Nachdem Team #3 Ende Januar in einem 5-Satz-Krimi im Halbfinale des Sachsenpokals sich durchsetzen konnte, stand am 14.04.2026 das Final Spiel an. Die Freude war groß, vor allem da das Spektakel in heimischer Halle stattfinden sollte. Mit starker Besetzung, guter Stimmung und viel Motivation stellten wir uns dem Sachsenklasse-Team vom ASV Vorwärts Rothenburg. Von Beginn an war klar: Das wird ein hartes Spiel.
Die Startaufstellung bestand aus Amelie (Zuspiel), Charlotte R. und Josi (Außen/Annahme), Maja und Antonia auf Mitte, Jule als Diagonalangreiferin und Anne als Libera. Der Auftakt ließ bereits erahnen, dass dieses Finale nichts für schwache Nerven werden würde. Satz eins entwickelte sich zu einer echten Herausforderung. Punkt für Punkt schenkten sich beide Teams nichts, lange Ballwechsel, starke Abwehraktionen und mutige Angriffe auf beiden Seiten. In die Schlussphase konnten wir mit einem kleinen Vorsprung starten (19:22), doch Rothenburg kämpfte weiter. Leider verletzte sich dabei eine ihrer Spielerinnen ohne fremden Einfluss, was zu einer kurzen Unterbrechung führte. Das brachte uns etwas aus dem Takt und auch eine Auszeit bei 24:24 konnte uns nicht komplett zurück in den Fokus bringen. Am Ende gaben wir den Satz unglücklicherweise mit 27:25 an Rothenburg ab.

Zweiter Satz begann mit gleicher Aufstellung und nun war uns klar, dass hier durchaus etwas zu holen war. Mit voller Lautstärke von der Tribüne starteten wir fokussiert. Zeitig im Spiel kam Luise für Amelie aufs Feld. Nach einer starken Aufschlagsserie von Jule, hatten wir uns erneut einen Vorsprung erarbeitet. Doch trotz intensiven Bemühungen, schlichen sich bei uns Fehler ein, während Rothenburg weiter arbeitete. Sie konnten sich wieder ran kämpfen und Trainer Norbert wechselte erst Marianne für Maja und kurz darauf Charlotte P. für Josi ein. Doch wir konnten den starken Aufschlägen und klugen Angriffen der Gegnerinnen nicht mehr trotzen und verloren nicht nur den Vorsprung sondern am Ende auch den Satz (25:21).
Luise im Zuspiel, Charlotte P. und Josi auf Außen, Marianne und Antonia als Mitten und Jule auf Dia war die Aufstellung für Satz drei. Wir starteten etwas nervös mit der neuen Aufstellung und verpassten direkt den Start. Norbert wechselte Alina für Jule ein und nahm bei 1:6 die erste Auszeit. Er erinnerte uns daran, konzentriert unseren Volleyball zu spielen und mutige Angriffe ins Feld der Gegnerinnen unter zubringen. Mit neuem Mut und guten Aufschlägen kämpften wir uns zurück, holten Vorsprung ein und zwangen die Gegnerinnen bei 8:11 in die erste Auszeit. Doch wir blieben konzentriert und brachten wie zuvor gefordert, unser Spiel aufs Feld. Stabile Aufschläge von Charlotte waren die Grundlage, dass wir zurückgebrachte Bälle der Gegnerinnen gut aufbauen konnten und selbst konsequenter unsere Angriffe durchzogen. Am Ende belohnten wir uns mit dem ersten Satzgewinn mit 25:16.

In Satz 4 war damit wieder alles offen – die Fans waren laut und alle Spielerinnen motiviert. Wie in den ersten Sätzen, war es von Beginn an ausgeglichen. Wir arbeiteten gut und hielten die Partie lange offen. Doch erneut konnte die Kapitänin der Gegnerinnen eine Aufschlagsserie am Ende des Satzes durchziehen. Wir hingegen leisteten uns zu viele Schusselfehler auf diesem Spielniveau. Amelie kam zurück aufs Spielfeld, doch wir konnten nicht an unsere vorherige Leistung anknüpfen. Mit einem gezielten Leger beendete Rothenburg den Satz und gewann damit das Spiel. Für uns bedeutete das die Silbermedaille und auch wenn zunächst Enttäuschung über das verlorene Spiel herrschte, können wir doch sehr stolz auf das Gesamtergebnis sein!

Ein emotionales Spiel voller Kampfgeist, Freude und Teamspirit. Ein großes Danke an alle die diesen Tag zu einem Volleyballfest gemacht haben – Trainer Norbert und Mario, sowie Mia auf der Bank für großartige Unterstützung; Phillipp, Anna und Emma für tolle Bilder und Videos; an den ASV Vorwärts Rothenburg für das intensive Duell; an das souveräne Schiedsgericht; an den Hallensprecher und vorallem alle Fans, die von der Tribüne aus mitgefiebert und die Halle zum Beben gebracht haben!
…Amelie & Marianne
