Blitzstart und technischer K.O. nach 4 Sätzen

Am vergangenen Sonntag ging es für uns zum zweiten Auswärtsspiel der Saison in den Leipziger Süden nach Markleeberg. Die gastgebenden Neuseenland-Volleys hatten einen furiosen Saisonstart und konnten in der Vorwoche das Stadtderby gegen die favorisierten L.E. Volleys gewinnen. Wir waren also gewarnt, aber auch unsere bisherigen Spiele machten Hoffnung, dass es ein spannender Schlagabtausch werden könnte.

Personell musste Trainer Klaus ein wenig im Zauberhut kramen. Kathi und Mandy waren nicht mit an Bord und somit fehlte die zweite Mitte neben unserer Anne. Diese Position nahm Theresa ein, so dass sie sich als direkte Kontrahentin ihrer Schwester Natalie am Netz wiederfand (eine direkte Siegerin des internen Familienduells kann zu diesem Zeitpunkt nicht benannt werden 😉). Die vakante Diagonalposition nahm eine alte Regionalliga-Bekannte ein. Cora aus Team #2 stellte sich der Verantwortung und machte ihre Sache, so viel sei vorweggenommen, sehr ordentlich. Auf Zuspiel, als Libera und Außen fanden sich die übrigen bekannten wieder: Emi Z. und Terri, Emi L. sowie Anna und Franzi.

Cora (#3) aus Team #2 und Theresa (#4), die an diesem Spieltag auf der neuen Position als Mittelblockerin aushalf, freuen sich hier über einen erfolgreichen Block. Weitere Bilder gibt es hier…

Das Spiel gliedert sich aus unserer Sicht leider in zwei Teile: Satz 1 und den Rest. In Satz eins hielten wir die Konzentration oben und konnten den Gastgeberinnen unser Spiel aufdrücken. Hoher Aufschlagdruck, starke Blockaktionen und eine geringe Eigenfehlerquote machten es uns als Team möglich, dominant aufzutreten und den Spielabschnitt mit 25:16 auf die Habenseite zu verbuchen. Ein Start nach Maß und die perfekte Grundlage für einen Punktgewinn.

Wie bereits angekündigt begann dann jedoch der weniger erfreuliche Teil des Spiels für uns. Markleeberg sammelte sich und setzte uns zunehmend mit starken Aufschlägen und variantenreichem Angriffsspiel unter Druck. Auf unserer Seite klappte vor allem im zweiten und vierten Satz nicht viel, die Köpfe begannen zu rattern und so konnten wir nicht mehr Schritt halten. Lediglich in Satz 3 schafften wir es, uns nochmals etwas abzusetzen, doch beim Stand von 18:18 zog Markleeberg auf und davon. Mit 25:14, 25:18, 25:15 gingen die Folgesätze und damit das Spiel verloren. Eine Niederlage mit der wir als Team leben müssen (können), da der Gegner letztlich die vorhandenen Stärken besser und konsequenter einzusetzen wusste. Der starke erste Satz zeigt jedoch, dass wir jederzeit auch mit den besten Teams der Liga mithalten können. Der Titel des Most Valuable Players ging erstmals in dieser Saison nicht an Franzi, sondern Schwester Anna-Maria wurde die Ehre zu Teil. Bei Markleeberg sammelte sich die goldene Medaille das zweite Mal in Folge Libera Thora Bauer ein.

Kapitänin Anna (#14) wurde in diesem Spiel als MVP auf Chemnitzer Seite ausgezeichnet, da sie in allen Elementen überzeugen konnte. Weitere Bilder gibt es hier…

Am kommenden Wochenende haben wir (so wie alle Teams des CVV) spielfrei und nutzen die Zeit zum Regenerieren und Trainieren. Am 30.10.2021 kommt es dann zum ersten Tripple-Header in der Vereinsgeschichte des Chemnitzer VV. In der Sporthalle des Terra-Nova-Campus wird es nicht nur für Hallenwart Jürgen ein langer Tag (vielen Dank im Voraus an dieser Stelle). Ab 12 Uhr empfängt Team #2 in der Sparkassen Sachsenliga die Kontrahentinnen aus Freital und Dippoldiswalde. Besonders interessant ist hier die Erfahrung aus insgesamt 477 A-Länderspielen (Quelle: Wikipedia) von Corina Ssuschke-Voigt (SC Freital) und Heike Beier (MH Metallprofil Volleys Dippoldiswalde) auf Seiten der Gegner. 19:30 Uhr steigen wir dann wieder in den „Ring“ und bekommen es mit den jungen Wilden aus Engelsdorf zu tun. Getränke werden sicher zur Verfügung stehen und derzeit prüfen wir ebenfalls die Option, auch wieder Speisen anbieten zu dürfen. Jede:r Zuschauer:in ist gern gesehen, wenn es wieder heißt:

Mensch Meier!!!