punkte mehr.

Nach diesen zwei sehr anstrengenden Spielen, gönnten sich die Mädels gegen L.E. Volleys I eine Pause und verloren. Nach einer kurzen Pause ging es gegen Zittau II und wer dachte die Spiele vorher waren knapp, der irrte sich. Ein Punkt unterschied zeigte am Ende die Anzeigetafel, leider ein Punkt mehr für Zittau II. Im letzten Spiel gegen die Heimmannschaft, gaben die Mädels nochmal alles und gewannen souverän.

Am Ende stand mit zwei gewonnenen Spielen ein 7. Platz. Die gesundheitlich angeschlagene Emily und Iman zeigten eine super Leistung und gerade die knappen Spiele gegen gute Mannschaften zeigten mir, dass sie gut mithalten können. Wir hatten alle sehr viel Spaß und freuen uns auf das nächste Spiel.

…Andreas

U20 im Vogtland gefordert

Schon seit Tagen fieberten wir, die Mädels Team #5, dem 08.12.2019 entgegen. Am Morgen des Spieltages, als wir uns viertel acht im Neefepark trafen, war die Nervosität fast greifbar. Wie würden die anderen Mannschaften bei der Vogtlandmeisterschaft U20 sein? Hat sich das intensive Training gelohnt?

Eine entspannte Dreiviertelstunde später trafen wir dann in der Austragungshalle ein und bereiteten uns auf die kommenden Spiele vor. Zuerst galt es jedoch zu schiedsen. Hier nochmal ein dickes Lob an unsere 1. Schiedsrichterin Mila und unsere 2. Schiedsrichterin Shelly, die souverän das erste Spiel des Tages gepfiffen haben. Während des ersten Spieles hatten wir schon einmal die Chance, uns die beiden anderen Mannschaften näher anzusehen. Sowohl der VSV Oelsnitz, als auch der SV 04 Oberlosa lieferten in den ersten Sätzen Bestleistungen ab. Kaum ein Schlag ging mal daneben und der Wille zu gewinnen war den Spielerinnen deutlich anzumerken. Am Ende setzte sich der VSV Oelsnitz klar durch und konnte das Spiel für sich entscheiden.

Nun hieß es auch für uns; Einspielen, Blocken, Einschlagen und ab geht die Post. Unsere Austellung setzte sich folgendermaßen zusammen: Mila war im Zuspiel, Shelly durfte als Diagonal alles geben, Annabel und Julia spielten auf Außen, Joelina und Marlene waren unsere starken Mitten und als Libera huschte Lilly übers Feld.

Bei unserem erstes Spiel mussten wir gleich gegen die sehr starken Mädels des VSV Oelsnitz aufs Feld. Im Spielfeld schlafen? Das gab es hier nicht. Ball um Ball kämpften wir, doch die Angreifer machten es uns nicht leicht. 11 zu 25 gaben wir den ersten Satz ab. Im zweiten Satz waren wir definitiv besser auf die sehr guten Aufschläge vorbereitet und konnten so unsere Stärken im Angriff, wie unsere fantastische Außenspielerin Annabel, viel besser einsetzen. Doch auch hier reichte es leider nicht für einen Sieg. Mit 25:20 ging auch der zweite Satz nach Oelsnitz.  Dennoch waren wir recht zufrieden mit unserer Leistung und starteten mit neuem Mut in den dritten Satz. Unsere Spielzüge wurden wieder klarer und auch Joelina und Marlene konnten jetzt zeigen, was sie im Angriff drauf haben. Doch erneut hatten wir mit der Annahme der straffen Bälle zu kämpfen und auch die Auszeiten, in denen uns Andi aufbaute, konnten das Blatt nicht mehr wenden. Der entscheidende Satz ging mit 25:19 nach Oelsnitz.

In der Pause zwischen den beiden Spielen füllten wir unseren Energietank an unseren Brotdosen wieder auf, um im zweiten Spiel unsere Bestleistung zeigen zu können. Zu Beginn des ersten Satzes baute der SV 04 Oberlosa starken Druck auf. Immer wieder schafften sie es unsere Angriffe abzuwehren und legten mit gezielten Bällen richtig vor. Bis an die 15 Punkte gab es sehr lange Ballwechsel. Unsere Zuspielerin Mila schaffte es jedoch mit einer Aufschlagserie wieder Ruhe in unsere Mannschaft zu bringen und mit einem Schlag klappte der Spielfluss super. Unsere Libera Lilly holte sich die Angriffe, Mila konnte toll zuspielen und die Außen und Mitten schossen die Bälle nur so ins gegnerische Feld. Leider konnten wir, trotz dieses Erfolges, nur ein 23:25 erreichen.

In den anschließenden zwei Sätzen war die Luft raus. Wir waren erschöpft und bewegten uns nicht mehr schnell genug zu den Bällen. Die Spielerinnen aus Oberlosa nutzen natürlich diese Chance und holten sich die Sätze mit 25:15 und 25:13. Auch wenn wir die Spiele nicht gewinnen konnten, hat sich die Anreise nach Plauen gelohnt, denn die Erfahrungen die wir machen durften, sind unbezahlbar. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Mannschaften des VSV Oelsnitz und des SV 04 Oberlosa, an die Spielerinnen der Damenmannschaft CVV 5 (Habt ihr super gemacht!), an unseren Trainer Andi und an alle die uns in Gedanken unterstützt haben.