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Was war das wieder für ein Wochenende?

Wir haben uns viel vorgenommen und dann doch nicht umsetzen können. Damit haben wir gegen den VSV Jena unsere weiße Heimspielweste verloren und zudem unsere zweite Niederlage hintereinander kassiert. Glücklicherweise verlieren wir dadurch zwar nicht unseren dritten Tabellenplatz, aber den Anschluss an die Spitze und die Konkurrenz ist uns dicht auf den Fersen. Keine optimale Ausgangslage für das nächste Spiel gegen Markkleeberg. Aber dafür haben wir erst einmal 2 Wochen Zeit zum Trainieren und nach langer Dauer auch wieder ein spielfreies Wochenende.

„[…] Volleyball is a very repetition sport. It is a game of errors. The team that makes the fewest errors usually wins.”

Nach dem Hinspiel gegen Jena hatten wir das Ergebnis ausgewertet und uns vorgenommen vieles besser zu machen, die Fehler auszuloten und unser Spiel durchzusetzen. Doch das Gegenteil war der Fall, wir schenkten dem Gegner ganze 35 Punkte im kompletten Spiel durch direkte Fehler, wohingegen die Jenaer knausriger waren und nur 12 Punkte vergaben. Damit kann man kein Spiel gewinnen und deshalb ging der Tag auch mit einer 3:0 (25:19, 25:17, 27:25) Niederlage für uns aus.

Kräfteverteilung auf beiden Seiten

Rein von der Angriffsqualität hatten wir eigentlich einen nicht zu unterschätzenden Vorteil, vor allem auf der Außen- und Diagonalposition hatten wir die durchschlagkräftigeren Argumente. Doch am Ende entscheidet der gesamte Spielaufbau und den koordinieren zu großen Teilen die Libera und die Zuspielerin.

Jena hat in dieser Hinsicht zwei richtige Kirschen auf der Sahnetorte im Repertoire: Stadelmaier und Bauer übernahmen nicht nur die Verantwortung in Annahme und Zuspiel, sondern waren auch in der Abwehr und Absicherung fast an jedem Ball. Die Zuspielerin verteilte Pässe aus jeder Lage und setzte auch die Mitte aus schwierigen Annahmen noch perfekt in Szene. Auch hier konnten merkbare Vergleiche gezogen werden. Während wir unsere Mitten nur 18 Mal anspielten, griffen die Jenaer 34 Mal mittels der Mittelangriffsposition an. Vor allem Vestner war auf Jenaer Seite über die Mitte ein Garant für Punkte und zeigte gern ihr variables Handgelenk.

Unsererseits hatten wir eine unerfreuliche Situation zu lösen, da sich unsere Stammzuspielerin Steps im letzten Spiel verletzt hatte. Deshalb nahmen wir an diesem Wochenende Emily aus Tem #2 mit, um Caro im Zuspiel zu unterstützen. Doch das Endprodukt überzeugte nicht immer. Vor allem das Anspiel unserer Hinterfeldgranaten Anna-Maria und Franzi war nicht optimal und nahm einige Chancen auf gute Punkte.

Caro (#2) muss sich im Zuspiel gaz schön strecken, um ihre Angreifer in Szene zu setzen. Weiter Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Fortschritte und Ziele

Nachdem unser Trainer sich noch zu Beginn der Saison etwas schwer tat, taktische Spielerwechsel durchzuführen, konnte man an diesem Wochenende schon einen kleinen Taktikfuchs erkennen. Der Wechsel von Yvonne am Ende vom ersten Satz in den Aufschlag brachte uns eine Serie von 5 Punkten ein und ein noch verkraftbares Ergebnis von 19:25. Auch der Doppelwechsel im dritten Satz bewirkte neuen Schwung und erfrischte unser Zusammenspiel. Letztendlich hat es leider nicht gereicht, auch wenn der dritte Satz wirklich knapp war und man den Eindruck hatte, dass wir endlich ins Spiel gefunden hatten. 

Wir möchten Emily für ihren kurzfristigen und mutigen Einsatz danken sowie zu ihrem Regionalligadebüt gratulieren, denn sie hat sich ihre Aufregung nicht anmerken lassen. Am 22.02.2020 geht es weiter mit Volleyball in Chemnitz. Dazu möchten wir euch einladen: Zur gewohnten Zeit, um 19 Uhr, in der Sporthalle des Terra Nova Campus treffen wir auf die Neuseenland-Volleys Markkleeberg. Sie sind momentan auf Platz 4 und mit einem Spiel mehr nur 3 Punkte hinter uns. Die Motivation ist hoch, nach den beiden Pleiten dieses Duell zu gewinnen. Im Training legen wir uns mächtig ins Zeug, an unserer hohen Fehlerquote zu arbeiten.

Wir freuen uns über jede Unterstützung von den Rängen, wenn es wieder “Mensch Meier” heißt.

Letztes Punktspiel gegen Zschopau

Schon früh am Morgen klingelte der Wecker. 8:00 Uhr sind wir an der Halle in Zschopau angekommen.  Danach standen wir noch etwas müde und verschlafen auf dem Spielfeld. Nach einer schnellen Erwärmung und dem Einspielen wurde es ernst und wir standen unseren Gegnern aus Zschopau gegenüber. 

Der Pfiff ertönte und der erste Satz wurde durch den Aufschlag von Zschopau eröffnet. Im ersten Satz konnten wir gut mit den Gegnern mithalten, die sehr viel älter waren als wir. Aufschläge, Annahmen und Angriffe harmonierten gut miteinander. Trotzdem holte sich Zschopau durch geschickt kurz gelegte Bälle und gute Aufschläge einen Vorsprung und gewann den ersten Satz.

Im zweiten und im dritten Satz fiel unsere Konzentration. Die Annahmen und Zuspiele wurden ungenauer und wir wurden hektisch. Dadurch gingen auch die letzten beiden Sätze an Zschopau. 

Das nachfolgende Spiel von Zschopau und Röhrsdorf wurde von uns geschiedst. Dabei fungierte unsere Co- Kapitänin Kristin als erster Schiedsrichter und unsere Diagonalspielerin Alina übernahm den zweiten Schiedsrichter. 

Am Ende des Tages hatten wir zwar das Spiel verloren aber es ist im Laufe der Saison eine deutlich erkennbare Steigerung unserer Mannschaft zu erkennen. 

…Mohi

Letztes Spiel der Saison

Am 02.02 stand das letzte Spiel der Saison an und wie sich das für einen guten Abschluss gehört, war es ein Heimspiel.

Zu Gast war an diesem Sonntag der SV Union Milkau II. Von vornherein war uns klar, dass das ein Duell auf Augenhöhe wird, denn im Gesamtranking der Saison hieß es „Dritter gegen Vierter“

Mit dabei waren: Lilli und Marlene auf Außen; Kim als Libero; Alica, Jette und Lienn auf Mitte; Sarah als Zuspieler und Maren, die auch auf der Diagonalposition eine gute Figur macht ;).  Als Trainerin war Michelle dabei, die uns in den Auszeiten das ein oder andere Mal wieder antreiben musste. Nicht zu vergessen ist auch Grießbert, unser Bagger-Sack, der mit ständigem Lächeln auf unserer Mannschaftsbank saß.

Pünktlich 10 Uhr flog dann auch der erste Ball. Der erste Satz verlief sehr schleppend. Nur schwer konnten wir uns daran gewöhnen, dass unser Gegner nahezu jeden Ball wieder in unsere Hälfte brachte und so Punkt für Punkt dem Satzende näher kam. Trotz zwei genommener Auszeiten fingen wir uns nicht und verloren den ersten Satz mit 19:25.

Im zweiten Satz wussten wir dann eher mit unserem Gegner umzugehen. Die Annahme stellte sich auf Dankebälle ein, das Zuspiel ging zu den Angreifern und der Angreifer war bereit den Punkt zu machen. Ein gutes Zusammenspiel, welches Wirkung zeigte. Nach 25 Minuten gewannen wir mit 25:21 den Satz.

Satz 3 sollte “eigentlich“ so weitergehen, jedoch verschliefen wir die Anfangsphase des Satzes und ließen Milkau mit 5 Punkten davon ziehen. Ein Vorsprung, den wir die ganze Zeit hinterherliefen und welcher noch größer wurde. (16:25)

Im vierten Satz sah es zunächst so aus, als wollten wir gar nicht mehr aufwecken. Die beiden früh genommenen Auszeiten (0:5; 6:12) zeigten, dass wir wieder einmal perfekt den Start verschlafen hatten. Doch wir rappelten uns noch einmal auf. Dank schöner und beherzten Aufschlagserien und einem cleveren Angriff konnten wir den Satz noch drehen (25:22).

Letzter Satz!!! 11:51 Uhr begann dann der letzte Satz des Spiels, welcher auch der letzte Satz der Saison für Team #6 war. An Spannung war dieser nicht zu übertreffen. Beide Mannschaften kämpften und niemand wollte einen Fehler machen, was dazu führt, dass der Ball teilweise 8 mal die Netzkante überflog… Die Endphase wurde noch aufregender. Bei 14:14 nahm Michelle nochmal eine Auszeit um uns etwas zu beruhigen, mit Erfolg! Mit 16:14 holten wir den Satz und gewannen so das letzte Spiel der Saison.                                                                                                                                                                                       Jetzt heißt es für uns Daumen drücken für Team #5 bei denen noch einige wichtige Spiele offen sind.

…Sarah                                

Vereinsderby

Am Freitag, den 31.01.2020 traten wir, das Team #5, gegen Team #6 in der Sporthalle des André-Gymnasiums an. Spielbeginn war 19.45 Uhr und wir spielten 4 Sätze bis 21.20 Uhr.

Wie immer gingen wir den ersten Satz mit Motivation aber mit wenig Koordination an, weswegen wir diesen auch 18:25 verloren. Am Anfang sind wir meist ein wenig aufgeregt und unkonzentriert auf dem Feld, was sich aber im Laufe des Spiels noch ändern sollte. 

Den zweiten Satz starteten wir 20.06 Uhr mit neuer Energie und unserer Entschlossenheit, das Spiel zu gewinnen, was wir durch gute Annahmen und mit einem Punktestand von 25:19 auch taten.

Um 20.28 Uhr begann der dritte Satz, den wir wieder für uns entscheiden konnten, da wir nun endlich ein wenig wacher geworden waren und die Chance auf den Sieg zum greifen nah war. Wir gewannen mit 25:17, doch unsere Gegner blieben uns trotzdem nah auf den Fersen.

Im vierten Satz gaben wir noch einmal alles. Es gab tolle Ballwechsel und gute Angriffe von einigen unserer Spielerinnen, was dazu führte, dass wir auch diesen Satz für uns entscheiden konnten. Mit einem Punktestand von 25:17 beendeten wir den letzten Satz und sind super motiviert auf die nächsten Spiele.

…Alica

Mit diesem Sieg schnupperten wir kurz an der Tabellenspitze

Am Samstag, den 01. Februar, waren wir beim VV Grimma zu Gast. Mit dabei waren Antje, Cara, Nina, Emi, Emi, Michelle, Celina, Theresa und Pauline. Natalie war (neben Eberhardt) an diesem Tag unser größter Fan und durfte (als Co-Trainer) von der Bank anfeuern.

Nachdem wir uns mit sehr leckerem Nudelsalat gestärkt hatten, hieß es dann, unsere Körper auf Hochtouren zu bringen. Schließlich sind wir auch nicht ganz von der Erkältungswelle verschont geblieben. Dennoch waren alle in guter Verfassung und somit gingen wir motiviert aufs Spielfeld.

Wir starteten konzentriert und mit guter Stimmung in den ersten Satz. Wir sicherten uns eine 7:1-Führung und erspielten uns weiter mit guten Aufschlägen und Angriffen Punkt für Punkt bis zum 25:12. Wir vermuteten, dass die jungen Mädels aus Grimma im zweiten Satz etwas mehr Gegenwehr leisten würden. Der Satz startete ausgeglichen. Bei uns schlichen sich ein paar Fehlaufschläge, sowie zu dichte Annahmen ein, sodass wir es uns selbst schwer machten, einen punktebringenden Angriff aufzubauen. Dennoch standen unserer Gegnerinnen mehr unter Druck und konnten diesem nicht standhalten, sodass wir am Ende mit 25:18 gewannen.

Im dritten Satz ließen wir dann keine Luft mehr ran. Wir bauten solide unser Spiel auf. Auch Theresa kam nochmal mit glänzenden Augen auf das Spielfeld und hatte den vollen Durchblick. Unsere Zuspiel-Emi spielte unsere Angreiferinnen immer wieder blockfrei, sodass diese leichtes Spiel hatten. Und wenn das nicht klappte, dann machte sie die Punkte selbst. Die Gegnerinnen schienen im Kopf gebrochen und somit beendeten wir mit einem klaren 25:11 den letzten Satz und freuten uns über den Auswärtssieg.

Mit den 3 Punkten aus diesem Spiel standen wir kurz an der Spitze der Tabelle. Das wurde natürlich direkt festgehalten. Wir freuen uns am 22.02. auf das Spitzenspiel gegen die L.E. Volleys.

…Michelle

Krimisamstag bei Team #3

Am letzten Samstag stand für uns das erste Heimspiel der Rückrunde an. Wir hatten zur vergangenen Hinrunde einiges aufzuholen und ein gutes Gefühl durch das Training der Vortage.

12:30 Uhr trafen wir uns in der Sporthalle des BSZ’s in Chemnitz, um alles für die Spiele gegen Team #4 und den SVU Milkau I vorzubereiten.

Pünktlich 14 Uhr bestritten wir unser erstes Spiel gegen unsere Damen IV. Wir starteten mit Anne und unserer Kapitänin Melli auf Außen-Annahme, Marianne und Franzi positionierten sich auf der Mittelblockposition, Bina ging als Diagonalangreiferin aufs Feld, Janine machte die Annahme und Abwehr unsicher (Libera) und Michi startete als Zuspielerin. Unterstützt wurden wir außerhalb des Spielfeldes von Bine und Sarah.

Im ersten Satz verfielen wir leider wieder in unser altes Muster; wir konnten uns mit unseren Spielaktionen nicht ausreichend durchsetzen. Andi, unser Trainer, musst in dem Satz zwei Auszeiten nehmen, um uns wach zu rütteln. Leider half dies nicht viel und wir gingen bei einem Ergebnis von 18:25 gegen uns vom Feld. Auch im zweiten Satz hingen wir immer ein paar Punkte hinterher und setzten uns bei langen Spielzügen selten durch. Trotzdem konnten wir uns am Ende noch einmal zusammenreißen und gewannen den Satz schließlich knapp mit 26:24. Zu Beginn des dritten Satzes war es uns leider nicht möglich an der Leistung von vor ein paar Minuten anknüpfen. Wir ließen etwas in der Annahme nach, die Abstimmung mit dem Zuspiel klappte auch nicht mehr so gut und wenn der Pass einmal stand, konnten wir uns im Angriff nicht ausreichend durchsetzen. Doch zum Glück konnte, bei einem Spielstand von 19:23, Franzi mit ihren druckvollen Aufschlägen den Spieß umdrehen und wir gewannen letztendlich den Satz (25:23). Nun lag es in unserer Hand, Nägel mit Köpfen zu machen. Doch in diesem Satz hatten unsere Gegnerinnen eine stärkere Durchsetzungskraft. Gerade gegen Ende hatten wir Probleme in der Annahme und verloren mit 19:25. Von jetzt an stand alles wieder auf null. Nun wird sich zeigen, wer die bessere Ausdauer hat und das Spiel unbedingt gewinnen will. Wir starteten also hochmotiviert und konnten mit guten Spielzügen, durch traumhafte Angriffe, starke Blockaktionen und überwältigende Aufschläge, überzeugen. Wir gewannen den Satz mit einem Ergebnis von 15:9 und holten uns somit 2 Punkte! Wuhuu!

Nach einer kleinen Pause und einem großen Teller von unserem Buffet gingen wir gestärkt in das zweite Spiel des Tages. Dabei trafen wir um 16:35 Uhr auf den SVU Milkau I.

Wir gingen mit einer ähnlichen Aufstellung wie beim ersten Spiel aufs Feld. Statt Michi spielte Bine zu und wir bekamen noch Unterstützung von  Resi und Marleen.

Wir wussten, dass die Mädels von Milkau nicht leicht zu schlagen sind, jedoch zeigten wir das in diesem ersten Satz viel zu sehr. Wir waren nicht druckvoll genug in unseren Aktionen und unterlagen den Gegnerinnen deutlich mit 10:25. Nach einer Ansage von Bine rissen wir uns zusammen und gingen nun wie ausgewechselt aufs Feld. Wir machten immer wieder ein paar Punkte mehr und setzten uns am Ende mit einem Spielstand von 25:19 ab. Im dritten Satz konnten wir jedoch nicht da anknüpfen, wo wir aufgehört hatten. Dabei konnten unsere Gegnerinnen sich besser durchsetzen als wir und somit mussten wir den Satz mit einem Ergebnis von 20:25 abgeben. Nun hieß es Zähne zusammenbeißen und noch einmal zeigen, was wir können. In diesem vierten Satz wechselte unser Trainer Andi  Franzi durch Marleen auf der Mittelblockposition aus. Durch klare Spielzüge konnten wir einige Punkte für uns gewinnen und lagen bis kurz vor Ende des Satzes  vorn. Doch die Spielerinnen von Milkau machten es uns nicht leicht. Dank Mariannes druckvollen Aufschlägen und hoher Konzentration des gesamten Teams konnten wir den Satz für uns gewinnen (26:24). Auch hier war im fünften und letzten Satz wieder alles offen und wir wollten natürlich wieder alles geben. Und genau das taten wir auch; wir setzten uns im Angriff durch, die Abstimmung und die Annahme passte. Nach einer unglaublichen Aufschlagsserie von Marianne gewannen mit einem Endergebnis von 15:3 und holten uns dadurch wieder 2 wertvolle Punkte. Wuhuuuu!

Wir danken Sarah, Resi und Marleen und unseren Zuschauern für die Unterstützung. Wir hoffen natürlich auch, dass Andi nach diesem Tag mit nicht allzu vielen ‘grauen Haaren’ aus der Halle gegangen ist ; )

Jetzt haben wir einige Wochen Spielpause und somit noch einmal die Möglichkeit uns bestmöglich auf die kommenden Spiele vorzubereiten. Bis dahin!

…Michi

Ein verhextes Spiel

Getreu dem Zitat #1  von Heidi Klum „Heute habe ich leider kein Bild für dich“ gingen auch wir mit leeren Händen aus dem Spiel gegen den DSC ll heraus. Ein glattes 3:0 war das Endergebnis und unsere Siegesserie hatte nach 5 Spielen leider ein Ende. Zugegebenermaßen waren die Dresdnerinnen uns in vielen Elementen an diesem Nachmittag überlegen und ließen in keiner Sekunde des Spiels locker. Der gegnerische Trainer selbst resümierte nach der Partie, dass er eine ganz starke Leistung seines Teams gesehen hat und diese – aus seiner Sicht “leider” – keine Blaupause für viele Partien im bisherigen Saisonverlauf war.

Fortuna war nicht auf unserer Seite

Das Wochenende hatte einiges an Schwierigkeiten für uns in petto. Im Angriff und Zuspiel fehlten uns kurzfristig mit Mandy und Caro wichtige Alternativen. Diese Tatsache sollte noch eine spürbare Rolle spielen, denn Zuspielerin Steps, die sich gegen ihre ehemalige Mannschaft viel vorgenommen hatte, verletzte sich im Verlauf des 2. Satzes am Knie und konnte die Partie nicht fortsetzen. Und dann war da noch die Sache mit der unbeliebten Halle: groß, kalt und ungewohnte Orientierung. Das Team haderte spürbar mit dieser Nebensächlichkeit und so litt die Konzentration bereits mit Beginn des Spiels. Das darf zukünftig keine Rolle mehr spielen und der Fokus des Teams sollte sich aufs Spiel richten und nicht auf Randerscheinungen, die leider nicht zu ändern sind.

Murphys Gesetz – na und?

Schon der erste Satz ging mit einem Rückstand von 8:2 los und wir groovten uns nur langsam ins Spiel ein. Der gegnerische Block war einfach bockstark und gefühlt an jedem Ball dran. Schaffte es ein Ball auf die gegnerische Seite, war die Abwehr des DSC II zur Stelle und kratzte die Bälle souverän vom Boden. Wenn dann die Abwehr nicht ganz genau war und wir den Gegner somit unter Druck gesetzt hatten, flitzte die an diesem Tag überragende Zuspielerin der Heimmannschaft übers Feld und bediente ihre Angreiferinnen aus jeder Position durchgehend in höchster Qualität. In nackten Zahlen bedeutete dies den Verlust des ersten Satzes mit 25:21. Der zweite Satz lief nicht besser und dann verletzte sich, wie bereits oben erwähnt, auch noch unsere Zuspielerin. Sie versuchte sich irgendwie durchzubeißen, doch beim Spielstand von 21:14 war leider Schluss. Der Satz ging mit 25:15 in die Binsen und wir mussten uns was einfallen lassen. Anna-Maria stellte sich selbstbewusst der Aufgabe und sich selbst in den Dienst der Mannschaft. Schwester Franzi nahm ihren Platz im Außenangriff ein und Moni kam wie gewohnt auf Diagonal zum Einsatz. Was am Ende des zweiten Satzes noch etwas chaotisch wirkte, entwickelte sich langsam zu einer richtigen Chance auf einen Satzgewinn. Die ganze Mannschaft kämpfte und hatte das Spiel, obgleich der unglücklichen Verkettungen, noch nicht aufgegeben. Am Ende reichte es leider nur zu einem 25:22 für Dresden, aber auch zu einem inoffiziellen Punkt in Sachen Improvisation, denn das war große Klasse.

Woran hat et jelegen?

Dass die Dresdnerinnen große und auch spielstarke Volleyballerinnen sind, ist nicht abzustreiten. Doch diese Kernkompetenz haben auch andere Mannschaften und wir haben bisher immer gute Lösungen finden können. Der Schlüssel lag in der geringen Fehlerquote beim Gegner. Aufschläge in die Schnittstellen, eine überragende Block-Abwehr-Kombination und dazu eine Zuspielerin, die Ihre Angreiferinnen immer wieder frei spielte und diese dann souverän die Chancen nutzten. Auf unserer Seite hingegen klappte wenig, was nicht zuletzt in einer engen Wechselbeziehung zu den eben erwähnten Stärken stand. Ziel muss es weiterhin sein, dass wir vor allem im Aufschlag und der Annahme verbessert auftreten. Auf diesem Fundament werden auch die nachfolgenden Elemente sicherer.

Damit steht weiterhin das Trainingsziel für die nächsten Wochen fest und uns wird wenigstens nicht langweilig, es gibt immer Verbesserungsansätze und wir wollen diese angehen. Am kommenden Wochenende empfangen wir den VSV Jena, die derzeit den zweiten Platz in der Tabelle inne haben und uns im Heimspiel mit einem deutlichen 3:0 auf den Heimweg schickten. Wir freuen uns, wenn ihr die Halle voll macht und wir euch einen tollen und spannenden Samstagabend bieten können. Kommt alle vorbei, bringt noch jemanden mit und dann klappt es vielleicht unsere blitzsaubere Heimbilanz zu halten. In diesem Sinne verabschieden wir uns mit einem kräftigen:

Mensch Meier!

Sachsenmeisterschaft U14

Was gibt es Schöneres als an einem verregneten Sonntag nach Reichenbach in der Oberlausitz zu fahren und sich mit den acht besten Teams aus Sachsen in der U14 zu messen? Natürlich Nichts.

Nach einer langen Anreise, einer ausgiebigen Erwärmung und viel Spannung auf das, was uns erwartet, starteten wir pünktlich 10 Uhr in die Vorrunde. Und das erste Ergebnis kann sich sehen lassen. Schnell fanden wir unseren Rhythmus und holten uns den ersten Sieg gegen Zittau. Trotz kleiner Wackler blieben wir mutig und hielten bis zum letzten Punkt die Spannung. Zur Belohnung erkämpften wir uns den zweiten Sieg gegen die motivierten L.E. Volley-Mädels. Nach einer Pause betraten wir das Feld gegen den SV Lok Nossen. Leider wirkte die Pause im ersten Satz noch gut nach und wir verschliefen etwas den Anschluss. Doch nach und nach kämpften wir uns Punkt für Punkt voran und hielten an unserer Spielweise fest. Doch die kämpferischen Volleyballerinnen auf der anderen Seite bewiesen immer wieder ein gutes Auge. Kleine Unsicherheiten auf unserer Seite und ein etwas spätes Auge für zweite Bälle hielten uns ein wenig im Rückstand. Damit erreichten wir einen tollen zweiten Platz in unserer Gruppe und spielten uns damit in das Halbfinale gegen den DSC.

In diesem Spiel bewiesen wir Nerven und Mut. Nachdem im ersten Satz die etwas wackligen Beine stetig stabiler wurden, zeigten wir im zweiten Satz Ehrgeiz. Gegen starke Aufschläge der Gegnerinnen zeigten wir eine starke Annahme und gingen mit mutigen Angriffen in Führung, fest entschlossen, zu gewinnen. Doch der eine letzte Punkt wollte nicht kommen.

Nach diesem Kraftakt ging es in das Spiel um Platz drei nochmals gegen den SV Lok Nossen. Diesmal wussten wir, auf was wir achten müssen. Wir zeigten oft eine gute Abwehrbereitschaft, doch kleine Unstimmigkeiten führten zu etwas Verunsicherung. Konzentrationsprobleme blieben nach so einem langen Spieltag auch nicht aus, sodass wir trotz stetigem Kampfgeist beide Sätze abgaben.

Doch am Ende ist es ein Ergebnis, dass sich sehen lassen kann. Wir sind das viertbeste Team aus Sachsen in der U14 und das zeigt uns, dass wir bereits sehr Vieles richtig machen. Und wir werden weiter fleißig und hoch motiviert weiter trainieren.

Wir gratulieren den Sachsenmeisterinnen des Dresdner SC 1898 sowie den Vize-Meisterinnen des VV Grimma und wünschen viel Erfolg bei der Regionalmeisterschaft. Ein großes Dankeschön geht auch an den Ausrichter (Neiße Volleys) für die tolle Organisation und das leckere Essen.

Vorrunde

CVV – VV Zittau                              2:0 (25:18 / 25:19)

CVV – L.E. Volleys                         2:0 (25:21 / 25:23)

CVV – SV Lok Nossen                  0:2 (20:25 / 20:25)

Halbfinale

CVV – Dresdner SC 1898             0:2 (15:25 / 25:27)

Spiel um Platz 3

CVV – SV Lok Nossen                  0:2 (17:25 / 17:25)

Keep on rollin‘

Es läuft beim Volleyballverein aus Chemnitz. Auch das dritte Spiel im Kalenderjahr 2020 gegen die Damen vom SSV Lichtenstein wurde souverän mit 3:0 gewonnen. Die Rückrundenbilanz weißt neun gewonnene Sätze bei nur einem verlorenen auf. Dabei erzielten die Damen aus Chemnitz‘ ersten reinen Volleyballverein 76 kleine Punkte mehr als ihre Kontrahentinnen und untermauern ihre Ambitionen die Saison auf dem Treppchen der Regionalliga Ost zu beenden.

Von Beginn an konzentriert am Ball

Wie gewohnt pfiff das Schiedsgericht 19:00 Uhr im Terra Nova Campus zum ersten Aufschlag des Spiels. Die Chemnitzer Damen hatten sich vorgenommen druckvoll und konzentriert in das Match zu starten und den kampfstarken Gegner aus Lichtenstein wenig Spielraum für eigene Aktionen zu lassen. Der Plan ging sukzessiv auf und so konnte zur Satzmitte ein Vorsprung erarbeitet werden. Lichtenstein spielte gut mit und überzeugte wie gewohnt in den Elementen Feldverteidigung und Aufschlag. Doch gegen den steigenden Angriffsdruck und den stabilen und großen Block der VV-Damen wurde es zunehmend schwerer. Mit 25:17 ging der Auftaktsatz an die Hausherrinnen. Auch die folgenden Sätze (25:15, 25:20) wurden konzentriert angegangen und die Eigenfehlerquote konnte auf einem akzeptablen Niveau gehalten werden.

Anna-Maria Nitsche dominiert im Aufschlag

Genau wie in der Vorwoche beim 3:1-Sieg gegen die Damen vom VCO Dresden II waren die Aufschläge der älteren Nitsche-Schwester ein Schlüssel zum Erfolg. Sie servierte immer wieder druckvoll in die Schnittstellen der gegnerischen Annahme und sorgte so in Satz eins und zwei für ein sicheres Punktepolster. Zudem schafft es die gesamte Mannschaft immer besser, den eigenen Aufschlag als Waffe einzusetzen. Seit Wochen ist dabei Angelika Bauer in der Rolle als „Aufschlagsjoker“ (mit dem positiven Nebeneffekt der „Abwehrkatze“) eine feste Größe in der Rotation des Chemnitzer Trainergespanns.

Feinjustierung in der Auszeit. Weitere Bilder vom Spiel gibt es hier…

Alle 12 zusammen

Nicht selten sind auf dem Protokoll der Chemnitzer viele Kreuze hinter den Namen in der Spielerliste. Wie viel Einsatzzeit hinter diesem Kreuz steht, ist oft nur beim genauen Blick auf den Spielberichtsbogen sichtbar. Im Spiel gegen den SSV Lichtenstein kamen wiederum alle 12 Spielerinnen zum Einsatz und zu keiner Zeit gab es einen Bruch im Spiel. Das zeigt, dass das Training und der eigene Antrieb Früchte tragen und das Team als ebensolches funktioniert. Gerade der Wechsel auf der Regieposition – dem Zuspiel ist, unabhängig von der persönlichen Qualität, immer ein Spagat für das Team. Caroline Schreiter meisterte diesen im gestrigen Spiel hervorragend und setzte den strukturierten Spielaufbau ihrer Vorgängerin Stephanie Fröhlich nahtlos fort.

Auch im Mittelblock konnten Yvonne Habermann und Sarah Frommhold beweisen, dass sie sowohl am Netz, als auch an der Aufschlaglinie echte Alternativen für Trainer Meier sind. Und im Außenangriff? Hier ist die Entscheidung derzeit fast nur per Münzwurf zu treffen. Alle drei Akteurinnen agieren auf höchstem Niveau und setzen eine ganze Reihe Ausrufezeichen. Egal ob die 1,63 kleine Kapitänin Anna Zywietz im Block (!) und Angriff, Mandy Matzel mit zwei entscheidenden Angriffen zum Satzgewinn im zweiten und dritten Durchgang, oder eben Anna-Maria Nitsche mit ihren zermürbenden Aufschlägen. Es läuft beim Chemnitzer VV und jeder im und um das Team hofft, dass dies auch für die Spitzenheimspiele im Februar anhält.

Der DSC II als Stolperstein

Zuvor gilt es jedoch in Dresden zu überzeugen. Am kommenden Sonntag, dem Superbowl-Sonntag, reisen die Damen des CVV zur zweiten Garde des Dresdner SC. Die großgewachsenen Damen von Trainer Peter Hesse haben in dieser Saison mit einigen Ausfällen zu kämpfen, kompensieren diese jedoch auffallend gut und halten sich sicher im Mittelfeld der Tabelle mit der Tendenz nach oben. Dieses Wochenende konnten sie dem Tabellenführer sogar einen Punkt abluchsen und beweisen umso mehr, dass sie keine Laufkundschaft sind. Damit das Team aus Chemnitz in der ungewohnten Atmosphäre der DSC-Trainingshalle nicht den Faden verliert, gilt es genau wie in dieser Woche den Gegner nicht zu unterschätzen, das eigene Spiel aufzuziehen und den Kopf oben zu halten. Unterstützung von den Rängen kann dabei nicht schaden – also seid dabei am 02.02.2020 um 14 Uhr in der Landeshauptstadt Dresden, wenn es wieder heißt:

Mensch Meier!!!

Zweite Runde der Vogtlandmeisterschaft U13

Die Mädels waren sich einig. Schon allein die super Umgebung und das kleine Schlösschen gegenüber der Sporthalle des Gastgebers VSV Fortuna Göltzschtal war es die Reise in das Vogtland wert. Die gute Entwicklung der sechs Nachwuchsvolleyballerinnen im Verlauf des Turniers rundete den Tag auch noch super ab.

Heute lagen vier Spiele vor uns und bei sechs motivierten Volleyballerinnen würfelten wir uns immer wieder neu auf dem Feld zusammen. Ziel des Tages bestand darin, die Spielrhythmik zu verstehen, umzusetzen und in jeder Situation aufzubauen. Dieses Ziel haben wir mit Bravour gemeistert und uns stetig von Satz zu Satz gesteigert. Zu unserer Freude minimierten wir zusätzlich unsere Aufschlagsfehler. Auch wenn technisch noch nicht alles so klappt, konnten wir uns am Ende des Tages zwei Siege erarbeiten, die wir auch bis zum letzten Punkt spannend gestalteten.

Neben diesem Erfolg wissen wir auch, woran wir noch arbeiten müssen und werden fleißig und ehrgeizig weiter trainieren.

CVV – CWSV Volleykids               0:2 (11:25 / 11:25)

CVV – VSV Oelsnitz                       0:2 (19:25 / 12:25)

CVV – VfB Schöneck                     2:1 (19:25 / 25:22 / 16:14)

CVV – SG Jößnitz                           2:1 (25:13 / 21:25 / 15:7)