Kategorie: Team #2

Beiträge für Team #2

Letztes Spiel der regulären Saison

Am 21. Januar 2023 reiste Team #2 zum letzten Spiel der regulären Saison nach Markleeberg zum amtierenden Tabellenführer der Sachsenliga, den Neuseenländer TSG Markleeberg . Mit einem ausgedünnten Kader von nur 7 Spielerinnen stand ein herausforderndes Spiel an. Der erste Satz begann zunächst sehr holprig. Wir hatten große Startschwierigkeiten und konnten den Lauf der Markleeberger nicht brechen. So verloren wir den Satz deutlich 10:25. 

Das ganze Spiel änderte sich jedoch ab dem zweiten Satz. Mit extrem starken Kampfgeist und Fokus unsererseits wandelte sich das Spiel zu einem auf Augenhöhe. Wir machten ziemlich viele Punkte, zwangen die Gegnerinnen zu Fehlern, schafften es letztendlich jedoch nicht vorbeizuziehen. Am Ende jeden Satzes waren die Markleebergerinnen erfolgreich. Den zweiten Satz verloren wir 19:25, den dritten sehr knapp 23:25. Nichtsdestotrotz war es ein zufriedenstellender Spieltag. Jetzt geht es für uns in die Playdownspiele. Das erste Spiel in dieser Runde findet am 04.02.2023 im Terra Nova Campus statt. Anpfiff zum Spiel gegen die Wildcats aus Reichenbach ist um 11.30 Uhr.

Axli Faxli.

Zwei wichtige Spiele zum Jahresauftakt

Harter Kampf gegen L.E. Volleys

Am Wochenende hieß es wieder Triple Heimspieltag beim CVV. Als erstes durfte Team #2 ran. Die ersten Gegnerinnen des Tages waren die Mädels aus Leipzig.

Zum ersten Spiel waren wir zu zehnt und damit nicht schlecht besetzt. Da unsere etatmäßige Libera Sina leider kurfristig krankheitsbedingt ausfiel, durfte sich erneut Kapitänn Michelle das weiße Trikot überziehen und uns damit in Annahme und Feldabwehr verstärken. Als Außen starteten Melanie und Sarah K., auf Dia Luise und im Zuspiel Tina. Unsere Mitten Sarah F. und Cara mussten das ganze Spiel durchhalten, da Antje erst zum zweiten Spiel da sein konnte.

So starteten wir also in den ersten Satz. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten kämpften wir uns allmählich ins Spiel und holten den Rückstand wieder auf. Mit starken Aufschlägen von Tina und Sarah K. holten wir uns schließlich die Führung und gewannen den ersten Satz mit 25:23.

Doch wir wussten, es wird nicht leichter und auch Leipzig wird jetzt noch einen drauflegen. Wir starteten gut in den zweiten Satz und konnten lange mithalten. Doch auch Leipzig hatte starke Aufschläge parat, die unseren Spielaufbau immer wieder erschwerten. Am Ende hatten die Leipzigerinnen die Nase vorn und holten sich diesen Durchgang mit 25:20.

Der dritte Satz lief so gar nicht bei uns. Wir fanden viel zu spät zurück ins Spiel und mussten so auch diesen Satz mit 25:12 deutlich abgeben.

Doch so wollten wir uns nicht geschlagen geben. Im vierten Satz starteten wir motiviert und engagiert – eine frühe Führung war die Folge. Wir blieben konzetriert und jede Spielerin sorgte für Punkte. Lange bot sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende hatten die Leipzigerinnen die besseren Ideen, zu punkten, sodass die L.E. Volleys auch den letzten Satz 25:23 für sich entschieden und sich damit den Sieg holten.

Es war ein starkes Spiel mit Höhen und Tiefen (der verflixte dritte Satz). Lange Ballwechsel durch viele starke Abwehraktionen und auch harte Aufschläge auf beiden Seiten machten dieses Spiel besonders aufregend.

Wichtige Punkte gegen Post SV Dresden

Das zweite Spiel hatten wir gegen die Spielerinnen des Post SV Dresden I. Wir starteten mit Tina im Zuspiel, Sarah K. und Anny auf Außen, Sarah F. und Antje auf Mitte, Luise auf Dia und Michelle auf der Libero-Position. Durch die langen und spannenden Spielzüge des vorangegangenen Spiels fanden wir nicht so gut in den Spielaufbau. Es schlichen sich immer wieder unnötige Fehler ein. Beim Stand von 1:6 musste Axel eine Auszeit nehmen. Nach und nach holten wir die Punkte auf 11:8 und hielten den Vorsprung bis 21:17. Dann machten wir es wieder spannend, ließen den Gegner auf 24:24 herankommen. Diesmal behielten wir einen klaren Kopf und gewannen den ersten Satz mit 26:24.

Im zweiten Satz starteten wir mit der gleichen Aufstellung wie im ersten Satz und starteten zunächst träge. 3:9 lagen wir schon zurück, als uns Axel wachrüttelte. Punkt für Punkt kämpften wir uns mühsam heran 6:12, 12:18, 16:19. In der Crunchtime konnten wir uns schließlich von 20:22 auf 25:23 absetzen.

Den dritten Satz begannen wir mit AK auf Dia. Dieses Mal spielten wir von Anfang an konsequenter und legten 5:0 vor. Wir blieben konzentriert, hielten den Vorsprung bis zum 9:4 und setzten uns danach bis auf 18:10 ab. Anschließend wurde es wieder so richtig spannend. Nach einem langen Spielzug wechselte Axel Cara für Sarah F. und Emma für Tina ins Spiel und wir fanden wieder zurück. Bei 22:14 nahm der Gegner noch eine Auszeit. Wir blieben weiter in unserem Spiel und belohnten uns am Ende mit einem 25:19. Damit sichern wir uns 3 wichtige Punkte für die Tabelle.

Axli Faxli!

3.Advent – Zeit zum Spielen 

Im Schnee fuhren wir leider etwas zu spät und krankheitsbedingt etwas geschwächt mit 7 Spielerinnen nach Dippoldiswalde. Pünktlich zum Ende des ersten Spiels von Dippoldiswalde gegen Markleeberg (0:3) kamen wir in der Halle an.

Warm gespielt, gut gelaunt und in veränderter Aufstellung starten wir in den ersten Satz. Unterstützt wurden wir heute von unseren Jugendspielerinnen Emma und Sarah. Den ersten Satz brauchten wir zunächst etwas Zeit zum Reinkommen – vor allem bei den Aufschlägen. Dennoch konnten wir uns eine kleine Führung erarbeiten, die bis zum 13:12 nahezu egalisiert wurde. Vor allem mit starken Angriffen setzte uns Dippoldiswalde unter Druck. Wir blieben dran und zwangen den Dippoldiswalder Trainer beim 17:18 zur zweiten Auszeit. Diee zeigte offenbar Wirkung und die Gastgeberinnen konnten das Satzende noch einmal drehen. Auch eine erneute Auszeit unseres Trainers Axel beim 21:20 konnte daran nichts mehr ändern, sodass wir den ersten Satz leider mit 21:25 abgaben.

Die Stimmung war gut und der Kampfgeist für den zweiten Satz geweckt. Auf beiden Seiten starteten die Akteurinnen mit Aufschlagfehlern. Immer wieder glänzte Dippoldiswalde mit starker Variabilität in ihren Angriffen – vor allem die langen Schläge in die letzten Feldmeter bereiteten uns große Mühen. Nun stabilisierte sich unsere Annahme und wir belohnten uns mit schönen Zuspielen von Tina und starken Aktionen unserer Angreiferinnen. Vor allem Anny und Sarah konnten sich immer wieder gegen den großen Block durchsetzen. Alle waren nun im Spiel angekommen und hielten viele Bälle im Spiel. Der Block stand stabil, die Abwehr brachte die Bälle nach vorne und wir hatten jede Menge Spaß beim Punkten. So gewannen wir den zweiten Satz 25:20. 

Mit diesem positiven Gefühl wechselten wir motiviert die Seite und starteten in den 3. Satz. Wir wollten auch diesen für uns entscheiden. Doch die Aufschläge trafen selten das gegnerische Feld. Diese Phase nutzten unsere Gegnerinnen aus und verteilten im Gegenzug viele harte Aufschläge auf unserer Feldhälfte. Unsere Annahme und Abwehr kam ganz schön ins Straucheln. Auf einmal war der Kopf unser größtes Problem. Wir verlieren leider 13:25. 

Na gut – 2:1, „dann spielen wir halt fünf Sätze“ motivierte uns Axel. Mit guten Tipps aus der Satzpause starteten wir in den vierten Satz. Endlich kam unsere Annahme wieder stabil zum Zuspiel, sodass wir unser Spiel aufbauen und damit einen ausgeglichenen Satz gestalten konnten. Uns gelang es zunächst, mit harten Diagonal- und Linienangriffen zu punkten und somit wieder Vertrauen in den anderen Elementen zu erlangen. Die Dippserinnen waren hochmotiviert und konterten geschickt. Mit knappen Schlägen von uns ins Aus verschenkten wie leichtfertig Punkte. Dazu kamen die starken Aufschlägen der Gegnerinnen, mit denen sie es Mitte des Satzes schafften, ihren Vorsprung auszubauen. Wir kämpften. Am Ende war es wieder ein Dippser Aufschlag, der die Linie traf und damit den Satz (19:25) mit einem Ass beendete. Damit gewinnt Dippoldiswalde mit 3:1. 

Wir sind zufrieden mit dem Spiel, haben stark gekämpft und freuen uns jetzt auf die ruhige Weihnachtszeit. Mit Glühwein zum Duschen verabschieden wir uns und wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit!

AXLI FAXLI

Team #2 geht beim Heimspiel leider leer aus…

Endlich, nach sechs Wochen Spielpause, stand am 26.11. unser nächstes Heimspiel auf dem Plan. Die letzten Wochen haben wir an unseren Schwächen, vor allem in der Annahme, gefeilt und wollten dahingehend nun mehr Sicherheit aufs Feld bringen. Ob uns das gelang? Lest selbst…

Unsere Gegnerinnen an diesem Tag waren die Mädels der Neuseenland-Volleys Markleeberg II und vom SV Motor Mickten I. Uns stand ein voller Kader zur Verfügung, um das Beste aus dem Spieltag herauszuholen: Tina (Z), Luise (D), AK (D), Melli (AA), Anny (AA), Nina (L), Michelle (L), Sarah (M), Cara (M), Antje (M). Kurzerhand erhielten wir noch Mannschaftszuwachs durch unsere drei Jugendspielerinnen Zoe (AA), Lina (AA/D) und Svea (AA), die bei uns in der Sachsenliga Spielerfahrung sammeln durften.

Wir starteten in den ersten Satz gegen die Markleebergerinnen. Dieser Satz lässt sich wohl eher als Findungsphase beschreiben, da sich die Punkte nur sehr mühsam auf unser Punktekonto verbuchen ließen. Durch einfache Fehler, beispielsweise schlechte Dankeballauflösung, Absprachefehler, Unsicherheit im Block oder der fehlenden letzten Konsequenz zum Ball, gerieten wir schon zu Beginn in Rückstand. Im Verlauf des Satzes kamen wir bereits besser ins Spiel, verloren aber leider alle umkämpften Ballwechsel. Das ernüchternde Ergebnis: 5:25. Das ließen wir natürlich nicht auf uns sitzen, denn so leicht geben wir uns nicht geschlagen.

Zoe (#8), einer unserer talentierten Jugendspielerinnen, und Antje (#1) im Block gegen die starken Markleeberger Angriffe. Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Im zweiten Satz fruchtete die Findungsphase. Wir starteten direkt mit mehr Aufmerksamkeit, besserer Abstimmung und großem Willen, es besser zu machen, und setzten unsere Gegnerinnen mit sehr guten Aktionen stark unter Druck. Wir zwangen sie zu einer Auszeit bei 3:8. Danach schlichen sich bei uns wieder vermehrt kleine (unnötige) Fehler ein, die den Gegnerinnen den Punktgewinn wieder einfacher machten. Der Satz zeichnete sich durch starke Abwehraktionen auf beiden Seiten aus, schlussendlich hatten die Markleebergerinnen doch das bessere Händchen im Angriff, sodass sie kurz vor der Crunchtime an uns vorbeizogen und schließlich 25:21 gewannen.

Wir knüpften im dritten Satz an die guten Aktionen des Zweiten an. Durch eine stabile Annahme und Abwehr konnten wir unser Spiel aufbauen und punkteten mit selbstbewussten Angriffen. Die perfekte Stimmung auf und neben dem Feld sowie von den Zuschauerrängen trugen uns dann endlich zum verdienten Satzgewinn (25:20).

Große Freude, auch bei Kapitänin Michelle (#14), über den Satzgewinn im dritten Durchgang. Es geht doch – weiter so… Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Nach einem anfänglichen 1:4 Rückstand im vierten Satz, verlief dieser dann auf Augenhöhe und die Punkte verteilten sich gleichmäßig auf beiden Seiten. Wir liefen dem anfänglichen Rückstand lange hinterher, jedoch gestaltete sich das Ende des Satzes sehr knapp. Den ersten Satzball der Gegnerinnen wehrten wir erfolgreich ab. Leider schlichen sich dann unglücklicherweise Fehler bei uns ein, die direkt mit dem Satzverlust bestraft wurden. Nach 27 umkämpften Minuten mussten auch wir uns gegen die bisher unbesiegbaren Markleebergerinnen geschlagen geben.

Das zweite Spiel dieses Tages war das Rückspiel gegen die großgewachsenen Mädels von SV Motor Mickten I. Wie es sich herausstellte, war es eine große Herausforderung für unsere Angreiferinnen am präsenten (und hohen) Block der Gegnerinnen druckvoll vorbeizukommen. Währenddessen diese mit unserem Block weniger Probleme hatten. Somit ergab sich ein Rückstand von 11:18, den wir mit einer Aufschlagserie sowie gewonnen langen Ballwechseln auf 18:20 schmelzen konnten. Leider drehten die Dresdnerinnen gegen Ende nochmal auf und so verloren wir 20:25.

Auch im zweiten Satz machten wieder die Netzaktionen den Unterschied. Da unsere Angriffe häufig durch den Block entschärft wurden, gelang es unseren Gegnerinnen leichter ihr Spiel aufzubauen und uns wiederum unter Druck zu setzen. Trotzdem versuchten wir die Stimmung oben zu halten, nutzten Fehler der Gegnerinnen aus und kämpften uns immer wieder mit starken Aktionen heran. Leider fehlten in spielentscheidenden Situationen die letzte Konsequenz und das Selbstvertrauen, um die Führung zu übernehmen. Der zweite Satz ging 25:22 an Motor Mickten.

Im Spiel gegen Mickten konnten viele Punkte gefeiert werden. Am Ende schenkte man den Gegnerinnen zu einfach wichtige Punkte, sodass das Spiel an die Gäste ging … Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Wieder starteten wir mit einem Rückstand in den nächsten Satz, diesmal durch Ungenauigkeit oder Fehler in der Annahme. Wieder liefen wir diesem lange hinterher, erspielten uns aber mit mutigen Angriffen und druckvollen Aufschlägen am Ende des Satzes eine Führung. Kampfgeist und Siegeswillen war auf beiden Seiten zu sehen, sodass der Ball oft nach vielen Netzüberquerungen erst zu Boden fiel. Das Ende des Satzes war ein Abbild vom Ende des ersten Spiels. Durch unglückliche Fehler vergaben wir unsere Satzbälle beim Stand 24:22 und die Gegner zogen sich den Sieg noch auf ihre Seite – Endstand: 24:26.

Auch wenn das Endergebnis 3:1 gegen Markleeberg und 3:0 gegen Motor Mickten sehr deutlich aussehen, haben wir viele spannende und knappe Sätze gespielt und gezeigt, dass wir in der Liga mithalten können. Am 11. Dezember geht es mit dem nächsten Spiel weiter – dann heißt es „Axli Faxli“ gegen Dippoldiswalde.

Erneuter Sonntagsausflug in die schöne Landeshauptstadt

Und wöchentlich grüßt das Murmeltier: Dieses Wochenende führte  unser sonntäglicher Ausflug wieder in unsere Landeshauptstadt zum SV Motor Mickten – langjährige Bekannte aus der Sachsenliga.

Unser Personalkarussell drehte sich weiter, sodass unsere erste Herausforderung des Tages war, in neuer Aufstellung anzutreten. Auf den Weg nach Dresden machten sich: Anny, Lucia, Anne-Katrin, Melli, Cara, Sina, Nina und Tina.

Unsere Gegnerinnen konnten sich bereits in einem spannenden Spiel gegen die L.E. Volleys II ein- und warmspielen. Wir starteten hochmotiviert und mit Kampfgeist in den ersten Satz. Bereits früh liefen wir einem Rückstand hinterher, sodass Axel bei einem Stand von 4:11 seine zweite Auszeit nehmen musste. Durch Abstimmungs- und Annahmeprobleme machten wir uns das Leben schwer. Doch es wurde auch schnell klar, dass wenn uns der Spielaufbau gelang, wir ein durchaus ebenwürdiger Gegner für Mickten sind. Unsere Aufholjagd startete zu spät und wir verloren den Satz 19:25.

Wir hatten uns an die neue Mannschaftskonstellation gewöhnt und viel Selbstvertrauen aus der letzten Satzhälfte mitgenommen. Leider war der Beginn des zweiten Satzes ein Spiegelbild des ersten. 0:12. Das war bitter. Wir schafften es den Spielstand zu ignorieren und kämpften uns, dank einer super Aufschlagserie von Anny, zurück ins Spiel. Wir spielten mutiger: „Leger waren ab jetzt verboten!“ und der Aufschlagdruck aller Spielerinnen stieg. Nina wurde eingewechselt und machte prompt ein Ass. Die Abwehr stand und endlich lief es!

Doch kleine Unsicherheiten in der Annahme und letztlich die Konsequenz im Angriff verhinderten den Satzgewinn. Dieser ging mit 18:25 an unsere Gegner. Satz 3 war schlussendlich eine Wiederholung der ersten beiden Sätze. Wir gaben ihn mit 18:25 ab.

Leider konnten wir unser Können nur teilweise unter Beweis stellen: Anny bei den Granaten von Hinterfeldangriffen, Sina als Abwehrchefin, Cara mit ihren Einbeinern, Anne-Katrin mit harten Linienangriffen, Nina als Aufschlagass und Stimmungsmacherin, Melli als Abwehrkatze und gute-Laune-Garant. Großer Dank an Lucia, die ins kalte Wasser sprang und nach 10 Jahren wieder Mittelblock gespielt hat. 

Letztendlich führten Unstimmigkeiten in der Abwehr, das fehlende Glück nach lang umkämpften Ballwechseln und zeitweise das fehlende Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu unserer Niederlage. Trotz schwierigem Saisonstart werden wir nicht den Kopf in den Hallenboden stecken und freuen uns auf unseren ersten großen Heimspieltag am 8.10. im Terra Nova Campus. Anpfiff ist um 11:30 Uhr. Unterstützer:innen und Motivator:innen werden natürlich mit einem üppigen Buffet belohnt. Und weil das noch nicht genug Volleyball für einen Tag ist, läuft ab 19 Uhr unsere erste Mannschaft zum Heimspiel auf.

Axli Faxli.

Schwieriger Ligastart

Am Wochenende hieß es gleich für zwei Teams des CVV Ligastart und während Team #1 ihr Heimspiel 3:2 gewann, mussten wir uns 1:3 gegen die ersten Damen des Post SV Dresden geschlagen geben. Aber alles von Anfang.

Top motiviert, jedoch in leicht dezimierter Anzahl und mit angeschlagenem Trainer machten wir uns am Sonntag auf ins wunderbar sonnige Dresden. Für die Sachsenliga stehen diese Saison Tina (Z), Anne-Katrin (D), Cara & Sarah (M), Nina (L) und Michelle, Anny und Melanie (A) auf dem Papier. Mit einem furiosen 4:1 Start zwangen wir die Gegnerinnen sehr früh zu einer Auszeit, die sich jedoch lohnte. Bereits kurze Zeit später kam es zu großen Problemen in unserer Annahme und dem Rückstand von 9:11. Sichere Aufschläge und starke Angriffe brachten uns wieder auf Augenhöhe mit den Mädels vom Post SV, bis ein taktischer Doppelwechsel und eine Aufschlagserie auf Gegnerinnenseite uns erneut zum 19:23 Rückstand zwang. Doch ganz so leicht wollten wir uns nicht geschlagen geben, schließlich ging es um die ersten Punkte in Staffel B. Erneut konnten wir uns mit guten Aufschlagserien von Cara und Tina an die Gegnerinnen pirschen, mussten uns schließlich jedoch in langen Ballwechseln mit 25:27 geschlagen geben.

Mit der Einstellung, das ist machbar, gingen wir vom Feld und wollten im zweiten Satz mit eigener Leistung überzeugen. Gesagt, getan – oder doch nicht? Wir hatten Probleme ins Spiel zu finden und liefen im ersten Teil des Satzes einem 4:8 Rückstand hinterher. Wieder waren es druckvolle Aufschläge, die uns wieder ins Spiel und den Gegner deutlich ins straucheln brachten. Nach einer 7 Punkte-Aufschlagserie von AK war der Sieg mit 24:19 zum Greifen nah und irgendwie fühlte es sich sogar ziemlich leicht an, als unsere Kapitänin Michelle den Ball, nach einem schier endlosen Ballwechsel, auf den gegnerischen Boden brachte. 25:19, so fühlt es sich gut an.

Zu Beginn des dritten Satzes konnten wir nicht an die vorangegangene Leistung anknüpfen und lagen schnell mit 1:4 zurück. Irgendwie ging jetzt alles wieder etwas schwerer. Viele eigene Fehler, einige knappe Bälle im Aus und der ein oder andere gegnerische Aufschlag, der auf die Grundlinie fiel, sorgten dafür, dass wir den Rückstand nicht mehr aufholen und den Satz mit 25:21 erneut an die Gegnerinnen abgeben mussten. Auch die Konzentration wurde schwächer und hatte man im Satz zuvor den Rückstand noch aufholen können, zeigte sich jetzt eine gewisse Erschöpfung – die Beine waren nicht mehr ganz so leicht und die klugen taktischen (Zuspieler-) Wechsel auf gegnerischer Seite brachten einen immer wieder zum Nachdenken.

Doch kampflos aufgeben war keine Option, hatten wir doch im zweiten Satz bewiesen, dass wir siegen können. Also auf in den dritten Satz. Dieser war von Anfang an hart umkämpft. Mal lagen wir drei Punkte hinten, dann Post. Schließlich zog sich ein 13:13 bis zum 23:23 und die Ballwechsel waren oftmals sehr lang, was sich auch an der Gesamtdauer des Satzes zeigt – 29 Minuten! Am Ende entschieden auch hier unsere Eigenfehler und die starken Abwehraktionen der gegnerischen Mädels, die so manche schon tot geglaubte Bälle zurück auf unsere Seite beförderten. Wir verlieren, irgendwie recht schmerzlich, mit 23:25.

Ganz unzufrieden sind wir mit unserer Leistung dennoch nicht. Wir haben sehr viele gute Aktionen gezeigt und auch das Zusammenspiel im bunt gemischten Team von Mamas und U20 Spielerinnen funktioniert gut. Michelle als Kapitänin hat mit zahlreichen Abwehr- und Angriffsaktionen bewiesen, dass sie den Titel nicht unverdient trägt und sehr viel Verantwortung auf dem Feld übernommen. Cara und Sarah durften sich als Liberas ausprobieren und haben im bunten Wechsel mit Nina als Abwehrspielerinnen agiert. Tina überzeugte mit vielen sauberen Pässen aus nicht ganz einfachen Annahmesituationen. Anny, die jüngste im Team durfte von Anfang an auf dem Feld stehen und somit wertvolle Erfahrung sammeln. AK hat durch ihre Aufschläge und harte Linienangriffe immer wieder tolle Punkte erzielt und schließlich musste sich Melanie, in ihrer nicht ganz einfachen Rolle als Einwechselspielerin und Stimmungsmacherin, unter Beweis stellen, was ihr sehr gut gelang. Wir wissen, dass wir mit starken Aufschlägen und guten Angriffen die Gegnerinnen unter Druck setzen können und werden in Zukunft an der Konzentration (evtl auch mit Obst & Süßem 😉 ) und der Annahme arbeiten und sie mit noch einem neuen, alt-bekannten Gesicht verstärken – es bleibt also spannend, wenn es nächsten Sonntag wieder heißt: AXLI FAXLI PULLI PAXLI!

Willkommen Zurück!

Unter diesem Motto starteten die Mädels des CVV II am vergangenen Wochenende in der traditionsreichen Halle des CPSV. Willkommen zurück hieß es dabei nicht nur für die Volleyballsaison an sich, sondern auch für einige bereits bekannte Gesichter. Antje, Michelle, Melli und auch Lisa bestritten ihr erstes Spiel für den Chemnitzer Volleyballverein in dieser Spielzeit!

Und irgendwie ist es doch auch immer noch verrückt, dass seit mittlerweile zwei Jahren auch der Volleyball stark durch die Covid-19 Pandemie geprägt wird. Spiele fielen aus, wurden verschoben oder abgesagt. Spielerinnen durften oder konnten nicht spielen. Hallen blieben zu und Zuschauerränge leer. Umso mehr freuten wir uns dann doch, endlich mal wieder an einem richtigen Spieltag in die Halle zu kommen – Willkommen zurück, Volleyball!

Am vergangenen Samstag war es soweit, der vierte und bereits vorletzte Spieltag der Saison stand an. Da unser letztes Spiel in Staffel A gegen den TSV Leipzig 76 I am 05.03. ausfallen musste und mit 0:3 gegen uns gewertet wurde, spielen wir nun um die Plätze 7 – 12 in der Sachsenliga. Aber hey, hier sind wir auf dem ersten Tabellenplatz!

Endlich konnten wir unsere Kräfte wieder messen. Trainer Axel gab noch letzte Hinweise, bevor der Ball durch die Halle flog. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Jetzt aber schnell zum Spiel. Top motiviert und gut besetzt starteten wir in den ersten Satz. Auf dem Feld standen: Anna (AA), Tina (Z), Antje (MB), Cara (MB), Melli (AA), Anne-Katrin (D) und Michelle als Libera. Bereits nach wenigen Punkten zwangen wir Dresden in die erste Auszeit. Die Damen vom USV TU Dresden I hatten Probleme, ins Spiel zu finden und wackelten vor allem in der Annahme. Schnell stand es 7:2 und Cara sorgte mit ihren Aufschlägen für eine erste kleine Serie. Kleiner Spoiler – ihren Rekord von 13 Aufschlägen in Folge konnte sie diesmal nicht brechen. 😉 Mit diesem sehr angenehmen Vorsprung spielten wir uns erst einmal so richtig warm. Die Auswechselspielerinnen überlegten, wie genau denn die Anfeuersprüche noch mal zu rufen waren, und Antje, ein ehemaliges Gesicht des CVV, stimmte sich mit unserer Zuspielerin Tina ab und überzeugte mit ihren Angriffen und tollen Blocks. Kurz vorm Ende wollte Axel nichts anbrennen lassen und nahm beim 23:14 eine kurze Auszeit, die direkt mit einem Trainerpunkt belohnt werden sollte. Der erste Satz ging mit 25:15 an den CVV. 

Der zweite Satz startete etwas gemächlicher, wobei Anna und Sarah das Team auch hier wieder mit kurzen Aufschlagserien in Führung brachten. Die frisch gebackene Mami Michelle übernahm in ihrer Rolle als Libera viel Verantwortung in Annahme und Abwehr. Wir freuen uns riesig, dass sie endlich wieder bei uns ist. Die Mädels aus Dresden fanden immer besser ins Spiel und ihre Annahme verbesserte sich merklich. Beim Stand von 22:17 sollte nun auch Lisa das erste Mal für den CVV auf dem Feld stehen. Eine Handverletzung sorgte dafür, dass sie erst verspätet in die Saison starten konnte. Insgesamt war es ein spannender Satz mit vielen tollen Ballwechseln und einigen sensationellen Angriffen vor allem von Anna und Cora, der am Ende mit 25:21 erneut an den CVV ging.

14:49 Uhr  – Start für Satz 3. Im Chemnitzer Team wurde erneut gewechselt, auch um Cara und Anne-Katrin für das Spiel in Team #1 am Abend zu schonen. Es starteten: Lisa (Z), Anna (AA), Sarah (MB), Cora (D), Melli (AA), Antje (MB) und Michelle (L). Nach einem zu Beginn sehr abwechslungsreichen Hin und Her zeigte nun auch Dresden, dass sie aufschlagen können. Unsere Annahme wackelte, das Zuspiel wurde erschwert und die Angreiferinnen brachten keinen Ball mehr zu Boden. Lange liefen wir einem vier-Punkte Rückstand hinterher, der so am Ende mit 21:25 zu Buche schlagen sollte. Wir haben gelernt: eher reagieren, vielleicht den Annahmeriegel verschieben und vor allem, ein bisschen locker bleiben, man kann schließlich nicht alles gewinnen ;).

Die Freude war riesig: Nicht nur, dass endlich wieder ein Spiel stattfand, sondern auch, weil es richtig gut lief. Mehr Bilder gibt es in der Galerie.

Mit besagter Lockerheit und ein bisschen mehr Biss starteten wir in Satz 4. Von Beginn an zeigten alle Spielerinnen starken Kampfgeist. Sarah traf wohl zum ersten Mal einen Ball so richtig hart. Anna, Cora und Antje schlugen den Gegnerinnen den Ball im Aufschlag um die Ohren. Und Michelle und Melanie kümmerten sich mit Bravour um die Abwehr. Bereits nach wenigen Minuten war klar, diesen Sieg kann uns keiner mehr nehmen! Der Satz endete mit einem 25:13 und wir bedanken uns für diesen tollen Tag!

Bereits am kommenden Samstag steht das letzte Spiel der Saison für uns im Kalender und wir hoffen auf einen ebenso spaßigen Spieltag wie den vergangenen. Bis dahin: Axli Faxli – Pulli Paxli!

(Und wer sich wundert, wo das eigentlich herkommt – die vielen Babies im Team haben den Musikgeschmack in Richtung Kinderlieder sehr geprägt. Seit dem taucht Gerhard Schöne häufiger in der Playlist auf und besingt unseren wunderbaren Trainer Axel!)

Zu groß, zu konstant, zu schnell vorbei

Am Samstag war es nun soweit – der erste Triple Spieltag für Team #1 und Team #2 fand statt. Drei Spiele wurden den Zuschauer:innen ab 12 Uhr im Terra Nova Campus geboten. Dass allerdings die ersten beiden Spiele der Sachsenliga bereits um 15:18 vorbei waren, war so nicht geplant.

Aber von vorn…

In der Sachsenliga Staffel A erwartete Team #2 vorfreudig für das erste Spiel die Damen des SC Freital. Eine Mannschaft, die mit einigen namhaften Spielerinnen gespickt ist und durch viele großgewachsene Volleyballerinnen ergänzt wird. Bereits als die Gegnerinnen die Halle betraten, wurde ein kleiner Größenunterschied erkennbar, doch davon ließen sich die Chemnitzerinnen zunächst nicht beeindrucken. Pünktlich 12 Uhr flog der erste Ball übers Netz und endete mit einem krachenden Angriff der Freitalerinnen. Diese legten los wie die Feuerwehr – in jedem Element waren sie an diesem Tag besser. Die Annahme um Libera Pauline geriet mächtig ins Wackeln, sodass der Spielaufbau für Zuspielerin Tina eine echte Herausforderung war. Zu zögerliche Angriffsversuche auf Seiten der Gastgeberinnen ermöglichten den Gästen wiederum den eigenen variablen Spielaufbau, der meist mit einem Punkt endete. Sichtlich überrannt stand es am Ende 25:14 für Freital.

Im zweiten Satz wollten es die Gastgeberinnen besser machen, die Gegnerinnen wenigstens ein bisschen ärgern. Was sich den Zuschauer:innen in der Halle und im Livestream bot, war jedoch eher das Ebenbild des ersten Durchgangs. Nach wie vor wackelte die erste Annahme. Kam sie doch zur Zuspielerin, war es häufig Anne, die den gegnerischen Block gekonnt nutzte und so für Punkte sorgte. Letztlich waren diese Situationen zu selten und auch der zweite Satz ging deutlich mit 25:12 an die Gäste.

Ein Blockversuch gegen Ex-Nationalspielerin Corina Ssuschke-Voigt von Anna (#1) und Cara (#11). Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Die Chemnitzerinnen hatten nichts mehr zu verlieren und Axel entschied sich für einige Wechsel: Nina W. kam für Anna im Außenangriff, Anne-Katrin für Cora auf der Diagonalposition sowie im weiteren Spielverlauf Jenni für Tina im Zuspiel und Marleen für Sarah auf der Mittleblockposition.  Diese Wechsel schienen zu fruchten, obwohl auch auf der anderen Netzseite einige neue Gesichter das Feld betraten. Die Chemnitzerinnen konnten ein enges Spiel gestalten. In letzter Konsequenz machten die Gäste die entscheidenden Punkte und blieben somit immer eine Nasenspitze vor den Hausherrinnen. Am Ende gewinnen die Freitalerinnen auch den dritten Satz mit 25:21 und damit das Spiel mit 3:0 für sich. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle zu einem starken Spiel der Gäste.

Neues Spiel, neues Glück

Im zweiten Spiel des Tages erwarteten die Chemnitzer Damen die Dippoldiswalderinnen. Das Team um Trainier-Koryphäe Klaus Kaiser war mit Neuzugang Heike Beier angereist, die mit ihrer Erfahrung und 229 Spielen auf internationalem Niveau für viel Stabilität und den ein oder anderen schlagkräftigen Angriff sorgen sollte.

Pünktlich 14 Uhr ertönte in diesem Spiel die Pfeife des Schiedsrichters. Der erste Ballwechsel sollte Sinnbild dafür sein, dass es die Chemnitzerinnen in diesem Spiel besser machen wollten. Er dauerte eine gefühlte Ewigkeit und wurde immer wieder von den Abwehrreihen im Spiel gehalten, bis der Punkt letztlich an die Gastgeberinnen ging. Das machte Mut. Obwohl die Annahme nun besser stand, hatten die Hausherrinnen Probleme, den Ball aufs gegnerische Parkett zu bekommen. Immer wieder war eine Dippser Abwehrspielerin zu Stelle und hielt den Ball am Laufen. Ein Satz auf Augenhöhe ging schließlich mit 25:21 an die Mädels aus Dipps.

Was im zweiten Satz geschehen ist, ist kaum in Worte zu fassen. Am Wahrscheinlichsten ist es wohl, dass das Team die Annahme auf der anderen Feldhälfte vergessen hat. Ansonsten gibt es kaum eine Erklärung, warum es die Chemnitzer Damen nur auf 8 Punkte in diesem Satz geschafft haben, denn einen Spielaufbau gab es leider nicht.

Auch hier wird geblockt. Sarah (#12) und Jenni (#10) greifen sich den Ball. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Seitenwechsel. Und nochmal von vorn. Ach, und hier ist auch die Annahme. Im dritten Satz zeigte sich endlich im Ansatz das erhoffte Chemnitzer Spiel. Immerhin wollte an diesem Tag niemand mit leeren Händen nach Hause gehen. In diesem Satz funktionierte vieles gut. Die Annahme stand und ein variables Angriffsspiel über alle Positionen konnte aufgebaut werden. In der Abwehr wurde um jeden Ball gekämpft und es kam zu Schlagabtausch mit den Gästen. Beim Stand von 23:23 war der Satzgewinn so nah… doch es gab Matchball für Dippoldiswalde. Diesen konnten wir abwehren. Und einen weiteren ebenfalls. Beim dritten Satzball war denn leider wieder die Chemnitzer Annahme, die zum direkten Punkterfolg und damit zum Spielgewinn für die MH Metallprofil Volleys aus Dippoldiswalde führte.

Zusammenfassend hatten die Chemnitzer Damen zwei starke Gegner zu Gast. Obwohl gegen Freital von Vornherein nicht mit einem Sieg zu rechnen war, hat auch niemand solch eine „Klatsche“ kommen sehen. Das zweite Spiel gegen Dippoldiswalde (ausgenommen Satz 2) machte Hoffnung, dass dort vielleicht im Rückspiel ein Punktgewinn möglich ist. Alles in allem stand der Chemnitzer Annahmeriegel an diesem Tag ganz schön unter Beschuss. Dieser hohen Belastung konnte er nicht standhalten, was in der Folge zu vielen, inkonsequenten Angriffen führte. Die Chemnitzerinnen machten sich das Leben selbst schwer und ermöglichten den Gegnern immer wieder einen guten Spielaufbau und schließlich den Punkt- und Spielgewinn.

Bis zum nächsten Spieltag haben die Damen und Trainer Axel nun 3 Wochen Zeit, um an den aufgezeigten Schwachstellen intensiv zu arbeiten. Am 20.11. findet der nächste Triple Spieltag des CVV statt. Dann werden die ebenfalls starken Leipzigerinnen vom TSV sowie die bereits bekannten Damen vom Post SV Dresden zu Gast sein.

Axli Faxli

Herzrasen über 5 Sätze

An einem wunderschönen Sonntag, den 17.10., begann unser Spieltag zunächst mit einer anschaulichen Tour quer durch Dresden. Gut gestimmt durch das tolle Wetter und die Vorfreude auf das Spiel kamen wir an der Halle der 1. Damenmannschaft vom Post SV Dresden an.

Auch wenn wir, bedingt durch einige Urlaubsreisen, eine neue Mannschaftskonstellation ausprobierten, wollten wir auf Augenhöhe unserem Gegner gegenübertreten. Mit Tina im Zuspiel, Gabi, Nina, Anne-Katrin und Colly auf Außen und Dia sowie Marleen im Mittelblock, verstärkt durch unsere ehemalige Spielerin Antje und Bina aus Team #4, konnten unsere Trainer Axel und Andi ein starkes Team zusammenbasteln.

Mit Beginn des ersten Satzes wurde uns schnell klar, die Abstimmung auf dem Feld würde das A und O werden. Die Gastgeber starteten mit großem Vorsprung, der für uns schier unmöglich aufzuholen war. Durch weite Aufschläge und konstanten Druck hatten wir Mühe, in das Spiel zu finden. Als Anne-Katrin zum 24:19 in den Aufschlag kam, ließ sie unsere Hoffnung nochmal aufleben. Jedoch war der generische Vorsprung zu groß und wir verloren den ersten Satz mit 25:23.

Auch im nächsten Satz machten uns Abstimmungsprobleme und zu vorsichtige Angriffe auf unserer Seite einen Strich durch die Rechnung. Trotz der zunehmenden Stabilisierung unserer Annahme und Abwehr, konnten unsere schüchternen Angriffsversuche den Mädels vom Post SV nichts anhaben, sodass wir auch den zweiten Satz mit 25:19 abgeben mussten.

Nun hieß es: alles oder nichts. Neu aufgerafft und mit ordentlich „Arschabrackern“ konnten wir uns zurückkämpfen. Durch Aufschlagdruck, variable Angriffe und Antjes endlos langen Armen im Block drehten wir das Spiel und überraschten unsere Gegner. Nicht zuletzt brachte noch eine Aufschlagserie von Anne-Katrin uns den Satzgewinn mit 19:25.

Hochkonzentriert ging es nun in den vierten Satz, um wenigstens einen Punkt nach Chemnitz zu holen. Doch unsere Gegner schöpften nochmal den gesamten Kader aus und versuchten uns durch ständige Auswechslungen aus dem Konzept zu bringen. Gestärkt aus dem Satzgewinn konnten wir auf dem Niveau weiterspielen und unseren Spielaufbau fortführen. Auch wenn unseren Gegnern bereits ein Spiel in den Knochen steckte, war es ihnen überhaupt nicht anzumerken. Die Dresdner Ausdauer und unsere Stabilität in allen Elementen führten zu gefühlt ewig langen und kräfteraubenden Spielzügen. Mit Unterstützung unserer Fans, die nicht weniger unter dem spannenden Spiel litten als wir, konnten wir uns durchsetzen und gewannen den vierten Satz mit 18:25.

Zunächst sehr ausgeglichen schien auch der letzte Satz ein Krimi zu werden, denn es zählte jeder Punkt. Doch mit dem Seitenwechsel gelang es uns, uns von den Dresdnern abzusetzen. Die letzten beiden Punkte waren alles andere als leicht verdient. Der Ehrgeiz auf beiden Seiten holte nochmal alles aus uns raus. Beim 9:14 hielten alle den Atem an, als unsere Zuspielerin den Ball abwehren musste, das Notzuspiel den Ball Richtung Mitte schob und Marleen mit einem mächtigen Armzug den Ball auf dem gegnerischen Boden versenkte. SIEG!!!

Große Freude bei allen nach dem 5-Satz-Krimi

Endlos erleichtert, uns nach zwei Sätzen Rückstand zusammengefunden und zurückgekämpft zu haben, fahren wir glücklich und vollkommen erschöpft nach Chemnitz mit zwei Punkten in der Tasche zurück.

Wir bedanken uns bei den Gastgebern für ein tolles und spannendes Spiel und bei unseren Fans für die Unterstützung. Wenn ihr Lust auf Herzrasen und spannenden Volleyball habt, freuen wir uns, euch bei unserem Doppel-Heimspieltag am 30.10. im Terra Nova Campus um 12 Uhr zu begrüßen. Im Anschluss an uns schlägt unser Team #1 auf.

… Colly

Axli Faxli – Pulli Paxli

Vom 24.-26.09.2021, eine Woche nach unserem ersten Punktspiel, hieß es für uns `an die Bälle – Fertig – Los! `

Am Freitagnachmittag ging es auf nach Grünheide. Dort angekommen stand nach dem Auspacken die erste Trainingseinheit von 19-22 Uhr an. Zum Start gab es wieder das alljährliche Aufschlag- und Annahme-Training. Für Team #2 gab es, wie jedes Jahr, die Aufschlagchallenge, wobei Anne S. als Siegerin hervorging.

Nach einer ausgiebigen Dusche trafen sich alle zum Quatschen, Naschen und Lachen. Trotzdem hieß es, zeitig ins Bett zu gehen, denn aus den letzten Trainingslagern wusste man: Schlaf ist Gold wert.

Am Samstagmorgen klingelten die ersten Wecker bereits um 7 Uhr, denn 9 Uhr begann das nächste Training. Auf dem Plan standen der Angriff und die Abstimmung mit den Zuspielerinnen – vor allem mit den Mittelblockerinnen. Dabei stießen noch Anna, Sarah, Marleen und Nina dazu. Um 12 war die erste Trainingseinheit erledigt und es ging zum Mittagessen.

Anschließend gab es eine Teambesprechung, in der die Ziele, Vorstellungen und Ambitionen für die neue Saison in der Sachsenliga besprochen wurden. Beim Hauptziel waren sich alle einig: Spaß haben! Und der kam auch an diesem Wochenende nicht zu kurz.

Dann ging es schon auf zu Training Nummer zwei an diesem Tag. Es stand „Abwehr“ auf dem Programm. Das hieß warm machen und Reflexe schärfen. Wobei das einigen etwas schwer gefallen ist – so mitten im Mittagstief. In dieser Trainingseinheit warfen wir uns ordentlich hin und kratzten so einige Bälle hoch, was allen so allmählich schwerer fiel – dank des beginnenden Muskelkaters.

Nach dem Abendessen gab es eine Stunde „Sams Score – Training“, bevor, anders als die letzten Jahre, die letzte Trainingseinheit an diesem Tag begann. Und zwar erst um 20:30 Uhr. Dieses Mal stand Block im Fokus und ein anschließendes kleines Turnier untereinander auf Halbfeld. Das Ende war wie gewohnt um 22 Uhr. Schneller als am Vorabend ging es ins Bett, um ausgeruht in den nächsten Tag zu starten.

Am Sonntag gab es erst Frühstück ehe es zum letzten Training im Trainingslager 2021 ging. Dieses Mal gab es nicht wie die letzten Jahre ein Testspiel, sondern Spielfluss im Drei-Ball-System. Einmal alle Läufer-Positionen im Aufschlag und der Annahme durchspielen und dann war die Zeit auch schon um.

Nach der Zimmerabnahme ging es mit vollen Mägen wieder ab nach Chemnitz – ausgepowert und voller Vorfreude auf das nächste Punktspiel und die nächsten Trainingseinheiten.

… Jenni