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Erste Runde der Relegation zur Bezirksklasse

Für den 07.03.2020 standen für uns, das Team #5, zwei Aufstiegsspiele in der Röhrsdorfer Schulturnhalle an. Wir trafen uns um 9 Uhr vor der Halle und nach dem Umziehen, dem Aussuchen der Trikots und der Erwärmung ertönte auch schon Punkt 10 Uhr der Anpfiff für das erste Aufstiegsspiel des Tages.

Unsere Gegner waren die Mädchen aus Thümmlitzwalde und geschiedst wurde das Spiel vom TSV Blau-Weiß Röhrsdorf. Durch gute Annahmen, Zuspiele und Angriffe konnten wir schnell Punkte sammeln und das Spiel an uns reißen. Der erste Satz endete nach rund 20 Minuten mit einem 25:10 für uns. Unsere Leistung konnten wir auch im zweiten Satz unter Beweis stellen und gewannen ihn mit einem noch größerem Abstand von ganzen 20 Punkten nach 11 Minuten. Im dritten Satz hat unsere Konzentration jedoch etwas nachgelassen, weswegen wir unseren Vorsprung, welchen wir durch weitere Spitzenaktionen errungen hatten, verloren. Nach einer kurzen Auszeit konnten wir uns wieder sammeln und gewannen schließlich auch den letzten Satz mit 25:15 und damit das erste Spiel für diesen Tag.

Um 11:35 Uhr begann dann das zweite Spiel gegen den TSV Blau-Weiß Röhrsdorf. Der erste Satz ging durch fehlende Kontraktion, die auf unserer Seite des Spielfeldes herrschte, an die Gegner. Zwar funktionierte das Zusammenspiel im zweiten Satz besser, weswegen wir mehr Punkte als im ersten Satz erzielten, aber dennoch konnten wir uns nicht gegen die Röhrsdorferinnen behaupten. Erst im dritten Satz stieg sowohl unsere Konzentration als auch unsere Laune wieder und durch Aufschläge und Angriffe erlangten wir einen Vorsprung. Jedoch gelang es unserem Gegner im Laufe des Spieles aufzuholen und sie gewannen schließlich mit einem kleinen Vorsprung von drei Punkten den Satz und somit das Spiel.

Letztendlich fuhren wir mit einem Sieg und einer Niederlage nach Hause, können aber dennoch mit unserem Ergebnis zufrieden sein.

…Sophie

Die Chemnitzerinnen auf Reisen

Alle Siebensachen gepackt und los ging es für die Reisegruppe des Chemnitzer VV zur längsten Auswärtsfahrt nach Meiningen zum Tabellensiebten. Die Favoritenrolle lag bei den Gästen, auch wenn diese personell ein wenig zaubern mussten. Vor allem die Grippewelle sorgte für allerhand Trubel im Verlauf der Woche, so dass zusätzlich alle Emilys sowie Michelle aus Team #2 ins grünweiße Spielertrikot schlüpften, um am Ende mit einem 9er Kader antreten zu können. Auf Meininger Seite schafften es jedoch auch nicht mehr Spielerinnen aufs Protokoll. Also ähnliche Situation auf beiden Seiten. Doch in der Not isst der Bauer die Wurst auch ohne Brot und so ging das Spiel mit vielen schönen Aktionen sowie spannenden und überraschenden Ballwechseln mit einem 3:1 nach Sachsen.

Asse & vermeidbare Fehler

Der erste Satz war ein Auf und Ab der Gefühle. Viele harte Angriffe und vor allem der Druck im Aufschlag der Chemnitzer Damen ließen keine Zweifel an der Entschlossenheit, die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Doch wo viel Licht ist, da muss auch etwas Schatten sein und der hieß in diesem Fall: Eigenfehler. Am Ende standen sieben Asse gegen vermeidbare Fehler wie Übertritt, Lob ins Aus, unsauberes Zuspiel und Netzberührung. Doch der Kampfgeist, insbesondere der der Nitsche-Schwestern, und eine stabile Blockleistung waren die Grundlage für den 25:20-Satzerfolg der CVV-Damen.

Anna-Maria (#14) hatte einen Sahnetag im Aufschlag und sorgte für viele direkte Punkte.

Lang, länger, Monis Arme

Im zweiten Satz fanden die Meiningerinnen deutlich mehr Zugriff mit ihren Angriffen und stellten sich zudem besser aufs Chemnitzer Offensivspiel ein. Die Gäste wirkten dadurch verunsichert und verloren ein wenig an Stabilität in Angriff und Annahme. Was jedoch weiterhin bestens funktionierte, war die eigene Block-Abwehr-Kombination. Allen voran Moni, mit den vermutlich längsten Armen in der Regionalliga Ost, stellte zusammen mit den Mitten eine unüberwindbare Blockmauer auf. Zudem überzeugt sie, wie schon zuletzt, mit konsequentem Abwehrverhalten und ermöglichte dadurch Zuspielerin Tina einen sturkturierten Spielaufbau. Meiningen versuchte es immer wieder, mit variablen Legern, so dass die Chemnitzer Abwehrreihe ein ums andere Mal unter Druck stand. Doch wer mit einem langen Baggerball einen Punkt erzielen kann, der gewinnt letztlich auch einen umkämpften Satz mit 25:21.

Überraschendes Ende?

Der dritte, und lange Zeit der gefühlt letzte Satz ist schnell erzählt. Die Mitten bekamen immer besseren Zugriff im Angriff und versenkten ihre Angriffe auf dem Boden des Gegners; auch Annahme und Abwehr hatten sich gut auf Aufschläge und Angriffe eingestellt. Vielleicht zu gut? Beim Stand von 24:20 schien der Spielbetrieb plötzlich eingestellt worden zu sein. Ab diesem Zeipunkt kam keine gewinnbringende Aktion mehr zu Stande und die Meininger Damen entwickelten einen eisernen Siegeswillen. Die Abstimmung zwischen den Spielerinnen fehlte und zum ersten Mal zeigte sich die Anspannung des Teams in der ungewohnten Aufstellung. Das Endergebnis war ein 26:24 für Meiningen.

Da hilft nur noch Haudrauf

Und dieses Motto nahmen sich alle zu Herzen, denn in diesem vierten und letzten Satz legten die Chemnitzerinnen den Turbo ein. Die Bälle wurden ins gegnerische Feld katapultiert oder der Block pflückte wiedermal die Bälle aus der Luft. Auf Meininger Seite stieg hingegen die Fehlerquote und sie fanden im Angriff wenig Mittel, die Chemnitzer Abwehr unter Druck zu setzen. So nahm der Tag mit 25:19 und 3 Tabellenpunkten ein glückliches Ende.

Ein großes Lob geht an Emily L., die sich der Aufgabe “Regionalliga-Libero” stellte und dort eine gute Figur machte. Nachdem Emily Z. bereits gegen Jena zeigen durfte, was Sie kann, kam mit Michelle die dritte Debütantin aus der zweiten Garde zum Einsatz. Diese Entwicklung ist der Lichtblick in der angespannten Kadersituation der letzten Wochen und stimmt zuversichtlich. Besonders erwähnenswert ist zudem das erste Spiel über die Volle Distanz von Tina auf der anspruchsvollen Zuspielposition, die ihre Aufgabe ruhig und sachlich erledigte und ihren Teil zum letztlich ungefährdeten Sieg beitragen konnte. Last but not least gilt es Yvonne von ganzem Herzen zu danken, die sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hat und dafür beruflich alle Hebel in Bewegung gesetzt hat.

In der Hoffnung, dass sich alle Kranken und Verletzten bald wieder erholen und der CVV somit mit einem gut besetzten Kader in die letzten beide Saisonspiele gehen kann, trainieren wir weiter fleißig für ebenjenen Saisonendspurt. Das nächste Spiel findet bereits am kommenden Wochenende erneut in Thüringen statt. Gegner sind die Jungspunde der zweiten Mannschaft des SWE Volley Teams, die derzeit auf dem letzten Tabellenplatz rangieren. Anpfiff ist am 14.03.2020 um 13:00 Uhr. Wer Interesse hat und sowieso schon einen Ausflug in die thüringische Landeshauptstadt geplant hat, kann gern zur Unterstützung vorbeikommen. Bis dahin verabschieden sich die Damen vom CVV wie gewohnt mit einem lauten:

Mensch Meier!!!

2. Runde der Bezirksmeisterschaft U13

Heute stand für den Volleyballnachwuchs in der U13 die zweite Runde der Bezirksmeisterschaft an. Es wurde gekämpft, vor allem auf dem eigenen Feld.

Das herausforderndste Los des heutigen Tages hatte das zweite Team. Dank des Einsatzes einer Spielerin der U12 konnten sie heute antreten. Und es war nicht einfach. In einer ganz neuen Konstellation und dem größeren Feld für die junge Volleyballerin, pritschten und baggerten alle drei um jeden Punkt. Trotz der vielen schweren Spiele ließ der Mut nie nach und sie behielten bis zum Schluss die Motivation und den Kampfgeist, das Beste aus der Situation zu machen. Und es hat sich gelohnt. Im letzten Spiel packten sie das neu Gelernte und das bisherige Können in einen Topf und beendeten den Tag mit einem Sieg. Starke Leistung!

Für das erste Team war es nicht weniger ereignisreich. Bis zur Mittagspause spielten die drei ehrgeizigen Mädels mit angezogener Handbremse. Hohe Erwartungen und ein bisschen Frust über eigene Fehler dominierten zeitweise das Spielgeschehen auf dem eigenen Feld. Damit konnten sie sich gegen die flinken Gegnerinnen aus Jößnitz nicht durchsetzen. Ein bisschen frische Luft und eine kleine Stärkung brachten nach der Mittagspause wieder neue Kräfte. Mit viel mehr Power und einer besseren Kommunikation lösten wir die Handbremse und eroberten Punkt für Punkt und damit die letzten vier Sätze.

Ein großes Dankeschön geht an den Ausrichter VT Thümmlitzwalde, der schon die erste Runde der Bezirksmeisterschaft ausrichtete.

CVV I – SV Union Milkau e.V.                  2:0 (25:19 / 25:18)

CVV I – SSV 91 Brand-Erbisdorf             2:0 (25:22 / 26:24)

CVV I – SG Jößnitz e.V.                            0:2 (19:25 / 22:25)

CVV I – 1. VV Freiberg e.V.                      2:0 (25:23 / 25:19)

CVV I – SV Chemnitz-Harthau e.V.        2:0 (25:11 / 25:21)

CVV II – SV Germania Hormersdorf e.V.                       0:2 (18:25 / 21:25)

CVV II – VSV Fortuna Göltzschtal e.V.                           0:2 (14:25 / 15:25)

CVV II – SV Chemnitz-Harthau e.V.                               0:2 (15:25 / 15:25)

CVV II – VC Zschopau e.V.                                              0:2 (9:25 / 8:25)

CVV II – SSV Fortschritt Lichtenstein e.V.                     0:2 (15:25 / 11:25)

CVV II – SSV 91 Brand-Erbisdorf e.V.                            2:0 (25:23 / 25:19)

Zweite Runde des Sparkassencups

Am vergangenen Samstag war die 2. Runde des Pokals. Wir als Heimmanschaft trafen uns an diesem Tag schon um 12 in der Halle, um alles vorzubereiten.

Das erste Spiel startete 14 Uhr gegen die erste Mannschaft des TSV Leipzig. Nach unserer ersten Pokalrunde versprach es, eine spannende Runde zu werden.

Wir starteten den Satz mit Libera Pauline, Emi Z. im Zuspiel, Nina auf Dia, Michelle und Emi L. auf Außen und auf Mitte Antje und Juli. Der erste Satz begann recht ausgeglichen bis Leipzig den Zugang über gute Aufschläge und Angriffe fand, so das Axel schon bei 2:6 und 7:14 die Auszeiten nehmen musste. Trotzdem verloren wir klar mit 15:25..

Entschlossen, das zu ändern, ging es mit neuer Aufstellung in den zweiten Satz. Celina kam in die Partie für Emi L. Wie auch im ersten Satz war der Anfang sehr ausgeglichen. Jedoch fanden wir dieses Mal den besseren Zugriff und hatten einen komfortablen Vorsprung. Diesen jedoch zu halten und den Satz erfolgreich zu beenden, war das Ziel. Doch dafür brauchten wir nochmal eine kurze Auszeit von Axel und ein Ballwechsel später war der erste Satz für uns da mit 25:18.

Viele spannende Ballwechsel gab es in den fünf Sätzen gegen den TSV Leipzig zu sehen. Am Ende unterlagen wir nur knapp. Weiter Bilder vom diesem Spiel gibt es in der Galerie.

Mit Motivation gingen wir in den 3. Satz. Den Satz starteten wir mit der gleichen Aufstellung. Auch wieder mit ausgeglichenem Anfang und besserem Ende für uns gewannen wir auch diesen Satz (25:16). In Satz 4 wollten wir den Sack zumachen und das Spiel gewinnen. So dachten wir zumindest. Doch letztlich hatte nach spannenden Ballwechseln Leipzig die Nase vorn und gewann den 4. Satz am Ende 18:25. So ging es also im ersten Spiel des Tages gleich in den 5. Satz. Dieser war anfangs sehr ausgeglichen, doch dann halfen uns auch starke Abwehraktionen nichts mehr und so verloren wir leider den 5. Satz 10:15 und das Spiel gegen Leipzig mir 2:3 in Sätzen.

So ging es für und gleich in das 2. Spiel des Tages gegen den Dresdner SSV II. Hier starteten wir mit Jenni im Zuspiel, Nina auf Dia, Michelle und Emi auf Außen und Juli und Antje auf der Mittelposition. Pauline war wieder als Libero auf dem Feld. Nach anfänglicher Ausgeglichenheit verloren wir den Anschluss und verloren den ersten Satz 19:25. So ging es ab in den 2. Satz wo wir Celina und Emi L auf Außen setzten und Michelle auf Dia. Anfangs war es wieder etwas holprig, aber konnten uns immer wieder ran kämpfen. Jedoch reichte es nicht ganz um den Satz noch zu drehen und wir verloren diesen auch mit 23:25. Also ging es in den 3. Satz in der gleichen Aufstellung wie im 2. Satz. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten konnten wir trotz einem kurzen Wechsel auf der Zuspielposition (Emi Z. für Jenni) nicht mehr aufholen. So verloren wir leider den 3. Satz 21:25 und das 2. Spiel gegen den Dresdner SSV.

Insgesamt war es ein toller Spieltag für uns. Immerhin spielen unsere Kontrahenten eine Liga höher. Trotzdem konnten wir immer wieder Nadelstiche setzen und meist gut mithalten. Fürs Finale drücken wir dem TSV Leipzig I, der sich in einem umkämpften Spiel zu später Stunde mit 3:1 gegen den DSSV II durchsetzte, die Daumen.

… Jenni

Spektakuläres Heimspielfinale

Das zehnte Mal in dieser Spielzeit hieß es für Hallensprecher Felix, die Zuschauer zu bespaßen und zu animieren, ihr Team zu Höchstleistungen zu pushen. Wie bei den vergangenen neun Partien auf dem Terra Nova Campus gelang ihm dies bestens und die Kulisse für ein hochklassiges Spitzenspiel war bereitet. Das einige Fans nach dem 0:2-Satzrückstand eventuell schon ans Heimgehen dachten, kann ihnen sicher niemand verdenken, doch wurden alle für ihr Bleiben belohnt. Nach großem Kampf unterlagen die CVV-Damen dann leider mit 2:3 dem Spitzenreiter der L.E. Volleys. Dies ist jedoch der einzige Wehrmutstropfen an diesem Samstag.

Volle Bude & überschaubarer Kader

Während sich die Tribüne wie gewohnt gut gefüllt präsentierte, musste das Trainergespann des Chemnitzer VV auf einige Spielerinnen verzichten: Mit Mandy, Steps, Sina, Ela, Sarah und Angelika fehlten gleich sechs Akteurinnen. Doch die Ausfälle wurden von den anwesenden Spielerinnen gut kompensiert und so startete der erste Satz fulminant. Auf hohem Niveau schafften es die Hausherrinnen, sich zur Satzmitte auf 18:12 abzusetzen. Eigentlich eine Hypothek, die den Volleys schwer zu schaffen machen sollte. Diese Annahme stellte sich jedoch als komplett falsch heraus. Während es im Chemnitzer Spiel einen Bruch gab, setzen die Leipzigerinnen weiterhin durch starke Aufschläge die gegnerische Annahmereihe unter Druck. Was diese jedoch souverän über den gesamten Spielverlauf hinweg löste. In die Folgeelemente schlichen sich leider immer wieder Fehler ein und auch ein zweifelhafter Pfiff des Schiedsgerichts, bei dem sich Debütantin und Zuspielerin Tina angeblich zu früh bewegte, trug zur Verunsicherung bei. Das Schiedsgericht wirkte ansonsten sehr sicher und hatte einen Sahnetag, umso ärgerlicher sind solche technischen Pfiffe, die es dem Laien im Publikum schwer nachvollziehen lassen, was diesen Sport so faszinierend macht. Aber dies war die einzige strittige Entscheidung – letztlich hatte es das Team in der eigenen Hand und musste sich doch mit 25:22 geschlagen geben.

Nach dem 0:2-Satzrückstand war die Freude über den Einzug in den Tiebreak umso größer. Weitere Bilder vom Spielgeschehen gibt es in der Galerie.

Erinnerungen an die Partie gegen den VSV Jena wurden wach

Satz zwei war der schwächste des Tages. Die Eigenfehlerquote erhöhte sich und Leipzig nutzte diesen Umstand eiskalt aus. Auch wenn das Satzergebnis (25:20) es in der Deutlichkeit nicht wiederspiegelt, war dieser Spielabschnitt eine sichere Sache für den Tabellenführer. Es galt also die nächste deutliche Niederlage in einem Spitzenspiel abzuwenden. Dafür musste Trainer Klaus gar nicht viel unternehmen. Die Spielerinnen hatten offensichtlich keine Lust ihr treues Publikum mit einem 0:3 aus der Saison zu verabschieden und so wurde eine Schippe draufgelegt.

Lange Ballwechsel und viele Oh!!!-Momente

Immer wieder standen sich die Kontrahentinnen in Sachen Kampfgeist in nichts nach und gaben keinen Ball verloren. Nicht selten wechselte der Ball dabei mehr als vier Mal die Netzseite – es wurde abgewehrt und neu aufgebaut. Diese Moral und diesen Willen vermisste manch einer sicher im bisherigen Saisonverlauf. Denn was möglich ist, zeigten die Sätze drei und vier. Mit 25:21 und 25:23 wurden der Satzausgleich und damit der Tiebreak erzwungen.

Kein Happy End im Tiebreak

Den Schwung aus Satz drei und vier konnten die Damen des Chemnitzer Volleyballvereins mit in den Entscheidungssatz nehmen. Druckvolle Aktionen ließen keinen Zweifel daran, dass die beiden zu vergebenden Punkte in Chemnitz bleiben sollten. Zumindest bis zum 8:4 und dem damit einhergehenden Seitenwechsel. Auf einmal agierten die Volleys wieder dominant, während auf Chemnitzer Seite die Kräfte schwanden. Allen voran die bestens aufgelegte Fritzi Halwas holte eine Rakete nach der anderen raus und ließ Block und Feldabwehr in dieser Phase keine Chance. 15:12 für Leipzig. Nach kurzem Durchschnaufen und Hadern mit der vergebenen Chance, setzte sich letztlich die Freude durch. Freude über ein hochklassiges Spiel, die Heimspielkulisse und die gesamte Saison mit diesen Fans im Terra Nova Campus. Diese Niederlage ist deutlich besser zu verkraften als die beiden 3:0 in Dresden und daheim gegen Jena, bei denen das Team deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb.

Das gesamte Team möchte sich bedanken: Bei den emsigen Ballkindern, den Helfern am Buffet und dem Einlass, Hallenwart Jürgen, Hallensprecher Felix, den Mädels am Kampfgericht, allen Schiedsrichtern, ohne die wir diesen Sport nicht in der Form durchführen könnten und bei allen Zuschauern, die uns den besten Zuschauerschnitt der Liga beschert haben. Für die letzten drei Saisonspiele reisen wir zunächst zweimal nach Thüringen und bestreiten abschließend unser persönliches Saisonfinale bei den Lokalrivalen des VC Zschopau am 21.03. im BSZ Zschopau. Am kommenden Wochenende fahren die CVV-Damen zur längsten Auswärtsfahrt der Saison nach Meiningen. Ziel ist es selbstverständlich, das Podium gegen die erfahrenen Damen vom VV Meiningen zu sichern. Und wie geht das am besten? Mit einem kräftigen

Mensch Meier!!!

Überraschend ins Halbfinale

Am 22.02. stand das LeiLo Volleys Winterturnier vor der Tür. Das Team war eine Mischung aus allen drei Kreisunionmannschaften (Team #5, #6, #7). Mit dabei waren: Lienn, Marlene und Shelly als Mitten; Kim als Libero; Sarah und Lilli als Außenangreiferinnen; Annabell als Diagonale und Sarah als Zuspielerin. Eine knapp besetzte Mannschaft für einen so langen Wettkampftag. Von außen standen uns Andi als Trainer und natürlich Grießbert als Stimmungsmacher zur Seite. 😉

Noch nie haben wir in dieser Konstellation zusammengespielt und auch noch nie haben wir gegen Mannschaften aus Bezirksklasse und Landesebene gespielt, doch an diesem Samstag sollte sich das ändern. Uns war bewusst, dass wir in diesem Turnier als Kreisunionmannschaft das Team mit der niedrigsten Klasse waren. Deswegen wollten wir das Turnier zum Sammeln von Erfahrungen nutzen.                                                                                                                   

Bei dem Turnier waren 8 Damenmannschaften dabei. Um 9:30 Uhr begann die Gruppenphase. Es gab 2 Gruppen á 4 Mannschaften und es wurden immer zwei Sätze bis 25 gespielt. In unserer Gruppe spielten: „LeiLo Volleys“; „Die Volleyballas“ und „Zu fett für Ballett“. 

Unser erstes Spiel des Tages war gegen die Gastgeberinnen, die LeiLo Volleys: Motiviert und überraschend aufgeweckt starteten wir. Die Annahme saß und unsere Angreifer waren mutig und so konnten wir bis zum Stand von 15:15 ordentlich mithalten. Doch dann sank unsere Konzentration, was sich unser Gegner nicht entgehen ließ und Punkt um Punkt dem Satzende näher kam. Erst als der Satz fast schon zu Ende war, konnten wir mit unserem Spiel wieder punkten. Doch leider gaben wir den ersten Satz mit  21:25 weg. Im zweiten Satz starteten wir mit schönen Aufschalgsserien, welche uns einen 7 Punkte-Vorsprung verschafften. Dieser Vorsprung verhalf uns am Ende den zweiten Satz für uns zu entscheiden. 25:16.

Nach dem ersten Spiel mussten wir schiedsen, eine perfekte Gelegenheit, die Gegner zu beobachten. Unser zweiter Gegner des Tages war: „Zu fett für Ballett“. Eine scheinbar perfekt eingespielte Mannschaft. Dieses Zusammenspiel ließen sie uns spüren. Deutlich gewannen sie beide Sätze (11:25 und 7:25). Doch jeden Punkt, den wir dieser Mannschaft entlocken konnten, wurde bejubelt.

Das letzte Gruppenspiel war gegen die „Volleyballas“: Durch die ersten Spiele des Tages hatten wir schon richtig gut als Mannschaft zusammengefunden. Die Annahme saß, das Zuspiel flog zu den Angreifern und der Angreifer setzte sein Geschick und seine Armkraft ein und erzielte Punkt für Punkt. Und so gewannen wir als Kreisunionmannschaft mit 25:19 und 25:8 gegen die Bezirksklassemannschaft. Eine große Überraschung.  

Noch größer wurde diese Überraschung als uns Andi mitteilte, dass wir ins Halbfinale eingezogen waren. Zwar waren wir mit den LeiLo Volleys punkt- und satzgleich, aber unser 2 Punkte bessere Balldifferenz verschaffte uns Platz 2 in der Gruppe und das Ticket ins Halbfinale. Als Gruppenerster zogen „Zu fett für Ballett“ ins Halbfinale.

Im Halbfinale trafen wir dann auf den Gruppenersten der Gruppe B (ATV Volkmarsdorf). Wieder eine sehr starke Mannschaft, die uns von Anfang an klar machte, dass sie ins große Finale wollen. Mit 12:25 in beiden Sätzen mussten wir uns geschlagen geben.

Im kleinen Finale um Platz 3 trafen wir dann auf die „Volleyballschnecken“:  Im ersten Satz hatten wir das berühmte „Kissen im Gesicht“, weswegen wir mit 18:25 den Satz abgaben. Im zweiten Satz legten wir nochmal alles rein und nach hart umkämpften Ballwechseln und einem Krimi am Ende des Satzes gewannen wir 27:25. Entscheidungssatz! Leider war nach diesem langen Spieltag nicht mehr viel Kraft bei uns da und so verloren wir den Satz mit 7:15.

Am Ende holten wir Platz 4. Aber wir müssen nicht enttäuscht sein. Wir können stolz sein! Wir haben uns als Team richtig gut aufeinander abgestimmt. Sei es die Annahme, das Zuspiel, der Angriff und der Block: jeder hat eine gute Leistung an dem Tag gezeigt. Als Team gewannen wir und als Team verloren wir. Doch was uns auf jeden Fall keiner nehmen kann, ist die Spielerfahrung und von dieser Praxiserfahrung werden wir in den kommenden wichtigen Spielen profitieren 😉

….Sarah F.

Balsam für die Chemnitzer Volleyballseele

Die Situation vor dem Heimspiel am vergangenen Samstag war augenscheinlich nicht optimal. Zwei klare 3:0 Niederlagen waren zu verdauen, mit Stephanie Fröhlich, Mandy Matzel und Franziska Nitsche fehlten gleich 3 Stammkräfte und der Atem der Teams aus Markleeberg, Dresden und Zschopau war deutlich im eigenen Nacken zu spüren. Wie das Team um Kapitänin Anna Zywietz jedoch am Samstag auftrat war dahingehend schon fast beeindruckend und verschafft Luft im Kampf um einen Platz auf dem Podium. Der 3:1 (25:17; 25:19; 21:25; 25:20) Sieg im vorletzten Heimspiel der Saison macht Mut für die letzten 4 Partien in der Regionalliga Ost.

Vertauschte Rollen über den gesamten Spielverlauf hinweg

Die Ausgangssituation für die Neuseenland Volleys war da schon etwas optimistischer. Ein voller Kader und die Möglichkeit, den Druck auf die Chemnitzerinnen in der Tabelle zu erhöhen. So lässt sich eigentlich leicht und befreit aufspielen. Doch von Beginn an gestaltete sich das Spiel genau andersherum: Während die Hausherrinnen das eigene Spiel konzentriert und recht fehlerfrei aufzogen, schlichen sich auf Markleeberger Seite häufig Ungenauigkeiten ein und machten den eigenen Spielaufbau schwer. Die Damen vom CVV griffen variantenreich über alle Angriffspositionen an, während dem gegnerischen Zuspielduo oft nur der hohe Pass auf Außen blieb. Und da lauerte nicht selten die an diesem Tag kaum zu überwindende Monique Sohr und ließ den Gegner verzweifeln.

Für die hervorragend aufgelegte Monique Sohr war an diesem Tag nahezu jede Ballberührung ein Erfolg. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Sandra Peter bringt neuen Schwung

Dass Trainer Reichenbach noch ein Ass im Ärmel hatte, zeigte sich im dritten Spielabschnitt. Sandra Peter, die bis dahin unauffällig durch die Mittelposition am Netz rotierte, wechselte auf die Außenposition und setzte mit wuchtigen Angriffen und souveränen Annahmen deutliche Ausrufezeichen. Diese Umstellung bescherte den Randleipzigerinnen den Satzgewinn mit 25:22. Doch auch diesen Rückschlag steckte das Team des Chemnitzer Volleyballvereins unaufgeregt weg. Angeführt von der stark aufgelegten Regisseurin Caroline Schreiter bogen die CVV-Damen wieder auf die Siegerstraße ab und beendeten das Spiel durch einen krachenden Linienangriff von Monique Sohr.

Erfolgsrezept = Fehler vermeiden

Sicher sind Eigenfehler auch oft bedingt durch den gegnerischen Druck, doch was zuletzt auf Seiten des CVV an Punkten hergeschenkt wurde, war fahrlässig und machte einen Punktgewinn gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte schwer bis unmöglich. Gute Entscheidungen und keine Experimente im Zuspiel ließen wenige unlösbare Angriffssituationen entstehen. Die Angreifer hingegen schafften es, auch aus schwierigen Situationen intelligente Lösungen zu finden. Und da jeder Spielzug mit einem Aufschlag oder eigener Annahme beginnt, galt es auch in diesen Elementen ein anderes Gesicht als in Dresden und gegen Jena zu zeigen. Abwehrchefin Anita Schenk zeigte sich deutlich stabiler als noch vor zwei Wochen und machte mit ihren Nebenleuten einen geordneten Spielaufbau erst möglich.

Alles hat ein Ende

Abschied nehmen wir am Samstag von unserem tollen Heimpublikum für die Saison 2019/20. Die erste Saison des CVV, die erste Saison für viele Spielerinnen in der Regionalliga, die erste Saison mit vielen von euch auf dem Terra Nova Campus. Da uns das Beste für euch gerade gut genug ist und der Spielplan es so vorsieht, ist niemand geringeres als der Ligaprimus, die L.E. Volleys, zu Gast. Kommt zahlreich und unterstützt uns dabei, ein tolles und aufregendes Spiel abzuliefern. Jeder Gast erhält – so lange der Vorrat reicht – ein leckeres Marx Städter oder anderes Getränk umsonst. Wir wollen ‚Danke‘ sagen und verabschieden uns bis Samstag mit einem krachenden:

Mensch Meier!!!

Was war das wieder für ein Wochenende?

Wir haben uns viel vorgenommen und dann doch nicht umsetzen können. Damit haben wir gegen den VSV Jena unsere weiße Heimspielweste verloren und zudem unsere zweite Niederlage hintereinander kassiert. Glücklicherweise verlieren wir dadurch zwar nicht unseren dritten Tabellenplatz, aber den Anschluss an die Spitze und die Konkurrenz ist uns dicht auf den Fersen. Keine optimale Ausgangslage für das nächste Spiel gegen Markkleeberg. Aber dafür haben wir erst einmal 2 Wochen Zeit zum Trainieren und nach langer Dauer auch wieder ein spielfreies Wochenende.

„[…] Volleyball is a very repetition sport. It is a game of errors. The team that makes the fewest errors usually wins.”

Nach dem Hinspiel gegen Jena hatten wir das Ergebnis ausgewertet und uns vorgenommen vieles besser zu machen, die Fehler auszuloten und unser Spiel durchzusetzen. Doch das Gegenteil war der Fall, wir schenkten dem Gegner ganze 35 Punkte im kompletten Spiel durch direkte Fehler, wohingegen die Jenaer knausriger waren und nur 12 Punkte vergaben. Damit kann man kein Spiel gewinnen und deshalb ging der Tag auch mit einer 3:0 (25:19, 25:17, 27:25) Niederlage für uns aus.

Kräfteverteilung auf beiden Seiten

Rein von der Angriffsqualität hatten wir eigentlich einen nicht zu unterschätzenden Vorteil, vor allem auf der Außen- und Diagonalposition hatten wir die durchschlagkräftigeren Argumente. Doch am Ende entscheidet der gesamte Spielaufbau und den koordinieren zu großen Teilen die Libera und die Zuspielerin.

Jena hat in dieser Hinsicht zwei richtige Kirschen auf der Sahnetorte im Repertoire: Stadelmaier und Bauer übernahmen nicht nur die Verantwortung in Annahme und Zuspiel, sondern waren auch in der Abwehr und Absicherung fast an jedem Ball. Die Zuspielerin verteilte Pässe aus jeder Lage und setzte auch die Mitte aus schwierigen Annahmen noch perfekt in Szene. Auch hier konnten merkbare Vergleiche gezogen werden. Während wir unsere Mitten nur 18 Mal anspielten, griffen die Jenaer 34 Mal mittels der Mittelangriffsposition an. Vor allem Vestner war auf Jenaer Seite über die Mitte ein Garant für Punkte und zeigte gern ihr variables Handgelenk.

Unsererseits hatten wir eine unerfreuliche Situation zu lösen, da sich unsere Stammzuspielerin Steps im letzten Spiel verletzt hatte. Deshalb nahmen wir an diesem Wochenende Emily aus Tem #2 mit, um Caro im Zuspiel zu unterstützen. Doch das Endprodukt überzeugte nicht immer. Vor allem das Anspiel unserer Hinterfeldgranaten Anna-Maria und Franzi war nicht optimal und nahm einige Chancen auf gute Punkte.

Caro (#2) muss sich im Zuspiel gaz schön strecken, um ihre Angreifer in Szene zu setzen. Weiter Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Fortschritte und Ziele

Nachdem unser Trainer sich noch zu Beginn der Saison etwas schwer tat, taktische Spielerwechsel durchzuführen, konnte man an diesem Wochenende schon einen kleinen Taktikfuchs erkennen. Der Wechsel von Yvonne am Ende vom ersten Satz in den Aufschlag brachte uns eine Serie von 5 Punkten ein und ein noch verkraftbares Ergebnis von 19:25. Auch der Doppelwechsel im dritten Satz bewirkte neuen Schwung und erfrischte unser Zusammenspiel. Letztendlich hat es leider nicht gereicht, auch wenn der dritte Satz wirklich knapp war und man den Eindruck hatte, dass wir endlich ins Spiel gefunden hatten. 

Wir möchten Emily für ihren kurzfristigen und mutigen Einsatz danken sowie zu ihrem Regionalligadebüt gratulieren, denn sie hat sich ihre Aufregung nicht anmerken lassen. Am 22.02.2020 geht es weiter mit Volleyball in Chemnitz. Dazu möchten wir euch einladen: Zur gewohnten Zeit, um 19 Uhr, in der Sporthalle des Terra Nova Campus treffen wir auf die Neuseenland-Volleys Markkleeberg. Sie sind momentan auf Platz 4 und mit einem Spiel mehr nur 3 Punkte hinter uns. Die Motivation ist hoch, nach den beiden Pleiten dieses Duell zu gewinnen. Im Training legen wir uns mächtig ins Zeug, an unserer hohen Fehlerquote zu arbeiten.

Wir freuen uns über jede Unterstützung von den Rängen, wenn es wieder “Mensch Meier” heißt.

Letztes Punktspiel gegen Zschopau

Schon früh am Morgen klingelte der Wecker. 8:00 Uhr sind wir an der Halle in Zschopau angekommen.  Danach standen wir noch etwas müde und verschlafen auf dem Spielfeld. Nach einer schnellen Erwärmung und dem Einspielen wurde es ernst und wir standen unseren Gegnern aus Zschopau gegenüber. 

Der Pfiff ertönte und der erste Satz wurde durch den Aufschlag von Zschopau eröffnet. Im ersten Satz konnten wir gut mit den Gegnern mithalten, die sehr viel älter waren als wir. Aufschläge, Annahmen und Angriffe harmonierten gut miteinander. Trotzdem holte sich Zschopau durch geschickt kurz gelegte Bälle und gute Aufschläge einen Vorsprung und gewann den ersten Satz.

Im zweiten und im dritten Satz fiel unsere Konzentration. Die Annahmen und Zuspiele wurden ungenauer und wir wurden hektisch. Dadurch gingen auch die letzten beiden Sätze an Zschopau. 

Das nachfolgende Spiel von Zschopau und Röhrsdorf wurde von uns geschiedst. Dabei fungierte unsere Co- Kapitänin Kristin als erster Schiedsrichter und unsere Diagonalspielerin Alina übernahm den zweiten Schiedsrichter. 

Am Ende des Tages hatten wir zwar das Spiel verloren aber es ist im Laufe der Saison eine deutlich erkennbare Steigerung unserer Mannschaft zu erkennen. 

…Mohi

Letztes Spiel der Saison

Am 02.02 stand das letzte Spiel der Saison an und wie sich das für einen guten Abschluss gehört, war es ein Heimspiel.

Zu Gast war an diesem Sonntag der SV Union Milkau II. Von vornherein war uns klar, dass das ein Duell auf Augenhöhe wird, denn im Gesamtranking der Saison hieß es „Dritter gegen Vierter“

Mit dabei waren: Lilli und Marlene auf Außen; Kim als Libero; Alica, Jette und Lienn auf Mitte; Sarah als Zuspieler und Maren, die auch auf der Diagonalposition eine gute Figur macht ;).  Als Trainerin war Michelle dabei, die uns in den Auszeiten das ein oder andere Mal wieder antreiben musste. Nicht zu vergessen ist auch Grießbert, unser Bagger-Sack, der mit ständigem Lächeln auf unserer Mannschaftsbank saß.

Pünktlich 10 Uhr flog dann auch der erste Ball. Der erste Satz verlief sehr schleppend. Nur schwer konnten wir uns daran gewöhnen, dass unser Gegner nahezu jeden Ball wieder in unsere Hälfte brachte und so Punkt für Punkt dem Satzende näher kam. Trotz zwei genommener Auszeiten fingen wir uns nicht und verloren den ersten Satz mit 19:25.

Im zweiten Satz wussten wir dann eher mit unserem Gegner umzugehen. Die Annahme stellte sich auf Dankebälle ein, das Zuspiel ging zu den Angreifern und der Angreifer war bereit den Punkt zu machen. Ein gutes Zusammenspiel, welches Wirkung zeigte. Nach 25 Minuten gewannen wir mit 25:21 den Satz.

Satz 3 sollte “eigentlich“ so weitergehen, jedoch verschliefen wir die Anfangsphase des Satzes und ließen Milkau mit 5 Punkten davon ziehen. Ein Vorsprung, den wir die ganze Zeit hinterherliefen und welcher noch größer wurde. (16:25)

Im vierten Satz sah es zunächst so aus, als wollten wir gar nicht mehr aufwecken. Die beiden früh genommenen Auszeiten (0:5; 6:12) zeigten, dass wir wieder einmal perfekt den Start verschlafen hatten. Doch wir rappelten uns noch einmal auf. Dank schöner und beherzten Aufschlagserien und einem cleveren Angriff konnten wir den Satz noch drehen (25:22).

Letzter Satz!!! 11:51 Uhr begann dann der letzte Satz des Spiels, welcher auch der letzte Satz der Saison für Team #6 war. An Spannung war dieser nicht zu übertreffen. Beide Mannschaften kämpften und niemand wollte einen Fehler machen, was dazu führt, dass der Ball teilweise 8 mal die Netzkante überflog… Die Endphase wurde noch aufregender. Bei 14:14 nahm Michelle nochmal eine Auszeit um uns etwas zu beruhigen, mit Erfolg! Mit 16:14 holten wir den Satz und gewannen so das letzte Spiel der Saison.                                                                                                                                                                                       Jetzt heißt es für uns Daumen drücken für Team #5 bei denen noch einige wichtige Spiele offen sind.

…Sarah