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Starker Jahresabschluss vor heimischem Publikum

Vergangenen Samstag stand für Team #1 das letzte Spiel des Jahres auf dem Programm. In heimischer Halle empfing der CVV mit dem TB/ASV Regenstauf den direkten Tabellennachbarn in der 3. Liga. Die Partie bot die Chance, sich kurz vor der Weihnachtspause noch einmal wertvolle Punkte zu sichern. Nicht mit an der Seitenlinie stehen konnte diesmal Cheftrainerin Josephine Brandt, die krankheitsbedingt ausfiel. Vertreten wurde sie von Co-Trainerin Isabell Murrmann, die ihr Team im Vorfeld taktisch auf die Partie einstellte.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Mannschaften nichts herschenkten. Lange Ballwechsel, starke Abwehraktionen und viel Kampf prägten den ersten Satz. Erst in der Crunchtime konnte sich Chemnitz leicht absetzen und zwang Regenstauf gleich zweimal zur Auszeit. Beim Stand von 24:21 hatten die Chemnitzerinnen Satzball, doch noch einmal wurde es spannend. Am Ende behielt der CVV jedoch die Nerven und sicherte sich Satz 1 mit 25:23.

Auch der zweite Satz blieb zunächst ausgeglichen. Chemnitz tat sich zunehmend schwerer, die Bälle auf den Boden zu bringen, während Regenstauf immer wieder clever die Linie traf. Mitte des Satzes reagierte Isabell Murrmann mit zwei Wechseln: Franziska Voigt übernahm im Mittelblock für Marlene Huster, Ingrid Schröder kam auf Diagonal für Sonja Witte. Besonders der zweite Wechsel sollte sich in der entscheidenden Schlussphase auszahlen. Ingrid Schröder agierte mutig im Angriff und punktete mit gut platzierten, kurzen Bällen – genau im richtigen Moment. Erneut rettete der CVV den Satz mit 25:23 über die Ziellinie.

Inge (#16) wurde Mitte des zweiten Satzes auf die Diagonalposition eingewechselt und sorgte für zahlreiche Punkte. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Im dritten Satz konnte sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen. Auch wenn durch Wackler in der Annahme Zuspielerin Cora Müller nicht immer alle Optionen offenstanden, übernahmen Anna-Maria Nitsche und Katina Krell Verantwortung und punkteten zuverlässig über Außen und aus dem Hinterfeld. Regenstauf setzte nun verstärkt auf gelegte Bälle und brachte die Chemnitzer Abwehr ins Laufen. Beim Stand von 18:21 zog Chemnitz noch einmal die Auszeit, die prompt Wirkung zeigte. Hier zahlte sich auch die Routine und gute Abstimmung von Franziska Voigt und Cora Müller aus, die bereits vor ihrer Zeit in Chemnitz gemeinsam auf dem Feld standen. Eine starke Punkteserie zwang Regenstauf zu gleich zwei weiteren Auszeiten, die zweite beim Stand von 23:22. Als beim 24:23-Satzball der Ball vom Block der Gäste ins Aus ging, kannte der Jubel auf Chemnitzer Seite keine Grenzen mehr. Zum MVP der Partie wurde Kapitänin Katina Krell gewählt. 

Katina (#6) war in dieser Partie, neben Anna-Maria, wertvolle Punktegarantin und wurde am Ende verdient zur MVP gekürt. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Trotz des vermeintlich deutlichen 3:0-Erfolgs bekamen die Zuschauer ein hochspannendes Spiel zu sehen, das ebenso gut in eine andere Richtung hätte kippen können – was die drei knappen Satzstände von jeweils 25:23 unterstreichen. Besonders erfreulich: Was in den vergangenen Spielen oft noch schiefging – eine Führung in der Crunchtime aus der Hand zu geben – drehte der CVV diesmal um. Die Schlussphasen wurden zur großen Stärke der Chemnitzerinnen.

Zum Jahresende rangiert der CVV damit auf einem starken 6. Tabellenplatz in der 3. Liga, mit komfortablen acht Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Mit dieser guten Ausgangslage für die Rückrunde verabschiedet sich das Team nun in die wohlverdiente Weihnachtspause, bevor es am 10. Januar im nächsten Heimspiel die Roten Raben Vilsbiburg im Terra Nova empfängt.

Bis dahin sagen wir: Danke an alle Unterstützer*innen – und frohe Weihnachten! 

….Maaaarx-Städter!

Souveräner Auswärtssieg gegen Post SV Dresden

Am 14. Dezember waren wir zu Gast beim Post SV Dresden. Nach den letzten intensiven Begegnungen wollten wir nochmals alles geben, bevor es in die Weihnachtspause geht.

Satz 1: 
Wir starteten konzentriert und selbstbewusst in die Partie und fanden von Beginn an gut ins Spiel. Durch druckvolle Aktionen und eine stabilen Abwehr zwangen wir die Gastgeberinnen früh zu Fehlern, von denen wir profitierten. Lange Ballwechsel prägten den Satz, die wir mit guter Übersicht und Kampfgeist immer wieder für uns entscheiden konnten. Dieser starke Start half uns, Sicherheit zu gewinnen und unseren Rhythmus zu finden. So spielten wir den Satz souverän zu Ende und entschieden ihn deutlich mit 25:13 für uns. 



Satz 2: 
Auch im zweiten Satz kamen wir gut ins Spiel und knüpften an die Leistung aus dem ersten Durchgang an. Mit zunehmender Spieldauer steigerten wir uns deutlich und fanden immer besser zu unseren Stärken. Vor allem in der zweiten Hälfte des Satzes konnten wir uns durch mehrere druckvolle Aufschlagserien, starke Angriffe und eine geschlossene Teamleistung klar absetzen. Den erspielten Vorsprung gaben wir nicht mehr aus der Hand und entschieden auch diesen Satz mit 25:16 für uns. 



Satz 3: 
Im dritten Satz schlichen sich zu Beginn einige Unkonzentriertheiten ein. Wir verschenkten Punkte, die Konzentration fehlte und wir gerieten zunächst in Rückstand. Doch mit mehr Fokus, besserer Abstimmung und großem Kampfgeist arbeiteten wir uns Punkt für Punkt zurück ins Spiel. Dadurch gelang es uns, den Satz schließlich erneut mit 25:16 zu gewinnen und wir konnten den 3:0-Auswärtssieg perfekt machen.


Besonders hervorzuheben ist unsere Zuspielerin Lina, die mit einem präzisen Zuspiel überzeugte und ihre Angreiferinnen immer wieder glänzen ließ. Verdientermaßen wurde sie zur MVP gewählt. 



Mit diesem Erfolg verabschieden wir uns nun in die Weihnachtspause. Weiter geht es im neuen Jahr mit der Rückrunde. Wir starten am 10. Januar 2026 erneut gegen Post SV Dresden und freuen uns schon jetzt auf die kommenden Spieltage!

Krimi zum Nikolaus: Tie-Break-Erfolg beim direkten Verfolger

Zum Nikolaustag stand für Team #1 des Chemnitzer VV noch einmal eine lange Auswärtsfahrt an – es ging in die Nähe von Augsburg zum FC Kleinaitingen. Da die Gastgeberinnen direkte Verfolgerinnen in der Tabelle sind, war schnell klar: Heute zählen Punkte doppelt.

Den ersten Satz brauchten beide Mannschaften, um ihren Rhythmus zu finden und das Spiel des Gegners besser zu lesen. Lange blieb das Spiel auf Augenhöhe, ehe der CVV in der Schlussphase anzog und sich den Auftakt mit 25:19 sicherte.

Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel eng. Kleinaitingen agierte nun deutlich druckvoller und punktete vor allem über die Außenposition immer wieder konsequent die Linie entlang. Trainerin Josephine Brandt zog beim Stand von 20:21 die Auszeit – doch eine unglückliche Schlussphase mit zu vielen Eigenfehlern brachte den Gastgebern den 22:25-Satzgewinn.

In Satz drei stabilisierte sich der CVV wieder sichtbar. Mit mehreren druckvollen Aufschlägen zwang Chemnitz die Heimmannschaft bei 9:11 und 14:17 in zwei Auszeiten. Der Lohn war ein hart erarbeiteter 25:22-Satzgewinn.

Im vierten Satz kam Ingrid Schröder für Sonja Witte auf der Diagonalposition aufs Feld. Doch der Start missglückte, Chemnitz lief schnell einem Rückstand hinterher – erste Auszeit beim 6:10. Im Block fand der CVV wenig Zugriff, dazu fehlte es an letzter Konsequenz im Angriff. Trotzdem arbeitete sich das Team zurück, nahm beim 21:22 die zweite Auszeit – doch erneut wurde die Schlussphase zum Problem. Trotz eines kurzzeitigen Anschlusses auf 23:24 ging der Satz durch einige Wackler in der Annahme an Kleinaitingen (23:25).

Damit war klar: Die lange Auswärtsfahrt würde erst im Tie-Break entschieden werden. Und dort erwischte der CVV den deutlich besseren Start. Starke Aufschläge von Anna-Maria Nitsche brachten den gegnerischen Spielaufbau komplett ins Wanken – eine 5-Punkte-Serie sorgte für einen komfortablen Vorsprung zum Seitenwechsel. In der Schlussphase kam Caroline Voigt für Katina Krell noch einmal an die Aufschlaglinie und diesmal ließ Chemnitz nichts mehr anbrennen: Mit 15:8 holte sich der CVV den Entscheidungssatz und damit zwei wichtige Punkte für die Tabelle. Zur verdienten MVP wurde Anna-Maria Nitsche gewählt. Trotz des Punktverlustes zeigte sich Trainerin Josephine Brandt zufrieden. Nach einer langen Heimfahrt kam das Team erst in den frühen Morgenstunden wieder in Chemnitz an.

Zum letzten Spiel des Jahres empfängt Team #1 nun den TB/ASV Regenstauf – einen Gegner, der in der Tabelle nur knapp vor dem CVV rangiert. Anpfiff ist am 13.12. um 18 Uhr in der SH Forststraße (CPSV-Halle). Dort will der CVV unbedingt noch einmal punkten, um mit einem guten Gefühl und genug Punkten im Gepäck in die verdiente Weihnachtspause zu gehen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer und gute vorweihnachtliche Stimmung!
Bis dahin … Maaaaarx-Städter!

Wir bringen 3 Punkte mit nach Hause

Am vergangenen Wochenende waren wir zu Gast beim DSSV II und traten hochmotiviert die Auswärtsfahrt an. Von Beginn an entwickelte sich ein sehenswertes Volleyballspiel, geprägt von intensiven Ballwechseln, starken Abwehraktionen und cleveren Lösungen im Angriff. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, doch wir setzten uns in den entscheidenden Momenten immer wieder durch.

Satz 1:
Schon zu Beginn des ersten Durchgangs konnten wir die Gastgeberinnen mit unserem Tempo überraschen. Dresden wirkte zunächst sichtlich überrumpelt, was uns erlaubte, früh Druck aufzubauen. Vor allem unsere Aufschläge stellten in dieser Phase den entscheidenden Faktor dar: Anna und Michelle lieferten jeweils eine starke Aufschlagsserie ab und brachten das gegnerische System ordentlich ins Wanken.

Der DSSV II sah sich dadurch bereits früh gezwungen, beide Auszeiten zu nehmen – beim 5:9 und 8:15 –, um unseren Spielfluss zu unterbrechen. Doch unser Team blieb konzentriert, setzte weiterhin clevere Lösungen gegen den großen Dresdner Block ein und ließ sich auch von den taktischen Pausen nicht beirren. So spielten wir den Satz konsequent zu Ende und entschieden ihn schließlich souverän mit 25:19 für uns.

Satz 2:
Der zweite Satz begann ähnlich stark, doch schlichen sich im Verlauf einige kleine Fehler ein, wodurch wir die Dresdnerinnen wieder herankommen ließen. Besonders der gegnerische Block stellte uns phasenweise vor Herausforderungen – doch dank vieler sauberer Annahmen um unsere Liberas Emi L. und Helena konnte unsere Zuspielerin Emi Z., die spätere MVP, stets alle Optionen nutzen und das Spiel geschickt variieren.
Mitte des Satzes brachte die Einwechslung von Anny zusätzliche Stabilität: Sie sorgte sofort für Sicherheit in der Annahme und fand auch im Angriff immer wieder clevere Wege, um wichtige Punkte zu erzielen. Am Ende behielten wir die Nerven und spielten die entscheidenden Ballwechsel konzentriert zu Ende. Mit 25:22 holten wir uns auch diesen Satz.

Satz 3:
Im dritten Durchgang zeigten wir dann Volleyball wie aus einem Guss. Von der stabilen Annahme über präzise Zuspiele bis hin zu kraftvollen und gezielten Angriffen funktionierte einfach alles. Wir entschieden selbst lange, hart umkämpfte Rallyes immer häufiger für uns – ein Zeichen für die steigende Sicherheit und Spielfreude.
Randnotiz: Charlotte setzte mit einer klaren Kampfansage ein Zeichen, das sie kurz darauf mit mehreren starken Blockaktionen eindrucksvoll bestätigte. Dresden fand kaum noch Mittel gegen unseren variablen und konsequenten Auftritt. So ging auch dieser Satz mit 25:16 klar an uns und sicherte uns einen deutlichen, überraschenden 3:0-Auswärtssieg.

Nach der bitteren Pleite am Heimspieltag waren dieser Sieg und die drei Punkte nicht nur Balsam für die Seele, sondern auch enorm wichtig, um in der Tabelle wieder Boden gutzumachen.

Nach dem Spiel:
Zum Abschluss des erfolgreichen Tages schauten wir gemeinsam noch das Bundesligaspiel DSC vs. Aachen – eine schöne Teamaktion, bei der vor allem Axel wohl gern einmal beim Training der Profis Mäuschen spielen würde. (:

Axli Faxli!

Kampfgeist im Doppelspieltag – Niederlagen trotz starker Momente

Enges Duell gegen den Dresdner SC II

Am 22. November starteten wir hochmotiviert in unser Heimspiel. Uns war bewusst, dass zwei herausfordernde Partien vor uns lagen – dennoch gingen wir mit guter Stimmung und voller Energie in das erste Spiel gegen die Mädels des Dresdner SC II.

Im ersten Satz konnten wir von Beginn an mit starken Aufschlägen, guter Konzentration und echtem Kampfgeist glänzen. Die Spielzüge waren lang, intensiv und spannend, ein echtes Kopf- an- Kopf- Rennen. Punktetechnisch hatten wir immer einen kleinen Vorsprung, den wir bis zum Ende halten konnten. Mit 25:22 entschieden wir den ersten Satz für uns – ein starker Auftakt!

Der zweite und dritte Satz starteten etwas holprig. Die Dresdnerinnen machten es uns mit ihren kraftvollen Angriffen schwer und unsere Angreiferinnen hatten Mühe am gegnerischen Block vorbeizukommen. Wieder gab es lange Ballwechsel, doch dieses Mal gingen sie häufiger zugunsten des DSC II aus. Kleine Konzentrationsfehler schlichen sich ein, die Spannung sank und wir mussten beide Sätze mit 16:25 und 17:25 abgeben.

Lena (#2) überzeugt an diesem Tag mit schnellen Angriffen, harten Aufschlägen und großen Blocks. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Doch klar war: Noch nichts verloren, Mädels – weiter kämpfen!
Mit neuer Energie und viel Ehrgeiz starteten wir in Satz 4. Wieder ein enges Kopf- an- Kopf- Rennen, starke Angriffe und schnelle Abwehraktionen auf beiden Seiten. Die Stimmung war trotz Rückstand hervorragend und wir kämpften um jeden Punkt. Am Ende reichte es leider knapp nicht, und wir verloren auch diesen Satz mit 22:25.

Trotz der 1:3 Niederlage zeigte das Team großen Einsatz und starke Momente. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen- und die Saison ist noch lang. 😉

Kräftemessen mit Abwehr-Spezialistinnen aus Lichtenstein

Nach einem intensiven ersten Spiel ging es für uns direkt weiter gegen den SSV Lichtenstein – eine Mannschaft, die vor allem für ihre unglaublich starke Abwehr bekannt ist. Trotzdem starteten wir motiviert in die Partie und wollten an die guten Momente des ersten Matches anknüpfen. Der Beginn verlief etwas holprig, doch wir lieferten uns ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um jeden Punkt. Lichtenstein glänzte immer wieder mit einer stabilen Abwehr, während unsere Blocks zu
spät kamen und wir dadurch viele abgewehrte Bälle nicht sauber ans Netz bringen konnten. Trotz unseres Einsatzes mussten wir den Satz letztlich mit 21:25 abgeben.

Auch der zweite Satz zeigte wieder lange, anstrengende Ballwechsel auf beiden Seiten. Unsere Blocks blieben erneut einen Moment zu spät und die fehlende Absprache auf dem Feld machte sich zunehmend bemerkbar. Zudem zehrten die Belastungen aus dem ersten Spiel an unserer Kraft und Motivation. Lichtenstein blieb in den entscheidenden Situationen stabiler und holte auch diesen Satz, diesmal mit 22:25.

Libera Jule (#14) flog durch die Luft und hielt zahlreich Bälle in der Luft, um den Gegnerinnen die Sitrn zu bieten. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

Im dritten Satz gerieten wir zunächst mit 2:6 in Rückstand, doch zwei früh genommene Auszeiten brachten uns wieder zurück ins Spiel. Mit neuer Motivation, frischer Konzentration und einem Doppelwechsel zeigten wir starke Abwehraktionen und kämpften uns Punkt für Punkt heran. Die intensiven, langen Ballwechsel forderten uns erneut alles ab, doch diesmal drehten wir den Satz und entschieden ihn mit 27:25 für uns.

Der vierte Satz begann mit einer starken Aufschlagserie, die uns direkt einen
Vier-Punkte-Vorsprung einbrachte. Doch je länger der Satz dauerte, desto deutlicher spürten wir die schwindenden Kräfte. Trotz mehrerer Wechsel, um frischen Schwung aufs Feld zu bringen, konnten wir den Satz nicht mehr drehen. Lichtenstein nutzte seine Stabilität konsequent aus und gewann den Durchgang mit 25:21.

Auch wenn wir heute wichtige Punkte liegen gelassen haben, nehmen wir viel aus diesem Spieltag mit. Wir wachsen als Team weiter zusammen, lernen aus jeder Partie und können auf dieser Leistung aufbauen.

Ein riesiges Dankeschön an alle Fans, die uns lautstark unterstützt und mit uns durch diesen langen Spieltag gegangen sind!

Axli Faxli

CVV zeigt Kampfgeist – doch Leipzig punktet

Zum vergangenen Heimspiel, diesmal vor neuer Kulisse in der Forststraße, traf Team #1 erneut auf die emplify volleys Leipzig. Während man sich im Hinspiel bereits ein intensives Duell geliefert hatte, trat Leipzig diesmal mit kompletter Mannschaftsstärke an.

Der Auftakt verlief für Chemnitz alles andere als optimal. Annahmefehler und ein hektisches Auftreten sorgten dafür, dass der CVV schnell mit 0:5 in Rückstand geriet. Die Nervosität war den Spielerinnen deutlich anzusehen, und obwohl Trainerin Josephine Brandt früh zwei Auszeiten nahm, blieb das Spiel zu unflexibel. Chemnitz fand zu spät ins Spiel und lief dem Rückstand kontinuierlich hinterher – der erste Satz ging klar mit 17:25 an Leipzig.

Im zweiten Satz präsentierte sich der CVV jedoch wie ausgewechselt. Die Aufregung legte sich, die Annahme stabilisierte sich unter Libera Svea Koch spürbar und starke Aufschläge – darunter einige Asse von Zuspielerin Cora Müller – brachten Leipzig zunehmend aus dem Konzept. In der Mitte setzten Yasmin Talkenberger und Marlene Huster wichtige Blocks, während Anna-Maria Nitsche und Katina Krell auf Außen und im Hinterfeld clever punkteten. Beim 17:13 für Chemnitz nahm Leipzig eine Auszeit und wechselte dreimal, doch der CVV war nicht mehr zu stoppen. Am Ende sicherte sich Chemnitz den Satz mit einem ebenso klaren 25:17 wie Leipzig zuvor.

Libera Svea Koch (#19) stabiliserte immer wieder die Annahem und hielt zahlreiche Bälle im Spiel. Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Der dritte Durchgang begann allerdings erneut unruhig. Schon beim 0:3 zog Chemnitz die frühe Auszeit. Beim Stand von 5:12 gab Trainerin Brandt Zuspielerin Cora Müller eine kurze Verschnaufpause und Nachwuchsspielerin Amelie Bonitz feierte ihr Drittligadebüt. Chemnitz kämpfte sich mit großer Leidenschaft zurück, zeigte spektakuläre Abwehraktionen und zwang Leipzig sogar zu zwei Auszeiten. Doch der Rückstand aus der Anfangsphase wog zu schwer – Satz drei ging mit 21:25 erneut an Leipzig.

Satz vier war über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe. Leipzig stellte sich nun gut auf das Chemnitzer Angriffsspiel ein und präsentierte den Außenangreiferinnen einen zunehmend hohen Block, durch den es immer schwerer wurde, den Ball auf den Boden zu bringen. Zudem streuten die Leipzigerinnen viele gut platzierte Leger ein, gegen die Chemnitz kaum ein Mittel fand. Einige Eigenfehler verstärkten das Problem – und obwohl der CVV noch drei Matchbälle abwehrte, ging der Satz mit 19:25 an die Leipzigerinnen, die sich damit alle drei Punkte sicherten. Auf Chemnitzer Seite wurde Zuspielerin Cora Müller zur verdienten MVP gewählt. Die Zuschauer lobten im Anschluss ein spannendes, intensives Spiel mit zahlreichen hochklassigen Ballwechseln.

Zuspielerin Cora Müller (#5) setzte ihre Angreiferinnen immer wieder gekonnt in Szene… Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Die Partie zeigte eindrucksvoll, dass Chemnitz phasenweise durchaus mit einem Topteam der Liga mithalten kann – nun gilt es, diese Leistungen über komplette Sätze hinweg konstant abzurufen, um sich in solchen hochklassigen Duellen künftig auch mit Punkten zu belohnen.

Nun richten die Chemnitzerinnen den Blick auf die letzten beiden Partien des Jahres:
Am 6.12. steht die weite Auswärtsfahrt zum FC Kleinaitlingen an; am 13.12. folgt das weihnachtliche Heimspiel gegen Regenstauf – erneut in der Forststraße.

Der CVV bedankt sich herzlich für die zahlreiche und lautstarke Unterstützung.
Bis dahin – Maaaaarx…Städter!!

Vier Punkte zum Doppelspielwochenende – Feuerwerk daheim, Krimi in Leipzig

Für Team #1 des Chemnitzer VV stand am vergangenen Wochenende erneut ein Doppelspieltag auf dem Programm – und der hatte es in sich!

Am Samstag empfingen die Marxstädterinnen die SG Erlangen im Terra Nova und legten einen Start nach Maß hin. Chemnitz erwischte die Gäste eiskalt, spielte von Beginn an druckvoll und konzentriert – nach einem 5:0-Zwischenstand sah sich Erlangen bereits gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Doch auch diese brachte keine Wende: Der CVV dominierte weiter in allen Elementen, zeigte starke Annahmen, solide Abwehrarbeit und punktete sowohl über Angriffe als auch über den Block. Beim Stand von 11:1 musste Erlangen ein weiteres Mal zur taktischen Unterbrechung greifen, doch der Satz war längst entschieden. Mit variablen Pässen von Zuspielerin Cora Müller und wirkungsvollen Angriffen ließ Chemnitz nichts anbrennen – 25:9 hieß es am Ende des ersten Durchgangs.

Bekanntlich sind nach solch klaren Sätzen die folgenden oft knifflig – doch nicht an diesem Abend. Auch im zweiten Satz blieb Chemnitz druckvoll, zwang Erlangen bei 7:3 und 13:7 erneut in die Auszeit. Der CVV schlug stark auf, agierte nahezu fehlerfrei und nutzte seine Chancen konsequent. Zwar konnte Erlangen phasenweise besser mithalten, doch auch Satz zwei ging mit 25:18 verdient an Chemnitz.

Cora (#5) setzt alle ihre Angreiferinnen variabel in Szene und erhielt in der Partie am Samstagabend die Auszeichnung zur wertvollsten Spielerin. Weitere Bilder vom Spiel gegen Erlangen gibt es in der Galerie.

Der dritte Durchgang war zunächst ausgeglichener, ehe Erlangen bei 12:12 erstmals aufschloss. Doch Chemnitz reagierte souverän, setzte sich erneut ab und machte mit 25:21 den klaren 3:0-Heimsieg perfekt. Zur MVP wurde Zuspielerin Cora Müller gekürt, die das Spiel klug lenkte und ihre Angreiferinnen immer wieder optimal in Szene setzte. Trainerin Josephine Brandt zeigte sich hochzufrieden mit der Teamleistung. Ihr ausgerufenes Ziel von drei Punkten am Doppelspielwochenende korrigierte sie nach dem klaren Erfolg prompt nach oben: Auch am Sonntag in Leipzig wollte man etwas Zählbares mitnehmen.

Am Sonntag ging es für den CVV zu den emplify volleys Leipzig, die bislang erst ein Spiel verloren hatten – keine leichte Aufgabe also. Doch schon beim Einspielen war spürbar, dass Chemnitz auch im zweiten Spiel an diesem Wochenende top motiviert war. Mit viel Energie starteten Chemnitz in den ersten Satz und zwangen Leipzig beim 5:9 früh in die Auszeit. Besonders Sonja Witte sorgte mit spektakulären Angriffen und druckvollen Aufschlägen immer wieder für Highlights. Leipzig kämpfte sich jedoch heran und nach einer Chemnitzer Auszeit beim 20:20 entwickelte sich eine packende Schlussphase. Am Ende hatte Leipzig mit 25:27 das glücklichere Ende für sich.

Mit ihren Sprungaufschlägen schafft es Sonja (#15) immer wieder, die gegnerische Annahme unter Druck zu setzen – so auch an diesem Wochenende. Weitere Bilder vom Spiel gegen Erlangen gibt es in der Galerie.

Doch Chemnitz ließ sich davon nicht beirren. Im zweiten Satz legte das Team erneut los, führte früh mit 8:3. Auch wenn Leipzig wieder näherkam, hielt der CVV diesmal dagegen. Anna-Maria Nitsche punktete nun immer häufiger mit gezielten Angriffen, sodass Chemnitz den Satz mit 25:22 ausgleichen konnte.

Der dritte Durchgang war ein Duell auf Augenhöhe mit langen, intensiven Rallys. Nach einer Leipziger Auszeit beim 18:19 behielt Chemnitz die Nerven und nutzte seine Chancen konsequent. Mit einem clever platzierten Ball von Katina Krell auf die Linie sicherte sich der CVV den Satz mit 26:24 – 2:1-Führung.

Wer dachte, spannender könne es nicht werden, wurde im vierten Satz eines Besseren belehrt. Leipzig drehte nun auf, punktete häufig über die Mitte, wogegen Chemnitz einfach kein Mittel fand. Beim 24:20 schien der Satz schon entschieden, doch der CVV kämpfte sich mit großem Einsatz zurück. Erst beim 28:30 hatten die Gastgeberinnen das glücklichere Ende – ein Satz, der den Zuschauern einen echten Volleyball-Krimi bot.

Anna-Maria (#14) war auch an diesem Wochenende eine wichtige Punkte-Garantin. Sie erhielt im umkämpften Spiel in Leipzig die MVP-Auszeichnung. Weitere Bilder vom Spiel gegen Erlangen gibt es in der Galerie.

Im entscheidenden Tiebreak erwischte Leipzig den besseren Start, profitierte von Annahmeproblemen und einigen Chemnitzer Eigenfehlern. Beim Seitenwechsel lag der CVV 3:8 zurück, kämpfte aber bis zum Schluss. Trotz starker Moral und drei abgewehrten Matchbällen musste sich Chemnitz schließlich mit 9:15 geschlagen geben. MVP auf Chemnitzer Seite wurde verdient Anna-Maria Nitsche, die über das gesamte Match hinweg eine herausragende Leistung zeigte.

Mit insgesamt vier Punkten aus dem Doppelspieltag kann das Team sehr zufrieden sein – auch wenn drei Punkte in Leipzig nur hauchdünn verpasst wurden. Die gezeigten Leistungen unterstreichen, dass der CVV auch gegen die Top-Teams der Liga mithalten kann.

Nach diesem kräfteraubenden Wochenende haben die Chemnitzerinnen nun eine Woche spielfrei, bevor es am 22. November im Heimspiel gegen die emplify volleys Leipzig zum spannenden Re-Match kommt – diesmal nostalgisch in der CPSV-Sporthalle (Forststraße 9). Anpfiff ist um 18 Uhr. Der CVV freut sich schon jetzt auf zahlreiche Zuschauer und lautstarke Unterstützung.
Bis dahin. Maaaaarx…Städter!

Team #1 kämpft sich zurück: Punktgewinn gegen Erfurt electronic!

Vergangenen Sonntag stand Team #1 im zweiten Heimspiel der Dritten Liga Ost vor keiner leichten Aufgabe. Zu Gast war niemand Geringeres als Erfurt electronic, bislang ungeschlagen und mit dem klar formulierten Ziel aufzusteigen. Das erfahrene Gästeteam reiste als klarer Favorit an – Team #1 hatte sich fest vorgenommen, das Topteam der Liga zu ärgern.

Doch der Auftakt verlief alles andere als geplant. Schon früh im ersten Satz geriet Chemnitz mit 1:6 in Rückstand, sodass Trainerin Josephine Brandt zur ersten Auszeit greifen musste. Erfurt zeigte eindrucksvoll, warum sie ganz oben mitspielen: mit druckvollen Aufschlägen und platzierten Angriffen ließ das Team den Chemnitzerinnen kaum eine Chance. Auch mehrere Wechsel beim 7:18 und 10:20 konnten den Satzverlust (12:25) nicht verhindern.

Auch im zweiten Durchgang fand Chemnitz zunächst keinen Zugriff aufs Spiel. Die Annahme wackelte, der Angriff blieb wirkungslos und beim 5:9 folgte die nächste Auszeit. Auch diese brachte keine Wende – mit 9:25 ging der Satz erneut deutlich an Erfurt. Zu diesem Zeitpunkt schien der Favorit das Spiel fest im Griff zu haben, sodass die Chemnitzerinnen innerlich schon fast einen Haken an die Partie machen wollten.

Immer wieder wurde die Chemnitzer Annahmereihe um Anna-Maria Nitsche (#14) von den starken Erfurter Aufschlägen gefordert, wodurch der eigene Spielaufbau erschwert wurde. Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Doch dann kam der unerwartete Wendepunkt: Im dritten Satz präsentierte sich Chemnitz wie ausgewechselt. Plötzlich gelang es den Gastgeberinnen, Erfurt ihr eigenes Spiel aufzuzwingen. Beim 11:8 musste diesmal Erfurt die erste Auszeit nehmen. Chemnitz glänzte nun mit mutigen Aufschlägen, vor allem von Cora Müller und Yasmin Talkenberger, und entschied mehrere hart umkämpfte Rallys für sich – nicht zuletzt dank spektakulärer Angriffe von Anna-Maria Nitsche.

Auch Hallensprecher Felix, nach langer Pause wieder am Mikro, trug mit seiner mitreißenden Stimmung maßgeblich dazu bei. Die Energie übertrug sich sichtbar aufs Feld – Chemnitz sicherte sich sensationell den dritten Satz mit 25:22!

Yasmin Talkenberger (#4) wurde an diesem Tag zurecht die wertvollste Spielerin auf Chemnitzer Seite: druckvolle Aufschläge, gute Lösungen im Angriff und hervorragender Einsatz in der Abwehr. Weitere Bilder vom Spiel gibt es in der Galerie.

Im vierten Satz wiederholte sich zunächst das Muster aus Satz 1: ein 1:6-Rückstand zwang Trainerin Brandt erneut zur frühen Auszeit. Doch diesmal bewies das Team Charakter. Punkt um Punkt kämpfte sich Chemnitz heran, vor allem dank einer starken Aufschlagserie von Yasmin Talkenberger, die sich mit dieser Leistung den MVP-Titel des Spiels verdiente. Der Block stand nun stabiler und erneut hieß es am Ende 25:22 – Satzausgleich!

Damit ging das Spiel überraschend in den Tiebreak. Doch hier zeigte Erfurt, warum sie ein Aufstiegskandidat sind. Mit viel Routine und Präzision ließen sie Chemnitz diesmal keine Chance und entschieden den fünften Satz mit aller Deutlichkeit für sich (5:15).

Trotz der Niederlage überwiegt der Stolz: Nach zwei klar verlorenen Sätzen noch einen Punkt gegen den haushohen Favoriten zu holen, unterstreicht, dass der Chemnitzer VV in Bestform absolut konkurrenzfähig in der Liga ist. Nun muss daran gearbeitet werden dieses Niveau auch konstant abrufen zu können.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich schon am kommenden Doppelspielwochenende:

  • Samstag, 18 Uhr: Heimspiel gegen die SG Erlangen im Terra-Nova
  • Sonntag, 16 Uhr: Auswärtsspiel bei den emplify Volleys Leipzig

Also: Daumen drücken für Team #1!
….Maaaaarx Städter! 🏐💙

Auswärts ohne Lohn – 0:3 beim TSV Eibelstadt

Eine lange Auswärtsfahrt führte Team #1 am vergangenen Sonntag in die Nähe von Würzburg zum TSV Eibelstadt. Verzichten musste die Mannschaft diese Woche auf Diagonalangreiferin Sonja Witte und Universaltalent Caroline Voigt. Die Gastgeberinnen aus Eibelstadt – selbst noch punktlos nach zwei Spielen – präsentierten sich in heimischer Halle in bester Spiellaune und zeigten eine konzentrierte Leistung.

Von Beginn an tat sich der CVV schwer, ins Spiel zu finden. Die Eibelstädterinnen stellten mit druckvollen Aufschlägen die Annahme vor große Herausforderungen – so konnte der CVV oft nur mithalten statt das Spiel selbst in die Hand zu nehmen. Im Block gelang es nur selten, gegen das schnelle und variable Spiel der Gastgeberinnen geschlossen zu stehen, was die Abwehr zusätzlich forderte. Erst gegen Ende des ersten Satzes kam das Team besser ins Spiel und konnte sich noch einmal herankämpfen, musste den Durchgang aber knapp mit 23:25 abgeben.

Auch Satz zwei begann alles andere als optimal. Doch die Chemnitzerinnen bewiesen Moral, kämpften sich Punkt für Punkt zurück und brachten Eibelstadt phasenweise ins Wanken. Leider verhinderten zahlreiche Aufschlagfehler, dass die Aufholjagd belohnt wurde. Mit 21:25 ging auch dieser Satz an Eibelstadt.

Im dritten Durchgang setzte sich das Bild fort: Wackler in der Annahme, im Angriff fehlte die Konsequenz und der Block fand weiterhin keinen Zugriff. Hinzu kamen einige Abstimmungsfehler, die Eibelstadt konsequent nutzte. Zwar entwickelten sich immer wieder sehenswerte Ballwechsel, doch oft fehlte dem CVV am Ende die nötige Geduld, um die langen Rallys für sich zu entscheiden. Mit 18:25 ging der Satz und damit das Spiel klar und verdient an den TSV Eibelstadt.

Zum MVP des Chemnitzer VV wurde Anna-Maria Nitsche gewählt, die mit Übersicht und Einsatzwillen überzeugte.

Fazit:
Der CVV zeigte immer wieder gute Phasen, machte sich aber mit zu vielen Eigenfehlern und Abstimmungsproblemen selbst das Leben schwer. Nun gilt es, die Trainingswoche zu nutzen und an den bekannten Baustellen zu arbeiten – denn bereits am kommenden Sonntag (02.11.) um 14 Uhr steht im Terra Nova Campus das nächste Heimspiel gegen die bisher ungeschlagene Mannschaft Erfurt electronic an.

3 Punkte aus Zittau entführt

Am Samstag, den 25. Oktober, stand für unser Team #2 die weiteste Auswärtsfahrt der Saison auf dem Programm. Ziel war Zittau, wo wir auf die Gastgeberinnen des VV Zittau 09 e.V. trafen. Mit dabei waren unsere Spielerinnen Lena, AK, Maren, Anny, Emi Z., Michelle, Charlotte, Luisa, Emi L., Helena, Luci und Kathi sowie Emma aus Team #3, die uns auf der Zuspielposition tatkräftig unterstützte. Trotz der rund zweistündigen Anreise war die Motivation groß, an den erfolgreichen Heimspieltag anzuknüpfen und weitere Punkte in der Tabelle zu sammeln.

Der Start des ersten Satzes verlief zunächst etwas holprig. Wie gerieten schnell mit 1:4 in Rückstand und fanden nur schwer ins Spiel. Zu viele Eigenfehler und Abstimmungsprobleme sorgten dafür, dass wir bis zur Mitte des Satzes den Rückstand nicht aufholen konnten (7:11). Durch eine starke Aufschlagserie von Michelle konnten wir ins Spiel zurückfinden und gingen mit 15:11 in Führung. Mit zunehmender Sicherheit in der Annahme und im Angriff kontrollierten wir das Spielgeschehen immer mehr. Die Gastgeberinnen konnten nur noch wenige Punkte für sich entscheiden und so ging der erste Satz mit 25:15 an uns.

Im zweiten Satz konnten wir nicht an die Spielleistung vom Ende des ersten Satzes anknüpfen und gerieten mit 0:5 in Rückstand. Zu wenig Bewegung, Unsicherheiten im Block und Abstimmungsprobleme prägten das Spiel. Erst zur Satzmitte stabilisierte sich unser Spiel und wir kämpften uns Punkt für Punkt zum 15:15 heran. Danach entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzten konnte. Am Ende beweisen die Zittauerinnen den längeren Atem und entschieden den Satz knapp mit 26:24 für sich. Damit stand es 1:1 nach Sätzen.

Nach dem Satzverlust kamen wir deutlich konzentrierter zurück aufs Feld. Der Beginn verlief ausgeglichen, ehe uns eine Aufschlagserie von Lena von 13:15 auf 18:15 in Führung brachte. Auch als die Gastgeberinnen noch einmal auf 19:18 herankamen, behielten wir die Nerven. Eine weitere starke Serie von Luci sicherte uns schließlich den Satzgewinn mit 25:18. Vor allem durch mehr Bewegung und Kampfgeist auf dem Feld konnten wir den dritten Satz für uns entscheiden.

Der vierte Satz war von Beginn an hart umkämpft und die Führung wechselte mehrfach. Beide Teams zeigten großen Einsatzwillen und kämpften um jeden Ball. Auch die Anspannung auf dem Feld wurde zunehmend höher, da beide Mannschaften den Satz unbedingt gewinnen wollten. Beim Stand von 23:23 bewiesen wir den längeren Atem, blieben fokussiert und konnten uns die entscheidenden letzten zwei Punkte sichern. Mit 25:23 entschieden wir nicht nur den Satz, sondern auch das Spiel mit 3:1 für uns.

Nach einer langen Anreise und einem intensiven Spiel konnten wir uns wertvolle Punkte sichern. Wir freuen uns nun auf unser nächstes Heimspiel in vier Wochen in der Halle des Chemnitzer Polizeisportverein, wo wir auf die Damen vom DSC II und Lichtenstein treffen. Bis dahin gilt es, weiter an der Kommunikation und am Zusammenspiel zu arbeiten, um die Saison weiterhin so erfolgreich fortsetzten zu können.

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